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Fragen zu Qualität Blu-Ray/DVD bei Encore vs. Profitools




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Frage von TheAlpha:


Hallo Gemeinde!


Ich habe eine paar Fragen zur BR- und DVD-Erstellung. Die Suche konnte mir kaum weiterhelfen.

Es geht darum zwei Kurzfilme auf BR/DVD zu bringen. Wir haben viel Zeit und Geld investiert, sowohl beim Dreh als auch in der Postpro, damit die Filme anständig aussehen. Jetzt haben wir vom Posthaus, das unsere Filme gegraded hat, unkomprimierte Master Files bekommen, die wir mit Titeln und Abspann versehen haben und die nun auf DVD/BR sollen.

Das Ding ist, wir sind am überlegen, ob wir das selber machen sollen oder (;gegen Geld das wir lieber sparen würden) das Posthaus die DVD/BR erstellt.

Bei denen wüssten wir halt, dass es anständig/Insutriestandard ist und die Filme ihre maximale Qualität auf dem jeweiligen Medium haben.

Wir haben jemand, der für uns die Menüs usw. erstellt, der arbeitet mit Adobe Encore. Damit würde er auch die BR/DVD erstellen. ABER was mir an der Sache so unklar ist, ob Encore als Semi-Amateur-Software in der Lage ist, beste Ergebnisse zu erzielen? Ich durchschaue die Materie nicht ausreichend, um das zu beurteilen. Aber vllt kennt sich hier jmd damit aus?

Und kennt jemand eine Seite oder kann schreiben, welche Settings genau zu benutzen sind für BR/DVD? Rumprobieren kommt nicht in Frage, es muss das Optimum dabei herauskommen!

Ich habe jetzt mir mal hier bei mir Encore angeschaut und noch nicht mal eine Exportmöglichkeit für 1080/25p gefunden. Ist in BR (;immer noch) nur 24p möglich?

Würde mich über Hilfe und Rat freuen!


Schönen Gruß

Felix




Antwort von Alf_300:

Selbstverständlich unterstützt Encore die gängigen Standards, also auch 1080i 25fps
Aber was ist bei Dir "Profitool" ?



Antwort von TheAlpha:

Hey!

Ja, 1080i, aber wer will schon Halbbilder, wenn er Vollbilder gedreht hat?

Mit Profi-Tool meine ich einfach professionelles Authoring, keine Ahnung, was die da verwenden. Aber bestimmt nichts von Adobe. ; )

Grading mit Scratch ist ja auch etwas anderes als mit After Effects, weißt, was ich mein?

Felix



Antwort von Alf_300:

Das ist nstürlich schlecht wenn Du in einen FormatFormat im Glossar erklärt drehts, das hinterher vom Schniit oder Authoring Programm nicht unterstützt wird, alledings bist Du da einer von Vielen.
Vollbilder gibts halt nur 720p50 oder 1080p24 - was Anderes würden die Blu-Ray Player auch nicht akzeptieren.

Zum Thema professionelles Authoring.
AuthoringProgramme setzen nur das angelieferte Material zusammen, da spielt es keine Rolle ob Xilisoft oder Adobe. (;oder etwas teurer Bluprint und Scenarist)



Antwort von Jott:

Ich habe schon öfters Blu-rays ab 1080p25 gebrannt, im "Blindflug" mit Toast 10, wo man praktisch nichts einstellen und folglich auch nichts falsch machen kann. Hat auch was. Das Ergebnis läuft einwandfrei auf allen Playern, sieht klasse aus, das zählt. Was wirklich technisch auf der Scheibe gelandet ist: keine Ahnung. Für eine Replikation würde ich aber nie im Leben so vorgehen.

Wenn's ordentlich sein soll, warum nicht einen spezialisierten Dienstleister nehmen wie für's Grading auch? Würde ich unbedingt so machen.



Antwort von Mylenium:

"TheAlpha" wrote:

Mit Profi-Tool meine ich einfach professionelles Authoring, keine Ahnung, was die da verwenden. Aber bestimmt nichts von Adobe. ; )


Das eine hat mit dem anderen nix zu tun. Der geneigte User bezahlt ja auch keine paar tausend Euro für extra AACS und weitere Lizenzierung weiterer BD Technologien, wie sie nun mal für replizierbare (;pressbare) BDs notwendig sind. Der Vergleich hinkt mächtig. Natürlich kann man, was Transcodierungsqualität oder Features für Menüs etc. angeht, immer was besseres finden, bloss bei BD kommt man ja da mal schnell auf die Kosten für ein ziemlich umfangreiches Einfamilienhaus. Sofern ihr also nicht vorhabt, dass selbst als Dienstleistung anzubieten, lohnen sich noch nicht mal die 7000 Euro für DoStudio (;+ Lizenzierungskosten für euren eigenen Master Key und weiteres Gedöns) für eure Verhältnisse, nicht zu reden von Scenarist oder BluPrint. Also mal immer schön auf'm Teppich bleiben - man kriegt, was man zahlt und sollte denn Encore nicht das Tool der Wahl für ein paar "selbstgebrannte" sein, wäre eine externe Dienstleistung auf jeden Fall sinnvoller, kostengünstiger und sicherer (;wegen eben Lizenzierungsfragen).

Mylenium



Antwort von TheAlpha:

Hey!

Vielen Dank für die Antworten, bin nun schon etwas schlauer.

Das BR kein 1080p25 kann, ist schade, aber dann scheint es besser zu sein, auf 24 Vollbilder zu gehen, anstatt Halbbilder, oder? Läuft der Film halt länger. ; ) Sind doch auch alle Spielfilm-BRs in Vollbildern, oder?


@Alf
Jeder anständige Film mit anständiger Kamera wird in Vollbildern gedreht, idR 25, selten 24 Bilder. Also zumindest alle Projekte, an denen ich bis jetzt beteiligt war.


"AuthoringProgramme setzen nur das angelieferte Material zusammen, da spielt es keine Rolle ob Xilisoft oder Adobe." - Das würde ich also so verstehen, dass es keinen Qualitätsunterschied gibt?

@Jott
Der "Blindflug" kommt leider nicht in Frage, das muss technisch sauber sein. Der Dienstleister ist ja am start, aber ich will ja wissen, ob man ihn braucht für eine 1A BD.

@Mylenium
Du scheinst mir helfen zu können.
Das der Vergleich hinkt, ist gut, ich interessiere mich ja gerade für die Unterschiede. "extra AACS, BD Technologien, Transkodierungsqualität", was hat es damit auf sich? Also wir würden kein Einfamilienhaus hinlegen, eher ein Aldi Fahrrad. Weiß nicht, was die da genau machen, wollte nicht fragen, ob es genauso gut ist wie wenn wir es privat machen. ; )
Also es ist eine dreistellige Auflage in BD geplant, ambitionierter Studentenfilm halt.

Also deinem Statement würde ich entnehmen, dass es sinnvoller ist, das machen zu lassen. Aber aus reinem Interesse würde ich trotzdem gerne wissen, inwiefern sich selbstgemachte von professionellen BDs unterscheiden. Muss dem Producer ja erzählen, warum das Aldi Fahrrad her muss. Du scheinst dich da auszukennen - teile dein Wissen. ^^


Schönen Gruß

Felix



Antwort von Alf_300:

@TheAlpha
Das mit dem drehen war mir schon Klar drum hab ich auch gesagt du wärst Einer von Vielen.
Bei einer 3stelligen Auflage solltest Du Dich wirklich mit nem Profi (;Presswerk) auseinandersetzen, denn es kann durchaus sein dass die HardwareEncoder verwenden die noch einen Deut besser sind.

Selber brennen lohnt da nicht.

Das größere Problem sind zumindest für mich immer die Menü's wenn die was was gleich sehen sollen muß einer her der gute Bilder machen kann.



Antwort von Mylenium:

"TheAlpha" wrote:
inwiefern sich selbstgemachte von professionellen BDs unterscheiden.


Gepresste BD's haben immer den erwähnten Master Key, der das ganze eindeutig dem Erzeuger zuordnet und eine Grundverschlüsselung bietet. Dafür bezahlste so um die 500 Euronen, egal ob nun selber oder als Dienstleistung. Dann mußte halt, je nach Stückzahl, noch mit Kosten für Nutzung der Logos usw. rechnen, wenn's nicht schon vom Presswerk eingepreist ist. DoStudio macht alles, was "Normalsterbliche" brauchen und was in der Grundspezifikation vorgesehen ist, also alle BD Menüarten, Untertitel, Bild-in-Bild, Dolby 5.1, BD-J Level 1 etc. und kann es als Datei/ Image für ein pressbares Master ausgeben (;im Gegensatz zu Encore), für alles andere müßten dann die teureren Programme ran mit entsprechenden Kosten für die ganzen Module und Features (;BD Live, Dolby HD, was auch immer...). Transcodierung ist ein Thema unabhängig davon, aber da findest du genug zum Thema H.264 und MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt mit einer Google Suche. Wenn ihr's selber machen wollt, sind natürlich x.264 und ffmpeg gute (;teilweise bessere), kostenlose Alternativen zu Programmen wie ProCoder, Squeeze, TMPEG oder eben Adobe, laßt ihr's machen, sind bis nin zu sauteuren Hardware-Echtzeittranscodern alle Möglichkeiten offen.

Mylenium




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