| Flat Picture Styles für die Canon EOS 5D MKII im Vergleich
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Newsmeldung von slashCAM:
Hier geht es zur Newsmeldung mit Link und Bildern auf den slashCAM Magazin-Seiten: Flat Picture Styles für die Canon EOS 5D MKII im Vergleich
Antwort von pixler:
Ob es eine gute Idee ist kontrastarme aufnahme mit einer 5D zu machen um danach in der post beim graden mehr freiheit zu haben?
Was passiert wohl wenn man bei einem 8 Bit 4:2:0 Codec danach den Kontrast wieder hochzieht?
Bei mir gibts Banding. Aber vielleicht kennt ja jemand einen Wundertrick?
Antwort von domain:
Das ist sogar eine sehr gute Idee. Bei den hier vorgestellten sehr moderaten Flat-Styles kann ja überhaupt keine Rede davon sein, dass es beim Aufsteilen zu einem sichtbaren Banding kommen würde. Hier das nur mit Photoshop Autokontrast behandelte flacheste aller Bilder, also jenes im Technicolor-Cinestyle. Autokontrast bewirkt, dass es jedenfalls Schwärzen mit RGB-Wert 10 und Lichter mit 255 gibt. Keine Spur von Banding.
zum Bild
Antwort von Axel:
... mit Photoshop (;...) Keine Spur von Banding.
Photoshop führt alle Berechnungen in der höchstmöglichen Bittiefe aus, da im Schwebezustand der PS-Bearbeitung auch das fadenscheinigste Gif und das bulimischste Jpeg eine PSD sind. Das ist der Trick. Es wird nicht mit 255 gnadenlos rechtwinkligen Stufen gerechnet, sondern mit fließendem Komma, mit so feinen Brüchen, dass der Verlauf (;Reflex auf der Tischplatte zwischen Büchern und Objektiv) eben nicht aussieht wie eine Reisplantage bei Regenwetter, sondern als gäbe es weit mehr Werte-Abstufungen. Und das, obwohl man es hinterher "Für Web" speichert, als eine besonders anämische Form von Jpeg.
Aber hier gibt es durchaus Grenzen: Videobearbeitung ist nicht nur Kontraste und Farben verschieben, und nicht alle Filterbrechnungen erfolgen in höherer Farbtiefe als 8-bit (;abhängig von der Software als auch vom einzelnen Filter). Und darüber hinaus bedeutet jeder Schritt der Korrektur per Monitor nach dem WYSIWYG-Prinzip eine Einschränkung der zu verschiebenden Datenmenge im nächsten Schritt. Die Ausgabe eines stark komprimierten 8-bit-Videos nach Farbkorrektur als ein noch stärker komprimiertes 8-bit-Video wird sichtbare Artefakte erbringen.
Gegentest: Eine 5D mit Anti-Flat-Style "Karneval in Kölle" (;alle Regler komplett rechts) zeigt schon Banding, bevor man irgendwas dran geändert hat.
Antwort von B.DeKid:
Und auf was hat dieser liebe Mensch focusiert?
MfG B.DeKid
Antwort von domain:
Es wird nicht mit 255 gnadenlos rechtwinkligen Stufen gerechnet, sondern mit fließendem Komma, mit so feinen Brüchen, dass der Verlauf (;Reflex auf der Tischplatte zwischen Büchern und Objektiv) eben nicht aussieht wie eine Reisplantage bei Regenwetter, sondern als gäbe es weit mehr Werte-Abstufungen.
Aber rechnet neben Photoshop u.a. nicht auch Vegas im Floatingpoint-Modus ? Glaube kaum, dass sich Photoshop in dieser Beziehung besonders hervorhebt. Es hängt natürlich auch stark vom jeweiligen Motiv ab. Beim Himmel und bei Hauttönen kann man schon eher mal Banding beobachten, aber ich bin kein Theoretiker und selbst beim noch mit Ganzzahlen rechnenden Liquid habe ich bei Kontrastanhebungen höchst selten auffälliges Bandig beobachtet. Das wäre ja noch schöner, wenn die gesamten möglichen Kontrastkorrekturen in einem 8-Bit-NLE überhaupt nicht verwendet werden dürften, sondern das Bild von Haus aus immer die gesamte Palette von 15 bis 255 schon von der Aufnahme her ausreizen müsste.
Antwort von Axel:
... und selbst beim noch mit Ganzzahlen rechnenden Liquid habe ich bei Kontrastanhebungen höchst selten auffälliges Bandig beobachtet.
Du hast aber vermutlich einen vollautomatischen Camcorder mit von Haus aus recht gut aussehenden Bildern. Nimmst du mit einer EOS ein Video so auf, dass es die PS-Nachbearbeitungs-Knackigkeit hat, ist die Gefahr von Banding allein schon durch Clipping (;weiße Löcher) groß. Hast du dieses Bild dann evtl. noch etwas unterbelichtet, intelligenterweise, um das Clipping zu minimieren, würden sich beim Aufhellen in 8-bit Stufen zeigen.
Das wäre ja noch schöner, wenn die gesamten möglichen Kontrastkorrekturen in einem 8-Bit-NLE überhaupt nicht verwendet werden dürften, sondern das Bild von Haus aus immer die gesamte Palette von 15 bis 255 schon von der Aufnahme her ausreizen müsste.
Klar. Aber wie gesagt, dein Camcorder tut das vielleicht recht gleichmäßig schon von alleine. Trotzdem, versuche mal folgendes in 8-bit: Keye einen knallig blauen Himmel und ersetze ihn durch einen Farbverlauf blau nach hellblau aus Photoshop. Das Keyen geht noch, es werden einfach ganze Zahlen weggerechnet, die Ränder sind etwas zackig. Aber der Verlauf: Teste es selbst!
Antwort von domain:
Du hast aber vermutlich einen vollautomatischen Camcorder mit von Haus aus recht gut aussehenden Bildern. weggerechnet, die Ränder sind etwas zackig. Aber der Verlauf: Teste es selbst!
Ich habe die XF100, bei der man flachere nichtlineare Gradationen über Knee und Blackgamma einstellen kann und selbstverständlich verwende ich diese auch bei hartem Licht. Ich habe aber jetzt was anderes getestet, nämlich mal nicht über Photoshop korrigiert sondern ganz mechanisch mit Waveformmonitor in Liquid. Also Schatten auf eigentlich inakzeptable 6 und die Lichter auf 255. Auch hier gibt es für meine Begriffe kein Banding. Weißt du Axel, man darf die Mehrheit der User nicht auf diese Art verunsichern. Selbstverständlich ist es bei gemäßigt flachen Profilen möglich, zugefallene Schatten und ausgebrannte Lichter zu vermeiden. Wie weit die Bilder dann in der Post noch aufgesteilt werden ist Geschmacksache und in 99% der Fälle gibt es dabei kein unangenehmes Banding
Original flach: zum Bild
Korrigiert: zum Bild
Antwort von Axel:
Weißt du Axel, man darf die Mehrheit der User nicht auf diese Art verunsichern. Selbstverständlich ist es bei gemäßigt flachen Profilen möglich, zugefallene Schatten und ausgebrannte Lichter zu vermeiden. Wie weit die Bilder dann in der Post noch aufgesteilt werden ist Geschmacksache und in 99% der Fälle gibt es dabei kein unangenehmes Banding
Ach herrje, ich will gar keinen verunsichern. Wenn es keine Probleme gibt, umso besser. Es wird nur immer wieder von Benutzern, die ich kenne, der flat style verworfen, weil er per se bescheiden aussieht und die Leute keinen Nerv auf Postpro haben. Ist doch in Ordnung. Dann haben sie Belichtungs- und Weißabgleichfehler zugleich gemacht (;nebenbei gesagt keine Seltenheit mit DSLRs) und sind entsetzt, dass ihr Zeug sofort aus dem Leim geht. Und genau diesen Denkfehler hast du auch gemacht: Das Technicolor-Bild hält länger, das hast du ja gezeigt!
Antwort von domain:
...und sind entsetzt, dass ihr Zeug sofort aus dem Leim geht. Und genau diesen Denkfehler hast du auch gemacht: Das Technicolor-Bild hält länger, das hast du ja gezeigt!
Ja eben, es hält in der Post mehr aus und ist überhaupt geeigneter für Originalaufnahmen. Wo ist da der Denkfehler? Ich glaube eher, dass es ein Denkfehler ist, die in diesem Thread vorgestellten Flat-Picture-Styles der 5D MKII nicht ausgiebig zu nutzen. Stimme mit T.C. Clements vollkommen überein, wobei auch mir das Profil Marvels Cine V3.3 am besten gefällt
Antwort von dirkus:
Problematisch bei den Flat Picture Styles werden grenzwertig belichtete Aufnahmen...das führt zu unnatürlichen Kantenabrissen und Farbverfälschungen, die sich dann auch nicht mehr in der Post korrigieren lassen.
In den meisten Situationen, wo sich das Licht nicht so gut steuern lässst, sind die natürlichen Picturestyles besser!
Man hat halt nur einen sehr begrenzten Spielraum!
Antwort von Tiefflieger:
Hallo Zusammen,
Ich finde als Betrachter das "flat picture style" angenehmer. Es gibt für mich nichts schlimmeres als aus einer leicht dunstigen Landschaftsaufnahme eine "klare" trockenluft Szene zu machen.
Nebenbei optimieren im Film viele FullHD Fernseher die Kontraste.
Ist ein Orignal verhunzt kann es nicht mehr rückgängig gemacht werden. Also das Original immer unverändert behalten.
Gruss Tiefflieger
Mein Bruder macht aus schönen Sommerlandschaften z.B echt wirkende Herbstbilder mit Blattrottönen ;-) Für Papierabzüge werden auch die Kontraste verstärkt. Banding ist kein Thema.
Antwort von domain:
Grenzwertig belichtete Bilder sind mal automatisch für den Papierkorb, da ist so oder so nichts mehr zu retten. Aber bitteschön wir reden hier nicht über Extreme, sondern über die harmlosen Flat-Styles, die bei der Canon möglich sind. Und da kann ja wohl gar kein Zweifel bestehen, dass man in der Post teilweise noch gute Entscheidungen hinsichtlich der gewünschten Durchzeichnung von Lichtern oder Schatten treffen kann. Also ich finde es ja fast belustigend, dass ausgebrannte Lichter, wie man sie permanent im TV sieht (;bei so Amateuraufnahmen mit eingeblendetem Rahmen und Recordlichtlein), sowie tiefdumpfe Schatten als mehr akzeptabel empfindet als ein theoretisches Banding, das ich aufgrund von leichten Kontrasterhöhungen von gemäßigt flachen Originalaufnahmen noch nie gesehen habe.
Antwort von carstenkurz:
Für ein Banding muss bei Realmotiven auch schon einiges passieren.
Banding in synthetischen Verläufen zu provozieren ist sehr viel einfacher - wenn man es überhaupt provozieren muss ;-)
Das liegt einfach daran, dass Motiv, Linse und Sensor immer eine Menge 'natürliches' Dithering erzeugen, was Banding sehr wirksam unterdrückt.
- Carsten
Antwort von le.sas:
Also ich hab mich damit jetzt die letzten Monate beschäftigt, alles durchgelesen was es im Netz gibt, selber alle Profiles durchgetestet und bin u dem Ergebnis gekommen dass super Flat Picture Styles absolut nichts bringen. Gerade beim Cinestyle soll man mehr Dynamic Range verlieren als es bringt. Soweit das Netz. Ich persönlich nutze Marvels Cine, was für mich nach vielen Tests die beste Lösung ist. Man braucht bei diesem auch nicht mit einem normalen Profile zu belichten und dann auf ein Flat umstellen
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