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Frage von sim:


Hallo! Ist so ein Festwert-ND Filter besser als ein variabler ND Filter?
https://www.teltec.de/b-w-46-mm-f-pro-1 ... 8-mrc.html

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Antwort von pillepalle:

Aus optischer Sicht schon, aus praktischer natürlich nicht.

Bei festen ND's gibt's durchgefärbte Filter (wie den von Dir verlinkten B+W) und Oberflächenbeschichtete (wie z.B. die von Haida, oder Breakthrough Photography). Letztere haben den Vorteil bei Weitwinkelobjektiven nicht zu vignettieren und sind meist auch neutraler. Die von B+W werden z.B. bei höheren Filterdichten wärmer/rötlicher. Bei variabelen ND-Filtern die mit Polarisationsfolie arbeiten hat man zusätzlich auch noch einen Polfilter-Effekt, der nicht immer erwünscht ist. Bei festen NDs kannst Du den bei Bedarf zusätzlich drauf machen und so einstellen, wie Du es brauchst. Allerdings muss man das alles etwas relativieren. Manche mögen ja auch eine leichte Vignettierung ihrer festen NDs oder benutzen Weichzeichner auf ihrer hochauflösenden Kamera. Bei guten variabelen ND Filter sollten Dir jedenfalls Schärfeverluste nicht auffallen.

Ich selber habe sowohl NDs von B+W, als auch welche von Haida und Breakthrough Photography, weil die sich über die Jahre angesammelt haben. Neben einem 100x100mm bzw. 100x150mm Filtersystem mit Pol-, Grau- und Grau-Verlaufsfiltern von Haida (das ich nur in speziellen Fällen einsetze), bentuze ich meist auf meinen weitwinkeligsten Objektiven die NDs von Breakthrough und auf den längeren Brennweiten die von B+W, weil ich keine Mattebox verwende, sondern die jeweils passenden Größen mit der Streulichtblende der jeweiligen Optik . Das hat eben den Nachteil immer mehrere Filter mitschleppen zu müssen, die auch Platz in der Tasche brauchen. Hab also meist 3 Polfilter, 8 NDs, 2 Weichzeichner und 3 UV-Filter (als Objektivschutz in bestimmten Situationen) dabei. Wenn ich mal groß bin, leiste ich mir eine richtige Mattebox mit 6 Filtern für alle Eventualitäten :)

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Also ich würde mir keine Festwert NDs kaufen, nur variable Filter. Ich habe einen von Tiffen, bin sehr zufrieden damit. Und zwei Festwert NDs von Hoya. Optisch sehr gut, sind sie alle, aber die Festwert Filter sind mir viel zu mühsam wegen der Schrauberei.
Festwert Filter finde ich persönlich nur mit einer Mattebox sinnvoll, wo man sie einfach rein schieben kann. Aber auch dort würde ich variable Filter bevorzugen.
Der Workflow damit ist doch einfach viel besser.
Ps: ich filme wie du auch mit einer 4K Pocket.

Einen IR Cut zu benutzen zusammen mit dem ND Filter empfehlen viele Filmer bei den Pockets.
Ich habe noch keinen, bisher hat mich das mit dem Schwarz noch nicht gestört
Gruss Boris

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Antwort von sim:

pillepalle hat geschrieben:
Aus optischer Sicht schon, aus praktischer natürlich nicht.

Bei festen ND's gibt's durchgefärbte Filter (wie den von Dir verlinkten B+W) und Oberflächenbeschichtete (wie z.B. die von Haida, oder Breakthrough Photography). Letztere haben den Vorteil bei Weitwinkelobjektiven nicht zu vignettieren und sind meist auch neutraler. Die von B+W werden z.B. bei höheren Filterdichten wärmer/rötlicher. Bei variabelen ND-Filtern die mit Polarisationsfolie arbeiten hat man zusätzlich auch noch einen Polfilter-Effekt, der nicht immer erwünscht ist. Bei festen NDs kannst Du den bei Bedarf zusätzlich drauf machen und so einstellen, wie Du es brauchst. Allerdings muss man das alles etwas relativieren. Manche mögen ja auch eine leichte Vignettierung ihrer festen NDs oder benutzen Weichzeichner auf ihrer hochauflösenden Kamera. Bei guten variabelen ND Filter sollten Dir jedenfalls Schärfeverluste nicht auffallen.

Ich selber habe sowohl NDs von B+W, als auch welche von Haida und Breakthrough Photography, weil die sich über die Jahre angesammelt haben. Neben einem 100x100mm bzw. 100x150mm Filtersystem mit Pol-, Grau- und Grau-Verlaufsfiltern von Haida (das ich nur in speziellen Fällen einsetze), bentuze ich meist auf meinen weitwinkeligsten Objektiven die NDs von Breakthrough und auf den längeren Brennweiten die von B+W, weil ich keine Mattebox verwende, sondern die jeweils passenden Größen mit der Streulichtblende der jeweiligen Optik . Das hat eben den Nachteil immer mehrere Filter mitschleppen zu müssen, die auch Platz in der Tasche brauchen. Hab also meist 3 Polfilter, 8 NDs, 2 Weichzeichner und 3 UV-Filter (als Objektivschutz in bestimmten Situationen) dabei. Wenn ich mal groß bin, leiste ich mir eine richtige Mattebox mit 6 Filtern für alle Eventualitäten :)

VG
Aber ich dachte, Festwerte-ND Filter sind vom Bild her besser bzw. lassen mehr durch.

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Antwort von sim:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also ich würde mir keine Festwert NDs kaufen, nur variable Filter. Ich habe einen von Tiffen, bin sehr zufrieden damit. Und zwei Festwert NDs von Hoya. Optisch sehr gut, sind sie alle, aber die Festwert Filter sind mir viel zu mühsam wegen der Schrauberei.
Festwert Filter finde ich persönlich nur mit einer Mattebox sinnvoll, wo man sie einfach rein schieben kann. Aber auch dort würde ich variable Filter bevorzugen.
Der Workflow damit ist doch einfach viel besser.
Ps: ich filme wie du auch mit einer 4K Pocket.

Einen IR Cut zu benutzen zusammen mit dem ND Filter empfehlen viele Filmer bei den Pockets.
Ich habe noch keinen, bisher hat mich das mit dem Schwarz noch nicht gestört
Gruss Boris
Wie wäre dieser ND Filter? B+W Graufilter ND vario / variabel ND2-32 (46mm, MRC nano, XS-Pro, 16x vergütet, Premium) https://www.amazon.de/dp/B00R697HPO/ref ... NEb985JBS4

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Antwort von pillepalle:

@sim

Was sollen die denn mehr durch lassen? Ja, nimm den B+W. Wie gesagt, da kann man auch eine Wissenschaft draus machen, aber am Ende sind es nur Nuancen die sich ändern.

VG

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Antwort von roki100:

sim hat geschrieben:
Wie wäre dieser ND Filter? B+W Graufilter ND vario / variabel ND2-32 (46mm, MRC nano, XS-Pro, 16x vergütet, Premium)
77mm oder 72mm...

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Antwort von sim:

pillepalle hat geschrieben:
@sim

Was sollen die denn mehr durch lassen? Ja, nimm den B+W. Wie gesagt, da kann man auch eine Wissenschaft draus machen, aber am Ende sind es nur Nuancen die sich ändern.

VG

In diesem Video wird erläutert, dass festeingestellte ND Filter eine bessere Bildqualität haben.

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Antwort von sim:

roki100 hat geschrieben:
sim hat geschrieben:
Wie wäre dieser ND Filter? B+W Graufilter ND vario / variabel ND2-32 (46mm, MRC nano, XS-Pro, 16x vergütet, Premium)
77mm oder 72mm...
Wieso nur diese Größen?

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Antwort von roki100:

sim hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:


77mm oder 72mm...
Wieso nur diese Größen?
weil wenn Du irgendwann größere Objekt hast, dann musst Du nicht dann nochmal passende NDF Filter kaufen. Einfach passende step up ringe und gut ist.

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Antwort von Hans-Jürgen:

Da ich nur Objektive mit EF-Anschluß an meiner P4k nutze habe ich mir diesen Adapter mit ND zugelegt und bin gut zufrieden damit.
Ich habe auch einen ohne ND und sehe eigentlich keinen Qualitativen Unterschied, lediglich dass der mit ND immer etwas Licht wegnimmt.
Einfacher kann das Handling aber nicht sein.

https://www.nefal.tv/de/fotodiox-vizele ... gJDW_D_BwE

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Antwort von rush:

@Hans Jürgen... Den nutze ich auch seit Einzug der P4k, kommend von Nikon Glas. Im Outdoor Betrieb wirklich hilfreich.

Bei wenig Licht oder wenn ich extremes WE benötige gehe ich dann auf den günstigen Speedy Clone.

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