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Infoseite // D16 Digital Bolex - offene Problem-Kommunikation



Newsmeldung von slashCAM:






Hier geht es zur Newsmeldung mit Link und Bildern auf den slashCAM Magazin-Seiten:
D16 Digital Bolex - offene Problem-Kommunikation


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Antwort von mammut:

Ihr meint wohl JOE Rubinstein?

Hier wurde eine Kamera von Grund auf entwickelt, ein ganzes Team von Mitarbeitern, Zulieferern und Partnern geschaffen. Das ganze innerhalb eines Jahres. Eine super Leistung. Was jetzt noch zu tun ist, ist die Software mit der Hardware zu konfigurieren. Ikonoskop hat das in drei Jahren geschafft und erst vor kurzem eine perfekt fehlerfreies Bild hin bekommen. Für mich jammert Ihr auf hohem Niveau. Digital Bolex kann zurecht stolz sein auf die Leistung.

Die Kamera wird überzeugen.

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Antwort von domain:

"I know you guys want to see .dng files, but we want to wait till we get all 4 quadrants “stitched” together properly. I don’t want to give you a specific date on that yet, but the speed at which we are making progress is amazing"

Wenn ich mich richtig erinnere, war ja gerade dieses nahtlose Zusammenfügen der vier Teilbilder das Problem, von dem WoWu speziell gesprochen hat und das steht ihnen offenbar noch bevor.
Eigentlich ziemlich unsinnig, dass ein zweites Entwicklerteam die gesamte Problematik der 4 Quadranten-CCDs erneut lösen muss, wenn es bei einer anderen Unternehmung anscheinend schon funktioniert.
Aber das sind eben die USA: ganz großes unbekümmertes und risikofreudiges Unternehmertum.
Innovativ ist es in diesem Fall aber nicht wirklich.

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Antwort von thyl:

"I know you guys want to see .dng files, but we want to wait till we get all 4 quadrants “stitched” together properly. I don’t want to give you a specific date on that yet, but the speed at which we are making progress is amazing"

Wenn ich mich richtig erinnere, war ja gerade dieses nahtlose Zusammenfügen der vier Teilbilder das Problem, von dem WoWu speziell gesprochen hat und das steht ihnen offenbar noch bevor.
Eigentlich ziemlich unsinnig, dass ein zweites Entwicklerteam die gesamte Problematik der 4 Quadranten-CCDs erneut lösen muss, wenn es bei einer anderen Unternehmung anscheinend schon funktioniert.
Aber das sind eben die USA: ganz großes unbekümmertes und risikofreudiges Unternehmertum.
Innovativ ist es in diesem Fall aber nicht wirklich. Auch diese Frage ist schon mal auf der DB Website aufgekommen. Leute, die sich zur D16 äußern, sollten den ungewöhnlichen Entwicklungsprozess schon näher verfolgen. Die Ikonoskop verwendet einen anderen, einfacheren Analogteil. Die D16 hat zwei Verstärkerstufen, die ein besseres Feintuning gestatten. Das wird möglicherweise sogar Benutzer-definierbar werden. Das Vorgehen zielt, wie alles bei der D16, auf ein besseres Bild ab, ist aber, wie es scheint, schwieriger in den Griff zu kriegen. Sie haben aber jetzt einen der Kodak-Pioniere dieser CCD-Chips (Les Moore) mit an Bord, der bei Kodak zuletzt Laser-Projektoren entwickelt hat (noch ne Kodak-Totgeburt, traurig). Der Mann hat in einem Tag die meisten der Probleme schon mal lösen können. Der Rest kommt auch noch.

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Antwort von domain:

Der Mann hat in einem Tag die meisten der Probleme schon mal lösen können. Der Rest kommt auch noch. Da kann man mal sehen, welche Nieten sie vorher angeheuert hatten, die aber vorher als totale Profis eingeschätzt wurden. Danach verzweifelte allgemeine Hilfeaufrufe im Net und über Beziehungen.
Also kurz gesagt, sie haben keine Ahnung von irgend etwas, nicht mal die Einschätzung der Qualifikation von angeblichen Profis brachte ihnen etwas.

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Antwort von rkunstmann:

Ich hab keine Ahnung von Sensorauslesung und dergleichen, aber ich fand das Digital Bolex Projekt irgendwie unsympathisch von Anfang an. Die großspurige Ankündigung zur Kickstarter Aktion war voller Übertreibungen und Halbwahrheiten (das konnte man selbst als interessierter Laie wie ich sehen). Die Filmbeispiele zum Sensor fand ich (nach meinem Geschmack zumindest) mittelprächtig und der Preis, der damals noch ziemlich gut war, ist heute in Zeiten von Black Magic und sogar 5dIII Raw ziemlich gepfeffert. Zumal es jetzt auch die Acam DII gibt (abenfalls CCD S16 Raw), etwas teurer, aber verfügbar...

Ich finde den Enthusiasmus ja bewundernswert, aber ich sehe den großen Durchbruch hier nicht mehr. Vielleicht irre ich mich aber auch. Ich benutze Kameras um Filme zu drehen und bin immer froh um jede Verbesserung, egal woher... Wünsche den Jungs und Mädels trotzdem alles Gute.

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Antwort von thyl:

Ich hab keine Ahnung von Sensorauslesung und dergleichen, aber ich fand das Digital Bolex Projekt irgendwie unsympathisch von Anfang an. Die großspurige Ankündigung zur Kickstarter Aktion war voller Übertreibungen und Halbwahrheiten (das konnte man selbst als interessierter Laie wie ich sehen). Die Filmbeispiele zum Sensor fand ich (nach meinem Geschmack zumindest) mittelprächtig und der Preis, der damals noch ziemlich gut war, ist heute in Zeiten von Black Magic und sogar 5dIII Raw ziemlich gepfeffert. Zumal es jetzt auch die Acam DII gibt (abenfalls CCD S16 Raw), etwas teurer, aber verfügbar...

Ich finde den Enthusiasmus ja bewundernswert, aber ich sehe den großen Durchbruch hier nicht mehr. Vielleicht irre ich mich aber auch. Ich benutze Kameras um Filme zu drehen und bin immer froh um jede Verbesserung, egal woher... Wünsche den Jungs und Mädels trotzdem alles Gute. DII: Doppelter Preis (und klar, dafür wird schon was geboten, aber trotzdem), kleinerer Sensor, keine anamorphe Aufnahme in Sicht
Black Magic: Rolling Shutter, Bajonette für DSLR-Filmer (ich hab zB kein Canon-Objektiv)
5D: Rolling Shutter, Gefriekel, mieser Ton

Ich seh schon noch ne Reihe von Punkten.

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Antwort von thyl:

Der Mann hat in einem Tag die meisten der Probleme schon mal lösen können. Der Rest kommt auch noch. Da kann man mal sehen, welche Nieten sie vorher angeheuert hatten, die aber vorher als totale Profis eingeschätzt wurden. Danach verzweifelte allgemeine Hilfeaufrufe im Net und über Beziehungen.
Also kurz gesagt, sie haben keine Ahnung von irgend etwas, nicht mal die Einschätzung der Qualifikation von angeblichen Profis brachte ihnen etwas. Hervorragendes Krisenmanagement mit erfrischend offener Kommunikationsstrategie. Vorbildgerecht.

Die Einschätzung der Ahnung erscheint im Hinblick darauf, dass wir hier von Filmemachern als Projektleitern reden, äußerst arrogant. Das Ienso-Team scheint durchaus kompetent zu sein, brauchte aber einen CCD-Spezialisten, bei dem sich dann aber herausstellte, dass er das notwendige Spezialwissen nicht hatte. Kann passieren.

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Antwort von rkunstmann:

Ja, klar die DII ist teurer, aber es gibt sie halt:) Ich finde die Jungs und Mädels generell auch nicht schlecht zumal sie seit den Anfängen des Projekts offenbar deutlich bescheidener geworden sind. Der Blogeintrag zeigt jedenfalls viel Enthusiasmus. Für mich ist halt Rolling Shutter in meinem Drehstil nicht so ein Problem (obwohl ich viel Handkamera mache- aber wenig Tele), verstehe aber dass das nicht für jeden ist, es kann auch sehr nerven... Ansonsten sind aber, so finde ich alle CMOS Probleme mehr oder weniger gelöst, zum Beispiel das supernervige fixed Pattern Noise bei den Canon DLSRs, das ich bei Black Magic noch nicht gesehen habe (wobei es dafür auch Neat Video + Regrain gibt), letztlich ist das Projekt interessant (ich mag persönlich den 16mm Look), aber es muss sich halt zeigen, ob die Leuts die Kamera an den Start kriegen. Wie gesagt: Alles Gute!

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Antwort von CameraRick:

Black Magic: Rolling Shutter, Bajonette für DSLR-Filmer (ich hab zB kein Canon-Objektiv) Die normale BMCC bekommst auch mit m4/3 Mount worauf Du beinahe alles adaptieren kannst (PL, Canon, Nikon, whatever; der Grund ist bei Adapterpreisen etwas an den Haaren herbei gezogen) - an den Canon Mount gebunden bist nur, wenn Du die 4K S35 Version kaufst, womit das Rollingshutter-Argument nichtig wäre.

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Antwort von thyl:

Black Magic: Rolling Shutter, Bajonette für DSLR-Filmer (ich hab zB kein Canon-Objektiv) Die normale BMCC bekommst auch mit m4/3 Mount worauf Du beinahe alles adaptieren kannst (PL, Canon, Nikon, whatever; der Grund ist bei Adapterpreisen etwas an den Haaren herbei gezogen) - an den Canon Mount gebunden bist nur, wenn Du die 4K S35 Version kaufst, womit das Rollingshutter-Argument nichtig wäre. Das stimmt schon, da gebe ich Dir recht. Die Situation hat sich mit mft verbessert, auch wenn eine Reihe von C-Mount-Objektiven nicht am mft-Adapter passen.

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Antwort von CameraRick:

Ist dann aber auch die Frage, ob diese C-Mounts dann den Sensor ausfüllen würden. Aber ja, man kriegt nicht alles dran - weiß nicht ob das SO tragisch ist :/

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Antwort von mella:

Die normale BMCC bekommst auch mit m4/3 Mount ... Schön wärs ;)

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Antwort von Frank Glencairn:

- an den Canon Mount gebunden bist nur, wenn Du die 4K S35 Version kaufst, womit das Rollingshutter-Argument nichtig wäre. Aber selbst an das Canon Mount kannste alles möglich mit günstigen Adaptern adaptieren, von Nikon bis 60er Jahre Zeiss Mittelformat Optiken und sogar viele PL Zooms.

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Antwort von Sinus:

Zum Hauptthema, die Komunikation von DB ist wirklich hervorragend. Nichts wird geschönt und die "Backers" immer auf dem laufenden gehalten sowie in die Entwicklung mit einbezogen. Vorbildlich...

BM hat ihre Kamera unausgereifft und fehlerhaft auf den Markt geworfen...ein Rohrkrepierer und eine Frechheit gegenüber den Kunden meiner Meinung nach.

Die DB ist ganz klar ein sehr gutes Geschäft für die die den S16 CCD Look wollen und denen 10000€ für eine Ikonoskop einfach zu viel sind. Wie sagte Philip Bloom nach der NAB2012 so schön: “My favourite image from a camera at the show? Probably the Ikonoskop. Lovely! Hope to shoot with it soon!”

Den einbezug von ehemaligen Kodak Spezialisten um das Maximum aus dem Sensor zu holen kann doch niemand ernsthaft als Schwäche oder Unvermögen bezeichnen...

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Antwort von thyl:

Ist dann aber auch die Frage, ob diese C-Mounts dann den Sensor ausfüllen würden. Aber ja, man kriegt nicht alles dran - weiß nicht ob das SO tragisch ist :/ Bei der D16 gehen Objektive für 1"-Sensoren , Objektive für Super 16 auch. Andere sind mal so, mal so, wobei bei 1080p nur ein Teil des Sensors verwendet wird, so dass ich zB auch mein Angenieux 12-120 verwenden kann, vermute ich.

Bei der BMCC weiß ich nicht.

Und ein Tevidon 10 mm, das ich neulich aus der Bucht gefischt habe, kann ich mit meiner GH2 derzeit leider nicht testen, da es zu dick in der Hüfte ist.

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Antwort von mammut:


Den einbezug von ehemaligen Kodak Spezialisten um das Maximum aus dem Sensor zu holen kann doch niemand ernsthaft als Schwäche oder Unvermögen bezeichnen... Das fand ich auch, quasi den Hersteller als Berater an Bord zu haben, genial.

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Antwort von CameraRick:

Ist dann aber auch die Frage, ob diese C-Mounts dann den Sensor ausfüllen würden. Aber ja, man kriegt nicht alles dran - weiß nicht ob das SO tragisch ist :/ Bei der D16 gehen Objektive für 1"-Sensoren , Objektive für Super 16 auch. Andere sind mal so, mal so, wobei bei 1080p nur ein Teil des Sensors verwendet wird, so dass ich zB auch mein Angenieux 12-120 verwenden kann, vermute ich. Ich sprach von der BMCC, und ich weiß nicht ob ich ALLES drauf kriegen muss.

Wobei ich die besagten Objektive auch an eine Blackmagic Pocket kriege. Kein Globalshutter, aber vermutlich mehr Blenden, genau so RAW, mit ein paar Abstrichen für einen Bruchteil des Preises... ;)

@Frank
PL Zooms existieren in meinem Geldbeutel nicht :P
Aber Du hast recht, an EF kriegt man schon verdammt viel. Wenn eben auch nicht alles; PL (für Primes) wären halt schon toll gewesen, bei so eine Kamera. Ich stehe auf die L-Lenses zum Beispiel so gar nicht. Vielleicht die CP.2s oder so, das ginge ja noch!
Bringen Samyang vielleicht bald endlich ein 50er? :)

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