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Combustion 4 arbeitet mit HDV-Material nun wirklich sehr langsam, mein Gott




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Frage von pierrehansen:


Guten Tag zusammen.

Ich benutze seit einigen Tagen mit großem Interesse das Programm "Combustion 4". Allerdings muss ich feststellen, daß das Programm mit importiertem HDVHDV im Glossar erklärt Material unglaublich langsam läuft. Wenn ich eine Spur abspielen möchte, ohne irgendeinen Operator, dann habe ich ganze 2! fps. Der Rechner auf dem ich arbeite ist recht schnell. Dual Core, 2 GB Ram. Premiere Pro 2.0 kann über 6 Spuren HDVHDV im Glossar erklärt parallel abspielen ohne Ruckeln.

Ein Thema was zu großer Verwirrung bei mir gesorgt hat, ist die Grafik-Karte. In mehreren Beiträgen wurde gepostet, daß die Grafikkarte recht wenig damit zu tun haben kann, dann schreiben andere wiederrum dass doch. OPEN GL als Stichwort?! Also, ich habe eine etwas ältere Grafikkarte Geforce 6200, noch als Überbleibsel aus meinem Rechner vor diesem und wäre sofort bereit die gegen eine bessere zu tauschen. Allerdings würde sich der Kauf für mich überhaupt nicht lohnen, wenn sich dann bei Combustion 4 nichts tut. Spielen oder Ähnliches tue ich nicht und ich denke gerade dann macht es Sinn eine "schnelle" Karte zu haben, oder sehe ich das falsch?

Importieren tue ich Dateien mit der Endung .m2t welche HDVSplit erzeugt.

Auf der Internetseite von autodesk konnte ich leider keine Hardwareempfehlungen finden. Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen? Ein heisser Typ damit ich, wenn überhauopt, auch eine geeignete Karte kaufe.

Nachtrag: Was mir auffällt, ist eine erhöhte Festplattenaktivität während dem Abspielen, wenn denn von Abspielen die Rede sein kann. Hat mehr was von einer Diashow. Die Festplatte scheint mit in diesem Falle der Ausbremser zu sein. Wenn ich die .mpeg2 mit dem Media Player oder sonst einem Player abspiele, gibts keine Probleme. Benötigt Combustion eventuell eine bestimmte Festplattenkonfiguration?

Ich danke und grüße!

Pierre Hansen




Antwort von Mylenium:

Hat weder mit dem einen noch mit dem anderen zu tun. Die Filme müssen schlicht und ergreifend in "echte" PixelPixel im Glossar erklärt umgerechnet werden um zur Verarbeitung zur Verfügung zu stehen, das heißt sie können nicht als OverlayOverlay im Glossar erklärt wie im MediaPlayer dargestellt werden und jeder FrameFrame im Glossar erklärt muss als diskreter RGB-Puffer vorliegen. Da c* dafür keine optimierten eigenen CoDecs hat, benutzt es einfach das, was Windows kann und das ist nun mal nich so dolle. Da nützt auch der schnellste Rechner nix. Premiere hat dafür eigene Routinen und ist als Schnittprogramm natürlich auch ganz anders ausgelegt, von daher zieht der Vergleich nicht weil bestimmte Schritte gar nicht erst anfallen. Genau so ist irgendwelches Gefasel über OpenGL pure Kaffesatzleserei. Die Festplattenaktivität ist schlichtweg der Cache, damit nicht jedesmal alles neu umgerechnet werden muss. Übrigens: After Effects 7 hat genau die gleichen Probleme, erst ab CS3 ist das alles wesentlich besser. Im Großen und Ganzen mußt du einfach damit leben.

Mylenium



Antwort von pierrehansen:

Hallo Mylenium,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Hat mir schonmal weiter geholfen. Sowas in der Richtung habe ich geahnt. Ich frage mich nun also, ob es denn geeignete Codecs gibt, damits schneller läuft. Irgendeine Lösung müsste es doch geben. Es würde auf jeden Fall nicht für das Programm sprechen, wenn es nicht eine Möglichkeit gäbe, zuerst eine weniger rechenintensive "Vorschau" zu bearbeiten und beim RendernRendern im Glossar erklärt kann er sich ja dann Zeit nehmen. (;Entschuldige meine umgangssprachliche Ausdrucksweise, ich bin mit der Materie leider nicht so vertraut.)

Wieso ist das eigentlich immer alles so kompliziert.

Vielen Dank. Grüße. Pierre



Antwort von Krämer73:

"pierrehansen" wrote:
Hallo Mylenium,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Hat mir schonmal weiter geholfen. Sowas in der Richtung habe ich geahnt. Ich frage mich nun also, ob es denn geeignete Codecs gibt, damits schneller läuft. Irgendeine Lösung müsste es doch geben. Es würde auf jeden Fall nicht für das Programm sprechen, wenn es nicht eine Möglichkeit gäbe, zuerst eine weniger rechenintensive "Vorschau" zu bearbeiten und beim RendernRendern im Glossar erklärt kann er sich ja dann Zeit nehmen. (;Entschuldige meine umgangssprachliche Ausdrucksweise, ich bin mit der Materie leider nicht so vertraut.)

Wieso ist das eigentlich immer alles so kompliziert.

Vielen Dank. Grüße. Pierre


Combustion ist einfach verdammt lahm...
Damit Du eine schnellere Vorschau bekommst kannst Du die Qualität verringern, falls Du das willst. Ansonsten kenn ich keine anderen Möglichkeiten.



Antwort von Rob Mayr:

Hallo Pierre,

in Combustion gibt es die Möglichkeit "Proxys" zu erzeugen. Das bedeuted es wird zur Bearbeitung ein Videofile mit der hälfte oder viertel oder was auch immer man will erstellt damits Arbeiten zumindest ein bisserl flotter von der Hand geht. Nachdem alles so halbwegs aussieht wie man es sich vorstellt kann man das kleinere Videofile wieder mit dem Originalen austauschen und kann das ordentliche Video rendernrendern im Glossar erklärt lassen.
Findest du wenn du das Footage (;Video das du reingeladen hast) anwählst und dir dann den Reiter "Footage Controls" anwählst. Kannst dann auch zwischen den Videos hin und her schalten um zu vergleichen ob eh alles hinhaut.
Ansonsten... wie lang sind denn die Sequenzen die du bearbeitest? Sollte es sich nur um kurze Aufnahmen handeln dann kannste sie auch zuerst aus deinem Schnittprogramm als unkomprimierte TIFF-Sequenz (;hat Combustion am liebsten) ausgeben und damit arbeiten. Combustion läuft damit eigentlich mehr oder weniger flott.

lg Rob



Antwort von Mylenium:

"pierrehansen" wrote:
Irgendeine Lösung müsste es doch geben.


Nein, gibt es nicht. Außer mit Proxies oder konvertierten Clips zu arbeiten, läßt sich das nicht umgehen. Selbst wenn du z.B. den Canopus CoDec im System installierst, bleibt die gesamte Prozesskette weitestgehend unverändert, weil die Optimierungen außerhalb der Canopus-Programme kaum greifen. Wenn, dann müßte c* selbst entsprechende Routinen an Bord haben (;wie MediaCore in After Effects CS3), sonst bringt das nix.

Mylenium



Antwort von pierrehansen:

Hallo Rob und Mylenium,

ihr habt mir bisher schon sehr geholfen, danke dafür. Ich werde das mit den TIFF"s und den Proxys als Nächstes mal ausprobieren. Klingt ja doch sehr vielversprechend. Ich kann erst in 2 Tagen wieder an den Rechner und werde berichten ob meine Versuche erfolgreich waren. Machts gut!

Grüße Pierre




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