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Artikel:Linux - Die Videoschnitt-Alternative?




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Newsmeldung von slashCAM:


Linux - Die Videoschnitt-Alternative? von rudi - 3 Feb 2005 17:11:00
Linux hat viele Vorteile: Es ist grundsätzlich frei und kostenlos erhältlich, es kann höllisch stabil sein und es macht in vielen Bereichen mittlerweile einen Windows-Rechner völlig obsolet. Nur im Bereich Video- und Audio-Bearbeitung sah es bisher noch etwas düster aus.
zum ganzen Artikel




Antwort von Andi-Han:

Toller Artikel,

einzige Kritik verdient der Abschnitt "Der Umstieg", keiner der aktuellen Linux Distributionen fehlt eine Paketverwaltung mit automatischer Abhängigkeitenauflösung.

Ein Dual-Boot System ist recht einfach eingerichtet, wenn man zuvor Platz dafür schaft auf der Festplatte.
Damit ist nicht gemeint das auf C:\; noch Platz sein muss, sondern es muss genügend unpartitioniertet Bereich auf der Festplatte vorhanden sein. Zum verkleinern der C: Partition eigenet sich z.B. Partition Magic.

Meine Empfehlung:
Ubuntu Linux
SuSE Linux
Mandriva



Antwort von jakestyler:

ich würde auch sagen, das dies ein sehr guter Artikel ist, vor allem, weil er mir, selbst schon seit einem Jahr Linux Nutzer, geholfen hat.
Der Umstieg ist auch wirklich ncht so schwierig wie hier beschrieben.
Das partitionieren der Festplatte z.B. übernimmt Suse schon von selbst.
Noch ein heißer Tip für eine kostenlose Distribution ist Kanotix, man kann sie sich erst mal als livecd anschauen und sie installiert einem dann auf wunsch in einer viertelsunde ein komplettes system!



Antwort von phobie:

Meine Kritik geht ebenfalls an den Abschnitt "Der Umstieg".
Die dort angesprochenen Bibliotheks-Abhängigkeiten (;*.so dateien) sind mitnichten ein Nachteil.
Unter windows gibt es die nämlich ebenfalls, dort sind sie als DLLs (;Direct Link Library) bekannt.
Solche Libs sind bereits fertigprogammierte Programmteile, die nicht für jedes Programm neu programmiert werden müssen.
So wurde der "Speichern unter..."-Dialog von KDE nur einmal programmiert und alle KDE-programme binden ihn nur ein.
Dies bedeutet:

1. Weniger Arbeitsaufwand
2. Bugs müssen nur einmal behoben werden.
3. Einheitliches "Look and Feel"
4. Weniger Platzverbrauch

Unter Windows muss jedes Setup-Programm alle benötigten Abhängigkeiten mitbringen (;Was unter GNU/Linux technisch auch möglich, aber selten gewollt ist.).
Unter Linux übernehmen Packetmanager die Befriedigung aller Abhängigkeiten.
Wenn ich nun unter einem Debian/GNU/Linux das Programm "Kino" installiere dann mache ich das mit hilfe von apt und dpkg (;Debian Packet Manager) wie folgt:
$ apt-get update
Um dem system mitzuteilen, welche packetversionen derzeit zum download zur verfügung stehen.
$ apt-get install kino
Dieser befehl läd nicht nur kino herunter und installiert es, sondern auch alle benötigten Abhängigkeiten, wenn sie nicht bereits auf dem system installiert sind.
Unter anderem sind das dann "libquicktime0" (;der QuickTimeCodec) oder auch "libasound2" (;Die Anbindung an das ALSA-Sound-System)

$ apt-get dist-upgrade
Bringt im übrigen das gesammte Betriebsystem inclusive aller Programme und aller Bibliotheken auf den neusten Stand.

Wer sich unter Windows schon über WPKG http://wpkg.org/ freut, kenn die Defizite bei der Windowsadministration...
WPKG kann immerhin einen Bruchteil dessen was DPKG kann, nur das dann noch apt, download-sources und MSI-Packete fehlen.
Neue Software soll man ja auch kaufen und nicht herunterladen :)

Aktuelle (;2006-01-24) Versionen der oben genannten Programme sind:
Kino v0.8.0 2005-11-25
Jahshaka v2.0 RC2.1 2006-01-03
Kdenlive v0.24 2004-03-15
Cinelerra v2.0 2005-09-12

Wer Linux mal ausprobieren will a sollte Kanotix herunterladen und von CD booten.
http://linuxtracker.org/download.php?id=1181&name=KANOTIX-2005-04.iso.torrent

gruß
phobie



Antwort von Estrella:

zum ersten beitrag:

gentoo löst mit portage, dem definitivem paketmanagment, alle abhängigkeiten auf.
ausserdem sehr schnell, da alles von sourcen kompiliert wird!

grüsse

jan luo



Antwort von freddiecarlton:

Auch wenn der Multimedia-Bereich unter Linux noch in den Kinderschuhen steckt, so gibt es doch in vielen Distributionen eine rasante Entwicklung.

Das auf Debian basierende Ubuntu http://www.ubuntuusers.de/ ist eine der besten Distributionen der vergangenen Jahre. Ubuntu beschränkt sich auf eine kleine Auswahl an Programmen, dadurch ist es auch für Anfänger sehr übersichtlich. Das Video-Programm Kino ist für das Schneiden von DVI-Dateien konzipiert, raw und dv lassen sich damit schon ganz gut bearbeiten. Alternativ gibt es noch Cinelerra und das kommerzielle Programm "MainActor" http://www.mainconcept.com/site/index.php?id=10233. Außerdem ist Jahshaka http://www.jahshaka.org/ in steter Weiterentwicklung.

Schöne Grüße von freddiecarlton



Antwort von freddiecarlton:

Übrigens: Für einige Kenner der Materie ist Kino http://www.kinodv.org/ bereits so etwas wie das "Schweizer Messer des Videoschnitts"!

Gruß

freddiecarlton



Antwort von funfox:

Naja, ich bin vor 2 monaten auf linux umgestiegen und habe schon so meine probleme gehabt (;SuSE 10.1). Alleine die installation der Nvidia treiber ist nichts für leute bei der der pc einfach nur funktionieren soll.

Andererseits hat linux etliche vorteile zu bieten und ich möchte es eigentlich nicht mehr missen, videobearbeitung unter linux ist allerdins (;das 200,-€ teure Mainactor ausgenommen das ich nicht geteste habe) wirklich nur beschränkt möglich. Mit Jahshaka kann man tolle effekte zaubern, der editor zum schnieden ist jedoch bedauernswert unterentwickelt. Cinelerra hat sich bei mir als nicht braubar erwiesen, wobei ich 3 wochen investiert habe die richtigen einstellugen zu finden :(;. KINO ist nur für schnellen schnitt wie koresspondenten es brauchen geeignet, da aber sehr gut und wirklich stabiel! Und dann gibt es dann noch eine neues projekt das aber noch ganz am anfang der entwicklung sthet und selebst grundlegendes wie 16:9 oder trimming.. noch nicht beherscht.

Dennoch, es gibt einen ansatz und videoschnitt unter linux könnte mit sicherheit ein zukunft haben, schleißlich steht es mit linux auf eiem grundsoliden sockel. Doch das interesse scheint wohl einfach zu klein.
Um einen regeren austausch zu erhelten hatte ich ein forum aufgesetzt (; http://www.razyboard.com/system/index.php?id=funfox ) doch leider ist auch hier das interesse derart gering das ich es wohl bald wieder einstellen werde.

Was mich betrifft, so werde ich wohl wieder eine Windows partition anlegen um endlich unproblematisch schneiden zu können, schade!!!



Antwort von chaot59:

"freddiecarlton" wrote:
Übrigens: Für einige Kenner der Materie ist Kino http://www.kinodv.org/ bereits so etwas wie das "Schweizer Messer des Videoschnitts"!

Gruß

freddiecarlton


Naja, ich habe meinem sohn eine schweizer messer geschenkt, das fing an zu rosten und die schale flog nach einem jahr ab :(;.
Im ernst, KINO ist wohl recht soliede, aber leider vom funtionsumfang schno nicht mehr ausreichend um damit z.b. vernünftige dokus zu schneiden, oder kannst du mir erklären wie man mit kino den ton eines clips verenden kann um darüber bilder zu legen?



Antwort von Veki23:

Also wer Cinelerra als Videoschnittsoftware unter Linux verwenden will,
der sollte als Distribution entweder Debian Sid oder Fedora einsetzen.

Für Linux Einsteiger empfehle ich in diesem Fall eher Fedora (;Red Hat) anstatt Debian Sid.


Der Grund warum ich diese beiden Distributionen für Cinelerra empfehle ist folgender.

Die Chefentwickler von Cinelerra entwickeln ausschließlich unter Fedora,
deswegen gibt es nur für Fedora auch fertige Binarys auf der offiziellen Cinelerra Webseite.
Um Kompatbilität mit älteren Library Versionen aus anderen Distris kümmern sie sich kaum, deswegen gibt es dafür das Cinelerra-CVS Community Projekt, daß den Cinelerra Code auch an andere C++ Compilerversionen anpaßt und im Code etwas aufräumt bzw. Anpassungen vornimmt.
Von letzterem Team gibt es dann auch fertige Pakete für Debian Sid, deswegen wäre hier Debian Sid an zweiter Stelle empfohlen.

Wer andere Distributionen einsetzt der muß Cinelerra selber kompilieren
oder darauf hoffen, daß der Distributor ein Paket bereitstellt (;die meisten tun das nicht), was im Fall von Cinelerra aber ein riesen Problem ist, da es sehr leicht irgendwelche Fehler bei Cinelerra hagelt.
Cinelerra gehört damit nicht gerade zu den Open Source Programmen, die sich einfach compilieren lassen.



Desweiteren lohnt sich für Cinelerra eine 64 BitBit im Glossar erklärt CPU mit entsprechendem 64 BitBit im Glossar erklärt Linux Betriebsystem, weil es auf einer 64 BitBit im Glossar erklärt CPU deutlich stabiler läuft. Das sagen zumindest die Hauptentwickler auf der offiziellen Webseite und die müssen es ja wissen.



Antwort von fragestunde:

Ubuntu Studio wäre für jeden Interessierten wohl mal einen Versuch wert.

Überzeugend für Linux-Neueinsteiger ist meiner Meinung nach vor allem das Debian-Paketmanagement, mit dem man sich in Ubuntu recht schnell orientieren kann.



Antwort von du:

verdammt, Linux ist der kernel und GNU/Linux ist das Betriebssystem!!! Ist das so schwer?!




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