| Werbung : Making-Of Rock-Chip von slashCAM Di, 6.März 2007 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

High Definition...
Da wir hochauflösend gedreht haben erfuhren wir ein weiteres mal, was es bedeutet ein komplexes Compositing-Projekt in HD durchzuziehen. Trotz zwei echten und zwei virtuellen Prozessorkernen unseres Produktionssystems (Pentium 4 Extreme Edition, 3,2 Ghz, 1GB Ram) kann man bei einem solchen Projekt dennoch viel Wartezeiten einplanen.
 :Vier Kerne sind nicht genug? Bei HD-Projekten kommt es nicht nur auf die Prozessorkerne an.
Für alle, die intensiv mit After Effects arbeiten, konnten wir während dieser Produktion noch ein paar „Weisheiten“ im Produktionsalltag sammeln: Man erlebt durch einen Dual-Core Prozessor einen deutlichen Geschwindigkeitssprung. Weitere Kerne brachten dagegen nicht mehr so drastisch spürbare Zuwächse während der Arbeit (wohl aber bei manchen Encodern, Z.B. Wmv). Außerdem ermöglichen mehr Kerne die parallele Arbeit mit anderen Applikationen. Ein Gigabyte Ram sind für HD-Produktionen zwar bereits ausreichend, jedoch bedeutet mehr Ram vor allem einen größeren Bild-Cache und somit auf jeden Fall indirekt mehr Geschwindigkeit beim Arbeiten. Den weitaus größten Geschwindigkeitsboost bei HD-Produktionen bringt jedoch das Einrichten eines Raid-Arrays und die Arbeit mit unkomprimierten Einzelbild-Sequenzen. Da heute ein Software-SATA-Raid schnell aufgezogen ist, können wir letzteres dringend empfehlen. Wenn die Einzelbilder hier mit 100 MB/s und mehr in das Programm flitzen und After Effects keine Dekompression mehr berechnen muss, beschleunigt dies die Arbeit am Projekt erheblich. Wer also schnelles HD-Compositing unter After Effects will, sollte vor allem in schnelle Platten und viel Ram investieren. Ein paar MHZ mehr oder weniger beim Dual-Prozessor spürt man dagegen nicht so stark.
Hinweis: Dieser Artikel ist im Rahmen einer 12-teiligen Workshop-Serie erschienen.
Hier geht es zur Indexseite mit einer Übersicht über alle Workshops Do it yourself: Testversionen der in den Workshops verwendeten Programme können hier bei Adobe heruntergeladen werden
[nach oben]
Weitere Artikel:
Werbung: Spass mit Masken... Di, 6.März 2007 Dieser Clip demonstriert unterschiedliche Anwendungsbiete von Maskierungsfunktionen in Adobe After Effects. Zum einen das Bauen von mehr oder weniger komplexen Mask-Shapes, wie in diesem Fall der Blume und zum anderen die Animation von Masken im Wachstum der Pflanze sowie bei der Modellierung und Animation des Make-Ups des Models. | Test: DaVinci Resolve Lite für Windows - Erste Eindrücke Di, 31.Januar 2012 DaVinci für den PC ist fast da. Die verfügbare Beta zeigt erstmalig ein kostenloses, aus dem professionellen Einsatz stammendes Color-Grading-System für jedermann. Wir haben einmal einen kurzen Blick auf die aktuelle PC-Fassung geworfen und kamen aus dem Staunen nicht heraus... | Test: CS5 Files, Teil 6 - After Effects Sandy Bridge RAM Einflüsse Di, 29.März 2011 Nachdem wir unser Testsystem gerade mit After Effects CS5 näher analysieren, darf natürlich auch der Einfluss des RAMs nicht außen vor bleiben. Interessanterweise mussten wir hierfür einige frühere Vermutungen nun wieder teilweise revidieren. | Test: CS5 Files, Teil 5 – After Effects – Auswirkungen der Speicher-Geschwindigkeit Mo, 22.November 2010 | Essays: Ramen R.I.P Di, 2.November 2010 | Test: CS5 Files, Teil 4 – After Effects – Multicore und RAM Mi, 27.Oktober 2010 | Buchkritiken: Foundation Blender Compositing Do, 15.Oktober 2009 | Test: FINAL CUT STUDIO 3 - TEIL 3/Motion 4 & Compressor 3.5 & Fazit Do, 1.Oktober 2009 | Test: Der stille Klassiker - Combustion 2008 Di, 4.März 2008 | Interviews: Die Zukunft von Blender im Videobereich - Interview mit Ton Roosendaal Do, 28.Februar 2008 | Ratgeber: Die slashCAM-Produkte des Jahres 2007 – Compositing Sa, 12.Januar 2008 | Grundlagen: Grundlagen Color-Grading Fr, 2.November 2007 |
[nach oben]
| |
| |