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Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten



Der Joker unter den Foren -- für alles, was mehrere Kategorien gleichzeitig betrifft, oder in keine paßt
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macaw

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von macaw »

Was ich am Rande mal wieder sehr bezeichnend finde ist - und das hat absolut nichts mit Deiner Arbeit zu tun, Pianist - daß die deutsche Bahn keine Kommentare erlaubt und der deutsche Konzern Vossloh zusätzlich zu deaktivierten Kommentaren nicht einmal Likes anzeigt, bei "Marti" aus der Schweiz ist beides bei allen Videos aktiviert. Die typische, deutsche Duckmäuser- und Zensurmentalität ist fast überall hingesickert. Bei solchen Konzernen mag man das verstehen aufgrund des enormen Aufwands, den die Moderation benötigen würde, aber es ist eine Seuche geworden, die überall angekommen ist, egal ob Nachrichtenmagazine, Foren und ganz besonders "Professional Schwachköpfe".



macaw

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von macaw »

Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32 Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
Nur ein bisschen mehr Empathie schadet nicht, Du betrachtest alles immer extrem nüchtern und sachlich, und so funktioniert die Welt aber nicht, und vielen ist ihr Unternehmen, wo sind angestellt sind, nunmal auch wichtig, nicht nur finanziell.
Das ist von ihm nicht nüchtern betrachtet, sondern blanker Zynismus. Ganze Landstriche können und werden den Bach runtergehen wenn auch nur ein großes Unternehmen wegzieht. Wir werden sehen, was nach 11.000 weiteren Arbeitslosen durch ThyssenKrupp in NRW abgehen wird. Dann haben wir 2.500 bei Continental, 3.800 bei Bosch, 14.000 bei ZF usw. usf. - nur geistig umnachtete können glauben, daß das halt "nur" Auswirkungen für die Arbeiter und Angestellte hat und gehen großzügig darüber hinweg, daß die Familien haben, Essen gehen, Autos kaufen und fahren, Häuser/Wohnungen abzahlen etc.

Mir wurde kürzlich eine Anekdote erzählt aus Krefeld, wo Galeria dichtgemacht hat. Eine ehemalige Verkäuferin von dem Kaufhaus arbeitet nun im Caritasladen...und wie Krefeld über die Jahre von einer hübschen Stadt nach und nach zu einem Höllenloch verfällt, habe ich live auf Verwandtenbesuchen über die letzten 10 Jahre mit angesehen, sehr, sehr traurig und extrem beunruhigend...



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Frank Glencairn »

Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32
Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
Nicht nur das - wenn - wie in den letzten 3 Jahren - plötzlich reihenweise Traditions-Betriebe pleite gehen, die zwei Weltkriege, das Dritte Reich und die DDR überlebt haben, sollte das schon mal Anlass zum nachdenken sein.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Pianist
Beiträge: 9296

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Pianist »

macaw hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:42 Was ich am Rande mal wieder sehr bezeichnend finde ist - und das hat absolut nichts mit Deiner Arbeit zu tun, Pianist - daß die deutsche Bahn keine Kommentare erlaubt und der deutsche Konzern Vossloh zusätzlich zu deaktivierten Kommentaren nicht einmal Likes anzeigt, bei "Marti" aus der Schweiz ist beides bei allen Videos aktiviert.
Mal abgesehen davon, dass die das selbst entscheiden können und müssen, kann man ja auch umgekehrt darüber diskutieren, ob man es unbedingt ermöglichen muss, dass immer alle überall ihren Senf dazugeben können. Aus Erfahrung weiß man ja, dass sowas dann vor allem von Leuten genutzt wird, die keine konstruktive Grundhaltung haben, sondern die jede Möglichkeit zum Stänkern nutzen. Am schlimmsten ist das auf Facebook. Das ist nicht schön, wenn man zum Beispiel einen seriösen Konferenzbericht gedreht hat, dieser dann online geht, und dann alle möglichen Leute, die keine Ahnung von nichts haben, ihre schwachsinnigen Kommentare drunterschreiben.

Matthias
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Axel
Beiträge: 17178

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Axel »

Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32 Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
Wir haben jahrzehntelang wie die Made im Speck gelebt, als Hauptnutznießer der EU mit unserem quasi Exportmonopol und durch ungehemmtes Verbraten von billigem russischen Gas. Jetzt müssen Weichen neu justiert werden und Innovationen nicht behindert. Was in solchen Zeiten das genau falsche Rezept ist, ist Isolationismus, Protektionismus und Subventionismus. Vergesst die Autobranche. Wenn sie es nicht selbst schaffen: tschüss! Sie haben Lobbyismus betrieben (zu deutsch: korrumpiert) und haben uns Opportunisten lange am Erfolg teilhaben lassen. Ist das herzlos gegenüber den hunderttausenden Arbeitnehmern? Von mir aus: nein. Ich sitze im selben Boot.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



Bluboy
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Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Bluboy »

macaw hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:47
Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32 Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
Nur ein bisschen mehr Empathie schadet nicht, Du betrachtest alles immer extrem nüchtern und sachlich, und so funktioniert die Welt aber nicht, und vielen ist ihr Unternehmen, wo sind angestellt sind, nunmal auch wichtig, nicht nur finanziell.
Das ist von ihm nicht nüchtern betrachtet, sondern blanker Zynismus. Ganze Landstriche können und werden den Bach runtergehen wenn auch nur ein großes Unternehmen wegzieht. Wir werden sehen, was nach 11.000 weiteren Arbeitslosen durch ThyssenKrupp in NRW abgehen wird. Dann haben wir 2.500 bei Continental, 3.800 bei Bosch, 14.000 bei ZF usw. usf. - nur geistig umnachtete können glauben, daß das halt "nur" Auswirkungen für die Arbeiter und Angestellte hat und gehen großzügig darüber hinweg, daß die Familien haben, Essen gehen, Autos kaufen und fahren, Häuser/Wohnungen abzahlen etc.

Mir wurde kürzlich eine Anekdote erzählt aus Krefeld, wo Galeria dichtgemacht hat. Eine ehemalige Verkäuferin von dem Kaufhaus arbeitet nun im Caritasladen...und wie Krefeld über die Jahre von einer hübschen Stadt nach und nach zu einem Höllenloch verfällt, habe ich live auf Verwandtenbesuchen über die letzten 10 Jahre mit angesehen, sehr, sehr traurig und extrem beunruhigend...
NRW, das ist Ruhrgebiet, - 25 Jahre, also eine Generation hat es gedauert bis das Bergwerkssterben überwunden war
Ob die sowas nochmal mitmachen, ob es Groß_Gelsenkirchen wird, oder ob die Leute einfach abwandern wird sich zeigen



macaw

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von macaw »

Axel hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 11:02 Wir haben jahrzehntelang wie die Made im Speck gelebt, als Hauptnutznießer der EU mit unserem quasi Exportmonopol und durch ungehemmtes Verbraten von billigem russischen Gas. Jetzt müssen Weichen neu justiert werden und Innovationen nicht behindert. Was in solchen Zeiten das genau falsche Rezept ist, ist Isolationismus, Protektionismus und Subventionismus. Vergesst die Autobranche. Wenn sie es nicht selbst schaffen: tschüss! Sie haben Lobbyismus betrieben (zu deutsch: korrumpiert) und haben uns Opportunisten lange am Erfolg teilhaben lassen. Ist das herzlos gegenüber den hunderttausenden Arbeitnehmern? Von mir aus: nein. Ich sitze im selben Boot.
Deutschland hatte sich bis 1999 schon zum "kranken Mann Europas" entwickelt. Damals konnte die Politik aber noch "relativ einfach" die Kurve kriegen. Was wir jetzt haben ist eine Situation, die ganz anders liegt.
"Weichen neu justieren und Innovationen her" ist recht einfach gesagt, wenn Leute an der Macht sind, die sämtliche Weichen abreißen und zur Sicherheit gleich alle Fabriken in die Luft sprengen lässt, damit auch keine neuen gefertigt werden können. Und Innovation? Bei dem Irrsinn an Bürokratie hier? Wer die absolut peinliche Posse um Marco Scheel und seine Firma Nordwolle verfolgt hat, bekommt recht schnell ein gutes Bild, warum so gut wie kein Unternehmer mehr Bock auf dieses Land hat. Die Bonzen sind 24/7 eher mit sich und dem großzügigen Verteilen von Anzeigen beschäftigt, das Land und die kleinen Leute gehen denen am Arsch vorbei, außer es sind Grün-Linke und deren Schwachsinnsanliegen. Anstatt sich zu sagen: Hey, wir nehmen uns die nächsten 5-10 Jahre um weg von X oder Y zu kommen, haut man das komplette System direkt in den Abgrund und träumt davon, daß die Innovationen wie Manna vom Himmel fallen.



DKPost
Beiträge: 1147

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von DKPost »

macaw hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:47
Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32 Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
Nur ein bisschen mehr Empathie schadet nicht, Du betrachtest alles immer extrem nüchtern und sachlich, und so funktioniert die Welt aber nicht, und vielen ist ihr Unternehmen, wo sind angestellt sind, nunmal auch wichtig, nicht nur finanziell.
Das ist von ihm nicht nüchtern betrachtet, sondern blanker Zynismus. Ganze Landstriche können und werden den Bach runtergehen wenn auch nur ein großes Unternehmen wegzieht. Wir werden sehen, was nach 11.000 weiteren Arbeitslosen durch ThyssenKrupp in NRW abgehen wird. Dann haben wir 2.500 bei Continental, 3.800 bei Bosch, 14.000 bei ZF usw. usf. - nur geistig umnachtete können glauben, daß das halt "nur" Auswirkungen für die Arbeiter und Angestellte hat und gehen großzügig darüber hinweg, daß die Familien haben, Essen gehen, Autos kaufen und fahren, Häuser/Wohnungen abzahlen etc.

Mir wurde kürzlich eine Anekdote erzählt aus Krefeld, wo Galeria dichtgemacht hat. Eine ehemalige Verkäuferin von dem Kaufhaus arbeitet nun im Caritasladen...und wie Krefeld über die Jahre von einer hübschen Stadt nach und nach zu einem Höllenloch verfällt, habe ich live auf Verwandtenbesuchen über die letzten 10 Jahre mit angesehen, sehr, sehr traurig und extrem beunruhigend...
Aber hey, dafür haben wir die Schuldenbremse!
Andere Länder haben die gleichen Probleme mit teurer Energie und geringer Kaufkraft. Aber die subventionieren ihre Wirtschaft stark. China sogar extremst.
Wir hingegen können stolz die schwarze Null herzeigen. Ist doch auch was.
Und viele Leute fanden das eine tolle Idee und genügend werden Merz und die Union im Januar auch wieder wählen. Dann gibt es weitere 4 Jahre verfallende Infrastruktur. Die FDP ist auf dem Hügel ja schon verreckt. Mal sehen wie lange die Union wirklich daran festhalten will.



macaw

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von macaw »

Frank Glencairn hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 10:13 Nicht nur das - wenn - wie in den letzten 3 Jahren - plötzlich reihenweise Traditions-Betriebe pleite gehen, die zwei Weltkriege, das Dritte Reich und die DDR überlebt haben, sollte das schon mal Anlass zum nachdenken sein.
Linke/Sozialisten waren immer nur für eines gut: Unfassbare Zerstörung und ebensolches Leid hinterlassen - wir erleben es hautnah mit.



TomStg
Beiträge: 3940

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von TomStg »

macaw hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 19:03 Linke/Sozialisten waren immer nur für eines gut: Unfassbare Zerstörung und ebensolches Leid hinterlassen - wir erleben es hautnah mit.
„Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz, wer es mit 40 immer noch ist, keinen Verstand“
Egal, ob es wirklich von Churchill stammt oder nicht: Es ist mehr als zutreffend.



iasi
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Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von iasi »

TomStg hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 20:13
macaw hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 19:03 Linke/Sozialisten waren immer nur für eines gut: Unfassbare Zerstörung und ebensolches Leid hinterlassen - wir erleben es hautnah mit.
„Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz, wer es mit 40 immer noch ist, keinen Verstand“
Egal, ob es wirklich von Churchill stammt oder nicht: Es ist mehr als zutreffend.
Linke und Sozialisten mit Kommunisten gleichzusetzen ist sportlich.



iasi
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Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von iasi »

Jalue hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 00:31
iasi hat geschrieben: Do 28 Nov, 2024 23:50

Erstaunlich, dass auch heute noch über Entlassungen wie vom Weltuntergang gesprochen wird.

Es ist zwar ein Einschnitt für die Betroffenen, wenn sie ihre Stelle verlieren, aber eine neue zu finden ist nun einmal leichter als früher.
Die Unternehmen sehen im Arbeitskräftemangel eine der größten Problem und Risiken der Zukunft.

Insolvenzen gehören zudem zu einer freien und funktionierenden Marktwirtschaft.
Wenn eine Filmförderung Insolvenzen verhindert, ist sie letztlich schädlich.
Faktenfreies Nachbeten von neoliberalem Bertelsmann-Stiftungs-Bla Bla, fehlt nur noch der Verweis darauf, dass wir 400K Zuwanderung pro anno dringend bräuchten, weil sonst der Untergang der freien Marktwirtschaft drohte und hastenichjesehn!

Wenn du jetzt, mit Ü40, deinen Job in der Branche verlierst, ist das kein bloßer "Einschnitt", geschätzter Herr Kollege. Arge oder Jobcenter werden dir eine grandiose Anschlussverwendung im Nahverkehr, im Callcenter oder als Altenpflegehelfer nachdrücklich ans Herz legen, und zwar toute de suite!

Menschen wie du sehen darin üblicherweise die Chance, endlich mal wieder Tonassis oder Cutter unter Mindestlohn einkaufen zu können, so wie schon in jenen seligen Zeiten der Agenda 2010. Du hattest hier ja schon mehrfach betont, dass so eine "Marktbereinigung" etwas ganz Tolles sei. Na dann hau mal rein, du Tiger, bis es dich selbst erwischt. Bueno, dann aber bitte nicht herumjammern und klaglos jeden noch so drögen Job annehmen, den man dir servieren wird!
Dass Unternehmen, die nicht mehr rentabel wirtschaften und dadurch zahlungsunfähig werden, entweder einen Umbau erfordern oder schlicht geschlossen werden müssen, ist Basiswissen.

Kommunistische Züge hat es, wenn der Staat solche Unternehmen in dieser unreantablen Form am Leben zu erhalten versucht.

Es stimmt zudem auch nicht, dass Ü40 keine Jobs finden, die ihrer Qualifikation entsprechen.
Dieses spezielle deutsche Sicherheitsdenken bringt natürlich viele zum Wanken, die nicht ihr ganzes Berufsleben in derselben Firma verbringen können. Klar, dass es dann sofort ein existenzielles Drama wird, wenn man eine neue Arbeitsstelle braucht.

Dröge wird ein Job, wenn man ihn sein Leben lang macht.

Und wer selbstständig ist, muss nun einmal innovativ bleiben und sich auch mal neu erfinden.



iasi
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Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von iasi »

Axel hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 11:02
Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32 Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
Wir haben jahrzehntelang wie die Made im Speck gelebt, als Hauptnutznießer der EU mit unserem quasi Exportmonopol und durch ungehemmtes Verbraten von billigem russischen Gas. Jetzt müssen Weichen neu justiert werden und Innovationen nicht behindert. Was in solchen Zeiten das genau falsche Rezept ist, ist Isolationismus, Protektionismus und Subventionismus. Vergesst die Autobranche. Wenn sie es nicht selbst schaffen: tschüss! Sie haben Lobbyismus betrieben (zu deutsch: korrumpiert) und haben uns Opportunisten lange am Erfolg teilhaben lassen. Ist das herzlos gegenüber den hunderttausenden Arbeitnehmern? Von mir aus: nein. Ich sitze im selben Boot.
Nun hat das enorme Wachstum der Autobranche der vergangenen Jahre mal eine Pause eingelegt und schon werden die Totenglocken geläutet.
Die Autobranche entwickelt sich wie alle anderen in Zyklen. Nach fetten Jahren in denen auch geprasst werden konnte, folgen Jahre, in denen mal wieder auf die Kosten geschaut werden muss.

Übrigens muss man ja nicht nur Arbeitnehmer sein, sondern kann recht einfach Anteilseigener werden. Aktienkäufe gehen leichter als eine Online-Bestellung.



iasi
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Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 10:13
Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32
Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
Nicht nur das - wenn - wie in den letzten 3 Jahren - plötzlich reihenweise Traditions-Betriebe pleite gehen, die zwei Weltkriege, das Dritte Reich und die DDR überlebt haben, sollte das schon mal Anlass zum nachdenken sein.
Darüber nachdenken, dass nicht nur immer nach dem Staat gerufen werden sollte?

Darüber nachdenken, dass "Traditions-Betriebe" vielleicht zu sehr an ihren Traditionen kleben und daher nicht mehr mithalten können?

Arri war auch schon mal kurz vor der Pleite.
Rechnen wird dies und den aktuellen Zustand von Arri nun der Politik zu?

Die wahren "Kommunisten" schreien immer nach dem Staat und machen die Regierung oder allgemein die Politiker für alles verantwortlich.
Wenn sie sich an einem zu heißen Tee die Lippen verbrühen, muss natürlich die Politik schuld sein.



Axel
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Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Axel »

iasi hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 21:02
Axel hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 11:02Vergesst die Autobranche. Wenn sie es nicht selbst schaffen: tschüss! Sie haben Lobbyismus betrieben (zu deutsch: korrumpiert) und haben uns Opportunisten lange am Erfolg teilhaben lassen. Ist das herzlos gegenüber den hunderttausenden Arbeitnehmern? Von mir aus: nein. Ich sitze im selben Boot.
Nun hat das enorme Wachstum der Autobranche der vergangenen Jahre mal eine Pause eingelegt und schon werden die Totenglocken geläutet.
Wenn es so klang, als würde ich Totenglocken läuten, dann muss ich das berichtigen. Ich schrieb: „wenn sie es nicht selbst schaffen …“ - und ich traue das unseren Unternehmen zu. Nur halte ich halt das Starren auf die so genannten Schlüsselindustrien für falsch. Und ich finde, dass Wettbewerbsverzerrung - auch im Arbeitsmarkt - eine der Ursachen für die gegenwärtigen Krisen sind. Dazu gehört auch, dass de facto Monopole wie Amazon (ich habe keine Statistik nachgeschaut …) 50 % des Einzelhandels gekillt haben, unermesslich reich und mächtig sind, aber einen lächerlichen Beitrag zur Sanierung der Infrastruktur leisten und ihre Mitarbeiter effektiv versklaven. Das ist meinerseits keine ideologische Position, sondern ich nenne es schlechte Politik. Die Schuldenbremse, die lähmende Bürokratie, die misslungene Zuwanderer-Integration: schlechte Politik. Wenig hilfreich ist auch das Jammern. Wenn du (bist nicht gemeint, iasi) Ü40 bist und bei der Arge landest, soll dir keiner vorwerfen, du hättest etwas falsch gemacht. Ob du es dir selbst vorwirfst, ist deine Sache. Eklig ist es, über aussichtsreiche Jobs wie Altenpfleger die Nase zu rümpfen.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



iasi
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Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von iasi »

Axel hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 21:36
iasi hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 21:02

Nun hat das enorme Wachstum der Autobranche der vergangenen Jahre mal eine Pause eingelegt und schon werden die Totenglocken geläutet.
Wenn es so klang, als würde ich Totenglocken läuten, dann muss ich das berichtigen. Ich schrieb: „wenn sie es nicht selbst schaffen …“ - und ich traue das unseren Unternehmen zu. Nur halte ich halt das Starren auf die so genannten Schlüsselindustrien für falsch. Und ich finde, dass Wettbewerbsverzerrung - auch im Arbeitsmarkt - eine der Ursachen für die gegenwärtigen Krisen sind. Dazu gehört auch, dass de facto Monopole wie Amazon (ich habe keine Statistik nachgeschaut …) 50 % des Einzelhandels gekillt haben, unermesslich reich und mächtig sind, aber einen lächerlichen Beitrag zur Sanierung der Infrastruktur leisten und ihre Mitarbeiter effektiv versklaven. Das ist meinerseits keine ideologische Position, sondern ich nenne es schlechte Politik. Die Schuldenbremse, die lähmende Bürokratie, die misslungene Zuwanderer-Integration: schlechte Politik. Wenig hilfreich ist auch das Jammern. Wenn du (bist nicht gemeint, iasi) Ü40 bist und bei der Arge landest, soll dir keiner vorwerfen, du hättest etwas falsch gemacht. Ob du es dir selbst vorwirfst, ist deine Sache. Eklig ist es, über aussichtsreiche Jobs wie Altenpfleger die Nase zu rümpfen.
Ich denke, man sollte nicht vorschnell von Monopolen sprechen, weil ein Unternehmen einen hohen Marktwert an der Börse hat.
Amazon ist an den Börsen 4mal so hoch bewertet, wie der Umsatz, den dieser Händler erzielt.
Der Aktienwert ist sogar 8mal so hoch wie der Buchwert.
Zudem ist Amazon zu 66% im Streubesitz, also in den Händen von Kleinanlegern. Dann sind weitere mehr als 20% im Besitz von Fondgesellschaften, die das Geld auch von Kleinanlegern verwalten.
In den USA besitzt ein großer Teil der Arbeitnehmer Aktien.

Wenn Apple seine Handys zu so hohen Preisen an die Kunden verkaufen kann, dass die Rendite sehr hoch ist, hat doch die Politik keine Schuld daran.

Dass der Marktanteil deutscher Filme auf dem deutschen Kinomarkt so niedrig ist, kann man doch auch nicht nur der Politik oder den ÖRR ankreiden.
Jan-Jun24 waren 108 von 297 Erstaufführungen in D deutsche Filme - also 36,4% .
Aber nur 17,4% der Kinokarten wurden für diese Filme gekauft.



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 21:23
Frank Glencairn hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 10:13

Nicht nur das - wenn - wie in den letzten 3 Jahren - plötzlich reihenweise Traditions-Betriebe pleite gehen, die zwei Weltkriege, das Dritte Reich und die DDR überlebt haben, sollte das schon mal Anlass zum nachdenken sein.
Darüber nachdenken, dass nicht nur immer nach dem Staat gerufen werden sollte?

Ich hab an keinem Punkt dabei nach dem Staat gerufen - wie kommst du auf diese bizarre Idee?

Man kann doch ein Problem nicht auf der Ebene lösen auf der es entstanden ist.
Ohne den Staat (sprich: die Regierung) gäbe es das Problem ja gar nicht.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Frank Glencairn »

Axel hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 11:02
Wir haben jahrzehntelang wie die Made im Speck gelebt, als Hauptnutznießer der EU mit unserem quasi Exportmonopol und durch ungehemmtes Verbraten von billigem russischen Gas.
Wer ist denn "wir"?

Ich weiß ja nicht was mit dir los ist, daß du dich für eine Made hältst, ich jedenfalls bin und war keine.

Das russische Gas war außerdem nie "billig", nur nicht so überteuert wie anderes - wird immer wieder verwechselt.
Und daß wir davon so viel brauchen ist eine direkte Folge der so genannten "Energiewende" - bedank dich also bei den Verursachern.

Was du mit "wir" meinst ist eine Handvoll Leute in entsprechenden Positionen, die meisten anderen haben nicht so wirklich "im Speck" gelebt.

Aus deinem Beitrag spricht IMHO ein eindeutig flagelantischer Geist - was ist mit dir passiert?
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Bluboy
Beiträge: 5772

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Bluboy »

Am Gaspreis kann es nicht liegen, dass es einigen inzwischen gefühlt schlechter geht
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 21:23

Darüber nachdenken, dass "Traditions-Betriebe" vielleicht zu sehr an ihren Traditionen kleben und daher nicht mehr mithalten können?
Bissl arg schlichte Denkweise.

Wenn sie das gemacht hätten, wären sie garantiert nicht über 100 Jahre so erfolgreich gewesen.
Lies liber mal nach, was die Firmen selbst als Gründe anführen, dann geht dir womöglich mal ein Licht auf.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



iasi
Beiträge: 31202

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 08:03
iasi hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 21:23

Darüber nachdenken, dass "Traditions-Betriebe" vielleicht zu sehr an ihren Traditionen kleben und daher nicht mehr mithalten können?
Bissl arg schlichte Denkweise.

Wenn sie das gemacht hätten, wären sie garantiert nicht über 100 Jahre so erfolgreich gewesen.
Lies liber mal nach, was die Firmen selbst als Gründe anführen, dann geht dir womöglich mal ein Licht auf.
Oh ja - ich lese diese Gründe.
Die Verantwortlichen sehen die Gründe immer gerne bei den externen Bedingungen, aber nicht in ihrem eigenen Verantwortungsbereich.
Dabei sind es immer die Managemententscheidungen, die diese Traditions-Betriebe ins Wanken brachten und bringen.

Bayer kauft Monsanto für 60 Mrd. und ist nun nur noch 20 Mrd. wert.

ThyssenKrupp baut ein Werk in Amerika und muss es dann letztlich Abschreiben, weil es teurer produziert, als in D.

BayWa ging ganz groß auf Einkaufstour und wird nun vom Schuldenberg erdrückt.

VW, BASF & Co. investieren groß in China und sind nun davon betroffen, dass die tollen Wachstumsraten ausbleiben.
...

Der Piech/Porsche-Clan hat das Sagen bei fast allen deutschen Autoherstellern. Bei BMW sind es die Quant-Nachkommen.
Fast schon plakativ: Alle reden davon, dass die Politiker von Niedersachsen verantwortlich für die Probleme bei VW seien. Dabei besitzt Niedersachen nur 20% und die Piech/Porsche-Truppe 53,3% der Stammaktien. Quatar kommt auf 17%.
...

Tesla hat ein Werk in D. Der Tesla-Aktienkurs geht nach oben.
Die deutschen Autohersteller haben auch Werke in Amerika. Deren Aktienkurse sind gefallen.
Die äußeren Bedingungen sind dieselben - der Firmenerfolg unterscheidet sich jedoch.
Nokia baut keine Smartphones mehr - Apple verdient mit Smartphones prächtig.



Axel
Beiträge: 17178

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Axel »

Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 05:55
Was du mit "wir" meinst ist eine Handvoll Leute in entsprechenden Positionen, die meisten anderen haben nicht so wirklich "im Speck" gelebt.
Im internationalen Vergleich leben wir als Deutsche im Speck. Dass es natürlich bei uns im nationalen Vergleich Verlierer gibt: klar.
Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 05:55 Aus deinem Beitrag spricht IMHO ein eindeutig flagelantischer Geist - was ist mit dir passiert?
Aus den Jammerern spricht IMO (nicht bescheiden) der Geist der Bild: der Leser stimmt der Haltung zu, dass die Welt ungerecht ist, er der Schlechtweggekommene. Das Anfächeln von Ressentiments. Schuldige werden von diesen vulnerablen Narzissten leicht gefunden.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 08:52
Bayer, ThyssenKrupp, BayWa, VW, BASF & Co. Porsche, BMW ..
Soweit ich weiß, ist keine dieser Firmen in den letzten paar Jahren pleite gegangen und vom Markt verschwunden.

Wie so oft - Thema verfehlt, setzen.

Darüber hinaus ist dein Verständnis - was wirtschaftliche Zusammenhänge betrifft - auf einem ähnlichen Level, wie dein Verständnis für Filmemachen.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Darth Schneider
Beiträge: 28302

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Darth Schneider »

Ich sehe das Problem natürlich nur bei der Politik. Die deutschen Politiker sind viel zu fest mit sich selber und vor allem damit beschäftigt sich gegenseitig zu attackieren. Anstatt sinnvolle Politik zu machen. So kann auch wirtschaftlich doch gar nix gescheites passieren.

Dazu kommen die dämlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland die uns mehr schaden als Putin.
Natürlich auch vor allem das wir alle in Europa von Chinas Wirtschaft völlig überrollt wurden und noch viel mehr in naher Zukunft werden.

Wozu noch ein VW, Mercedes, BMW oder Audi kaufen, wenn die Chinesen das selbe sehr bald genau so gut aber locker doppelt so günstig auch können ?
Gruss Boris



Bluboy
Beiträge: 5772

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Bluboy »

Darth Schneider hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 09:20 Ich sehe das Problem natürlich nur bei der Politik. Die deutschen Politiker sind viel zu fest mit sich selber und vor allem damit beschäftigt sich gegenseitig zu attackieren. Anstatt sinnvolle Politik zu machen. So kann auch wirtschaftlich doch gar nix gescheites passieren.

Gruss Boris
Nachden in erster Linie Jeder für sich selbst veranwortlch ist, sehe ich in politischen Stillstand eher einen Vorteil



iasi
Beiträge: 31202

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 09:11
iasi hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 08:52
Bayer, ThyssenKrupp, BayWa, VW, BASF & Co. Porsche, BMW ..
Soweit ich weiß, ist keine dieser Firmen in den letzten paar Jahren pleite gegangen und vom Markt verschwunden.

Wie so oft - Thema verfehlt, setzen.

Darüber hinaus ist dein Verständnis - was wirtschaftliche Zusammenhänge betrifft - auf einem ähnlichen Level, wie dein Verständnis für Filmemachen.
Da sieht man, wie wenig du weißt und nur so tust, als würdest du etwas verstehen.
Eine Insolvenz war und ist nicht ausgeschlossen. Eine Schuldenlast von mehr als fünf Milliarden Euro drückt die BayWa ...
Zudem scheinst du nicht zu verstehen, dass ein Markenname nicht verschwinden muss, wenn die Produktion eingestellt wird.
Nokia hatte ich schon genannt: Wo sind sie denn geblieben, die Nokia-Handys?

Vor allem plapperst du von Stellenstreichungen, wenn das dann für die Schuldzuweisungen an die Politik nicht mehr reicht, schiebst du mal eben die Insolvenz hinterher.
Eben typisches Stammtischniveau.

Dann dieses "Traditions-Betriebe" Gerede:
Wenn du wirklich ´ne Ahnung hättest, dann wüsstest du, dass es ThyssenKrupp erst seit 1999 gibt. ;):)



Darth Schneider
Beiträge: 28302

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Darth Schneider »

@Bluboy
Ja das kann unter Umständen schon so sein,
aber nicht wenn dann zig einst sehr erfolgreiche Firmen zig tausende Leute entlassen müssen…
Nur die Politik und die Wirtschaft mindestens 10 Jahre lang geschlafen hat…
Gruss Boris
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Sa 30 Nov, 2024 09:47, insgesamt 1-mal geändert.



macaw

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von macaw »

Da fällt mir ein, erst vorgestern hatte ich ne Anfrage für ein Projekt für die CDU. Ich glaub ich habe noch nie so schnell abgesagt...ich fühlte mich richtig dreckig sowas angeboten zu bekommen.



Darth Schneider
Beiträge: 28302

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von Darth Schneider »

Worum ging es denn, oder darfst du das nicht schreiben ?
Gruss Boris



macaw

Re: Offener Brief der Initiative Fair Film an die ÖR Rundfunkanstalten

Beitrag von macaw »

Axel hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 08:57
Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 05:55
Was du mit "wir" meinst ist eine Handvoll Leute in entsprechenden Positionen, die meisten anderen haben nicht so wirklich "im Speck" gelebt.
Im internationalen Vergleich leben wir als Deutsche im Speck. Dass es natürlich bei uns im nationalen Vergleich Verlierer gibt: klar.
Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 05:55 Aus deinem Beitrag spricht IMHO ein eindeutig flagelantischer Geist - was ist mit dir passiert?
Aus den Jammerern spricht IMO (nicht bescheiden) der Geist der Bild: der Leser stimmt der Haltung zu, dass die Welt ungerecht ist, er der Schlechtweggekommene. Das Anfächeln von Ressentiments. Schuldige werden von diesen vulnerablen Narzissten leicht gefunden.
Einerseits möchte ich vehement dagegenhalten, andererseits sage ich mir: Wenn die deutschen es so wollen, bitteschön, geht mich nichts an.



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