Das ist von ihm nicht nüchtern betrachtet, sondern blanker Zynismus. Ganze Landstriche können und werden den Bach runtergehen wenn auch nur ein großes Unternehmen wegzieht. Wir werden sehen, was nach 11.000 weiteren Arbeitslosen durch ThyssenKrupp in NRW abgehen wird. Dann haben wir 2.500 bei Continental, 3.800 bei Bosch, 14.000 bei ZF usw. usf. - nur geistig umnachtete können glauben, daß das halt "nur" Auswirkungen für die Arbeiter und Angestellte hat und gehen großzügig darüber hinweg, daß die Familien haben, Essen gehen, Autos kaufen und fahren, Häuser/Wohnungen abzahlen etc.Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32 Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
Nur ein bisschen mehr Empathie schadet nicht, Du betrachtest alles immer extrem nüchtern und sachlich, und so funktioniert die Welt aber nicht, und vielen ist ihr Unternehmen, wo sind angestellt sind, nunmal auch wichtig, nicht nur finanziell.
Nicht nur das - wenn - wie in den letzten 3 Jahren - plötzlich reihenweise Traditions-Betriebe pleite gehen, die zwei Weltkriege, das Dritte Reich und die DDR überlebt haben, sollte das schon mal Anlass zum nachdenken sein.Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32
Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
Mal abgesehen davon, dass die das selbst entscheiden können und müssen, kann man ja auch umgekehrt darüber diskutieren, ob man es unbedingt ermöglichen muss, dass immer alle überall ihren Senf dazugeben können. Aus Erfahrung weiß man ja, dass sowas dann vor allem von Leuten genutzt wird, die keine konstruktive Grundhaltung haben, sondern die jede Möglichkeit zum Stänkern nutzen. Am schlimmsten ist das auf Facebook. Das ist nicht schön, wenn man zum Beispiel einen seriösen Konferenzbericht gedreht hat, dieser dann online geht, und dann alle möglichen Leute, die keine Ahnung von nichts haben, ihre schwachsinnigen Kommentare drunterschreiben.macaw hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:42 Was ich am Rande mal wieder sehr bezeichnend finde ist - und das hat absolut nichts mit Deiner Arbeit zu tun, Pianist - daß die deutsche Bahn keine Kommentare erlaubt und der deutsche Konzern Vossloh zusätzlich zu deaktivierten Kommentaren nicht einmal Likes anzeigt, bei "Marti" aus der Schweiz ist beides bei allen Videos aktiviert.
Wir haben jahrzehntelang wie die Made im Speck gelebt, als Hauptnutznießer der EU mit unserem quasi Exportmonopol und durch ungehemmtes Verbraten von billigem russischen Gas. Jetzt müssen Weichen neu justiert werden und Innovationen nicht behindert. Was in solchen Zeiten das genau falsche Rezept ist, ist Isolationismus, Protektionismus und Subventionismus. Vergesst die Autobranche. Wenn sie es nicht selbst schaffen: tschüss! Sie haben Lobbyismus betrieben (zu deutsch: korrumpiert) und haben uns Opportunisten lange am Erfolg teilhaben lassen. Ist das herzlos gegenüber den hunderttausenden Arbeitnehmern? Von mir aus: nein. Ich sitze im selben Boot.Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32 Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
NRW, das ist Ruhrgebiet, - 25 Jahre, also eine Generation hat es gedauert bis das Bergwerkssterben überwunden warmacaw hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:47Das ist von ihm nicht nüchtern betrachtet, sondern blanker Zynismus. Ganze Landstriche können und werden den Bach runtergehen wenn auch nur ein großes Unternehmen wegzieht. Wir werden sehen, was nach 11.000 weiteren Arbeitslosen durch ThyssenKrupp in NRW abgehen wird. Dann haben wir 2.500 bei Continental, 3.800 bei Bosch, 14.000 bei ZF usw. usf. - nur geistig umnachtete können glauben, daß das halt "nur" Auswirkungen für die Arbeiter und Angestellte hat und gehen großzügig darüber hinweg, daß die Familien haben, Essen gehen, Autos kaufen und fahren, Häuser/Wohnungen abzahlen etc.Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32 Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
Nur ein bisschen mehr Empathie schadet nicht, Du betrachtest alles immer extrem nüchtern und sachlich, und so funktioniert die Welt aber nicht, und vielen ist ihr Unternehmen, wo sind angestellt sind, nunmal auch wichtig, nicht nur finanziell.
Mir wurde kürzlich eine Anekdote erzählt aus Krefeld, wo Galeria dichtgemacht hat. Eine ehemalige Verkäuferin von dem Kaufhaus arbeitet nun im Caritasladen...und wie Krefeld über die Jahre von einer hübschen Stadt nach und nach zu einem Höllenloch verfällt, habe ich live auf Verwandtenbesuchen über die letzten 10 Jahre mit angesehen, sehr, sehr traurig und extrem beunruhigend...
Deutschland hatte sich bis 1999 schon zum "kranken Mann Europas" entwickelt. Damals konnte die Politik aber noch "relativ einfach" die Kurve kriegen. Was wir jetzt haben ist eine Situation, die ganz anders liegt.Axel hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 11:02 Wir haben jahrzehntelang wie die Made im Speck gelebt, als Hauptnutznießer der EU mit unserem quasi Exportmonopol und durch ungehemmtes Verbraten von billigem russischen Gas. Jetzt müssen Weichen neu justiert werden und Innovationen nicht behindert. Was in solchen Zeiten das genau falsche Rezept ist, ist Isolationismus, Protektionismus und Subventionismus. Vergesst die Autobranche. Wenn sie es nicht selbst schaffen: tschüss! Sie haben Lobbyismus betrieben (zu deutsch: korrumpiert) und haben uns Opportunisten lange am Erfolg teilhaben lassen. Ist das herzlos gegenüber den hunderttausenden Arbeitnehmern? Von mir aus: nein. Ich sitze im selben Boot.
Aber hey, dafür haben wir die Schuldenbremse!macaw hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:47Das ist von ihm nicht nüchtern betrachtet, sondern blanker Zynismus. Ganze Landstriche können und werden den Bach runtergehen wenn auch nur ein großes Unternehmen wegzieht. Wir werden sehen, was nach 11.000 weiteren Arbeitslosen durch ThyssenKrupp in NRW abgehen wird. Dann haben wir 2.500 bei Continental, 3.800 bei Bosch, 14.000 bei ZF usw. usf. - nur geistig umnachtete können glauben, daß das halt "nur" Auswirkungen für die Arbeiter und Angestellte hat und gehen großzügig darüber hinweg, daß die Familien haben, Essen gehen, Autos kaufen und fahren, Häuser/Wohnungen abzahlen etc.Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32 Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
Nur ein bisschen mehr Empathie schadet nicht, Du betrachtest alles immer extrem nüchtern und sachlich, und so funktioniert die Welt aber nicht, und vielen ist ihr Unternehmen, wo sind angestellt sind, nunmal auch wichtig, nicht nur finanziell.
Mir wurde kürzlich eine Anekdote erzählt aus Krefeld, wo Galeria dichtgemacht hat. Eine ehemalige Verkäuferin von dem Kaufhaus arbeitet nun im Caritasladen...und wie Krefeld über die Jahre von einer hübschen Stadt nach und nach zu einem Höllenloch verfällt, habe ich live auf Verwandtenbesuchen über die letzten 10 Jahre mit angesehen, sehr, sehr traurig und extrem beunruhigend...
Linke/Sozialisten waren immer nur für eines gut: Unfassbare Zerstörung und ebensolches Leid hinterlassen - wir erleben es hautnah mit.Frank Glencairn hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 10:13 Nicht nur das - wenn - wie in den letzten 3 Jahren - plötzlich reihenweise Traditions-Betriebe pleite gehen, die zwei Weltkriege, das Dritte Reich und die DDR überlebt haben, sollte das schon mal Anlass zum nachdenken sein.
„Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz, wer es mit 40 immer noch ist, keinen Verstand“macaw hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 19:03 Linke/Sozialisten waren immer nur für eines gut: Unfassbare Zerstörung und ebensolches Leid hinterlassen - wir erleben es hautnah mit.
Linke und Sozialisten mit Kommunisten gleichzusetzen ist sportlich.TomStg hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 20:13„Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz, wer es mit 40 immer noch ist, keinen Verstand“macaw hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 19:03 Linke/Sozialisten waren immer nur für eines gut: Unfassbare Zerstörung und ebensolches Leid hinterlassen - wir erleben es hautnah mit.
Egal, ob es wirklich von Churchill stammt oder nicht: Es ist mehr als zutreffend.
Dass Unternehmen, die nicht mehr rentabel wirtschaften und dadurch zahlungsunfähig werden, entweder einen Umbau erfordern oder schlicht geschlossen werden müssen, ist Basiswissen.Jalue hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 00:31Faktenfreies Nachbeten von neoliberalem Bertelsmann-Stiftungs-Bla Bla, fehlt nur noch der Verweis darauf, dass wir 400K Zuwanderung pro anno dringend bräuchten, weil sonst der Untergang der freien Marktwirtschaft drohte und hastenichjesehn!iasi hat geschrieben: Do 28 Nov, 2024 23:50
Erstaunlich, dass auch heute noch über Entlassungen wie vom Weltuntergang gesprochen wird.
Es ist zwar ein Einschnitt für die Betroffenen, wenn sie ihre Stelle verlieren, aber eine neue zu finden ist nun einmal leichter als früher.
Die Unternehmen sehen im Arbeitskräftemangel eine der größten Problem und Risiken der Zukunft.
Insolvenzen gehören zudem zu einer freien und funktionierenden Marktwirtschaft.
Wenn eine Filmförderung Insolvenzen verhindert, ist sie letztlich schädlich.
Wenn du jetzt, mit Ü40, deinen Job in der Branche verlierst, ist das kein bloßer "Einschnitt", geschätzter Herr Kollege. Arge oder Jobcenter werden dir eine grandiose Anschlussverwendung im Nahverkehr, im Callcenter oder als Altenpflegehelfer nachdrücklich ans Herz legen, und zwar toute de suite!
Menschen wie du sehen darin üblicherweise die Chance, endlich mal wieder Tonassis oder Cutter unter Mindestlohn einkaufen zu können, so wie schon in jenen seligen Zeiten der Agenda 2010. Du hattest hier ja schon mehrfach betont, dass so eine "Marktbereinigung" etwas ganz Tolles sei. Na dann hau mal rein, du Tiger, bis es dich selbst erwischt. Bueno, dann aber bitte nicht herumjammern und klaglos jeden noch so drögen Job annehmen, den man dir servieren wird!
Nun hat das enorme Wachstum der Autobranche der vergangenen Jahre mal eine Pause eingelegt und schon werden die Totenglocken geläutet.Axel hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 11:02Wir haben jahrzehntelang wie die Made im Speck gelebt, als Hauptnutznießer der EU mit unserem quasi Exportmonopol und durch ungehemmtes Verbraten von billigem russischen Gas. Jetzt müssen Weichen neu justiert werden und Innovationen nicht behindert. Was in solchen Zeiten das genau falsche Rezept ist, ist Isolationismus, Protektionismus und Subventionismus. Vergesst die Autobranche. Wenn sie es nicht selbst schaffen: tschüss! Sie haben Lobbyismus betrieben (zu deutsch: korrumpiert) und haben uns Opportunisten lange am Erfolg teilhaben lassen. Ist das herzlos gegenüber den hunderttausenden Arbeitnehmern? Von mir aus: nein. Ich sitze im selben Boot.Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32 Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
Darüber nachdenken, dass nicht nur immer nach dem Staat gerufen werden sollte?Frank Glencairn hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 10:13Nicht nur das - wenn - wie in den letzten 3 Jahren - plötzlich reihenweise Traditions-Betriebe pleite gehen, die zwei Weltkriege, das Dritte Reich und die DDR überlebt haben, sollte das schon mal Anlass zum nachdenken sein.Bildlauf hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 09:32
Aber Spaß beiseite, ich würde das nicht so daher sagen mit den Insolvenzen und Arbeistplatzverlusten.
Vom Ding her ja, Unternehmen kommen und gehen, Dinge können sich wieder glatt ziehen, aber was den Arbeitsmarkt/wirtschaftliche Lage betrifft und solche Sachen ist der Haussegen schon etwas schief und es wird sich zeigen, ob es sich wieder glatt zieht.
Wenn es so klang, als würde ich Totenglocken läuten, dann muss ich das berichtigen. Ich schrieb: „wenn sie es nicht selbst schaffen …“ - und ich traue das unseren Unternehmen zu. Nur halte ich halt das Starren auf die so genannten Schlüsselindustrien für falsch. Und ich finde, dass Wettbewerbsverzerrung - auch im Arbeitsmarkt - eine der Ursachen für die gegenwärtigen Krisen sind. Dazu gehört auch, dass de facto Monopole wie Amazon (ich habe keine Statistik nachgeschaut …) 50 % des Einzelhandels gekillt haben, unermesslich reich und mächtig sind, aber einen lächerlichen Beitrag zur Sanierung der Infrastruktur leisten und ihre Mitarbeiter effektiv versklaven. Das ist meinerseits keine ideologische Position, sondern ich nenne es schlechte Politik. Die Schuldenbremse, die lähmende Bürokratie, die misslungene Zuwanderer-Integration: schlechte Politik. Wenig hilfreich ist auch das Jammern. Wenn du (bist nicht gemeint, iasi) Ü40 bist und bei der Arge landest, soll dir keiner vorwerfen, du hättest etwas falsch gemacht. Ob du es dir selbst vorwirfst, ist deine Sache. Eklig ist es, über aussichtsreiche Jobs wie Altenpfleger die Nase zu rümpfen.iasi hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 21:02Nun hat das enorme Wachstum der Autobranche der vergangenen Jahre mal eine Pause eingelegt und schon werden die Totenglocken geläutet.Axel hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 11:02Vergesst die Autobranche. Wenn sie es nicht selbst schaffen: tschüss! Sie haben Lobbyismus betrieben (zu deutsch: korrumpiert) und haben uns Opportunisten lange am Erfolg teilhaben lassen. Ist das herzlos gegenüber den hunderttausenden Arbeitnehmern? Von mir aus: nein. Ich sitze im selben Boot.
Ich denke, man sollte nicht vorschnell von Monopolen sprechen, weil ein Unternehmen einen hohen Marktwert an der Börse hat.Axel hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 21:36Wenn es so klang, als würde ich Totenglocken läuten, dann muss ich das berichtigen. Ich schrieb: „wenn sie es nicht selbst schaffen …“ - und ich traue das unseren Unternehmen zu. Nur halte ich halt das Starren auf die so genannten Schlüsselindustrien für falsch. Und ich finde, dass Wettbewerbsverzerrung - auch im Arbeitsmarkt - eine der Ursachen für die gegenwärtigen Krisen sind. Dazu gehört auch, dass de facto Monopole wie Amazon (ich habe keine Statistik nachgeschaut …) 50 % des Einzelhandels gekillt haben, unermesslich reich und mächtig sind, aber einen lächerlichen Beitrag zur Sanierung der Infrastruktur leisten und ihre Mitarbeiter effektiv versklaven. Das ist meinerseits keine ideologische Position, sondern ich nenne es schlechte Politik. Die Schuldenbremse, die lähmende Bürokratie, die misslungene Zuwanderer-Integration: schlechte Politik. Wenig hilfreich ist auch das Jammern. Wenn du (bist nicht gemeint, iasi) Ü40 bist und bei der Arge landest, soll dir keiner vorwerfen, du hättest etwas falsch gemacht. Ob du es dir selbst vorwirfst, ist deine Sache. Eklig ist es, über aussichtsreiche Jobs wie Altenpfleger die Nase zu rümpfen.iasi hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 21:02
Nun hat das enorme Wachstum der Autobranche der vergangenen Jahre mal eine Pause eingelegt und schon werden die Totenglocken geläutet.
iasi hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 21:23Darüber nachdenken, dass nicht nur immer nach dem Staat gerufen werden sollte?Frank Glencairn hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 10:13
Nicht nur das - wenn - wie in den letzten 3 Jahren - plötzlich reihenweise Traditions-Betriebe pleite gehen, die zwei Weltkriege, das Dritte Reich und die DDR überlebt haben, sollte das schon mal Anlass zum nachdenken sein.
Wer ist denn "wir"?Axel hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 11:02
Wir haben jahrzehntelang wie die Made im Speck gelebt, als Hauptnutznießer der EU mit unserem quasi Exportmonopol und durch ungehemmtes Verbraten von billigem russischen Gas.
Bissl arg schlichte Denkweise.iasi hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 21:23
Darüber nachdenken, dass "Traditions-Betriebe" vielleicht zu sehr an ihren Traditionen kleben und daher nicht mehr mithalten können?
Oh ja - ich lese diese Gründe.Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 08:03Bissl arg schlichte Denkweise.iasi hat geschrieben: Fr 29 Nov, 2024 21:23
Darüber nachdenken, dass "Traditions-Betriebe" vielleicht zu sehr an ihren Traditionen kleben und daher nicht mehr mithalten können?
Wenn sie das gemacht hätten, wären sie garantiert nicht über 100 Jahre so erfolgreich gewesen.
Lies liber mal nach, was die Firmen selbst als Gründe anführen, dann geht dir womöglich mal ein Licht auf.
Im internationalen Vergleich leben wir als Deutsche im Speck. Dass es natürlich bei uns im nationalen Vergleich Verlierer gibt: klar.Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 05:55
Was du mit "wir" meinst ist eine Handvoll Leute in entsprechenden Positionen, die meisten anderen haben nicht so wirklich "im Speck" gelebt.
Aus den Jammerern spricht IMO (nicht bescheiden) der Geist der Bild: der Leser stimmt der Haltung zu, dass die Welt ungerecht ist, er der Schlechtweggekommene. Das Anfächeln von Ressentiments. Schuldige werden von diesen vulnerablen Narzissten leicht gefunden.Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 05:55 Aus deinem Beitrag spricht IMHO ein eindeutig flagelantischer Geist - was ist mit dir passiert?
Soweit ich weiß, ist keine dieser Firmen in den letzten paar Jahren pleite gegangen und vom Markt verschwunden.iasi hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 08:52
Bayer, ThyssenKrupp, BayWa, VW, BASF & Co. Porsche, BMW ..
Nachden in erster Linie Jeder für sich selbst veranwortlch ist, sehe ich in politischen Stillstand eher einen VorteilDarth Schneider hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 09:20 Ich sehe das Problem natürlich nur bei der Politik. Die deutschen Politiker sind viel zu fest mit sich selber und vor allem damit beschäftigt sich gegenseitig zu attackieren. Anstatt sinnvolle Politik zu machen. So kann auch wirtschaftlich doch gar nix gescheites passieren.
Gruss Boris
Da sieht man, wie wenig du weißt und nur so tust, als würdest du etwas verstehen.Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 09:11Soweit ich weiß, ist keine dieser Firmen in den letzten paar Jahren pleite gegangen und vom Markt verschwunden.iasi hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 08:52
Bayer, ThyssenKrupp, BayWa, VW, BASF & Co. Porsche, BMW ..
Wie so oft - Thema verfehlt, setzen.
Darüber hinaus ist dein Verständnis - was wirtschaftliche Zusammenhänge betrifft - auf einem ähnlichen Level, wie dein Verständnis für Filmemachen.
Zudem scheinst du nicht zu verstehen, dass ein Markenname nicht verschwinden muss, wenn die Produktion eingestellt wird.Eine Insolvenz war und ist nicht ausgeschlossen. Eine Schuldenlast von mehr als fünf Milliarden Euro drückt die BayWa ...
Einerseits möchte ich vehement dagegenhalten, andererseits sage ich mir: Wenn die deutschen es so wollen, bitteschön, geht mich nichts an.Axel hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 08:57Im internationalen Vergleich leben wir als Deutsche im Speck. Dass es natürlich bei uns im nationalen Vergleich Verlierer gibt: klar.Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 05:55
Was du mit "wir" meinst ist eine Handvoll Leute in entsprechenden Positionen, die meisten anderen haben nicht so wirklich "im Speck" gelebt.
Aus den Jammerern spricht IMO (nicht bescheiden) der Geist der Bild: der Leser stimmt der Haltung zu, dass die Welt ungerecht ist, er der Schlechtweggekommene. Das Anfächeln von Ressentiments. Schuldige werden von diesen vulnerablen Narzissten leicht gefunden.Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 30 Nov, 2024 05:55 Aus deinem Beitrag spricht IMHO ein eindeutig flagelantischer Geist - was ist mit dir passiert?

