Keiner fühlt sich da provoziert. Das Statement ist nur schlicht und einfach falsch. Es sei denn, man hat nicht den Anspruch an saubere Signalwege fürs Grading, braucht daher keine I/O-Karten braucht kein XLR, braucht keine Raids, braucht keine Backups etc.Axel hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 05:00Funless hat geschrieben: Sa 11 Feb, 2023 21:37 Seit nun mittlerweile genau zwei Jahren schneide und bearbeite ich meine Videos an nem M1 MB Air und dann auch noch ausschließlich mit dem „Kofferraumproduzenten-NLE“ FCP …
Tatsächlich benötigt FCP für ordinäres 4k gar nicht mehr.Wieso wärest du in diesem Fall der Freak? Die launige Kontroverse resultiert aus dem Statement, dass ein Laptop (hypothetisch) einen Desktop ersetzen könnte. Wodurch die Desktoppler sich provoziert fühlen, weil das impliziert, man sollte oder es wäre wünschenswert, ihren Desktop zu ersetzen. Umgekehrt fühlen sich die Laptoppler (oder kürzlich die Tablettler, da hab ich ‘s selbst gespürt) in die Defensive gedrängt. Weniger professionell oder so. Sind letztlich alles Schubladen.Funless hat geschrieben: Sa 11 Feb, 2023 21:37 Was muß ich für ein gestrafter Freak sein wenn ich mir die repräsentativen pauschalen Statements von (wieviel nochmal? Ahh ja …) sage und schreibe sechs Leutchen in nem Forum lese.
Das ist der Konsens. Nicht für jeden. Gilt eigentlich für alles, auch für Pizza und Sushi, beides lecker, aber nicht für jeden.DKPost hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:19
Also kurz: Es ist wie immer und bei jedem Thema und bei jeder Diskussion in diesem Forum eine Frage des persönlichen Anspruchs bzw. der Workflows.
Auf der Media Seite in Resolve geht das mit dem Drilldown und der Vorschau mit Sony Strukturen glaub ich schon.Axel hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:18 @Boris
Du hast eine Pocket 4k und nimmst direkt auf Platte auf? Das ist bestimmt was anderes als mit Sony Ordnerstrukturen. Ich könnte mir denken, dass Resolve die Sidecar-Dateien sofort erkennt und du Clips direkt “Öffnen” (wie es im iPad-Dateien-Dialog heißt) kannst. Ich muss entweder den gesamten Ordner (am besten immer “Import Folder”) oder mühselig ausgewählte Einzelclips importieren. Bei “alle auswählen” warte ich länger, evtl. wegen der XMPs oder so? Da bin ich überfragt. Was Resolve, egal wo, mMn fehlt, ist eine Vorschau-Option vor dem Import, inklusive Drilldown zum Video. Aber das hat mit iPadOS eigentlich nichts zu tun. Gibt es eigentlich einen Standalone BRAW-Player für iPad?
Die Anschlüsse z.B. in den Pause oder am Abend während den Drehtagen zu checken, erscheint mir sinnvoller, als Mitten im Dreh ständig dem "Kann ich mal sehen" nachzugeben und die ganze Truppe warten zu lassen.Frank Glencairn hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 08:52Ja geht mir genau so.pillepalle hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 03:29 Jeder wie er mag, aber für mich ist das auch eher eine Strafe wenn ich unterwegs an's Material muss (zum Schneiden oder um Dinge vorab zu liefern). Ich bin jetzt auch nicht bei jedem Job im Adlon Kempinski und finde dann das Sichten und Schneiden abends im Hotel recht suboptimal (kleiner Schreibtisch, wenig Steckdosen, unbequeme Sitzgelegenheiten, keine Kaffeemaschine im Zimmer, usw). Da gehe ich lieber schön essen mit dem Team, oder in die Bar :) Gehöre aber auch nicht zur Fraktion der nervösen Topfgucker, weil ich weiß was ich gemacht habe. Auch was gut und weniger gut gelaufen ist. Da gibt's nicht viel nachzugucken. Ist eben nicht mein Ding. Das bedeutet aber nicht, dass es für alle so sein muss.
Ich denke viel davon hat hauptsächlich mit Unsicherheit zu tun.
Ich weiß was ich gedreht hab, und ich weiß genau wie es am Ende aussehen wird - ich habe also überhaupt keine Anlass das Material nach Feierabend nochmal anzuschauen, von drin rumschipseln oder so einem Unsinn wie "schon mal vorgraden" und dann stolz rumzeigen ganz abgesehen.
Alle relevanten Beteiligten haben während dem Dreh doch sowieso die ganze Zeit auf die Monitore gestarrt, bei Bedarf gibts ein Replay aus der Kamera und fertig.
Sowas macht man eigentlich nur wenn man unsicher ist, oder sonst irgendwelche Bedenken hat.
Ich finde alles hat seine Zeit, und alles soll auch seine Zeit haben. Postproduktion heißt ja nicht umsonst so.
Die Post mit aller Gewalt "schon mal" in den Dreh reinpressen zu wollen hat für mich was von ADHS.
Und ja - wahrscheinlich bekomm ich dafür jetzt wieder Flak, aber ich halte dieses "dann können wir jetzt schon mal dies, schon mal grob jenes, und kurz schon mal, schnell schon mal.... " tatsächlich für krank.
Ich möchte jedenfalls weder meine, noch die Life-Work Balance meiner Crew über den Drehschluß hinaus mit sowas strapazieren.
Oft genug hat man an manchen Tagen sowieso schon 12 Stunden und mehr auf der Uhr - ich würde mich ehrlich gesagt schämen, meinem Team danach noch irgendwelche Filmvorführungen von Rohmaterial zu zumuten. Ich erwarte von meinen Leuten beim Dreh den ganzen Tag 100%-150% Leistung, aber wenn die Lichter aus gehen muß auch wirklich Schluß sein.
Vorschlaghammer bitteschön ;-)Jörg hat geschrieben: Sa 11 Feb, 2023 13:18Hammer!nicht jeder der im Starbucks schneidet ist obdachlos.
Das ist die Aufgabe des Script Supervisors 🤓 Wenn man sich den sparen möchte, kann man natürlich alternativ jemanden zum Schnibbeln anheuern. Weiß nur nicht was daran effektiver sein soll...iasi hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:29 Die Anschlüsse z.B. in den Pause oder am Abend während den Drehtagen zu checken, erscheint mir sinnvoller, als Mitten im Dreh ständig dem "Kann ich mal sehen" nachzugeben und die ganze Truppe warten zu lassen.
Bei mir gibt's keine Anschlüsse zu "checken" - um Anschlüsse kümmere ich mich bevor ich rec drücke, sonst hätte ich einen wirklich schlechten Job gemacht. Es gibt auch kein "ständiges" Sehenwollen, das ist eher ne seltene Ausnahme, wenn überhaupt. Meistens sind das sowieo nur die Agentur-Chicks.iasi hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:29
Die Anschlüsse z.B. in den Pause oder am Abend während den Drehtagen zu checken, erscheint mir sinnvoller, als Mitten im Dreh ständig dem "Kann ich mal sehen" nachzugeben und die ganze Truppe warten zu lassen.
Das möchte ich mal sehen wie ein Laptop irgendwas optimiert, wenn z.B. das Wetter gerade nicht mitspielt, man mit dem Set zu ner anderen Location umzieht, man auf Ton, Makeup, Licht oder sonstwas warten muß, weil die halt auch nicht zaubern können etc.iasi hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:29
Es braucht keinen 12-Stunden-Dreh, wenn man die Zeit effektiv nutzt.
"12 Stunden und mehr" lässt sich durchaus vermeiden.
Ein MacBook Pro M2 Max kann ein Werkzeug sein, das dabei hilft.
Optimierung der Abläufe.
Ich glaube das hier ein falsches Grundverständnis Deinerseits besteht.Frank Glencairn hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 08:52
Ich finde alles hat seine Zeit, und alles soll auch seine Zeit haben. Postproduktion heißt ja nicht umsonst so.
Die Post mit aller Gewalt "schon mal" in den Dreh reinpressen zu wollen hat für mich was von ADHS.
[...]
Und ja - wahrscheinlich bekomm ich dafür jetzt wieder Flak, aber ich halte dieses "dann können wir jetzt schon mal dies, schon mal grob jenes, und kurz schon mal, schnell schon mal.... " tatsächlich für krank.
Ich möchte jedenfalls weder meine, noch die Life-Work Balance meiner Crew über den Drehschluß hinaus mit sowas strapazieren.
Oft genug hat man an manchen Tagen sowieso schon 12 Stunden und mehr auf der Uhr - ich würde mich ehrlich gesagt schämen, meinem Team danach noch irgendwelche Filmvorführungen von Rohmaterial zu zumuten. Ich .
Geduldig waren sie nicht. Die Rollen wurden schnellstmöglich (deswegen „rushes“) ins Labor gebracht, mit Motorradkurieren oder sonst was. Und über Nacht kamen Ansichtskopien ans Set.Darth Schneider hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:49 @iasi
Als sie früher zig Kinofilme mit altmodischen Filmrollen aufgenommen haben gab es gar kein Laptop um am Set herum zu schnippeln, oder um was zu kontrollieren.
Sie mussten einfach geduldig warten bis der Film entwickelt war um zu sehen ob die Aufnahmen überhaupt was waren.
Das funktionierte auch effizient..
Gruss Boris
Vielleicht solltest du dich eher schämen dem Team 12 Stunden zuzumuten, Arbeitsschutz, Konzentration, Work Life Balance und so. Wie die geschrieben hast: alles soll seine Zeit haben. Nur der Getriebene lässt sich ausbeuten und verschleißen mit 12 Stunden Drehtagen. Ist ja auch nichts anderes als Nähen auf Kante.Frank Glencairn hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 08:52 Ich finde alles hat seine Zeit, und alles soll auch seine Zeit haben. Postproduktion heißt ja nicht umsonst so.
Die Post mit aller Gewalt "schon mal" in den Dreh reinpressen zu wollen hat für mich was von ADHS.
[...]
Ich möchte jedenfalls weder meine, noch die Life-Work Balance meiner Crew über den Drehschluß hinaus mit sowas strapazieren.
Oft genug hat man an manchen Tagen sowieso schon 12 Stunden und mehr auf der Uhr - ich würde mich ehrlich gesagt schämen, meinem Team danach noch irgendwelche Filmvorführungen von Rohmaterial zu zumuten.
aber was hat das noch mit mobil zu tun?Auch ist es Cuttern in der Regel wumpe ob ein Laptop oder Desktop an die Monitore/Periphere angeschlossen ist. So lang sie ihre geliebten Mäuse und Eingabegeräte nebst Settings am Start haben - läuft der Laden. Egal ob am Set, im Hotel oder Remote.
Frank, du bist der Beste, jetzt ehrlich! Wieso habe ich das nicht längst gewusst? Vielen, vielen Dank!Frank Glencairn hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:27Auf der Media Seite in Resolve geht das mit dem Drilldown und der Vorschau mit Sony Strukturen glaub ich schon.Axel hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:18 @Boris
Du hast eine Pocket 4k und nimmst direkt auf Platte auf? Das ist bestimmt was anderes als mit Sony Ordnerstrukturen. Ich könnte mir denken, dass Resolve die Sidecar-Dateien sofort erkennt und du Clips direkt “Öffnen” (wie es im iPad-Dateien-Dialog heißt) kannst. Ich muss entweder den gesamten Ordner (am besten immer “Import Folder”) oder mühselig ausgewählte Einzelclips importieren. Bei “alle auswählen” warte ich länger, evtl. wegen der XMPs oder so? Da bin ich überfragt. Was Resolve, egal wo, mMn fehlt, ist eine Vorschau-Option vor dem Import, inklusive Drilldown zum Video. Aber das hat mit iPadOS eigentlich nichts zu tun. Gibt es eigentlich einen Standalone BRAW-Player für iPad?
Sollte doch auf dem Pad das selbe sein, oder?
Apropos...iasi hat geschrieben: Fr 10 Feb, 2023 20:09 Ein Notebook mit solcher Ausstattung kann auch am Schnittplatz ausreichende Leistung liefern:
Core i9-13980HX, 64GB RAM, 4TB SSD, GeForce RTX 4090
Nein ich hab dich nicht gemeint, und nach dem Dreh zu schneiden ist ja genau das wovon ich rede.Jott hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:46
Solltest du mich meinen: ich habe nie davon geschrieben, nach dem Dreh etwas zu schneiden. Da geht‘s natürlich ins Restaurant. Ich rede von unterwegs sein, wo man an drehfreien Tagen was macht - oder noch ein wenig zum Arbeiten vor Ort bleiben will, weil‘s dort hübsch ist.
Ich glaube, du willst aus Prinzip nichts von mobilem Arbeiten wissen. My Home is my Castle. Obwohl du ja mit der Kamera auch mobil arbeitest und nicht an ein Studio gefesselt bist. Latente Unlogik, ist okay, aber doch bitte nicht über die Arbeits- und vor allem Lebensweise anderer herziehen.
Nächste Woche drehen und schneiden wir im sonnigen Sevilla. Ich mag das. Schnittplatz in gemieteter Wohnung, nicht Hotelzimmer. Klappt nicht, das schlecht zu reden! :-)
Der Intel-Rechner ist 900 € teurer, für reines Editing langsamer (bis auf Denoising), weniger als halb so schnell, wenn man den Stecker zieht, laut, bei Mitnahme in's Hotel besteht Verwechslungsgefahr mit einem Aputure-Netzteil ...
Darum ging es eigentlich auch zu keinem Zeitpunkt - weder bei meiner Darstellung und auch nicht bei anderen Nutzern.Frank Glencairn hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 10:37
Was ich nicht will ist mit nem Laptop auf dem Schoß im Auto/Flieger rumfummeln, oder während dem Drehs "schon mal" irgendwas machen, nur um es dann rumzeigen zu können, oder abends nach Drehschluß im Hotel.
Das Blinken im ganzen Spektrum ist ja immer nur die default Einstellung. Das ist wie der pissgelbe Photoshop-Glow früher, bei dem die default Farbe extra so gewählt wurde damit man sie auf jeden Fall ändert. Ich denke die meisten Leute werden das auf eine Farbe beschränken oder ganz ausschalten.Jott hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 10:43 Wie alt muss man sein, um buntes LED-Geblinke geil zu finden? 15? Oder 65, weil das vor 50 Jahren die Farben der Lichtorgel im Partykeller waren? Ich gehe mal davon aus, dass man‘s abschalten kann. Kann man doch, oder?
Schneller für alles außer Video-Editing, sagt er. So sei es.
Wer auf weniger Bling Bling steht kriegt seit Jahren einen relativ unaufdringlichen Laptop bei Razer, mit ähnlicher Konfiguration wie im obigen Beispiel, sogar mit 18" Display... Da muss man nicht auf Fenster verzichten :PDKPost hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 10:50 Aber grundsätzlich ist der ganze LED-Kram sowieso nicht mein Fall. Deswegen hat mein Rechner auch kein Fenster :D

