Darth Schneider
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Darth Schneider »

@Axel
Danke, dann ergibt das über Fotos natürlich gar kein Sinn.
Ich muss ja eh meistens über die ssd schneiden, das funtzt ja eigentlich erstaunlich gut..;)
Gruss Boris



freezer
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von freezer »

Kann ich Frank nur beipflichten.

So sah mein Schnittplatz in einem Budapester Hotel während der EuroSkills 2018 aus:
D1F403E8-E756-4D72-BCC4-F9CC99740E9A.jpeg
Tags über Drehen, am Abend sichten und in der Nacht schneiden.

Hatte danach monatelang eine steife Schulter und Schmerzen.
LAUFBILDkommission
Robert Niessner - Graz - Austria
Blackmagic Cinema Blog
www.laufbildkommission.wordpress.com
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Darth Schneider
Beiträge: 28302

Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Darth Schneider »

@freezer
Ist aber trotzdem ein sehr hübscher kleiner Schnittplatz, aber klar ich der das nur als Hobby macht bin viel schneller zufrieden..;))
Gruss Boris



Axel
Beiträge: 17178

Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Axel »

@Boris
Du hast eine Pocket 4k und nimmst direkt auf Platte auf? Das ist bestimmt was anderes als mit Sony Ordnerstrukturen. Ich könnte mir denken, dass Resolve die Sidecar-Dateien sofort erkennt und du Clips direkt “Öffnen” (wie es im iPad-Dateien-Dialog heißt) kannst. Ich muss entweder den gesamten Ordner (am besten immer “Import Folder”) oder mühselig ausgewählte Einzelclips importieren. Bei “alle auswählen” warte ich länger, evtl. wegen der XMPs oder so? Da bin ich überfragt. Was Resolve, egal wo, mMn fehlt, ist eine Vorschau-Option vor dem Import, inklusive Drilldown zum Video. Aber das hat mit iPadOS eigentlich nichts zu tun. Gibt es eigentlich einen Standalone BRAW-Player für iPad?
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



DKPost
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von DKPost »

Axel hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 05:00
Funless hat geschrieben: Sa 11 Feb, 2023 21:37 Seit nun mittlerweile genau zwei Jahren schneide und bearbeite ich meine Videos an nem M1 MB Air und dann auch noch ausschließlich mit dem „Kofferraumproduzenten-NLE“ FCP …

Tatsächlich benötigt FCP für ordinäres 4k gar nicht mehr.
Funless hat geschrieben: Sa 11 Feb, 2023 21:37 Was muß ich für ein gestrafter Freak sein wenn ich mir die repräsentativen pauschalen Statements von (wieviel nochmal? Ahh ja …) sage und schreibe sechs Leutchen in nem Forum lese.
Wieso wärest du in diesem Fall der Freak? Die launige Kontroverse resultiert aus dem Statement, dass ein Laptop (hypothetisch) einen Desktop ersetzen könnte. Wodurch die Desktoppler sich provoziert fühlen, weil das impliziert, man sollte oder es wäre wünschenswert, ihren Desktop zu ersetzen. Umgekehrt fühlen sich die Laptoppler (oder kürzlich die Tablettler, da hab ich ‘s selbst gespürt) in die Defensive gedrängt. Weniger professionell oder so. Sind letztlich alles Schubladen.
Keiner fühlt sich da provoziert. Das Statement ist nur schlicht und einfach falsch. Es sei denn, man hat nicht den Anspruch an saubere Signalwege fürs Grading, braucht daher keine I/O-Karten braucht kein XLR, braucht keine Raids, braucht keine Backups etc.
Das alles wird nämlich beim Laptop über externe Gerätschaften realisiert, was das obige Statement wiederum widerlegt.
Das Thema Leistung ist nochmal ein weiterer Faktor. Keines der Macbooks, Ipads oder auch der neue Mini kommt ansatzweise an eine moderne Workstation ran was Rechenpower angeht.

Also kurz: Es ist wie immer und bei jedem Thema und bei jeder Diskussion in diesem Forum eine Frage des persönlichen Anspruchs bzw. der Workflows.



Axel
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Axel »

DKPost hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:19
Also kurz: Es ist wie immer und bei jedem Thema und bei jeder Diskussion in diesem Forum eine Frage des persönlichen Anspruchs bzw. der Workflows.
Das ist der Konsens. Nicht für jeden. Gilt eigentlich für alles, auch für Pizza und Sushi, beides lecker, aber nicht für jeden.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



Frank Glencairn
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Frank Glencairn »

Axel hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:18 @Boris
Du hast eine Pocket 4k und nimmst direkt auf Platte auf? Das ist bestimmt was anderes als mit Sony Ordnerstrukturen. Ich könnte mir denken, dass Resolve die Sidecar-Dateien sofort erkennt und du Clips direkt “Öffnen” (wie es im iPad-Dateien-Dialog heißt) kannst. Ich muss entweder den gesamten Ordner (am besten immer “Import Folder”) oder mühselig ausgewählte Einzelclips importieren. Bei “alle auswählen” warte ich länger, evtl. wegen der XMPs oder so? Da bin ich überfragt. Was Resolve, egal wo, mMn fehlt, ist eine Vorschau-Option vor dem Import, inklusive Drilldown zum Video. Aber das hat mit iPadOS eigentlich nichts zu tun. Gibt es eigentlich einen Standalone BRAW-Player für iPad?
Auf der Media Seite in Resolve geht das mit dem Drilldown und der Vorschau mit Sony Strukturen glaub ich schon.
Sollte doch auf dem Pad das selbe sein, oder?
Sapere aude - de omnibus dubitandum



iasi
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 08:52
pillepalle hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 03:29 Jeder wie er mag, aber für mich ist das auch eher eine Strafe wenn ich unterwegs an's Material muss (zum Schneiden oder um Dinge vorab zu liefern). Ich bin jetzt auch nicht bei jedem Job im Adlon Kempinski und finde dann das Sichten und Schneiden abends im Hotel recht suboptimal (kleiner Schreibtisch, wenig Steckdosen, unbequeme Sitzgelegenheiten, keine Kaffeemaschine im Zimmer, usw). Da gehe ich lieber schön essen mit dem Team, oder in die Bar :) Gehöre aber auch nicht zur Fraktion der nervösen Topfgucker, weil ich weiß was ich gemacht habe. Auch was gut und weniger gut gelaufen ist. Da gibt's nicht viel nachzugucken. Ist eben nicht mein Ding. Das bedeutet aber nicht, dass es für alle so sein muss.
Ja geht mir genau so.

Ich denke viel davon hat hauptsächlich mit Unsicherheit zu tun.

Ich weiß was ich gedreht hab, und ich weiß genau wie es am Ende aussehen wird - ich habe also überhaupt keine Anlass das Material nach Feierabend nochmal anzuschauen, von drin rumschipseln oder so einem Unsinn wie "schon mal vorgraden" und dann stolz rumzeigen ganz abgesehen.

Alle relevanten Beteiligten haben während dem Dreh doch sowieso die ganze Zeit auf die Monitore gestarrt, bei Bedarf gibts ein Replay aus der Kamera und fertig.
Sowas macht man eigentlich nur wenn man unsicher ist, oder sonst irgendwelche Bedenken hat.

Ich finde alles hat seine Zeit, und alles soll auch seine Zeit haben. Postproduktion heißt ja nicht umsonst so.
Die Post mit aller Gewalt "schon mal" in den Dreh reinpressen zu wollen hat für mich was von ADHS.

Und ja - wahrscheinlich bekomm ich dafür jetzt wieder Flak, aber ich halte dieses "dann können wir jetzt schon mal dies, schon mal grob jenes, und kurz schon mal, schnell schon mal.... " tatsächlich für krank.

Ich möchte jedenfalls weder meine, noch die Life-Work Balance meiner Crew über den Drehschluß hinaus mit sowas strapazieren.

Oft genug hat man an manchen Tagen sowieso schon 12 Stunden und mehr auf der Uhr - ich würde mich ehrlich gesagt schämen, meinem Team danach noch irgendwelche Filmvorführungen von Rohmaterial zu zumuten. Ich erwarte von meinen Leuten beim Dreh den ganzen Tag 100%-150% Leistung, aber wenn die Lichter aus gehen muß auch wirklich Schluß sein.
Die Anschlüsse z.B. in den Pause oder am Abend während den Drehtagen zu checken, erscheint mir sinnvoller, als Mitten im Dreh ständig dem "Kann ich mal sehen" nachzugeben und die ganze Truppe warten zu lassen.
Es braucht keinen 12-Stunden-Dreh, wenn man die Zeit effektiv nutzt.
Dutzende Personen warten zu lassen, ist jedenfalls kostspieliger, als eine Person einen Grobschnitt machen zu lassen.
In aller Ruhe lassen sich Fehler zudem auch besser erkennen.

"12 Stunden und mehr" lässt sich durchaus vermeiden.
Ein MacBook Pro M2 Max kann ein Werkzeug sein, das dabei hilft.
Optimierung der Abläufe.



Frank Glencairn
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Frank Glencairn »

Jörg hat geschrieben: Sa 11 Feb, 2023 13:18
nicht jeder der im Starbucks schneidet ist obdachlos.
Hammer!
Vorschlaghammer bitteschön ;-)
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Darth Schneider
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Darth Schneider »

Zumal die Amerikaner ja eh keinen richtigen Kaffee machen können.
Ich habe diese Starbucks Philosophie noch nie verstanden..
Gruss Boris



pillepalle
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von pillepalle »

iasi hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:29 Die Anschlüsse z.B. in den Pause oder am Abend während den Drehtagen zu checken, erscheint mir sinnvoller, als Mitten im Dreh ständig dem "Kann ich mal sehen" nachzugeben und die ganze Truppe warten zu lassen.
Das ist die Aufgabe des Script Supervisors 🤓 Wenn man sich den sparen möchte, kann man natürlich alternativ jemanden zum Schnibbeln anheuern. Weiß nur nicht was daran effektiver sein soll...

VG
Es geht doch nichts über ein solides Halbwissen.



Frank Glencairn
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:29

Die Anschlüsse z.B. in den Pause oder am Abend während den Drehtagen zu checken, erscheint mir sinnvoller, als Mitten im Dreh ständig dem "Kann ich mal sehen" nachzugeben und die ganze Truppe warten zu lassen.
Bei mir gibt's keine Anschlüsse zu "checken" - um Anschlüsse kümmere ich mich bevor ich rec drücke, sonst hätte ich einen wirklich schlechten Job gemacht. Es gibt auch kein "ständiges" Sehenwollen, das ist eher ne seltene Ausnahme, wenn überhaupt. Meistens sind das sowieo nur die Agentur-Chicks.
iasi hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:29
Es braucht keinen 12-Stunden-Dreh, wenn man die Zeit effektiv nutzt.
"12 Stunden und mehr" lässt sich durchaus vermeiden.
Ein MacBook Pro M2 Max kann ein Werkzeug sein, das dabei hilft.
Optimierung der Abläufe.
Das möchte ich mal sehen wie ein Laptop irgendwas optimiert, wenn z.B. das Wetter gerade nicht mitspielt, man mit dem Set zu ner anderen Location umzieht, man auf Ton, Makeup, Licht oder sonstwas warten muß, weil die halt auch nicht zaubern können etc.

Es gibt unzählige Gründe warum es mal wieder länger dauern kann - und auf die meisten hat man keinen Einfluß, sonst hätte man sie längst beseitigt. Irgendwelche nervösen Materialcheckerei Bedürfnisse sind dabei allerdings nicht auf der Liste

Die Vorstellung, jemand der das seit Jahrzehnten macht, bräuchte einen Laptop, weil er ohne Vorschneiden und irgendwas Checken seinen Laden sonst nicht im Griff hat, und deshalb überzieht ist ziemlich albern.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Jott
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Jott »

„ Die Post mit aller Gewalt "schon mal" in den Dreh reinpressen zu wollen hat für mich was von ADHS.

Und ja - wahrscheinlich bekomm ich dafür jetzt wieder Flak“


Solltest du mich meinen: ich habe nie davon geschrieben, nach dem Dreh etwas zu schneiden. Da geht‘s natürlich ins Restaurant. Ich rede von unterwegs sein, wo man an drehfreien Tagen was macht - oder noch ein wenig zum Arbeiten vor Ort bleiben will, weil‘s dort hübsch ist.

Ich glaube, du willst aus Prinzip nichts von mobilem Arbeiten wissen. My Home is my Castle. Obwohl du ja mit der Kamera auch mobil arbeitest und nicht an ein Studio gefesselt bist. Latente Unlogik, ist okay, aber doch bitte nicht über die Arbeits- und vor allem Lebensweise anderer herziehen.

Nächste Woche drehen und schneiden wir im sonnigen Sevilla. Ich mag das. Schnittplatz in gemieteter Wohnung, nicht Hotelzimmer. Klappt nicht, das schlecht zu reden! :-)
Zuletzt geändert von Jott am So 12 Feb, 2023 09:54, insgesamt 1-mal geändert.



Darth Schneider
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Darth Schneider »

@iasi
Als sie früher zig Kinofilme mit altmodischen Filmrollen aufgenommen haben gab es gar kein Laptop um am Set herum zu schnippeln, oder um was zu kontrollieren.
Sie mussten einfach geduldig warten bis der Film entwickelt war um zu sehen ob die Aufnahmen überhaupt was waren.
Das funktionierte auch effizient..
Gruss Boris



rush
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von rush »

Frank Glencairn hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 08:52
Ich finde alles hat seine Zeit, und alles soll auch seine Zeit haben. Postproduktion heißt ja nicht umsonst so.
Die Post mit aller Gewalt "schon mal" in den Dreh reinpressen zu wollen hat für mich was von ADHS.
[...]
Und ja - wahrscheinlich bekomm ich dafür jetzt wieder Flak, aber ich halte dieses "dann können wir jetzt schon mal dies, schon mal grob jenes, und kurz schon mal, schnell schon mal.... " tatsächlich für krank.

Ich möchte jedenfalls weder meine, noch die Life-Work Balance meiner Crew über den Drehschluß hinaus mit sowas strapazieren.

Oft genug hat man an manchen Tagen sowieso schon 12 Stunden und mehr auf der Uhr - ich würde mich ehrlich gesagt schämen, meinem Team danach noch irgendwelche Filmvorführungen von Rohmaterial zu zumuten. Ich .
Ich glaube das hier ein falsches Grundverständnis Deinerseits besteht.
Irgendwie hast Du an diesem Punkt eine ziemliche Blockade - keine Ahnung woher diese Engstirnigkeit rührt.

Es geht nicht darum länger als nötig zu arbeiten oder am Abend/in der Nacht im Hotel zwingend Überstunden zu machen oder die Work/Life Balance zu ruinieren.

Du bist da aber offenbar etwas zu sehr in Deiner Filmblase gefangen bei der unzählige Menschen am Set sind und wo alles bis ins Mark durchgetaktet ist. Das ist schön und gönnen wir Dir alle.

Nur ist das eben nur ein Blick auf die Welt des Videoeditings.

Häufig sind Deadlines deutlich kürzer und in vielen Bereichen steht der zeitnahe Output des Contents im Vordergrund. Die Welt dreht sich weiter.

Wenn ich den Cutter bei der Familie lassen kann anstatt ihn in die Nähe des Sets zu bringen, hat er bereits eine höhere Work/Life Balance. Und ob der dann ab einem Desktop oder Laptop schneidet ist doch völlig irrelevant. Das System muss laufen und das Material wuppen.

Auch ist es Cuttern in der Regel wumpe ob ein Laptop oder Desktop an die Monitore/Periphere angeschlossen ist. So lang sie ihre geliebten Mäuse und Eingabegeräte nebst Settings am Start haben - läuft der Laden. Egal ob am Set, im Hotel oder Remote.

Und es gibt da draußen mittlerweile unzählige Produktionen die immer smarter und mobil werden. Da schleppt tatsächlich kaum noch jemand eine dicke Workstation an - einfach weil der Bedarf nicht gegeben ist und vieles auf kleineren Systemen auch gut funktioniert.

Bedeutet im Umkehrschluss natürlich nicht das ein entsprechender Arbeitsplatz nicht auch ergonomischer und angenehmer sein kann - was ganz gewiss der Fall ist

Aber mach Dich doch Mal etwas lockerer dahingehend wie Leute heute in vielen Fällen Content generieren und stempel das nicht so abwertend ab - das nervt.

Die Tests hier von slashcam zeigen doch ganz banal wie perfomant entsprechende Laptops heute sein können - ziehe daraus Deine Schlüsse oder lass es. Jegliche Diskussionen über Ergonomie und den ganzen Kram kannst Du in jedem "Desktop basierten Büro" ebenso anfangen - da ist in den wenigsten Fällen alles perfekt.
keep ya head up



Darth Schneider
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Darth Schneider »

Ich denke der Frank denkt womöglich einfach: Fast alle haben schlussendlich die Wahl und könnten sehr vieles ganz locker auch auf Desktops schneiden…

Alles am Ende nur eine Sache der Entscheidung, Organisation und der Planung, ganz egal wo und wie gross, oder wie klein eine Film Crew ist, oder ?

Also festgefahren sind für mich somit irgendwie beide Seiten.

Nur das Franks Seite halt sich schon sehr lange bestens bewährt hat.

Und das was der freezer schreibt stimmt doch auch, es gibt wirklich einen steifen Nacken…;))
Gruss Boris
Zuletzt geändert von Darth Schneider am So 12 Feb, 2023 10:02, insgesamt 1-mal geändert.



Jott
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Jott »

Darth Schneider hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:49 @iasi
Als sie früher zig Kinofilme mit altmodischen Filmrollen aufgenommen haben gab es gar kein Laptop um am Set herum zu schnippeln, oder um was zu kontrollieren.
Sie mussten einfach geduldig warten bis der Film entwickelt war um zu sehen ob die Aufnahmen überhaupt was waren.
Das funktionierte auch effizient..
Gruss Boris
Geduldig waren sie nicht. Die Rollen wurden schnellstmöglich (deswegen „rushes“) ins Labor gebracht, mit Motorradkurieren oder sonst was. Und über Nacht kamen Ansichtskopien ans Set.

Und so früh es ging, gab es parallele Videoaufzeichnung.
Zuletzt geändert von Jott am So 12 Feb, 2023 10:04, insgesamt 1-mal geändert.



markusG
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von markusG »

Frank Glencairn hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 08:52 Ich finde alles hat seine Zeit, und alles soll auch seine Zeit haben. Postproduktion heißt ja nicht umsonst so.
Die Post mit aller Gewalt "schon mal" in den Dreh reinpressen zu wollen hat für mich was von ADHS.

[...]

Ich möchte jedenfalls weder meine, noch die Life-Work Balance meiner Crew über den Drehschluß hinaus mit sowas strapazieren.

Oft genug hat man an manchen Tagen sowieso schon 12 Stunden und mehr auf der Uhr - ich würde mich ehrlich gesagt schämen, meinem Team danach noch irgendwelche Filmvorführungen von Rohmaterial zu zumuten.
Vielleicht solltest du dich eher schämen dem Team 12 Stunden zuzumuten, Arbeitsschutz, Konzentration, Work Life Balance und so. Wie die geschrieben hast: alles soll seine Zeit haben. Nur der Getriebene lässt sich ausbeuten und verschleißen mit 12 Stunden Drehtagen. Ist ja auch nichts anderes als Nähen auf Kante.
Zuletzt geändert von markusG am So 12 Feb, 2023 10:04, insgesamt 1-mal geändert.



Jörg
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Jörg »

Auch ist es Cuttern in der Regel wumpe ob ein Laptop oder Desktop an die Monitore/Periphere angeschlossen ist. So lang sie ihre geliebten Mäuse und Eingabegeräte nebst Settings am Start haben - läuft der Laden. Egal ob am Set, im Hotel oder Remote.
aber was hat das noch mit mobil zu tun?
na klar kann ich ruckzuck das Mobilteil an meine Monitore anschließen, die Kabel sind ja schon gesteckt.
mein laptop war bis vor kurzem auch noch leistungsfähiger als das Teil unter dem Schreibtisch.
Die crux fängt an, auf nem briefmarkengroßen "Vorschaumonitor" eines hier bereits 15 zollers eine halbwegs vernünftige
Arbeitsweise zu finden.
Und ich rede nicht von Rotojobs um Haare freizustellen...
Schieben wirs aufs Alter; ich schaue auch keine Spielfilme oder Serien auf nem Cellphone ;-((

trotz allem, auch ich habe solch Teil im Gepäck, zum Sichern, und zur Neugierbefriedigung
(was haben wir denn heute alles gesehen) meiner Begleitung.
Zuletzt geändert von Jörg am So 12 Feb, 2023 10:05, insgesamt 1-mal geändert.



Darth Schneider
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Darth Schneider »

@Jott
Eben, sie haben das nicht zuhause oder unterwegs zwischendurch im Hotel Zimmer erledigt..;)
Und die zusätzlichen hundsschlechten Video8/Hi8 Video Aufzeichnungen damals, waren gar kein Garant dafür was und wie auf den Filmrollen wirklich drauf war…

Schneller, weil viel effizienter geht das schneiden heute ja schlussendlich auch auf einem richtigen exquisit dafür eingerichteten Arbeitsplatz…
Gruss Boris
Zuletzt geändert von Darth Schneider am So 12 Feb, 2023 10:07, insgesamt 1-mal geändert.



Axel
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Axel »

Frank Glencairn hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:27
Axel hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:18 @Boris
Du hast eine Pocket 4k und nimmst direkt auf Platte auf? Das ist bestimmt was anderes als mit Sony Ordnerstrukturen. Ich könnte mir denken, dass Resolve die Sidecar-Dateien sofort erkennt und du Clips direkt “Öffnen” (wie es im iPad-Dateien-Dialog heißt) kannst. Ich muss entweder den gesamten Ordner (am besten immer “Import Folder”) oder mühselig ausgewählte Einzelclips importieren. Bei “alle auswählen” warte ich länger, evtl. wegen der XMPs oder so? Da bin ich überfragt. Was Resolve, egal wo, mMn fehlt, ist eine Vorschau-Option vor dem Import, inklusive Drilldown zum Video. Aber das hat mit iPadOS eigentlich nichts zu tun. Gibt es eigentlich einen Standalone BRAW-Player für iPad?
Auf der Media Seite in Resolve geht das mit dem Drilldown und der Vorschau mit Sony Strukturen glaub ich schon.
Sollte doch auf dem Pad das selbe sein, oder?
Frank, du bist der Beste, jetzt ehrlich! Wieso habe ich das nicht längst gewusst? Vielen, vielen Dank!

Auf dem iPad dagegen, selbst mit erzwungener Mediapage (BM: ein Bug, dass sie aufrufbar ist): nein. Hier kann ich nur auf "Documents" zugreifen, und das sind nur die von der Resolve-App selbst angelegten. Da hätten wir mal einen wirklichen funktionellen Unterschied/Nachteil zur Vollversion.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



markusG
Beiträge: 5242

Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von markusG »

iasi hat geschrieben: Fr 10 Feb, 2023 20:09 Ein Notebook mit solcher Ausstattung kann auch am Schnittplatz ausreichende Leistung liefern:
Core i9-13980HX, 64GB RAM, 4TB SSD, GeForce RTX 4090
Apropos...



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Frank Glencairn »

Jott hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 09:46
Solltest du mich meinen: ich habe nie davon geschrieben, nach dem Dreh etwas zu schneiden. Da geht‘s natürlich ins Restaurant. Ich rede von unterwegs sein, wo man an drehfreien Tagen was macht - oder noch ein wenig zum Arbeiten vor Ort bleiben will, weil‘s dort hübsch ist.

Ich glaube, du willst aus Prinzip nichts von mobilem Arbeiten wissen. My Home is my Castle. Obwohl du ja mit der Kamera auch mobil arbeitest und nicht an ein Studio gefesselt bist. Latente Unlogik, ist okay, aber doch bitte nicht über die Arbeits- und vor allem Lebensweise anderer herziehen.

Nächste Woche drehen und schneiden wir im sonnigen Sevilla. Ich mag das. Schnittplatz in gemieteter Wohnung, nicht Hotelzimmer. Klappt nicht, das schlecht zu reden! :-)
Nein ich hab dich nicht gemeint, und nach dem Dreh zu schneiden ist ja genau das wovon ich rede.

Ob du das dann im Schnittraum, Zuhause oder in Sevilla machst ist dabei IMHO völlig egal (wobei ich persönlich in Sevilla vielleicht lieber was anderes machen würde).

Ich hab auch zu keinem Zeitpunkt angezweifelt, daß man mit nem Laptop (entsprechende Peripherie - Maus/Tatstatur/2 Bildschirme vorausgesetzt) nicht schneiden kann.
Natürlich kann man das - jeder x-beliebige Gaming Laptop hat mehr als genug Power dafür - hab ich ja auch schon mehrfach gesagt.

Was ich nicht will ist mit nem Laptop auf dem Schoß im Auto/Flieger rumfummeln, oder während dem Drehs "schon mal" irgendwas machen, nur um es dann rumzeigen zu können, oder abends nach Drehschluß im Hotel.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Axel
Beiträge: 17178

Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Axel »

markusG hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 10:11
iasi hat geschrieben: Fr 10 Feb, 2023 20:09 Ein Notebook mit solcher Ausstattung kann auch am Schnittplatz ausreichende Leistung liefern:
Core i9-13980HX, 64GB RAM, 4TB SSD, GeForce RTX 4090
Apropos...

Der Intel-Rechner ist 900 € teurer, für reines Editing langsamer (bis auf Denoising), weniger als halb so schnell, wenn man den Stecker zieht, laut, bei Mitnahme in's Hotel besteht Verwechslungsgefahr mit einem Aputure-Netzteil ...

... und gewinnt den Preis für das beste 80er-Jahre-Acid-Design.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



rush
Beiträge: 15407

Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von rush »

Frank Glencairn hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 10:37
Was ich nicht will ist mit nem Laptop auf dem Schoß im Auto/Flieger rumfummeln, oder während dem Drehs "schon mal" irgendwas machen, nur um es dann rumzeigen zu können, oder abends nach Drehschluß im Hotel.
Darum ging es eigentlich auch zu keinem Zeitpunkt - weder bei meiner Darstellung und auch nicht bei anderen Nutzern.

Hier sollte es doch primär um die Leistungsfähigkeit von modernen Laptops gehen und was damit möglich ist.

Wenn ich Abends auf der Couch Material sichte oder schneide ist das reines Privatvergnügen - auch weil der Nachwuchs das ehemalige Arbeitszimmer übernommen hat und dort schlicht kein Platz mehr für mich ist.

Für berufliche Zwecke muss ich nichts schneiden - da würde ich den Laptop dann auch eher ans TB Dock nebst Peripherie hängen... Aber ich kann bei Lust und Laune einfach auf der Couch oder dem Balkon "arbeiten" wenn ich das möchte. Ganz ohne Zwang und ohne Krach der bisherigen Gattung an mobilen Laptops. I Like.
keep ya head up
Zuletzt geändert von rush am So 12 Feb, 2023 10:44, insgesamt 1-mal geändert.



Jott
Beiträge: 24211

Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Jott »

Wie alt muss man sein, um buntes LED-Geblinke geil zu finden? 15? Oder 65, weil das vor 50 Jahren die Farben der Lichtorgel im Partykeller waren? Ich gehe mal davon aus, dass man‘s abschalten kann. Kann man doch, oder?

Schneller für alles außer Video-Editing, sagt er. So sei es.



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Frank Glencairn »

Ja, das Teil ist echt ne peinliche Kirmes-Bude.
Aber anscheinend steht die Hauptzielgruppe auf sowas.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



DKPost
Beiträge: 1147

Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von DKPost »

Jott hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 10:43 Wie alt muss man sein, um buntes LED-Geblinke geil zu finden? 15? Oder 65, weil das vor 50 Jahren die Farben der Lichtorgel im Partykeller waren? Ich gehe mal davon aus, dass man‘s abschalten kann. Kann man doch, oder?

Schneller für alles außer Video-Editing, sagt er. So sei es.
Das Blinken im ganzen Spektrum ist ja immer nur die default Einstellung. Das ist wie der pissgelbe Photoshop-Glow früher, bei dem die default Farbe extra so gewählt wurde damit man sie auf jeden Fall ändert. Ich denke die meisten Leute werden das auf eine Farbe beschränken oder ganz ausschalten.
Aber grundsätzlich ist der ganze LED-Kram sowieso nicht mein Fall. Deswegen hat mein Rechner auch kein Fenster :D



markusG
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von markusG »

DKPost hat geschrieben: So 12 Feb, 2023 10:50 Aber grundsätzlich ist der ganze LED-Kram sowieso nicht mein Fall. Deswegen hat mein Rechner auch kein Fenster :D
Wer auf weniger Bling Bling steht kriegt seit Jahren einen relativ unaufdringlichen Laptop bei Razer, mit ähnlicher Konfiguration wie im obigen Beispiel, sogar mit 18" Display... Da muss man nicht auf Fenster verzichten :P



Abercrombie
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Re: MacBook Pro M2 Max im Performance-Test bis 12K RAW mit ARRI, RED, Canon, BMD, Sony, Panasonic ...

Beitrag von Abercrombie »

Es geht beim mobilen Schnitt (wie auch schon von anderen hier geschrieben) nicht um die Stunden nach Drehschluss. Wir nehmen genug Personal mit und arbeiten in dafür gemieteten oder bereitgestellten Räumen. Wenn die Anreise es erlaubt mit ein oder zwei zusätzlichen Monitoren, Boxen, NAS, Switch Tastatur und Maus. Wenn das nicht möglich ist nur mit Bluetooth-Maus. Aber nicht auf dem Schoß oder bei Starbucks.
Und ehrlich gesagt macht das auch ziemlich Spaß, wenn man jede Stunde sein Material beim Schnittassistenten dumpt und dem Cutter dabei zuschauen kann, wie der Film entsteht. Manchmal kommen dann noch Bitten nach speziellen Einstellungen, die man dann noch besorgt. Am Mittag ist schon der erste Teaser und am Abend ein ganzer Film online.
Haben wir schon zig mal so gemacht, viel Spaß gehabt und ordentlich verdient. Natürlich nicht für Szenisches oder Werbung! Eher Event und „News“ (Social Media, nicht Rundfunk).
Auch was Jott beschreibt, nach der eigentlichen Produktion noch einige Tage dranhängen und vor Ort normale 8 Stunden am Tag schneiden und die Zeit im Warmen zu genießen. Besser als nach Hause fliegen und im Studio schneiden. Natürlich ist Urlaub ohne Schneiden noch besser, aber man kann ja nicht das ganze Jahr frei machen.



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