WoWu hat geschrieben:@ TieffliegerStimmt... keine.Schärfe ->
Es gibt wenige FullHD Kameras die eine Landschaft in der Totalen bis zum Horizont scharf darstellen können.
Das ist nicht das besprochene Problem. das besteht darin, dass die Auflösungsfrequenz eines Objektivs nicht mit der des Sensors abgestimmt ist und es quasi "hausgemachtes" Aliasing gibt.Aliasing ->
Einen weissen Sonnenstoren mit waagrechten Lamellen ... usw.
Falsch. Die Mehrzahl aller professionellen Videokameras liefern ihre Bilder entlang des Standards ITU-R BT.709Farben und Kontraste ->
- Native direkt aus der Kamera sind sie bei professionellen Kameras flau, damit sie nachbearbeitet werden können.
Das hat nichts mit RAW und schon gar nichts mit "Nativ" zu tun, weil dabei auch alle Binnings ausgeschlossen wären.
Mal ganz abgesehen dass die RAW Signale, die aus der Kamera kommen auch keine echten RAW Signale sind, weil eigentlich nur Helligkeitswerte vom A/D Wandler übermittelt werden, die im Demosaiking dann erst zuzuordnen sind.Das stimmt nur begrenzt, weil die Firmen meistens mit der Bildbearbeitung auch gleichzeitig alle Mängel überdecken, die in solchen Bildern vorhanden sind.- Amateur Camorder sollten Bilder liefern die auch ohne Nachbearbeitung realistisch wirken und sind desshalb nur in engen Grenzen bearbeitbar.Das hab ich nicht verstanden.Native betrachtet kann man in beiden Varianten die Belichtungs-Details sehen. Im zweiten Teil noch farbkorrigiert um einen Eindruck zu bekommen was im Schnitt möglich ist.
Ich spreche hier nicht von 10cm bis unendlich sondern ab 50m mit einer Normalbrennweite (50mm wie bei Foto).
Das reicht schon für den Vergleich. Mir ist klar je grösser der Sensor, desto mehr muss man die Schärfe suchen.
Es gibt noch ein Aliasing vom Sensor und der Videoskalierung, das sieht man aber erst bei 900% Vergrösserung bei guten Kameras.
Oder 150% Vergrösserung bei 2 Megapixel, 50i FullHD Kameras, oder 12-16 Megapixel Fotokameras mit Videofunktion.
Was ich nicht ganz verstehe warum einerseits im Broadcastbereich von 16-235 Bit pro Kanal gesprochen wird.
Andererseits die Kameras einen 10Bit Farbraum und 54 db Dynamik Bereich haben sollen, das wiederspricht sich.
Weil ich die Presets einer Kamera mit BBC Angaben gelesen und die Bilder dazu gesehen habe. Die waren nicht besonders scharf und flau in Kontrast und Farbe.
Für mich ist klar, dass die Bildqualität zur Nachbearbeitung nicht an der Grenze sein darf. Bzw. die BBC so die Bilder normiert bearbeiten können.
Wenn die Farben einer Consumerkamera gesättigt sind, sind keine Reserven zum Grading vorhanden.
Anders bei einer Kamera die eher flaue Kontraste und Farben liefert, dort sind alle Informationen enthalten und können in der Nachbearbeitung akzentuiert werden.
Z.B die Farben einer Sony HX9V sind eher flau (Consumerbereich).
Gruss Tiefflieger
Ich mache mal eine Aufstellung aus meiner Sicht
300-500 EUR Consumerkameras ereichen nicht mal 720p50 Auflösungen trotz 1080i50
700+ EUR Consumerkameras erreichen meist 70% von FullHD wenige 80% und mehr.
2'000+ EUR Kameras haben nochmals ähnliche Abstufungen wie die vorhergehenden, nur kann dort professionelles Zubehör angeschlossen werden, mehr manuelle Eingriffe, besseren Codec (fraglich).
15'000+ EUR Kameras haben auch "nur" 2K/FullHD, aber native höhere Sensor-Auflösungen, grössere Farbauflösung, mehr Sensordynamik, Zubehör etc.
Alle arbeiten mit FullHD, hochpreisige Kameras vielleicht mit 4K-6K, besserem Codec und grosser Farbdynamik.
Ich als Amateur brauche das nicht, den ich habe nahezu FullHD und gute Farben aus drei CMOS-Sensoren





