Nicht in den Kleinsummen verzetteln. Wenn was nicht in den Einsatz kommt, kannste es auch später nicht abrechnen. Ich habe vor 20 Jahren Messefilme (Hannover Industrie) gemacht. Es gab damals Tagessätze (1200,- EUR) für 2 Kameras (egal ob Sony oder Aktioncam) mit Mann & Licht. Das Angebot/Rechnung Unterteilt: 1. Vorbereitung, 2. Anfahrt mit Hotelkosten, Drehkosten einschl. Personal (Schauspieler ), 3. Postproduktion inkl. Sprecher, 4. Medien erstellung (damals DVD/Bluray inkl. Cover, Menü, Sprachspuren. Das Angebot und Rechnung passte selbst bei 120.000 Euro Drehs auf 2 Briefpapierseiten. Jedes Stativ, jede Lampe einzeln ausgeführt interessiert im Unternehmen keinen und wirkt auf mich Kleinbürgerlich. Aber vielleicht sind die Zeiten heute anders...... Und
eine Änderung später kostenlos im Schnitt, jede weitere (wenn nicht selber verbockt) gegen Tagessatz/ halbe Tage.
„Imagefilm“ mit Schauspielern ist arg letztes Jahrhundert.
Nö, es gibt Unternehmen da laufen Typen rum...... die kannste nicht zeigen (Imagefilm), auch wenn das die besten im Betrieb sind. Außerdem werden manche Betriebsangehörige (höheren rang) gekündigt und fangen bei der Konkurrenz an, dann ist der Imagefilm kaputt und kann nicht mehr gezeigt werden. Ist öfters in meiner aktiven Filmzeit auch so passiert. Das tolle an Messefilme ist, jedes Jahr gibt es was neues. Nur in kleineren Betrieben liefen dann meine Filme um die 5-8 jahre bis mal was neues gab. Meist den alten Film umschneiden (alte Platten einlagern, damals pauschal 200 EUR für 1 Jahr berechnet) mit ein wenig was neues - soll ja nix kosten (selbst bei Betrieben die mehrere Millionen im Jahr Umsatz machen).