sn0w
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von sn0w »

Frank Glencairn hat geschrieben: Mi 03 Okt, 2018 17:02
Filme machen ist kein Selbstzweck, wie Kunst zu machen, als Filmemacher hat man nur ein Ziel: die möglichst gute Unterhaltung des Publikums. Jeder Versuch der letzten 100 Jahre, Filme am Publikum vorbei zu machen, und dessen Wünsche zu ignorieren, weil man ja selbst viel besser weiß, was gut fürs Publikum ist, war ein Desaster mit leeren Kinosälen. Wer seine künstlerische Reflexe und Träume verwirklichen will, sollte vielleicht lieber einen Töpferkurs belegen, Selbsterfahrungstanz, oder enen Batik-Workshop machen, aber keine Filme, weil es beim Filmen nicht um den Filmemacher geht, sondern allein ums Publikum und dessen bestmögliche Unterhaltung - sprich Showbusiness.
Ich finde, dass Filme aus den verschiedensten Gründen entstehen können, wie jede andere Kunstform. Es gibt viele gute Filmemacher, die abseits vom Showbusiness zum "Selbstzweck" arbeiten und ihr Publikum finden. Interessanterweise werden auch diese Filmemacher (wie bspw. Wang Bing, Pedro Costa u.a.) von bekannten (Hollywood) Regisseuren für ihre Arbeit geschätzt und ihre Filme bei Festivals gezeigt.

"Almost everything bores me in contemporary films; there’s so much inflation and waste being sold as cinema and poetry, and some people are really incontinent or just dumb, filling their films with fireworks and music. Producers and arty sales agents recommend this formula if you want a slot in Cannes or in Toronto. Only a few resist. The film business milieu is rotten to the core, and you have to adapt your working methods in order to conserve the art." Pedro Costa

Ansonsten sehe ich es auch so, dass die Wahl der Kamera hauptsächlich produktionstechnisch Einfluss auf einen Film hat.



Frank Glencairn
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von Frank Glencairn »

cantsin hat geschrieben: Mi 03 Okt, 2018 18:53 Open Source-Firmware wird es von Blackmagic niemals geben, weil die Kameras voll sind mit patentierter Technologie. Als die ersten BM-Kameras auf den Markt kamen, sagte der Firmenchef in einem Interview ziemlich klar, dass das eigene IP- (Intellectual Property-) Portfolio zu den Gründen gehörte, eigene Kameras zu entwickeln. Hinzu kommt von Dritten lizenzierter Softwaretechnik (wie ProRes), die bei einem Open Source-Release der Firmware entfernt werden müsste.
Scheint schwierig für die "aber BM muß doch nur..." Fraktion zu begreifen.

Zumal ein Blick auf die bestehenden open source Kamera Projekte zeigt, daß das alles offensichtlich doch nicht ganz so einfach ist.

Diverse, zunächst gehypte Projekte, dümplen dann 10 Jahre vor sich hin, bis sie endgültig in der völligen Bedeutungslosigkeit verschwinden. Es langt halt nicht, wenn ne handvoll Leute - egal wie engagiert und ambitioniert - an allen Ecken der Welt an einem gemeinsamen Projekt rumwurschteln. Bis die ersten halbwegs brauchbaren Ergebnisse da sind, ist die Technik dahinter schon wieder zweimal veraltet, und sie können von vorne anfangen.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



roki100
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

Frank Glencairn hat geschrieben: Mi 03 Okt, 2018 18:42 Ich hab das schon begriffen, aber mein Punkt ist, daß ich mit selbst mit meiner uralt bone-stock Frizbox immer noch keine Einschränkungen beim Telefonieren oder Surfen hab.
Was wäre die Welt wenn wir alle gleich wären... Und das ist das schöne daran. Wir sind verschieden samt unsere Wünsche....
Klar könnte ich da jetzt allen möglichen Schnulli-Bulli an open source drauf kloppen, nur um noch mehr Funktionen zu haben, die ich nicht nutze - weder meine Telefonate werden dadurch tiefgründiger, noch die Webseiten bunter.
Es geht ja nicht um buntere Webseiten und Telefonate in Dolby Surround. Wenn wir das schon vergleichen, dann bitte richtig. Es geht um Funktionen die bei andere Anbieter, sehr viel Kosten, wie z.B. VLAN, WebProxy, SMB usw. Diese bedienen sich wiederum auch nur mit "Open Source" Codes, bauen es in eigenem Produkt ein und verlangen extra Geld für diese Dienste. Andere sind etwas "freundlicher" und verkaufen nicht nur, sondern stellen die firmware (für verschiedene Router) frei zum Download zur Verfügung (DDWRT).

Die nicht ganz teueren kostenpflichtige Produkte, können z.B. WebProxy einschalten und ausschalten und zwar für den gesamten IP-Berreich, nicht aber NUR (!) für einen bestimmten IP-Berreich einschalten und für alle andere ausschalten. Du kannst das auch nicht ändern und obwohl das technisch möglich ist, haben die bewusst die Software für das Modell A so entworfen. Wenn Du also die Funktion doch möchtest, dann kauft dir Modell B (hunderte von euros teuerer), mit gleiche Hardware, nur eben mit freigeschaltete Funktion. Es wird gekauft und verkauft... es kommt einem vor, dass der Mensch auch nur wie ein Produkt missbraucht wird, seine Dummheit wird verkauft&gekauft und durch die Medien auch noch direkt dahin gelenkt...

Wie bereits erwähnt, Blackmagic ist da schon was anderes, die sind tatsächlich gut darin was die so machen. Es gibt auch m.M. kein wirklichen Grund, die alte Firmware nicht als Open source freizugeben. Blackmagic hätte dadurch - höchstens - mehr Liebhaber/Unterstützer erreicht. Wir leben in einer Zeit, wo wir nicht nur Meinungen, Wissen & Co. durchs Netz Weltweit teilen....wir könnten auch an Projekte gemeinsam arbeiten. Warum denn nicht? So entstand nicht nur OpenWRT, sondern Linux&Co / Kommunikationsmöglichkeiten wie die WebDienste auf diesem Server, die es dir und mir ermöglicht, Wissen, Meinungen...zu teilen, so von einander zu lernen und (hoffentlich) für eine bessere, friedlichere...und freie Welt zu werben.
"Deine Zeit ist begrenzt. Verschwende sie nicht damit, das Leben eines Anderen zu leben"
(Steve Jobs)



roki100
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

Frank Glencairn hat geschrieben: Mi 03 Okt, 2018 20:11 Zumal ein Blick auf die bestehenden open source Kamera Projekte zeigt, daß das alles offensichtlich doch nicht ganz so einfach ist.
Du hast die freie Wahl daran teilzunehmen, um es besser/einfacher zu machen.
Es langt halt nicht, wenn ne handvoll Leute - egal wie engagiert und ambitioniert - an allen Ecken der Welt an einem gemeinsamen Projekt rumwurschteln. Bis die ersten halbwegs brauchbaren Ergebnisse da sind, ist die Technik dahinter schon wieder zweimal veraltet, und sie können von vorne anfangen.
Nicht wirklich, die fangen nicht von vorne an, sondern gehen mit den andere auch nur weiter....Kritisch wäre es, wenn die stehen bleiben würden.
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roki100
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

cantsin hat geschrieben: Mi 03 Okt, 2018 18:53 Hinzu kommt von Dritten lizenzierter Softwaretechnik (wie ProRes), die bei einem Open Source-Release der Firmware entfernt werden müsste.
Gut, das ist ein Argument. Es sind also Bausteine/Codes (IP-Cores) dabei, die die Freigabe verhindern. Vielleicht ist das auch der tatsächliche Grund.
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Frank Glencairn
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von Frank Glencairn »

roki100 hat geschrieben: Mi 03 Okt, 2018 20:46
Du hast die freie Wahl daran teilzunehmen, um es besser/einfacher zu machen.
Warum sollte ich? Meine Kameras können alles was ich brauche, und mehr. In der Zeit wo andere rumbasteln, kann ich tatsächlich was sinnvolles drehen.
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roki100
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

Frank Glencairn hat geschrieben: Mi 03 Okt, 2018 21:28 Warum sollte ich?
Weil Du es einfacher haben möchtest.
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mash_gh4
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von mash_gh4 »

Frank Glencairn hat geschrieben: Mi 03 Okt, 2018 20:11 Zumal ein Blick auf die bestehenden open source Kamera Projekte zeigt, daß das alles offensichtlich doch nicht ganz so einfach ist.
bei den gehypten ist das oft in der tat nicht viel besser als beim jubel über irgendwelche kommerziellen neuerscheinung, aber es gibt durchaus ein paar projekte, die in dieser hinisicht eine ganze menge vorarbeit geleistet und erfolgreiche produkte realisiert haben (und leider auch wirklich beeindruckende kommerzielle vorreiter, die gescheitert sind: ikonoskope a-cam, aaton penelope).

am wichtigsten ist in diesem zusammenhang ist sicher das elphel projekt.

dabei handelt es sich zwar um kameras, die sich auf grund des kleinen sensors nicht wirklich gut für kino-produktionen eignen -- obwohl auch das bereits damit gemacht wurde! --, aber ansonsten bereits in mehreren generationen durchgängig dokumentierten und ausschließlich auf freien lösungen basierend realisiert wurden. und das zeug funktioniert wirklich gut -- nicht nur in exotischen wissenschaftlichen und industrieanwendungen, sondern bspw. auch als grundlage jener kameras die für google streetview entwickelt wurden.
cantsin hat geschrieben:Open Source-Firmware wird es von Blackmagic niemals geben, weil die Kameras voll sind mit patentierter Technologie. Als die ersten BM-Kameras auf den Markt kamen, sagte der Firmenchef in einem Interview ziemlich klar, dass das eigene IP- (Intellectual Property-) Portfolio zu den Gründen gehörte, eigene Kameras zu entwickeln. Hinzu kommt von Dritten lizenzierter Softwaretechnik (wie ProRes), die bei einem Open Source-Release der Firmware entfernt werden müsste.
ja -- speziell letzterer punkt dürfte bei den BMD produkten tatsächlich eine wichtige rolle spielen, da diese firma ja quasi weltmeister im zusammenkaufen von billiger softwarelösungen und entsprechedem notdürftigen zusammenflicken sein dürfte. ich vermute, dass das auch bei ihren hardwareprodukten nicht viel anders sein dürfte. das ist zwar duchaus verständlich, und für eine winzige firma, die selbst nicht über das nötige knowhow verfügt, vermutlich sogar ein recht vernünftiger weg, um produkte rasch auf den markt zu bringen, aber natürlich bringt es auch ausgesprochen problematische begleiterscheinungen mit sich. probleme, die ganz bestimmt nicht nur diesen wunsch nach besserer dokumentation und freien eingriffsmöglichkeiten aus der freien szene berühren, sondern durchaus auch fragen des längerfristigen supports bzw. einer tatsächlich aufeinander aufbauend kontinuierlichen weiterentwicklung berühren.

man braucht sich hier beim spekulieren aber gar nicht so weit aus dem fenster zu lehnen, sondern sich einfach nur anzuschauen, wie es um die freie zugänglichkeit zu vernünftigen entwicklungsunterlagen für die verwendeten sensoren der aktuellen modelle steht...

allerdings ist damit noch lange nicht gesagt, dass sich hersteller nicht ganz bewusst darum bemühen können, wenigstens wichtige teile ihrer steuerungssoftware trotzdem offen zu legen bzw. dem experimentellen spiel und einer offenen weiterentwicklung zu überantworten. wie das ausgeht -- ob es angenommen wird und tatsächlich früchte trägt -- ist bei solchen sachen ohnehin immer offen, es kann aber letztlich durchaus beiden seiten zum vorteil gereichen. man darf diese dinge einfach nicht zu dogmatisch sehen, sondern sollte einfach versuchen, wenigstens das umzusetzen, was beiden seiten möglich ist.

dazu übrigens noch eine kleiner off-topic ergänzung, die allerdings durchaus mit jenem bsp. zu tun hat, das frank weiter oben eingeworfen hat, aber darüber hinsaus sogar das kommerzielle poduzieren von filmischem produkten bzw. dienstleistungen berührt:

während ich diese mail hier schreibe, nutze ich eine internetanbindung, die mit einer unmodifizierten fritzbox tatsächlich nicht so einfach zu realisieren wäre, weil ich dazu geminsam mit duzenden anderen ein gemeinsames OLSR-basierendes WLAN-mesh-netzwerk nutze, dass sich über die ganze stadt erstreckt. unser diesbezügliches netz ist zwar viel kleiner als z.b. jenes in athen, aber trotzdem eine ganz spannende geschichte -- auch wenn ich es hier nur nur nutze, um über ein paar hausecken bzw. dazwischenliegende winzige linux router die antennen auf der TU zu erreichen, von wo es dann ohnehin über jene glasfaseranbindungen, mit denen wir das projekt mitunterstützen, direkt in jenen serverraum führt, wo jene wtwas leitungsfähigeren recher stehen, auf denen ich hauptsächlich unwesen treibe. und obwohl dieses netz natürlich in erster line dem praktisch-experimentellem erproben von alternativen zugängen der techniknutzung dient, gibt's im speziellen fall hier in der stadt durchaus auch einen unternehmer, der sich recht intensiv am ausbau und der erhaltung der entsprechenden infrastruktur beteiligt. er er nutz das netz nämlich dazu, darüber die daten unzähliger kameras, die er im rahmen kommerzieller langzeitdokumentationen bzw. zeitrafferaufnahmen an verschiedenen standorten betreibt, tlw. viel vernünftiger anzubinden als das mit anderen techniken möglich wäre. genau solche geschichten, wo die interessen von kühl rechnenden wirtschaftstreibenden und engagiertem technikaktivismus sich wunderbar ergänzen und einigermaßen fair und zu beiderseitigem vorteil nebeneinder platz finden, finde ich immer ganz besonders erfreulich.



Frank Glencairn
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von Frank Glencairn »

mash_gh4 hat geschrieben: Mi 03 Okt, 2018 23:03
bei den gehypten ist das oft in der tat nicht viel besser als beim jubel über irgendwelche kommerziellen neuerscheinung, aber es gibt durchaus ein paar projekte, die in dieser hinisicht eine ganze menge vorarbeit geleistet und erfolgreiche produkte realisiert haben (und leider auch wirklich beeindruckende kommerzielle vorreiter, die gescheitert sind: ikonoskope a-cam, aaton penelope).
Ja und da gabs noch ne ganze Menge mehr freie Versuche über die Jahre, und manche habe sogar erstaunlich gut funktioniert, aber was sie gemeinsam haben ist: sie sind alle tot.

Warum?

Wie ich oben schon sagte - veraltete Technik, hoher Preis, technische Probleme, zuwenig Kapital, Manpower, Skalierungseffekte etc.

Ist das selbe wie bei der Axiom, die seit 2012 vor sich hindümpelt, als neueste Errungenschaft feiert, daß sie sich nach 7 Jahren jetzt endlich mal für ein Fileformat entschieden haben (MagicLantern), und nur noch am Leben ist weil sie an öffentlichen Fördertöpfen hängt.
mash_gh4 hat geschrieben: Mi 03 Okt, 2018 23:03
am wichtigsten ist in diesem zusammenhang ist sicher das elphel projekt.
Das Projekt hab ich einige Jahre mit Interesse beobachtet, leider ist alles was dabei raus gekommen ist ne völlig überteuerte Bastelbude von Kamera, genau so chaotisch wie die Webseite.

Für die hälfte bekomm ich ne drehfertige Pocket, die mehr kann - wo genau war jetzt nochmal der Vorteil von "open hard/software"?
mash_gh4 hat geschrieben: Mi 03 Okt, 2018 23:03

dabei handelt es sich zwar um kameras, die sich auf grund des kleinen sensors nicht wirklich gut für kino-produktionen eignen -- obwohl auch das bereits damit gemacht wurde! --, aber ansonsten bereits in mehreren generationen durchgängig dokumentierten und ausschließlich auf freien lösungen basierend realisiert wurden. und das zeug funktioniert wirklich gut -- nicht nur in exotischen wissenschaftlichen und industrieanwendungen, sondern bspw. auch als grundlage jener kameras die für google streetview entwickelt wurden.
Und wo genau hilft mir gut dokumentiert, freie Lösungen basierend jetzt beim drehen? Macht die ein besseres Bild als undokumentiert und unfrei? Natürlich nicht, weil ich das Bild mache, und nicht die Kamera.

Dokumentation und freie Lösung interessieren mich (und die meisten anderen) ehrlich gesagt null - das sind hauptsächlich Ideologische Parameter. Mich interessiert was hinten raus kommt, und das ist bei den BM,Red und Arri, mit denen ich hauptsächlich drehe, mehr als genug für alles.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



roki100
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

Ich habe etwas geforscht und folgendes herausgefunden:

Kühlt man die Kamera, verschwinden die FPNs bzw. die HotPixel. Blackmagic hat quasi Mercedes Motor (Sensor) in einem Trabi (Gehäuse) mit orig. Trabi Kühlung eingebaut . Obwohl es bekannt ist, dass der Sensor ordentlich gekühlt werden muss. Wenn man die Kamera kühlt, hat man auf jeden Fall ein sauberes Bild bei ISO 1600 und höherem "Exposure" (z.B. +2).

Stört mich ehrlich gesagt nicht, da ich im dunklem kaum filme und wenn dann schalte ich die LED lichter ein... Dennoch finde ich blöd von BM.

Bild 1 Kamera mit nem Lüfter Richtung Objektiv ca. 5 min gekühlt.
Bild 2 ohne Lüfter nach ca. 5 Minuten.

Bild 1
Bild

Bild2
Bild
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roki100
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

zwar für BMMCC, dennoch interessant:

1. Wrong debayering of second green pixel produces semy-invisible fixed pixel grid which is partially hidden under the sensor noise. As a result at some zoom or scale levels in various players and apps this invisible grid may produce highly visible cross-hatch moire-like pattern.
2. Depending of image contrast, added sharpen and noise reduction amount, and player scaling method this pattern may be visible or not visible at all.
3. In BMMCC which is limited to 1920x1080 resolution this makes sensor Noise and FPN more visible (it behaves like some kind of shadow noise and FPN sharpening, adds additional digital artifacts to noise texture) and this limits the amount of visually usable shadow details.
4. People noticed this effect in BMPCC and BMPC cameras. In BMPCC it is harder to see because it is slightly noisier than BMMCC and pixel pattern more hidden under the noise.
5. This effect depends of camera firmware version.
6. This problem can be fixed with fix in CornerFix app https://sites.google.com/site/cornerfix ... patterns-1 with applying a BayerGreenSplit500.cpf settings. This fix works only in ACR. All other RAW processing apps ignores it.
7. BM support team answer: "this is currently under investigation by our Development team"
8. BM team RMA few cameras but results are random and not perfect.
9. As a temporary solution for this problem shifting image position by setting X Y position to 0.5 works very well (note that in Resolve this works only with RAW footage, but in Adobe apps it works with both ProRes and RAW footage)
UPDATE: In Resolve, simply use the "pan/tilt" setting in the Color Tab (same values of 0.5 each), instead of "xy position" in the inspector. Should work for ProRes-Footage as well ...

Quelle: http://www.bmcuser.com/showthread.php?2 ... post237020
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mash_gh4
Beiträge: 4716

Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von mash_gh4 »

ich finde die workarounds, die hier vorgeschlagen werden, alle ziemlich fraglich. damit wird durchwegs die auflösung des bildes auf die hälfte reduziert. derartiges sollte nicht nötig sein bzw. in deutlich vorteilhafteren weise gelöst werden, wenn man bessere debayering methoden wählt. die haben zwar oft irgendwelche nachteile, auf die man achten muss, und vor allen sind sie oft auch deutlich langsamer, trotzdem führt daran wohl kein weg vorbei, wenn man derartige problame sauber in den griff bekommen will,



MrMeeseeks

Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von MrMeeseeks »

roki100 hat geschrieben: Fr 12 Okt, 2018 11:58 Ich habe etwas geforscht und folgendes herausgefunden:

Kühlt man die Kamera, verschwinden die FPNs bzw. die HotPixel. Blackmagic hat quasi Mercedes Motor (Sensor) in einem Trabi (Gehäuse) mit orig. Trabi Kühlung eingebaut . Obwohl es bekannt ist, dass der Sensor ordentlich gekühlt werden muss. Wenn man die Kamera kühlt, hat man auf jeden Fall ein sauberes Bild bei ISO 1600 und höherem "Exposure" (z.B. +2).

Stört mich ehrlich gesagt nicht, da ich im dunklem kaum filme und wenn dann schalte ich die LED lichter ein... Dennoch finde ich blöd von BM.

Bild 1 Kamera mit nem Lüfter Richtung Objektiv ca. 5 min gekühlt.
Bild 2 ohne Lüfter nach ca. 5 Minuten.

Bild 1
Bild

Bild2
Bild
Bau doch einfach den Sensor aus und verfrachte ihn in ein neues Gehäuse. Bei Prozessoren nehmen die immer Flüssigstickstoff um den Prozessor möglichst kühl zu halten beim Übertakten.

Wenn du also einfach den Prozessor mit entsprechender Ausrüstung kühlst und immer schön Flüssigstickstoff nachkippst dann sieht ISO 1600 vielleicht sogar aus wie ISO 800.

Finde es auch eine Frechheit dass Blackmagic da nicht vorher dran denkt und einfach ein entsprechendes Kit dazulegt.

Eventuell kann man ja auch noch den Prozessor übertakten und der Kamera 120fps Raw entlocken. Dazu müsste man aber noch eine neue Art der Speicherung einlöten.

Wenn man es schafft den HDMI Port umzubauen, könnte man vielleicht sogar eines dieser Oculus Rift Headsets anschließen, dann wäre das Problem mit dem schlechten Display gelöst.



roki100
Beiträge: 18810

Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

:lol:

Am besten ist es: Ich baue garnicht um und lass es so wie es ist. :)

Übrigens: https://forum.blackmagicdesign.com/view ... =2&t=29701

Bild

Bild

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"TIME TO BUY SOME WATER OR LIQUID HYDROGEN COOLING SYSTEM FOR BMPC4K!!!" :)
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mash_gh4
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von mash_gh4 »

MrMeeseeks hat geschrieben: Sa 13 Okt, 2018 14:36 Bei Prozessoren nehmen die immer Flüssigstickstoff um den Prozessor möglichst kühl zu halten beim Übertakten.
auch der weit weniger spektakuläre einsatz von petier-elementen ist bei div. hochwertigen sensoren, wandlern und referenzsignalgebern durchaus gebräuchlich.

wichtiger als das bloße temporäre abkühlen ist aber natürlich die realisierung einer vernünftigen konstanz über den kompletten aufnahmezeitraum hinweg bzw. das abführen der wärmeentwicklung. das ist speziell bei den ganz leichten frei gelagerten sensoren, wie man sie für sensor-shift stabilisierung benötigt, besonders schwierig zu realisieren.



roki100
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

mash_gh4 hat geschrieben: Sa 13 Okt, 2018 15:51
MrMeeseeks hat geschrieben: Sa 13 Okt, 2018 14:36 Bei Prozessoren nehmen die immer Flüssigstickstoff um den Prozessor möglichst kühl zu halten beim Übertakten.
auch der weit weniger spektakuläre einsatz von petier-elementen ist bei div. hochwertigen sensoren, wandlern und referenzsignalgebern durchaus gebräuchlich.
das ist ja echt interessant!

"Außerdem werden Peltier-Elemente verwendet, um CCD-Sensoren in digitalen Fotokameras zu kühlen. Dadurch verringert sich bei langen Belichtungszeiten (z. B. in der Astrofotografie) das Bildrauschen deutlich. Mehrstufige Peltier-Elemente werden zur Kühlung von Strahlungsempfängern in Infrarotsensoren verwendet."

Was meinst Du, kann man so ein Ding an den BMPCC Sensor anbringen?
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cantsin
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von cantsin »

Die alte BMPCC hat bereits ein Peltier-Element zur Sensorkühlung.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



roki100
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

cantsin hat geschrieben: Sa 13 Okt, 2018 21:29 Die alte BMPCC hat bereits ein Peltier-Element zur Sensorkühlung.
tatsächlich! Hier ab 2:20 sieht man es:

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roki100
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

Ich habe mal das originale Akku entfernt und die BMPCC extern mit Strom versorgt, diese minimale Änderung reduziert FPN/Noise/HotPixel. So wie es aussieht, würden paar Löcher (unten) in Gehäuse bohren, ausreichen? Hmm... Da ich noch Garantie habe, traue ich mich nicht. :)

Allein schon wenn ich Display von 70 auf 20-30 dunkler stelle, bringt es was. In diesem Fall zwar minimal, dennoch.
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roki100
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

ich habe mir jetzt so ein anderen Griff geholt, damit kann ich auf jeden Fall besser manuell fokussieren:

Bild
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cantsin
Beiträge: 17751

Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von cantsin »

Du siehst bei der Pocket wegen der Raw-Aufzeichnung nur, was bei anderen videoaufzeichnenden Kompakt- und Systemkameras im Wortsinne gefiltert wird: Auch bei denen nimmt mit der Betriebstemperatur das Bildrauschen zu, aber das Videosignal wird bei der Aufzeichnung so entrauscht, dass das nicht mehr sichtbar ist.

Deine Lösungen funktionieren sicher. Allerdings wird in 99% aller Fälle das Rauschen unsichtbar, wenn Du regulär (auf ISO 800 und nach dem ETTR-Prinzip) belichtest und das Material als Rec709 interpretierst, weil dann das Rauschen unter dem Schwarzpunkt liegt.

Erst, wenn Du das Material auf höhere ISOs pushst (z.B. durch den "Exposure"-Regler in Resolves RAW-Menü), wird das Rauschen in den Schatten sichtbar - und kann dann immer noch durch Filter (Resolves eingebaute oder besser noch Neat Video) unterdrückt werden.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



roki100
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

ja, kann dir da nur zustimmen. Hab da echt NULL Ahnung und begreife mit der Zeit (vieles Dank dir, danke!).

Soweit ich verstanden habe, desto wärmer die Kamera wird, umso mehr kühlt der petier-element?
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Onkel Danny
Beiträge: 506

Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von Onkel Danny »

Bei Peltierelementen musst du zwei Sachen beachten.
Erstens die richtige Bestromung und zweitens die richtige Kühlung auf der warmen Seite.

Das bedeutet selbst das stärkste PE nutzt dir nichts, wenn die warme Seite nicht ausreichend gekühlt wird.

Und genau das, ist leider das Problem bei der BMPCC. Dort ist nur ein kleiner passiver Kupferstreifen als Kühlung der warmen Seite vorgesehen. Und das ist für eine dauerhafte und starke Kühlung nicht genug.

Deswegen wird die Kamera auch schon nach ein paar Minuten filmen recht warm.

Der Rest, was Noiselevel und schönrechnen angeht, wurde ja schon treffend erklärt.

greetz



roki100
Beiträge: 18810

Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

Also so heiß, wie von manchen berichtet, wird meine BMPCC nicht. Das ist schonmal gut. :) Einer hat sich angeblich die Hand verbrannt, das halte ich für übertrieben gelogen. Ich habe ca. 5 Stunden, ohne die Kamera auszuschalten, ohne Störungen aufgenommen. Ich hatte danach mit 30fps Probleme, doch das lag an die unterschiedliche Firmware die ich zuvor getestet habe und nicht darauf geachtet habe dass es zwischendurch Fehlerbehebungen mit dem HFS+ Format gab. Die SD Karte muss mit der aktuellen Firmware (2.1) formatiert werden. Dann klappt es.

BM hat mir folgendes bestätigt (übersetzt):

"Das Design der Kamera ist ausgewogen und sorgfältig durchdacht"
...
"Die Verdoppelung der Bildrate erfordert auch mehr Strom, erzeugt mehr Wärme...wenn einige Dinge nur ein "einfaches" Firmware-Upgrade wären, wäre es wahrscheinlich, bereits implementiert...Es besteht immer die Absicht, mehr aus einem Produkt herauszuholen "

Das was die Kamera momentan kann, mehr als das (60fps, Global Shutter usw.) ist leider nicht möglich.

SCHADE! Aber hey, die Kamera ist eine "Cinema" Kamera und da ist 24fps und Shutter Speed 172/180° sowie ProRes und CinemaDNG völlig in Ordnung! ;) Und wer SlowMotion mit der bmpcc wünscht, das geht auch mit 30fps und einfach den Twixtor einschalten oder z.B. in Apple Motion unter Eigenschaften --> Timing "Optischer Fluss" oder "Füllmethode" aktivieren und Tempo z.B. auf 50-70%, das ist doch auch, völlig in Ordnung. ;)

Und noch was, der eingebaute Sensor ist so optimiert, dass die Rot und Grün Farbwerte höher sind als Blau. Rot ist am höchsten, dann Grün und am niedrigsten Blau. Warum das so ist? Das weiß ich nicht. Nach meiner Recherche wäre die passende Korrektur in Resolve unter Color --> Gama Farbwert für Rot, auf -0.10 und für Grün auf -0.08 ? Die Blume und der verschwommene Hintergrund sieht m.M. auf jeden Fall schöner aus:

Bild

Bild
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roki100
Beiträge: 18810

Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

...in Resolve unter Color --> Gama Farbwert für Rot, auf -0.10 und für Grün auf -0.08 ?
Das ist wahrscheinlich Quatsch? Weil in Resolve sowieso alles optimiert wird. :)

Das was jetzt kommt, ist sicherlich noch bescheuertere Idee, nämlich DualISO :lol:

So wie ich verstanden habe, handelt es sich bei der Technologie "DualISO", um zwei Native ISO Werte, ein ISO niedriger und ein höher. Nun meine Frage, wo ist der unterschied, wenn ich zwei gleiche CinemaDNG in der Resolve Timeline übereinander lege und unter "Inspector" für Video 2, das Composite Mode z.B. "Add" setze, dann noch unter Camera Raw den ISO Wert auf ISO 200 für Timline-Video 2 (Video 1 hat Native 800) usw.

Ist das etwa nicht DualISO?
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mash_gh4
Beiträge: 4716

Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von mash_gh4 »

im nachbar thread hab ich unlängst einen artikel des Z-Cam chefentwicklers verllinkt, der all diese gebräuchlichen verfahren des zusammenlegens verschiedener empfindlichkeiten bzw. ihre vor- und nachteiel, vor allem aber auch die diesbezüglichen besonderheiten des auch in der pcc4k verbauten sensors ganz gut zusammenfasst:



roki100
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von roki100 »

Hmm, viel gelesen und am ende doch nichts verstanden. :)
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Darth Schneider
Beiträge: 28302

Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von Darth Schneider »

An Rokki

Das Design der Kamera ist ausgewogen und sorgfältig durchdacht"
Haben die von Black Magic das wirklich gesagt ?
Jesus.
Ausgerechnet so ein Satz von denen.....

Klar doch.....die alte Pocket hat die Form von einer zerdrückten Zigarettenschachtel und die neue Pocket 4K sieht aus wie eine 100€ Lomografie Kamera.
Super Designs, Black Magic....Wau, wirklich sehr durchdacht.
Bevor ihr die nächste Kiste entwirft, schaut doch bitte mal nur mit einem Auge zu Sony, herüber.
Die Designs von Sony sind, viel, viel sorgfältiger durchdacht, und das in allen Preisklassen, egal ob Hybrid für 300€ oder Filmkameras für 100 000€
Die haben halt Ahnung von Design...und bei Panasonic und Canon sieht das nicht anders aus.
Sorry das musste ich mal wieder los werden.
Gruss Boris
In Krisenzeiten suchen intelligente Menschen nach Lösungen, während Dummköpfe nach Schuldigen suchen (Loriot).



iasi
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Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von iasi »

Darth Schneider hat geschrieben: Sa 20 Okt, 2018 08:35 An Rokki

Das Design der Kamera ist ausgewogen und sorgfältig durchdacht"
Haben die von Black Magic das wirklich gesagt ?
Jesus.
Ausgerechnet so ein Satz von denen.....

Klar doch.....die alte Pocket hat die Form von einer zerdrückten Zigarettenschachtel und die neue Pocket 4K sieht aus wie eine 100€ Lomografie Kamera.
Super Designs, Black Magic....Wau, wirklich sehr durchdacht.
Bevor ihr die nächste Kiste entwirft, schaut doch bitte mal nur mit einem Auge zu Sony, herüber.
Die Designs von Sony sind, viel, viel sorgfältiger durchdacht, und das in allen Preisklassen, egal ob Hybrid für 300€ oder Filmkameras für 100 000€
Die haben halt Ahnung von Design...und bei Panasonic und Canon sieht das nicht anders aus.
Sorry das musste ich mal wieder los werden.
Gruss Boris
Der war gut. Ein echter Schenkelklopfer.



SeenByAlex
Beiträge: 183

Re: BMPCC immer noch unschlagbar?

Beitrag von SeenByAlex »

Mal eine ganz andere Frage: gibt es irgendwo noch eine offizielle (!) downloadbarde LOG-to-REC.709 LUT für die BMPCC und die BMCC? Ich habe keine gefunden bzw. wenn, dann nur direkt in die Farbkorrektursoftware integriert und nicht als einzelne LUT. Oder eben irgendwelche selbtsgebauten... Kann jemand helfen?



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