Na zu was gradest du den? Gradest du heute schon zu HDR wo du die 14 Blendenstufen der FS7 erhalten kannst, oder bist du (wie die meisten hier) derzeit noch in der Situation dass du zu rec709 graden mußt?rainermann hat geschrieben:abgesehen vom evtl. Weissabgleich wüsste ich nicht, warum man unbedingt mehr justieren muss, wenn man von Anfang an korrekt belichtet, wie ich es beschrieben hatte. Belichtet man so, dass es im Sucher mit "übergestülpter" LUT korrekt ist, sieht es auf der Timeline, wenn man identische LUT darüber legt, ganz genauso aus. Vorausgesetzt natürlich, man nimmt in 2000ISO auf bzw. weiss, wie man mit dem EI richtig umgeht.
Wenn du zu rec709 gradest bedeutet das gezwungenerweise, dass du die 14 Blendenstufen (soferne du sie bei der Aufnahme ausgenutzt hast und mit dem nativen ISO unterwegs warst) in die 6-7 Blendenstufen "einzwängen" mußt. Und dabei wirst du immer Kompromisse schließen müssen und auch wollen. Welcher Luminanzbereich soll verstärkt werden, welcher soll abgeschwächt werden? Wie entwickelst du das Material damit es in die 6 Blendenstufen paßt und man doch die interessanten Bildinhalte sieht?
Das ist in Wirklichkeit eben keine lineare Operation die man nur einem Kamera-LUT überläßt, sondern erfordert meist eine entsprechende Feinanpassung. Deine Luminanzeinstellung an der Kamera, selbst wenn du es mit dem kleinen Waveform-Monitor der FS7 machst oder auch einem größeren von z.B. einem Shogun, ist ja zunächst nur eine Stauchung/Streckung. Zumindest solange du keinen LUT in das s-log einbrennst sondern eben das s-log Material aufzeichnest (um den größtmöglichen Spielraum in der Post zu haben).
Und jetzt rede ich noch nicht mal von LUTs zum Erzeugen eines looks. Denn die kommen dann ja eventuall auch noch dazu, wenn man es eben nicht von Hand aus machen will.





