Trolle reden gerne über das, was sie tun.MaxSchreck hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 14:41 Darth. So langsam ist das nur noch Trolling, was Du hier machst. Denn wenn echte Aufnahmen für Dich keine Referenz sind, kann man auch einfach einen platzenden Ballon aufnehmen und das dort reinschneiden, denn woher sollen wir denn wissen, ob eine Atombombe in Wirklichkeit nicht aussieht wie ein platzender Ballon?
Heute beide Teile geschaut. Unfreiwillig komische Stellen? Ja. Zum Beispiel, wenn der eher enttäuschend maskierte Polyphem von den Ithakern zum Besäufnis eingeladen wird und alle mit den Fingern schnippsen, als käme nun eine Sirtaki-Einlage. Auch wirkt Armand Assante wie ein überarbeiteter Uber-Fahrer - „Odysseus ist in 5 min bei dir“. Aber man gewöhnt sich an ihn, und spielen kann er. Wenn man Isabella Rossellini als Athene gesehen hat, kann man sich Zendaya daneben nur als deren Putzfrau vorstellen. Konchalovski kann Drama. Mitgebracht hat der ehemalige Tarkowski-Mitstreiter auch dessen Komponisten, Edward Artemev, und die immer passende Musik fiel mir angenehm nicht auf. Was an dieser Ur-Story auf eine Weise besonders sexistisch ist, ist natürlich, dass Penelope übermenschliche Treue lebt, während der Ehemann sich von jeder Bitch be-zirzen lässt. Penelope und Telemachos haben wirkliche character arcs, Odysseus hat nur eine prahlerische Reise irgendwo zwischen James Bond (Circe und Calypso sind so‘n bisschen die Ur-Bond-Girls) und Münchhausen. Das Ende wiederum vereint das wunderbar kalt und schnell servierte Rachegemetzel (in jeder Filmversion wohl trotzdem verharmlost, weil im Original noch die Mägde ermordet werden) mit der großen Liebe und den Freudentränen. Bin schon gespannt auf den Nolan.Darth Schneider hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 08:21 Hier Low Budget:
Ich hab genau mal 10 Minuten geschafft zu schauen…😂
Und ich freue mich lieber auf Nolans Version…
Dramatisches Blabla mit entsprechendem Musikteppich und dazu hochauflösende, aber eher beliebige Bilder.
Je mehr Leinwände - und zwar große Leinwände - und je mehr mediale Aufmerksamkeit, umso größer ist der (mögliche) Erfolg.7River hat geschrieben: Do 02 Jul, 2026 11:39 Das eine ist halt ein Epos, ein Blockbuster, der andere ist ein kleiner Genrefilm. In dem Blockbuster gehen halt mehr Zuschauer. Ist hier in Deutschland ja nicht anders. Filme wie „Manta Manta – Zwoter Teil“ oder „Chantal im Märchenland“ spielen das meiste Geld ein. Warum sollte da ein kleiner Film große Leinwände belegen?
Ich denke schon, dass der Film vom Publikum angenommen wird. Da bin ich mir eigentlich ziemlich sicher.iasi hat geschrieben: Do 02 Jul, 2026 11:50
"The Odyssey" ist nicht das übliche Einerlei - aber sicher ist der Erfolg noch lange nicht, den IMAX-Negative allein genügen nun mal nicht.
Weder die blauen Avataler noch Mando konnten überzeugen, obwohl die Erwartungen groß waren.7River hat geschrieben: Fr 03 Jul, 2026 08:11Ich denke schon, dass der Film vom Publikum angenommen wird. Da bin ich mir eigentlich ziemlich sicher.iasi hat geschrieben: Do 02 Jul, 2026 11:50
"The Odyssey" ist nicht das übliche Einerlei - aber sicher ist der Erfolg noch lange nicht, den IMAX-Negative allein genügen nun mal nicht.
Ich glaube, dass Nolans Film um einiges besser sein wird. Aber warten wir erstmal ab.iasi hat geschrieben: Fr 03 Jul, 2026 08:38 Weder die blauen Avataler noch Mando konnten überzeugen, obwohl die Erwartungen groß waren.
Ja - das wird interessant.
Große Kameras sind altbekannt:Darth Schneider hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 18:37
Ich bin mittlerweile wieder sehr zuversichtlich das der Film was besonderes wird.
Nicht wirklich wegen der IMAX Camera,..😂

Hat nicht Quentin Tarantino 2015 bei seinem Film „The Hateful Eight“ auch auf Analog-Kameras gesetzt?Darth Schneider hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 20:07 Und das es sich lohnen kann für einen Nolan, unter anderem analog zu arbeiten sieht man dann ganz genau bei den Einnahmen und bei den Oscars…

