Die Verheißung von Virtual Reality, den User vollkommen in eine andere Welt zu entführen, stößt noch auf einen sehr realen Widerstand: die Übelkeit, den manche Benutzer trotz alle Faszination empfinden. Dieses Unwohlsein, das bis zum Erbrechen führen kann, kann verschiedene Ursachen haben, wie z.B. Ruckeln der gezeigten Bilder durch eine zu geringe Bildwiederholungsrate, eine zu starke Verzögerung zwischen dem Wenden des Kopfes und der entsprechend veränderten Sicht oder ein zu starkes Auseinanderklaffen zwischen der über die Bilder implizierten Bewegung (z.B. eine Kamerafahrt die Treppe hinauf oder das beliebte "Strafing" also seitlich gleiten) und der diesen Bildern widersprechende Körperwahrnehmung (der Zuschauer sitzt ja still).

Letzteres stellt gerade die Entwickler von Spielen, die eigentlich eine große Chance in VR sehen, vor große Herausforderungen, denn bisher etablierte Techniken der Bewegungssteuerung der Spielfigur funktionieren in der totalen Ich-Perspektive VR nicht mehr. Jede "unnatürliche", nicht selbst gefühlte Bewegung im Spiel verursacht einen Konflikt des Sinneswahrnehmung, der zu Übelkeit führen kann - die Schwelle scheint bei unterschiedlichen Personen ganz verschieden zu sein. Golem hat ein interessantes Interview mit dem Experten Ben Lewis-Evans zum Thema VR-Übelkeit geführt.
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