Diese Woche führten Forscher der Warwick Universität ein neu entwickeltes HDR-Videosystem vor. Während viele andere Projekte, die in den letzten Jahren von sich reden machten, die mehrfachen Bildinformationen über verschiedene Workarounds verfügbar machten (Doppelaufnahmen via Beamsplitter, um Fotografie-Ausschnitte ergänzte Videos uä.), gehen diese Forscher den geraden -- und rechenintensiven -- Weg. Ihre von der deutschen Firma Spheron-VR AG hergestellte Videokamera ist in der Lage, einen 20 Blendenstufen umfassenden Full HD-Stream bei 30 Bildern/s zu generieren. Das ergibt natürlich eine recht unbequeme Bitrate, nämlich ca. 5,7 Gbit/s nach unseren Berechnungen -- ein Bild soll 24MB "schwer" sein --, und folglich eine ebenso unhandliche Datenmasse an Footage (aufgezeichnet wird auf ein 24 Terabyte RAID). Mithilfe neu entwickelter Codecs soll diese um das hundertfache reduziert werden können. Auch neuartige HDR-Displays sind Teil der Gesamtlösung, bei diesen liegt eine LED-Schicht hinter dem LCD. Bis zur Marktreife wird es jedoch noch etwas dauern... (Auf dieser Seite des Instituts findet sich ein Video zum Download mit mehr Info.)
Das Problem ist nur das Erreichen einer möglichst hohen Ratio für den Störabstand. Der Füllfaktor also. Knalle ich ein ND davor, geht mir mein Störabs...weiterlesen
domain 01:02 22.01.
Das geht bestimmt auch ohne ND-Filter mit entsprechendem Lichtverlust für den am stärksten belichteten Chip. Die Durchlässigkeit der "halbdurchlä...weiterlesen
WoWu 00:51 22.01.
Natürlich sind Ein-Sensor Verfahren anders angelegt als Multisensor-verfahren. Und wenn man sich die Patente von Spheron-VR AG mal anschaut, so basier...weiterlesen
Valentino 00:36 22.01.
Es ist definitiv kein Beamsplitter im Einsatz. Das hat mir der Spheron Mitarbeiter damals soweit verneint.