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Ultimative Komatibilität zu jeglichen Standalone DVD Playern erreichen?




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Frage von Wotan:


Hey alle!

Hier mal ne wirklich spezielle Frage:
Wo erfahre ich wie genau eine IFO, eine VOB, die Files die in die VOB gemuxt werden usw usf... muss damit sie mit jeglichem Standalone unterstützt werden der den Rohling lesen kann.
Vorweg muss ich wohl sagen, dass ich natürlich durch tagelanges Googlen schon auf die leicht verfügbaren Standardangaben gestoßen bin, also dass die GOP maximal 15 teile haben darf, Auflösungen, Bitraten etc...
All diese Angaben reichen nicht dazu, eine wirklich kompatible DVD zu erzeugen.
Zum besseren Verständnis: Ich habe MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt System Streams aufgezeichnet die ein user nicht lokal, sondern auf alle Fälle (;zu viele user für lokale Lösung) Serverseitig umwandeln können soll. (;Die Hard und Software läuft schon, nur kompatibel isses nur mit Billig DVD Playern, nicht mit teuren Geräten ;-)) Daher scheidet jegliche Fertig-Anwendung aus, ich muss das Ding selbst Programmieren und konfigurieren, muss also meine Graphen selbst zusammenbauen und die Filter dafür Offiziell kaufen.

Also was ich im Endeffekt suche wäre ein link wo ein Hersteller nachschaut wie er sein Gerät konfigurieren muss was genau die Standards sind... Welche Header dürfen wo im Mpeg Stream sein, wie groß dürfen die sein, wie muss die IFO aussehen, was muss die IFO genau enthalten usw...

Bin Dankbar für jede auch noch so kleine Hilfe!

Grüße;
Harry




Antwort von Krämer73:

Vielleicht mal etwas grundsätzliches dazu, ohne speziell auf Deine End-Anwendung einzugehen:
eine 100-prozentige Lesbarkeitsgarantie für selbstgebrannte DVDs kann es im Gegensatz zu von Glasmaster gepressten DVDs nicht geben, da es keinen industrieseitigen einheitlichen Standard hinsichtlich der Laserabtastung gibt. Anders formuliert: Selbstgebrannte DVDs neigen dazu, eine zu geringe Reflektion des Laserstrahls zu erzeugen. Dies führt dann u.U. zum "Ruckeln" und "Einfrieren" des Bildes bei der Wiedergabe.
Die Annahme, Billig-Player seien "Allesfresser" und können noch am besten mit selbstgebrannten DVDs umgehen, ist falsch. Auch in dieser Produktfamilie gibt es zahlreiche Gerätre, die eben genau mit der schwachen Reflektion des Lasers Probleme haben.
Abhilfe schafft die DVD-Pressung vom Glasmaster. Beim "Brennen" wird es immer wieder das eine oder andere laufwerk bzw. den einen oder anderen Standalone-Player geben, der mit den Rohlingen nicht zurecht kommt.



Antwort von Markus:

"Ein/e Namenlose" wrote:
eine 100-prozentige Lesbarkeitsgarantie für selbstgebrannte DVDs kann es im Gegensatz zu von Glasmaster gepressten DVDs nicht geben...

...und selbst gepresste DVDs laufen nicht auf jedem jemals hergestellten DVD-Player. Das ist eine allgemein bekannte Problematik dieser Technologie, mit der man leider leben muss.

Verwandte Infos:
Probleme mit DVDs tauchen hier regelmäßig auf

"Ich selbst (;habe)" wrote:
"annedde" wrote:
aber grundsätzlich: das klingt ja alles so, als ob es fast unmöglich wäre, dvds zu vervielfältigen, die dann überall auch korrekt abgespielt werden können?!

So ist es leider. Im besten Falle kann man mit optimierten Brennstrategien (;hier: Kombination aus MPEG2-Encoder, Autorensoftware, DVD-Brenner und dazu passenden Rohlingen) DVDs erstellen, die beinahe überall wiedergegeben werden können.

Nur hat nicht jeder Lust/Zeit/Geld, Entwicklungsarbeit zu leisten oder ggf. bewährte Systeme zu übernehmen. Optional könnte man die DVD-Erstellung auch an jemanden outsourcen, der über eine optimierte Brennstrategie verfügt und diese zu nutzen weiß.

Quelle: http://forum.slashcam.de/viewtopic.php?p=242657#242657



Antwort von Wotan:

Hey! Danke schonmal für die Anteilnahme von euch :-)

...Das Thema Rohlinge und Brenner wollte ich eigentlich ausschliessen mit der Einschränkung "...mit jeglichem Standalone unterstützt werden der den Rohling lesen kann."
Damit meinte ich dass ich natürlich als aller erstes mit bewährten Mitteln teste, ob die Rohlinge unterstützt werden (;standard Filmkopie mit irgendeiner Freeware).
Noch zu dem Thema: im Moment hätte ich 6 verschiedene Standalone Player, eine massive anzahl verschiedener Brenner und Rohlingen zum Testen zur verfügung.

Die Frage bleibt also leider offen :-(;

EDIT: Im Endeffekt kann ich ja auch nicht beeinflussen auf welchen Rohling das Video gebrannt wird, ich will nur von meiner Seite her so Kompatibel wie möglich sein, und das geht sicher irgendwie, ich finde leider nur keine Links die Umfangreich genug oder weiterführend wären...



Antwort von Markus:

Ach so, es geht gar nicht um den ganzen Herstellungsprozess, sondern nur um den Teilaspekt des DVD-Authorings. In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten, um sämtliche Details der DVD-Spezifikation zu berücksichtigen:

1. Du wendest Dich ans DVD Forum und forderst die technischen Detailvorgaben der DVD-Video an. Wundere Dich aber nicht über den Kaufpreis jener Spec, der im deutlich vierstelligen €-Bereich liegt.

2. Du kaufst Dir eine für professionelle Anwendungen entwickelte Autorensoftware, mit der Du die gewünschten DVD-Images erstellen kannst. Diese berücksichtigt die Vorgaben aus Punkt 1 automatisch bzw. sollte das tun. Eine gute Softwareschmiede wäre z.B. Sonic.



Antwort von PowerMac:

Ordentliche Authoring-Programme wie Sonic Scenarist oder DVD Studio Pro (;Adobe Encore zähle ich weniger dazu) machen genau das. Sie erzeugen die richtige Dateistruktur und die richtigen Dateien für DVDs. Weiter interessant ist DVDAfterEdit, welches DVDs auf Konformität zum DVD-Standard überprüfen kann. Das Programm benutzt Eclipse, welches DAS Programm zur Überprüfung auf Konformität zum DVD-Standards des DVD-Forums ist. Damit kannst du auch das ganze VMG und PCG-Gedöns editieren. Relativ kompliziert. Damit arbeitet man wirklich auf tiefster Ebene. Wenn dort alles okay ist, kann nur noch das Presswerk etwas falsch machen. So erreicht man gute 98% Kompatibilität. Dein Ansatz ist aber nicht pragmatisch, denn eine schlechte Kompatibilität kommt vom selbst brennen und nur sehr selten von Daten-Ebene auf der DVD.



Antwort von Wotan:

Punkt, Satz und Sieg!
Genau das ist die Antwort... Es gibt anscheinend keine Frei verfügbaren Informationen darüber im Netz. Eigentlich eine Frechheit, aber was soll man sagen, die Wirtschaft halt...
Alternativ zur DVD-Forum Lösung (;welche ich evtl in Zukunft doch noch in Anspruch nehmen muss...) hätt ich gestern noch ein intressantes kauf-ebook: Unofficial DVD Specifications via Sourceforge gefunden...

Die Software empfohlen von Powermac könnte mich wohl in Zukunft auch rausboxen ..wird vielleicht mal Zeit sich mit Mac zu beschäftigen; dachte nur nicht, dass Mac bei Video viel zu melden hat in sachen Kompatibilität, lass jetzt aber keine Diskussion draus werden, Powermac ;-)

Das Thema kann man wohl als korrekt abgeschlossen bezeichen, ausser jemand hat noch etwas zum unofficial DVD Book zu sagen... :-)

Thx@all
lg, harry



Antwort von PowerMac:

"wotan" wrote:
(;…) dachte nur nicht, dass Mac bei Video viel zu melden hat in sachen Kompatibilität (;…)


Die drei großen "A" gibt es alle am Mac: Apple, Adobe und Avid.
= FCS, Shake, Premiere, After Effects, alle Avids…
Wenn man es so will zusätzlich jede Windows-Software.

In Sachen Kompatibilität und Verbreitung, folgendes



Antwort von Eva Maier:

Wotan schrieb
Daher scheidet jegliche Fertig-Anwendung aus, ich muss das Ding selbst Programmieren und konfigurieren, muss also meine Graphen selbst zusammenbauen und die Filter dafür Offiziell kaufen.

Soweit ich mich erinnere waren die ersten funktionierenden Programme von Prassi und Authoringware, die dann nachdems die Anderen nicht geschafft haben aufgekauft wurden. z.B von Sonic
Adobe Encore dürfte wieder mal so ein Beispiel sein "wie einfach" man kompatible Brennprogramme schreiben kann



Antwort von Wotan:

WOW, danke Eva! Wenn man Prassi in seine Suche bei Google integriert, kriegt man gleich noch bessere Ergebnisse als sonst:
Hier gibts bislang die meisten Infos wie der Header von ner VOB oder IFO auszusehen hat:
http://www.edv-tipp.de/docs/einstiegsseite_dvd.htm
... Hab jetzt zum ersten mal erfahren, dass eine VOB doch nicht nur ne umbenannte MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt ist, sondern dem Mpeg auch sogenannte NAV_PACK hinzugefügt werden und zusätzlich was darin enthalten sein soll...
Da fragt sich was für infos auf englischen Pages noch zu finden wären ;-)

Bitte noch mehr Infos zusammentragen; Falls ich noch intressantere Links finde, wird das hier jedenfalls Upgedated!

Danke@Eva Maier

lg, harry




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