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Infoseite // Tasam Dr60D oder XLR-K1M an der AX100 sony?



Frage von Heiner Kunk:


Hallo,

ich möchte XLR-mikros an meine AX100 anschließen. Nun stellt sich die Frage welche Alternative die bessere ist? Ich finde theoretisch die Möglichkeiten des TASCAM DR60 gut, bin aber etwas verunsichert von den Erfahrungsberichtem im Netz.

Das XLR-K1M ist die sichere Lösung, aber da nervt mich dass man das Mikro mitgezahlt, was ich nicht nutzen würde. Gut ok, dafür keine externe Stromspeisung usw. aber mir geht es nur ums Resultat.

Ich nehme Sennheiser MKH416 Richtmikros.

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Antwort von pixelschubser2006:

Wenn du so hochwertige Mikros hast, würde ich die Entscheidung durchaus von der erzielbaren Klanggüte abhängig machen. Ich habe den Dr 60, allerdings zum Feldmischer "degradiert". Da ich nur mit ner ollen Dslr filme, habe ich nicht die Möglichkeit einen richtigen Xlr Adapter zu nutzen.Leider, denn prinzipiell würde ich das bevorzugen. Ich bin mit dem Tascam ganz zufrieden, er erfüllt meine Erwartungen und war die beste Lösung. Allerdings stimmen die Kritikpunkte wie enormer Batteriehunger und das Fehlen eines praktischen Akkusystems auch. Die Möglichkeit der vierkanalaufnahme ist bei sinnvoller Nutzung ein echter Vorteil, für mich aber eher unwichtig. Wenn höchste Qualität gewünsvht ist, evtl auch dem Sound Devices Mixed pre in Betracht ziehen. Vor allen wenn die Kamera schon jetzt linepegel verträgt und die ganze Tonqualität auch ankommt. Ist nur leider teuer.

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Antwort von beiti:

Vor allen wenn die Kamera schon jetzt linepegel verträgt und die ganze Tonqualität auch ankommt. Hat denn der Sony AX100 eine Line-Eingang? In den technischen Daten konnte ich keinen entsprechenden Hinweis finden.

Falls ein Line-Eingang vorhanden ist, könnte man einen Zoom H5 (ohne Mikrofonmodul drauf) als Vorverstärker missbrauchen. Der H5 ist relativ leicht und lässt sich mittels Adapter auf den Blitzschuh montieren. (Für den Blitzschuh des AX100 müsste man den Adapter wahrscheinlich etwas nacharbeiten, aber das ist machbar.) Und falls man mal das Mikro unabhängig von der Kamera einsetzen möchte, benutzt man den H5 einfach als Aufnahmegerät.

Allerdings hätte der XLR-K1M immer noch den Vorteil, ohne eigene Batterie auszukommen und nicht separat eingeschaltet werden zu müssen. Sollte man in der täglichen Praxis auch nicht unterschätzen.

Ferner würde mich mal ein Qualitätsvergleich der Vorverstärker interessieren - nur für den Fall, dass man mal was Kritisches aufzunehmen hat (leiser Ton in leiser Umgebung). Ich habe z. B. rausgefunden, dass der Vorverstärker des H5 ein Stück besser und rauschärmer ist als der Vorverstärker hinter den XLR-Buchsen meines Canon XA10 - aber von der Qualität guter, externer Vorverstärker ist auch der H5 noch ein Stück entfernt.

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Antwort von pixelschubser2006:

Die Sache mit dem Linepegel war keine Aussage sondern eine Frage. Habe mich da etwas unklar ausgedrückt.

Auch ich sehe die Klangüte der MKH, wohl mit das Feinste was man an Richtmikros bekommt. Inwieweit der Unterschied praxisrelevant ist und vor allem vom TO benötigt / bemerkt wird, ist eine andere Sache. Obwohl ich als Hifi-Freak ein ganz gutes Ohr habe, würde ich es vermutlich nur unter Laborbedingungen merken und im Alltag noch weniger benötigen. Überzeugt mich bitte nicht vom Gegenteil, ich bin so leicht zu Anschaffungen zu verführen ;-)

Dennoch sind wir uns hier alle einig, dass die hier besprochenen Gerätschaften alle nicht in der Lage sind, die Klangqualität der MKH auszureizen. Wenn man mutmaßt dass der H5 ähnlich gut / schlecht wie der DR 60 ist, dann ist die Qualität (etwas) besser als die der Camcorder-Audioteile. Aber die reizt man eben nur mit einem aufwändigen Workflow aus. Das Thema Energieversorgung wurde ja schon genannt. M.E. der größte Nachteil der Recorderlösung.

Immerhin hat der DR60 einen extra Mic-Pegel-Ausgang der auch noch regelbar ist. Das war für mich neben dem derzeit günstigen Ramschpreis der Grund, diesen dem Zoom H6 vorzuziehen. Wenn man Eingangs- und Ausgangspegel optimiert, kann man schon auf gute Ergebnisse kommen. An meiner DSLR bekomme ich damit nahezu rauschfreie Aufnahmen hin, die für meine Zwecke top klingen. Da macht mir das Rauschen der Eingangsverstärker sowie der bei höheren Pegel extrem rauschende Kopfhörer-Output des DR60 wesentlich mehr Bauchschmerzen.

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Antwort von wkonrad:

Moin,
ich schalte mich einfach mal mit einem Angebot in die Diskussion ein:

ich hätte einen Tascam DR60D für 130 Euro (netto) abzugeben.

Fotos maile ich gerne bei Interesse. Zustand ist optisch und technisch einwandfrei.

Gebe ihn ab, weil ich auch einen Zoom H6 besitze und keine zwei Audiorecorder benötige.

wkonrad at gmx de

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Antwort von Heiner Kunk:

Wenn du so hochwertige Mikros hast, würde ich die Entscheidung durchaus von der erzielbaren Klanggüte abhängig machen. Ich habe den Dr 60, allerdings zum Feldmischer "degradiert". Da ich nur mit ner ollen Dslr filme, habe ich nicht die Möglichkeit einen richtigen Xlr Adapter zu nutzen.Leider, denn prinzipiell würde ich das bevorzugen. Ich bin mit dem Tascam ganz zufrieden, er erfüllt meine Erwartungen und war die beste Lösung. Allerdings stimmen die Kritikpunkte wie enormer Batteriehunger und das Fehlen eines praktischen Akkusystems auch. Die Möglichkeit der vierkanalaufnahme ist bei sinnvoller Nutzung ein echter Vorteil, für mich aber eher unwichtig. Wenn höchste Qualität gewünsvht ist, evtl auch dem Sound Devices Mixed pre in Betracht ziehen. Vor allen wenn die Kamera schon jetzt linepegel verträgt und die ganze Tonqualität auch ankommt. Ist nur leider teuer. 4-Kanal werde ich kaum brauchen. Werde einen kleinen Reisedokumentarfilm drehen; da werde ich höchstens mal zwei Menschen miteinander sprechen lassen im Interview via Lavalier. Das Mixpre ist wirklich fein, aber wie du schon sagst: viel tu kostenintensiv!

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Antwort von Heiner Kunk:

Vor allen wenn die Kamera schon jetzt linepegel verträgt und die ganze Tonqualität auch ankommt. Hat denn der Sony AX100 eine Line-Eingang? In den technischen Daten konnte ich keinen entsprechenden Hinweis finden.

Falls ein Line-Eingang vorhanden ist, könnte man einen Zoom H5 (ohne Mikrofonmodul drauf) als Vorverstärker missbrauchen. Der H5 ist relativ leicht und lässt sich mittels Adapter auf den Blitzschuh montieren. (Für den Blitzschuh des AX100 müsste man den Adapter wahrscheinlich etwas nacharbeiten, aber das ist machbar.) Und falls man mal das Mikro unabhängig von der Kamera einsetzen möchte, benutzt man den H5 einfach als Aufnahmegerät.

Allerdings hätte der XLR-K1M immer noch den Vorteil, ohne eigene Batterie auszukommen und nicht separat eingeschaltet werden zu müssen. Sollte man in der täglichen Praxis auch nicht unterschätzen.

Ferner würde mich mal ein Qualitätsvergleich der Vorverstärker interessieren - nur für den Fall, dass man mal was Kritisches aufzunehmen hat (leiser Ton in leiser Umgebung). Ich habe z. B. rausgefunden, dass der Vorverstärker des H5 ein Stück besser und rauschärmer ist als der Vorverstärker hinter den XLR-Buchsen meines Canon XA10 - aber von der Qualität guter, externer Vorverstärker ist auch der H5 noch ein Stück entfernt. Mist, ich nahm sie hätte einen Line-Eingang, da ja das XLR-Teil betrieben werden muss, aber vermutlich geschieht das über den so tollen Multischuh. Richtig?

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