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Probleme mit RGB 16...235 und veränderten Farben




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Frage von Estrella:


Hallo,

ich habe folgendes Problem: Ich habe einige alte VHS-Aufnahmen digitalisiert und möchte sie auf DVD bringen. Wenn ich eine der Aufnahmen jedoch in einer Videobearbeitung bearbeite, verändern sich deren Farben. Es ist egal, welche Videobearbeitung ich nehme. Ich habe VirtualDub und Premiere probiert. Das Problem tritt dann auf, wenn das Video neu encodiert werden muss, also z.B. wenn ich einen Videofilter anwende und keine Einstellungen vornehme. Es sind allerdings nur bestimmte Bildteile betroffen, scheinbar solche, deren RGBRGB im Glossar erklärt Werte 235 übersteigen. Deutlich wird dies bei weißen Tapeten oder auch T-Shirts. Diese sind im original leicht rosa (;schlechter Weißabgleich!) und werden dann gelblich. Den gleichen "Effekt" erziele ich, wenn ich in einer Bildbearbeitung die Gammakurve einstelle auf x>235 -> x=235. Wenn ich allerdings keinen Videofilter anwende, verändert sich das Bild nicht. Dann ist es auch auf der DVD völlig in Ordnung und ohne Farbfehler. Leider müssen die Aufnahmen jedoch nachbearbeitet werden, und mit der entstehenden Veränderung sieht das ganze nicht schön aus.
Weiß jemand Rat?

Gruß
Simon

PS: Ich habe schon mal den "Hello World" Test gemacht. Ich kann in Premiere das "World" auf dem TV lesen, auch nach re-encodierung, re-import...




Antwort von Markus:

Hallo Simon,

Videoaufnahmen werden nicht im RGB-, sondern im YUV- bzw. YCbCr-Farbraum definiert.

Auf welchem Weg hast Du die VHS-Aufnahmen digitalisiert? Mit einem ordentlichen A/D-Wandler, einer Videoschnittkarte oder nur mit einer TV-Karte?

In welchem FormatFormat im Glossar erklärt hast Du die Aufnahmen gespeichert? DV-AVIDV-AVI im Glossar erklärt, AVIAVI im Glossar erklärt (;Codec?) oder nur MPEG2?



Antwort von jakestyler:

Hallo Markus,

die Aufnahmen habe ich mit einem "ordentlichen" A/D Umsetzer in Form meiner DV Kameras gemacht und daher als DV-AVIDV-AVI im Glossar erklärt gespeichert. Teilweise mit Scenalyzer und mit Premiere.

Die Farbwerte, die ich angegeben habe, habe ich als RGBRGB im Glossar erklärt Werte einer Bildverarbeitung entnommen.
Das Phänomen tritt aber auch mit "normalen" Videos auf, etwa bei richtig leuchtend roten Mohnblüten, hat also nich direkt mit dem VHS-Projekt zu tun.
Gruß Simon



Antwort von Rolf:

Könnte es sein, dass du über dieses Problem stolperst?


http://www.slashcam.de/artikel/Grundlagen/Der_Canopus_-_Unterschied.html


Das soll keine Werbung für Canopus sein, und der Artikel handelt auch nicht nur davon, beschreibt aber das Problem recht gut.

Und was ist eigentlich ein "oderntlicher" DV-Umsetzer?



Antwort von Kallevi:

Ja, genau so ist dieses Problem. Bei hellen Bildern (;wie einer (;überbelichteten) roten Mohnblüte) finden bei Blenden Helligkeitssprünge statt.
Und bei den VHS-Überspielungen wird das ganze Video, da ja ständig bearbeitet, auch ständig verändert.
Gibt es keine Möglichkeit das zu ändern? Es ist im übrigen kein Canopus-Codec installiert, der ist mir auch zu teuer.

Ein "ordentlicher" Umsetzer ist ein Gerät, mit dem man analoge Videos digitalisieren kann und der an seinem Ausgang ein schnittfreundliches FormatFormat im Glossar erklärt, also DV-AVIDV-AVI im Glossar erklärt erzeugt. Es ist eben keine (;billige) TV Karte, die so etwas mit (;eventuell) nicht unbedingt hochwertiger Hardware erledigt.



Antwort von wolfgang:

Diese Helligkeitssprünge hat Holger bereits in seinem klassischen Artikel - Link schon oben - beschrieben. Das resultiert daraus, der codecs wie etwa der Microsoft-DV-codec den Helligkeitsraum von 0..255 auf 16..235 einschränken. In Überblendungen führt dies zu Helligkeitssprüngen.

Abhilfe schafft die Verwendung von DV-codecs, welche den Helligkeitsumfang nicht enschränken. Das kann etwa der Mainconcept DV codec sein, der steht nach Installation auch in Virtualdub zur Verfügung. Es kann allerdings auch der Canopus DV codec sein, oder aber der Sony DV codec (;nur der, der in Vegas verfügbar ist). Vom Matrox DV codec Hände weg, der macht Probleme mit Halbbildern in einigen Applikationen.

Ansonst findet sich zu dieser Thematik unter "Superweiß-Superschwarz" etliches im Videotreffpunkt.



Antwort von chaot59:

Danke für den Tipp.
Ich habe mir die neueste trial des MainCeoncept DV installiert und in Virtual Dub ausprobiert. Wenn ich die erstellten Videos in Premiere importiere und mir am TV ausprobiere sind die obersten Werte trotzdem beschnitten. Nicht aber, wenn ich mir die originale ansehe. Es ist egal, welche Einstellungen ich beim MainConcept einstelle. Woran liegt denn das?



Antwort von wolfgang:

2 mögliche Fehlerquellen:

1) du könntest die Einstellungen im MC-codec falsch vorgenommen haben;

2) neuere Versionen von Virtualdub können auch ohne fremden DV-codec DV-avi Datein importieren, indem sie offenbar auf den Microsoft-DV codec zugreifen. Wenn du so eine Version verwendest, könnte es sein, daß zum Decodieren der MS-DV-codec und nicht er MC-DV codec verwendet wird. Und dann hast du die natürlich Einschränkung des Helligkeitsraumes.




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