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Linux oder Windows




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Frage von umwelt:


Hallo,

ich werde demnächst einen PC bekommen mit 1,9 Ghz, 1 GB RAM, 250 GB festplattenspeicher...

damit möchte ich unter anderem videos schneiden.

Derzeit bin ich 100%-Linuxbenutzer, habe also einzig und allein kubuntu auf der Kiste. Die Programme, die es unter Linux für Videobearbeitung gibt (;Kino, Jashaka,...) überzeugen mich bisher leider nicht :(;. Liegt vielleicht auch an meinem doch relativ ungeeigneten derzeitigen rechner.

bevor ich mir nun teure windows-xp-lizenz und Magix kaufe, ne frage:

mal ganz objektiv und unparteiisch: welches betriebsystem ist derzeit besser geeignet für Videoschnitt: windows oder linux?

bei aller liebe zu linux habe ich nämlich den eindruck, als wäre da (;noch) nichts _wirklich_ tolles für Videoschnitt zu haben.

für welches betriebsystem würdet ihr euch entscheiden, wenn ihr beide kostenlos bekommen könntet?

achja, werde windows nur als zweit-system installieren. für alle anderen arbeiten finde ich linux praktischer.

gruß:

Kilian




Antwort von Norge:

Hallo Kilian,
schau doch mal hier vorbei: http://www.razyboard.com/system/index.php?id=funfox

Ist zwar noch nicht viel los aber vielleicht findest Du da ein paar Antworten.

Viele Grüße!
Norge



Antwort von Estrella:

Also ganz unvoreingenommen muss wohl jeder Linux-User zugeben, dass es im Bereich Videoschnitt unter Linux nicht besonders toll aussieht. Für DV gibt es wenigsten ein paar Sachen (;die du ja wohl auch schon gefunden und ausprobiert hast), HDVHDV im Glossar erklärt ist meines Wissens bisher völlig Fehlanzeige.



Antwort von umwelt:

hi,

danke schonmal für die antworten.

mich würden noch ein paar fakten interessieren, _warum_ videobearbeitung unter linux besser/schlechter als unter windows ist.

dann kann ich für mich selbst eine meinung treffen :)

gruß:

kilian



Antwort von MLJ:

Die Fakten hast du doch schon selbst bemerkt: Es gibt kaum brauchbare Programme für Videoschnitt unter Linux.



Antwort von grovel:

Bevor du jetzt allerdings Geld ausgiebst für Windows und Magix (;lass in jedem Fall die Hände von diesem Programm - die Fehler und Probleme die dazu hier auftauchen übertreffen alle andern) könntest du evt. Mainactor ausprobieren (;http://www.mainconcept.com/site/index.php?id=395) Gibt es auch für Linux und IMHO auch in einer Testversion. Eigentlich reicht das für die meisten Anwendungen aus - ausserdem ist es immer eine gute Idee, Hersteller zu unterstützen, welche ihre Produkte auch für Linux zur Verfügung stellen.

Es ist allerdings dennoch unbestritten, dass die Möglichkeiten unter Windows grösser sind. Aber es hängt in erster Linie davon ab, was du machen willst - vieles geht auch unter Linux.

SeeYa grovel



Antwort von umwelt:

hallo,

ich bin eigentlich fan von open source und linux, allerdings gehts mir derzeit darum, möglichst schnell und effizient schneiden zu können. die wichtigkeit der videos steht für mich hierbei über der persönlichen liebe zu open source.

welche probleme macht magix zum beispiel?
dachte, das sei ein super programm...

mal schaun ob ich im forum schon was dazu finde.

gruß:

kilian



Antwort von PowerMac:

Magix ein super Programm? Ich geh mal Pappe essen.



Antwort von Eggerd:

Hallo
Ich würde an Deiner Stelle auch Main Actor 5 von Mainconcept probieren. Der Preis ist Top. Auf der Webseite gibts eine Demo. Zu dem Programm kann ich Dir nichts sagen, aber MC ist eine sehr innovative Firma. Deren MPEGMPEG im Glossar erklärt Encoder sind allererster Güte. Die spielen in der Profiliga. Beim Videoschnitt geht es um Stabilität und wie es damit unter Linux bestellt ist, wirst Du selber wissen.


Systmevorausetzungen laut Mainconcept
Prozessor:
Intel® Pentium® III oder AMD Athlon mit 700 MHz oder mehr

RAM:
128 MB RAM, 256 MB RAM empfohlen

Festplattenkapazität:
35 MB freier Festplattenspeicher für die Softwareinstallation, genügend freier Platz für Videomaterial (;20 GB oder mehr empfohlen)

Grafikkarte:
1024 x 768 PixelPixel im Glossar erklärt, 32-bit Farbe, Microsoft® DirectX 9.0b, OpenGL1.2

mfG Eggerd



Antwort von umwelt:

hi,

mainactor klingt schon nett... das problem ist, dass das ja auch jemand bezahlen muss.

gut, windows müsste ich auch erstmal kaufen, aber das hätte noch weiteren nutzen.

dachte eigentlich an 50-100 euro für videobearbeitungs-software. ich weiß, dass das extrem wenig ist für videobearbeitung (;hab schon mit FCP gearbeitet :))

aber wo kein geld, da keine software :)

oder gibts auch günstigere _gute_ linux-software für videobearbeitung (;die mir aus irgendeinem grunde bisher noch nicht aufgefallen sein sollte)?

gruß:

kilian



Antwort von grovel:

Cinelerra ist der wohl beste freie Videoeditor für Linux:
http://heroinewarrior.com/cinelerra.php3
oder eine etwas benutzerfreundlichere Variante:
http://cvs.cinelerra.org/

Leider ist das Programm schwer zu installieren und erfordert einige Einarbeitung. Am besten ist es wohl, die Multimedia-LiveCD Dynebolic zu benutzen.
http://www.dynebolic.org/
Angeblich kann man damit sofort losarbeiten, ohne Installation, also ideal zum testen (;Slashcam News).

Noch im Anfangsstadium befindet sich Diva, z.Z. Version 0.0.2
http://www.diva-project.org/wiki

Alternativ entwickelt sich auch Blender immer mehr zu einer Video-Suite, allerdings wird man wohl auf eine speziell vorkonfigurierte Version warten müssen, bevor man als nicht Blender-Benutzer etwas damit anfangen kann.

SeeYa grovel



Antwort von arteurope:

Cinelerra ist wirklich die geeignete Wahl für Linux, aber nicht nur. Zu einer Videobearbeitungssuite gehören viele andere Programme dazu und das macht die Angelegenheit kompliziert, denn gebrauchen läßt sich das alles nur, wenn man viel liest und ausprobiert. Im Gegensatz zu Windowsprogrammen, mit denen man recht schnell loslegen kann mußt du bei Linuxprogrammen erst mal viel Arbeit hineinstecken. Dafür ist das Ergebnis, wenn du es denn beherrschst, weitaus besser als was Premiere zu bieten hat.

Besorg dir:
ImageMagick zur konsolenbasierten batch.Bearbeitung von Einzelbildern
Cinepaint zur manuellen Verarbeitung von Einzelbildern
(;Blender zur 3D-Hintergrundbearbeitung)
Gimp hast du sowieso
avidemux zur Konvertierung und Bildeinzelausgabe und für schnelle einfache Cutterarbeiten
dvdauthor für die dvderstellung

und dann natürlich Konsolenprogramme wie
transcode
ffmpeg
swftools
mpg123 und.. und ..und

dann auch
mplayer wg mencoder
natürlich libdvdcss um DVDs anzuschauen
natürlich auch Soundbearbeitungsprogramme snd und/oder Audacity und natürlich den ALSA-Dämon usw

und schließlich
CINELERRA und darauf gehe ich ein bischen näher ein, nur ein bischen, es muß dir immer klar sein, daß du viel selber herausfinden mußt, aber die Ergebnisse und Möglichkeiten sind ähnlich wie beim Avid und da sprechen wir bereits von professioneller Bildverarbeitung.

Cinelerra ist erstmal kompliziert, weil der Arbeitsansatz zu den herkömmlichen Schnittprogrammen anders ist. Hat man den verstanden (;etwa 3 Stunden rumprobieren) ist es für einfache Aufgaben genauso intuitiv wie Premiere, allerdings mit dem Unterschied, daß du alles machen kannst, auch HD-Auflösung, oder was da sonst noch in Zukunft kommt und das sogar mit einem alten PC.

Die erfolgreiche Installation von Cinelerra hängt wie immer an bestimmten Bibliotheken und anderen Hintergrundprogrammen, die aus Gründen deiner persönlichen bereits gemachten Systemkonfiguration möglicherweise die Installation erschweren, oder unmöglich machen. Am besten fängst du mit der neusten Ausgabe von cinelerra an und wenn sich die Abhängigkeiten nicht auflösen lassen nimmst du die nächst ältere. Irgendwann passt es. Die Versionsunterschiede bestehen unter anderem in der Unterstützung bestimmter Renderformate. Mit neueren Cinelerras kannst du (;angeblich) direkt für die DVD rendernrendern im Glossar erklärt, oder du kannst direkt DVD-mpeg-Files in Cinelerra einladen, bei älteren mußt du etwas mehr tuen.

Ältere, also leistungsschwächere PCs können hier auch noch ganze Arbeit leisten, weil cinelerra nicht das Filmmaterial auf Platte haben muß. Cinelerra schreibt einfach nur eine XML-Datei, wo alle Schnitte und Effekte den Einzelbildern zugeordnet sind. Beim Rendervorgang wird erst das Bildmaterial von der z.B. DVD geholt (;mittels der geschriebenen Liste von mpeg3toc) verarbeitet und das (;möglicherweise kleinkomprimierte resourceschonende) Ergebnis auf Festplatte geschrieben. In den Einstellungen kann man bestimmen wie viele Frames der Kontrollmonitor ausgeben soll, bei leistungsschwachen PCs spielt man eben nur jedes 4. Bild ab. Das ist natürlich nicht der wahre Workflow, aber wie gesagt in diesem Abschnitt reden wir über Pentium I oder II die Leistung steckt also darin, daß man tatsächlich aus den alten Kisten noch einiges herausholen kann.

Der normale Werdegang einer selbsterstellten DVD ist bei mir:

1. mit dem KonsolenProgramm mpeg3toc, oder dem von cinelerra mitgebrachten mpeg3toc.hv eine Liste der Bilder anfertigen zu lassen.
Usage: mpeg3toc <path> <output>
Diese Liste öffnest du in cinelerra. Anhand dieser Liste lädt cinelerra deinen Film ein und du kannst ihn bearbeiten.
Falls cinelerra mal hängenbleibt, ältere Versionen sind unstabiler, schießt du mit z.B. Strg/Alt/Esc-Totenkopf (;ja, ich benutze immer noch SuSE 9.2 -nicht so gut) das Programm ab und startest es neu und rufst den Backup unter Dateien auf, das dauert ca 10-15 sek und du hast wieder deinen vorigen Screen mit allen Bearbeitungsschritten.
2. Nach der Bearbeitung rendere ich meist nach avi für VideoCD oder DVD, anspruchsvollere Projekte werden aber auch in bytefressende unkomprimierte Codecs gerendertgerendert im Glossar erklärt, oder in Einzelbilder ausgegeben, die dann automatisiert über ein Konsolenscript mit ImageMagic verarbeitet werden. Einzelne Scenen können Bild für Bild mit Cinepaint bearbeitet werden. Hat man das JPEG-Format gewählt kann man nun sehr bequem die Einzelbilder in Avidemux einladen, allerding immer nur 1000, ansonsten lädt man die von Cinelerra geschriebene Liste der Einzelbilder die danach in das Zielformat gerendertgerendert im Glossar erklärt werden.
3.Oft muß man mit mencoder der Videostream nochmal "geglättet" werden bevor man mit transcode und mplex und schließlich dvdauthor das DVD-konforme MPEGMPEG im Glossar erklärt erhält, aber zu allen Schritten gibt es viel Information und Tutorials auch auf Deutsch im Netz.

ZusatzTIPP
Sobald der Videostream seine Schnitt- und Effektanweisungen bekommen hat, lassen sich alle anderen Schritte über Konsolenprogramme und Scripts automatisieren, so daß nach ca 30 Minuten (;bei 3Ghz Dual mit 1G Arbeitspeicher), oder eben Nächten und vielleicht darauffolgende Tage der altersschwache PC die fertige DVD im Laufwerk bereithält. Es empfiehlt sich bei häufigen ÜbernachtArbeiten sich eine Autobatterie mit Umwandler zu besorgen um jede Möglichkeit eines Crashs auszuschließen.

Frank Olsowski
http://www.arteurope.de



Antwort von kisantal2005:

"umwelt" wrote:


ich werde demnächst einen PC bekommen mit 1,9 Ghz, 1 MB RAM, 250 GB festplattenspeicher...




Kilian



Willst du uns Verarschen? 1Mb ram?....??? 1,9 Ghz?..?
hat der schon das neuste Betriebssystem(; Windows 95)

Wow, hammer Maschine-....Der kostet bestimmt 5000 DM.


Weißt du wat... steig in deine Zeitmaschine und reis zurück in die Vergangenheit. (; Verschlag deinen Dealer)




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