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HDCP - Master Key gefunden?




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Newsmeldung von slashCAM:


Hier geht es zur Newsmeldung: HDCP - Master Key gefunden?





Antwort von deti:

@slashCAM: Bei eurem Artikel fehlen die Quellenangaben

Es ist völlig gleichgültig, ob HDCP gehackt wurde oder nicht. In der Regel entstehen illegale Kopien nicht am HDMI-Ausgang, sondern schon auf Basis der Ausgangsdaten. Es ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass der BD-Kopierschutz umgangen werden kann und so die Daten direkt in bester komprimierter Qualität gewonnen werden können. Hinzu kommt, dass häufig schon in der Postproduktion illegale Veröffentlichungen geschehen. Was hilft es also am letzten Ende der Produktionskette auf dem Weg zum Display einen Kopierschutz einzufügen?

Deti



Antwort von carstenkurz:

Ich halte das für einen Fake. Oder ein Missverständnis. Die wären nie so blöd gewesen, eine solche backdoor in HDMI/HDCP einzubauen. Wozu?

Wenn sich damit überhaupt was anfangen lässt, dann vielleicht bei einem konkreten Gerät oder einer bestimmten Komponente, die in mehreren Geräten verbaut sein kann. Also ein Fehler oder eine Macke in einer konkreten Implementierung, aber nicht im Standard, das halte ich für ziemlich unwahrscheinlich.

- Carsten



Antwort von blip:

"deti" wrote:
@slashCAM: Bei eurem Artikel fehlen die Quellenangaben

Hallo Deti,
ja, wir haben von einem Link auf den Code aus rechtlichen Gründen abgesehen; wir mussten bereits einmal in der Vergangenheit für einen Link in einem ähnlichen Zusammenhang Strafe zahlen (;DVD-Kopierschutz), daher ist uns das zu heikel. Ich hab mir aus dem Grund auch erlaubt, den Link aus Deinem Post zu entfernen, sorry...
Heidi



Antwort von newbornzombie:

"carstenkurz" wrote:
Ich halte das für einen Fake. Oder ein Missverständnis. Die wären nie so blöd gewesen, eine solche backdoor in HDMI/HDCP einzubauen. Wozu?
....


soweit ich verstanden habe, ist das keine "Backdoor", sondern der Zentralmechanismus.
Bisher wurden bei HDCP nur einzelne Gerätespezifische Keys geknackt, welche erstens nicht allgemein gültig sind und 2. durch Firmwareupdates wieder deaktiviert werden können.
Ein Masterkey hingegen wird dafür benötigt, solche Keys wie oben in beliebigen Mengen zu erzeugen, ist aber selbst nicht deaktivierbar. Fällt also so einer in die Hand eines Kopiersoftwareherstellers, gibts wieder Filmkopien wie zu Zeiten der DVD und keiner kann was dagegen machen, außer HDMIHDMI im Glossar erklärt schnellstmöglich zu killen.
Und genau da sehe ich den aktuellen "Skandal" nicht so schlimm. Die DVD war auch geknackt und trotzdem wurden massigst Filme verkauft und der Markt ist gewachsen. Die Musikindustrie hats mittlerweile eingesehen, dass die Kunden kein DRMDRM im Glossar erklärt wollen, vllt schnallts jetzt die Filmindustrie...

P.S.: bin kein Fachmann für HDCP, also bitte nicht auf meine Aussagen festnageln



Antwort von carstenkurz:

Wäre ein merkwürdiges Verfahren, also da soll in irgendeinem Safe ein Zettelchen liegen mit diesen Hexcodes und die gesamte Sicherheit des Systems hängt davon ab, dass der nicht in falsche Hände gerät oder nicht irgendwie reengineered werden kann? Das wäre ja absurd.

Naja, es gibt schon lange Lösungen wie HD-Fury. Ich sehe da auch nur einen Sack Reis in China umfallen.

- Carsten



Antwort von deti:

@carstenkurz:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Intels-HDCP-Videoverschluesselung-angeblich-geknackt-1078386.html

Deti



Antwort von Alf_300:

In erster Linie scheint das was für die Hardware_Hersteller zu sein.
Das könnte u.U. bedeuten dass die Player billiger werden, oder auch nur dass derartige Geräte in Deutschland wieder mal verboten, bez. Geheimtip werden. China und der Verbraucher wird sich freuen



Antwort von rudi:

Tatsächlich ist natürlich (;fast?) jeder DVD/BluRay-Kopierschutz schon vor der Signal-Übertragung geknackt worden. Das neue Problem mit einem möglichen DHCP-MasterKey liegt jedoch nun darin, dass für die Filmindustrie nun keine "neuen" Kopierschutzverfahren (;für BluRay oder Fernsehsender) mehr Sinn machen, da ein "unflickbares Loch" in der Signalkette vorliegen würde.

Bei der DVD kamen ja nach und nach immer mehr Kopierschütze auf den Markt. Die Ripper-Industrie ist dann immer nachgezogen, was den Content-Lieferanten Zeit gab. Mit einer universellen Kopiermöglichkeit durch den Master Key könnte ALLES, was über DVI-HDMI oder Dispalyport rauskommt, direkt kopiert werden. Egal welcher neue Kopierschutz dahinter seht.
Und das ist nicht erfreulich. Dazu wäre damit auch DHCP über Display-Port geknackt, was wiederum auch 4K-Kopien erlaubt, bevor überhaupt hier ein neues 4K-Video-Consumer-Format zur Verfügung steht.



Antwort von deti:

Vielleicht bewirkt das Bröckeln der Schutzmechanismen aber auch ein Umdenken in der Content-Industrie: Es wäre durchaus denkbar, dass, ähnlich wie auch schon im Audiobereich geschehen, ein Abrücken von proprietären DRM-Technologien hin zu offenen Dateiformaten stattfindet. Stellen wir uns mal vor, dass BD den Durchbruch auch auf lange Sicht nicht schafft und die Umsätze weit hinter den Erwartungen zurück bleiben. Was bliebe dann anderes übrig, als auf andere Medien auszuweichen - und hier steht an erster Stelle das Web mit diversen VOD und Streaming-Lösungen (;meist basierend auf Adobes Technologien). Hier sind all die im BD-Standard vorgesehenen Schutzmechanismen AACS und BD+ obsolet und weite Verbreitung wird auch hier nur ein offenes DRM-freies FormatFormat im Glossar erklärt finden. In letzter Konsequenz spielt dann die Verwendung von HDCP auch keine Rolle mehr.

PS: Der Key hat nun auch den Weg in den HDCP-Artikel der Englischen Wikipedia gefunden.

Deti



Antwort von carstenkurz:

Vor fast jedem relevanten Gericht der Welt wären solche Geräte wegen offensichtlicher Umgehung des Kopierschutzes von Beschlagnahmung betroffen, und das HDMI/HDCP Logo dürften sie auch nicht verwenden. Also für den Consumermarkt wäre das nix als 'Gebührenvermeidungsstrategie'. Bestenfalls für Gerätchen wie HD-Fury & Co.

Grundsätzlich ist der Hardwareabgriff ja 'fast' uninteressant, Consumer interessiert das eigentlich nicht, und professionelle können sowas ja eh von der BluRay rippen oder haben andere Quellen aus dem Produktionsumfeld. Warum sich da unnötig mit den hohen HDMIHDMI im Glossar erklärt Datenraten abplagen.

Interessant könnte es aber sein für die neueren Strategien der Studios, Kinofilme schon deutlich schneller als bisher in kopiergeschützen Umgebungen (;PayTV, etc.) zu vermarkten. Wenn da vier Wochen nach dem Kinostart schon ein Blockbuster von einem Receiver in FHD per HDMIHDMI im Glossar erklärt abgegriffen werden und verteilt werden kann, bedroht das massiv die 3-5 Monate später erwarteten DVD und BluRay Umsätze.



- Carsten



Antwort von deti:

"carstenkurz" wrote:
Wenn da vier Wochen nach dem Kinostart schon ein Blockbuster von einem Receiver in FHD per HDMIHDMI im Glossar erklärt abgegriffen werden und verteilt werden kann, bedroht das massiv die 3-5 Monate später erwarteten DVD und BluRay Umsätze.

Ich denke hier sollte auch nicht mehr an Umsatz verloren gehen, als ohnehin schon durch die unzähligen illegalen Downloadmöglichkeiten abhanden kommt. Man darf nie vergessen, woher die illegalen Kopien kommen und das sind nicht irgendwelche HDMI-Ausgänge.

Deti



Antwort von carstenkurz:

Nein, bisher waren das sicher nicht irgendwelche HDMIHDMI im Glossar erklärt Ausgänge. Aber bei zukünftigen geplanten weitergehenden Verkürzungen des Kinofensters könnten sie es werden. Und die PayTV Betreiber werden ihr Geschäftsmodell auch bedroht sehen, wenn die teuren geschützten Inhalte dupliziert werden können. An HDMIHDMI im Glossar erklärt als Übertragungsstandard für Endgeräte wird jetzt niemand mehr rütteln können.

- Carsten



Antwort von Alf_300:

Auch ohne MasterKey Hack gibts derzeit HD Receiver die man z.B. an der Intensity Pro betreiben kann. Einziger Kopierschutz ist da das miese Programm.



Antwort von Kino:

Schön, dass es hier die Fachleute gibt - nicht ironisch gemeint.

Ich, als IT-Infrailluminierter habe den Sachverhalt so verstanden:

Durch Unwirksamkeit des HDCP benötigen die z.B. über HDMIHDMI im Glossar erklärt verbundenen Komponenten nicht mehr den "handshake", was es ermöglichen könnte, eine Fernsehsendung (;oder BD) z.B. direkt in die Kamera (;oder anderes Aufzeichnungsgerät) zu capturen. Soweit richtig?

Basicfrage: Wo setzt denn der Hack ein, bedingt dies eine Aktualisierung der Firmware aller bislang mit HDCP versehenen Geräte?

Für Erleuchtung dankt
Christoph



Antwort von Alf_300:

Die bisherigen Hersteller von Blu Ray Player sind ja Braven und brauchen keine Hacks, nur solche die sich sagen wir mal in Zukunft keine offizielle Nummer geben lassen wollen, weil das ja Was kostet können sich mit dem Hack eine eigene Nummer generieren. ähnlich wie es mal Princo DVD Rohlinge mit TDK Kennung gegeben hat.
So stell ich mir das vor -;)



Antwort von deti:

"Kino" wrote:
Basicfrage: Wo setzt denn der Hack ein, bedingt dies eine Aktualisierung der Firmware aller bislang mit HDCP versehenen Geräte?

Der Hack ist für diejenigen interessant, die eigene HDCP-fähige Quellen oder Senken basteln wollen, ohne bei der für den Standard zuständigen Organisation (;siehe http://www.digital-cp.com/) eine Lizenz kaufen zu müssen. Damit müssen sie auch nicht die von der Organisation vorgegebenen Bedingungen erfüllen und können z.B. den entschlüsselten DatenstromDatenstrom im Glossar erklärt beliebig weiter verwerten.

Deti



Antwort von Kino:

Danke Euch.

Sorry, dass ich nicht zuvor den heise-Link las.



Antwort von Alf_300:

http://www.areadvd.de/news/2010/09/17/intel-bestatigt-hdcp-ist-geknackt/



Antwort von deti:

"Alf_300" wrote:
http://www.areadvd.de/news/2010/09/17/intel-bestatigt-hdcp-ist-geknackt/

Quote:
Der Aufwand für eine praktische Anwendung wäre laut Intel aber sehr hoch, da erst ein Chip produziert werden müsste, der in Geräte verbaut wird. Hersteller, die die Lizengebühren sparen wollen, könnten aber durchaus versuchen, solche Chips zu produzieren – wären dann aber auch rechtlich angreifbar.

Das ist natürlich Quatsch, denn selbst ein HDMI-Transmitter/Receiver ohne HDCP-Unterstützung würde mit der passenden Software HDCP-fähig. Die Aushandlung der Keys erfolgt per I2C-Kommunikation und die eigentliche Verschlüsselung der Nutzdaten ist nämlich nur eine XOR-Verknüpfung.

Deti




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