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Infoseite // Fünf neue SP3 Vollformat-Cineprimes von Cooke - 25mm, 32mm, 50mm, 75mm und 100mm



Newsmeldung von slashCAM:



Anscheinend bleiben Cine-Objektive ein lukratives Marktsegment für die üblichen Verdächtigen Hersteller. Zugleich bleibt die Verwendung besonders alter Objektiv Serien mi...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Fünf neue SP3 Vollformat-Cineprimes von Cooke - 25mm, 32mm, 50mm, 75mm und 100mm


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Antwort von iasi:

PL-Mount fehlt also.
Na da ist schon klar, auf wen diese Objektive abzielen.
Cooke bedient eine Mode und bewirbt auch noch die Schwächen der ollen Scherben. :)

Zu den Rändern hin sind die Linsen also mau - das wird dann als Vorteil beworben.

Lichtstark? Eher nicht.
9 Blades? Nun ja.
...

Neu? Eben nicht, denn da wird nur Altes aufgekocht.

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Antwort von Funless:

Gibt auch schon das erste Influencer Video auf YouTube (hab' es mir selber allerdings noch nicht angeschaut, kann also zum Inhalt nichts sinnvolles sagen).



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Antwort von balkanesel:

bewussten, dynamischen Schärfeabfall zu den Bildrändern hin
man kann aus jedem bug ein feature machen

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Antwort von -paleface-:

Funless hat geschrieben:
Gibt auch schon das erste Influencer Video auf YouTube (hab' es mir selber allerdings noch nicht angeschaut, kann also zum Inhalt nichts sinnvolles sagen).

Dieses Video ist einfach DER BEWEIS das man trotz RED, RAW + Cooke Linsen nicht automatisch hübsche Bilder macht.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Mir fehlt da jetzt auch der wow Effekt, zumal Aufnahmen im Grünen mit wenig dof eh immer aussehen wie Urlaubsfilmchen mit dem Smartphone.
Meine VDSLR Primes sehen da nicht schlechter aus, sind vermutlich aber um einiges günstiger. ;-)

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Antwort von iasi:

-paleface- hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
Gibt auch schon das erste Influencer Video auf YouTube (hab' es mir selber allerdings noch nicht angeschaut, kann also zum Inhalt nichts sinnvolles sagen).

Dieses Video ist einfach DER BEWEIS das man trotz RED, RAW + Cooke Linsen nicht automatisch hübsche Bilder macht.
Was erwartest du denn, wenn da jemand mit einer Kamera in der Hand herumrennt und drauflosfilmt?

Und denkst du denn, da wurde echtes Grading gemacht und jede Einstellung ausgearbeitet?

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Antwort von j.t.jefferson:

Ohne Witz...den Quatsch hätte man auch mit ner FX3 drehen können und dann nehme ich lieber die Sigma Art Scherben....da wird nur auf dem Namen aufgebaut...echt traurig.

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Antwort von -paleface-:

iasi hat geschrieben:

Was erwartest du denn, wenn da jemand mit einer Kamera in der Hand herumrennt und drauflosfilmt?
Na das es wie Kino aussieht....ist doch ne RED und Cooke Linsen!

* ironie Modus *

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Antwort von iasi:

-paleface- hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Was erwartest du denn, wenn da jemand mit einer Kamera in der Hand herumrennt und drauflosfilmt?
Na das es wie Kino aussieht....ist doch ne RED und Cooke Linsen!

* ironie Modus *
Daran erkennt man, dass "rausgehen und was drehen" nicht zum Kinoerfolg führt. :)

Mit einer Red zu drehen und dann mit dem R3D nichts anzufangen, ist für diese Zielsetzung auch nicht hilfreich. ;)

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Antwort von Pianist:

Da ich derzeit für die Dinger ständig irgendwo Werbung sehe: Im Prinzip kann man doch wohl sagen, dass es sich bei dem, was da als "Charakter" oder "Look" bezeichnet wird, in Wirklichkeit um ganz ordinäre Abbildungsfehler handelt, für die man bei Zeiss mit Hunden vom Hof gejagd werden würde, oder? Und dafür dann über 3.000 EUR pro Stück?

Matthias

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Antwort von Darth Schneider:

@Matthias
Ich denke diese 3000€ Cooke Optiken kaufen sich die Leute genau mal nur wegen dem Namen der drauf steht. Und glauben dann etwas ganz besonderes in den Bildern drin zu sehen.
Was in Wirklichkeit gar nicht da ist.;))

Das ist bei Zeiss schon anders,
gut, das sind ja auch die billig Cookes, verglichen mit was die Gläser sonst kosten.
Gruss Boris

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Antwort von markusG:

@Boris & Matthias: schonmal mit Zeiss Speed Primes gedreht? ;)

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Antwort von Darth Schneider:

Ich nicht, also schon mit Festbrennweiten, aber nicht mit Zeiss Cine Gläsern.
Für was steht Speed ?
Gruss Boris

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Antwort von markusG:

Das sind quasi die "Klassiker" unter den Zeiss Primes ("Super" = lichtstark, und "Standard" = andere Baureihe, billiger), werden immer noch hoch gehandelt, bei denen man imho auch sowas behaupten kann: dass es sich bei dem, was da als "Charakter" oder "Look" bezeichnet wird, in Wirklichkeit um ganz ordinäre Abbildungsfehler handelt ;)

Und es sind halt Zeiss. Okay, hat Zeiss wohl nicht ohne Grund nicht mehr neu aufgelegt...von daher ist Matthias' Kommentar zu Zeiss auch nicht per se verkehrt ;)

*edit: okay, Für "Charakter" (=Bildfehler) hat Zeiss aktuell wohl zB die Radiance-Serie....soviel zu "vom Hof jagen" :P Kunde ist halt König.

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Antwort von Frank Glencairn:

Is schon älter, aber damit du mal ein Gefühl dafür bekommst.



Und hier ist ein Artikel von mir wo ich die Zeiss Superspeeds mit den Samyangs vergleiche.

https://frankglencairn.wordpress.com/20 ... ng-part-2/

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Antwort von fth:

Pianist hat geschrieben:
Da ich derzeit für die Dinger ständig irgendwo Werbung sehe: Im Prinzip kann man doch wohl sagen, dass es sich bei dem, was da als "Charakter" oder "Look" bezeichnet wird, in Wirklichkeit um ganz ordinäre Abbildungsfehler handelt, für die man bei Zeiss mit Hunden vom Hof gejagd werden würde, oder? Und dafür dann über 3.000 EUR pro Stück?

Matthias
Hmm, das kann man auch anders sehen. Habe heute zufällig auf Youtube ein etwa einstündiges Gespräch mit dem US-amerikanischen Objektivspezialisten Matthew Duclos gesehen/gehört. Ist schon zwei Jahre alt und fand ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wie die Klickzahlen zeigen. Da ging es unter anderem um Vintage-Glas. Duclos unterscheidet klar zwischen "sharpness" und "goodness" von Objektiven (ab etwa 21:00). Wer "Charakter" mit "Abbildungsfehler" gleichsetzt, der darf nur moderne Gläser verwenden, die rundum auf maximale Fehlerfreiheit gezüchtet sind. Ob dann die damit gemachten Bilder "klinisch" oder "steril" sind, muss jeder selbst entscheiden. Ich glaube nicht, dass es nur eine Mode ist, dass Unternehmen wie Zeiss, Cooke oder Sigma eben nicht nur bestmöglich korrigierte Objektive auflegen, da ansonsten die heute möglichen technisch perfekten Bilder austauschbar sind.
https://www.youtube.com/watch?v=7WPEZlP2WmI

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Antwort von iasi:

fth hat geschrieben:
Pianist hat geschrieben:
Da ich derzeit für die Dinger ständig irgendwo Werbung sehe: Im Prinzip kann man doch wohl sagen, dass es sich bei dem, was da als "Charakter" oder "Look" bezeichnet wird, in Wirklichkeit um ganz ordinäre Abbildungsfehler handelt, für die man bei Zeiss mit Hunden vom Hof gejagd werden würde, oder? Und dafür dann über 3.000 EUR pro Stück?

Matthias
Hmm, das kann man auch anders sehen. Habe heute zufällig auf Youtube ein etwa einstündiges Gespräch mit dem US-amerikanischen Objektivspezialisten Matthew Duclos gesehen/gehört. Ist schon zwei Jahre alt und fand ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wie die Klickzahlen zeigen. Da ging es unter anderem um Vintage-Glas. Duclos unterscheidet klar zwischen "sharpness" und "goodness" von Objektiven (ab etwa 21:00). Wer "Charakter" mit "Abbildungsfehler" gleichsetzt, der darf nur moderne Gläser verwenden, die rundum auf maximale Fehlerfreiheit gezüchtet sind. Ob dann die damit gemachten Bilder "klinisch" oder "steril" sind, muss jeder selbst entscheiden. Ich glaube nicht, dass es nur eine Mode ist, dass Unternehmen wie Zeiss, Cooke oder Sigma eben nicht nur bestmöglich korrigierte Objektive auflegen, da ansonsten die heute möglichen technisch perfekten Bilder austauschbar sind.
https://www.youtube.com/watch?v=7WPEZlP2WmI
"goodness" ist doch auch nur ein Begriff - wie "Charakter" oder "Look".

Maximale Fehlerfreiheit bedeutet doch auch nicht "klinisch" oder "steril". Roger Deakins strebt den "Blick durch ein Fenster" an. Die Abbildungsleistung des Objektivs soll diesen Blick nicht trüben.
Hab ich eine Aufnahme mit ungetrübtem Bild, kann ich im Grading immer noch einen "Charakter" erzeugen - umgekehrt geht das nicht.

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Antwort von fth:

iasi hat geschrieben:
fth hat geschrieben:


"goodness" ist doch auch nur ein Begriff - wie "Charakter" oder "Look".

Maximale Fehlerfreiheit bedeutet doch auch nicht "klinisch" oder "steril". Roger Deakins strebt den "Blick durch ein Fenster" an. Die Abbildungsleistung des Objektivs soll diesen Blick nicht trüben.
Hab ich eine Aufnahme mit ungetrübtem Bild, kann ich im Grading immer noch einen "Charakter" erzeugen - umgekehrt geht das nicht.
Also, mir gefällt so mancher von Haus aus (durch das Objektiv) bereits "getrübte Blick" ausgesprochen gut. Ich scheine keine Ausnahme zu sein, schaue ich mir allein hier die Elogen auf irgendwelche alten Gläser an (Canon FD, Leica R, etc.). Wer nicht gerade ein Objektiv sowohl für Fotografie als auch für Video einsetzen will/muss, kann IMO durchaus auf Optiken mit Charakter setzen und muss nicht auf möglichst technisch perfektes Glas setzen.

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Antwort von Pianist:

Ich habe ja keinerlei Praxiserfahrung mit den Dingern, frage mich aber, ob man dann nicht mit einem Satz gebraucht gekauften Schneider Xenon FF besser bedient ist, und das zum halben Preis.

Wobei ich wirklich meine, dass Festbrennweiten für meine Arbeitsweise nichts sind und ich mit dem Zeiss CZ.2 28-80 (18 Lamellen!) bestens bedient bin. Natürlich ist da noch mal ein Unterschied zwischen t2.1 (Schneider), t2.4 (Cooke) und t2.9 (Zeiss CZ.2), aber man muss es ja nun auch nicht übertreiben.

Wenn ich extrem viel Tiefenunschärfe haben möchte, nehme ich das GM 35/1.4 oder das GM 85/1.4, dann allerdings mit Autofocus.

Chapman hat geschrieben, dass er eine FX 6 mit SP3 jederzeit einer Venice mit GM vorziehen würde, aber er ist ja immer schnell begeisterungsfähig...

Matthias

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Antwort von fth:

In der Tat. :-) Angesichts der ISO-Freiheiten, die ein FF-Sensor eröffnet, ist T2.9 kein wirkliches Problem. Ich bin damit selbst bei "nur" APS-C zufrieden

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Antwort von Pianist:

Es kann aber sein, dass ich mir mal ein 35mm und ein 75mm SP3 ausleihe, wenn sowas verfügbar ist, um mal selbst auszuprobieren, was da für ein Bild rauskommt. Der Spruch von Chapman muss ja einen Hintergrund haben...

Matthias

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Antwort von Pianist:

Ich hatte für eigene Tests noch keine Zeit, habe mir aber alles Mögliche auf Duröhre angesehen. Mindestens so stark wie die scharfen Bereiche des Bildes interessieren mich dabei ja die unscharfen Bereiche. Und da bin ich irgendwie der Meinung, dass die ziemlich unruhig aussehen. Nicht so "creamy" wie beispielsweise bei den Xeen. Auch die Schneider Xenon FF wirken da aufgeräumter.

Andererseits gefällt mir die kleine und leichte Bauform der Cooke SP 3 schon sehr...

Matthias

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