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Drehen fürs Fernsehen




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Frage von alfred:


Hallo Freunde,

ich möchte einen Dokumentarfilm drehen, den ich u.U. an TV- Anstalten verkaufen möchte. (;Ich habe bis jetzt als Amateur 8 Jahre auf einer PD 150 gedreht.). Nun möchte ich bei den TV Anstalten keine technischen Probleme haben und den technischen Standarts entsprechen.

Kann mir jemand sagen, ob ich mit einer EX 3 + Nanoflash (;4:2:2) den technischen Anforderungen der großen öffentlichen Fernsehanstalten entsprechen würde.




Antwort von Jott:

Frag doch einfach konkret bei den Sendern nach, die du beglücken willst! Grob zusammengefasst: laut Papier eher nein, in der Praxis ja, wenn das Ergebnis so gut ist, dass sich niemand für die Technik dahinter interessiert. Ich persönlich halte den Nanoflash beim Thema Doku für vollkommen dämlich und überflüssig, dieses Geld ist besser in Ton und Licht angelegt. Der Knackpunkt für Qualität steht hinter der Kamera.



Antwort von Pianist:

"alfred" wrote:
ich möchte einen Dokumentarfilm drehen, den ich u.U. an TV- Anstalten verkaufen möchte.

Ich mach mal wieder den Spielverderber: Genau das, was Du möchtest, möchten täglich 100 freie Produktionsfirmen, die seit 20 Jahren am Markt sind, über allerbeste Technik und renommierte Autoren und Kameraleute verfügen. Dein Thema und dessen Umsetzung müssten also schon extrem genial sein, damit es nicht sofort im Mülleimer landet. Ob es dann aber zu einem konkreten Auftrag kommt, ist trotzdem mehr als fraglich. Ich würde mich sehr freuen, hier in einem Jahr von Dir zu lesen, dass es geklappt hat, glaube aber aus statistischen Gründen eher, dass das nichts wird. Das soll keine Entmutigung sein, sondern nur dem Realitätsabgleich dienen.

Matthias



Antwort von thsbln:

Tja, fragt sich nur, warum dann im Bereich Doku soo viel mittelmäßige Ware zu sehen ist...

(;nicht dass ich damit Deine Aussage in Frage stellen will!)



Antwort von Pianist:

"thsbln" wrote:
Tja, fragt sich nur, warum dann im Bereich Doku soo viel mittelmäßige Ware zu sehen ist...

Naja, ich rede jetzt nicht von der hunderttausendsten Reportage über die Videostreifen der Autobahnpolizei... :-)

Matthias



Antwort von soan:

"Pianist" wrote:
"alfred" wrote:
ich möchte einen Dokumentarfilm drehen, den ich u.U. an TV- Anstalten verkaufen möchte.

Ich mach mal wieder den Spielverderber: Genau das, was Du möchtest, möchten täglich 100 freie Produktionsfirmen, die seit 20 Jahren am Markt sind, über allerbeste Technik und renommierte Autoren und Kameraleute verfügen. Dein Thema und dessen Umsetzung müssten also schon extrem genial sein, damit es nicht sofort im Mülleimer landet. Ob es dann aber zu einem konkreten Auftrag kommt, ist trotzdem mehr als fraglich. Ich würde mich sehr freuen, hier in einem Jahr von Dir zu lesen, dass es geklappt hat, glaube aber aus statistischen Gründen eher, dass das nichts wird. Das soll keine Entmutigung sein, sondern nur dem Realitätsabgleich dienen.

Matthias


Ich wage doch stark zu bezweifeln das täglich hunderte Produktionsfirmen mit Spitzenleuten Dokus anbieten. Pro Doku für 45-60 min benötigt man ca 15-25 Stunden Rohmaterial, das wären 2000 Stunden Rohmaterial welches pro Tag "benötigt" wäre. Soviel Zeit hat die Welt doch garnicht :-)

Klar - es "machen" viele, aber wenn ich mir den unterdurchschnittlichen Schrott auf n24 und ähnlichen Sender angucke MUSS da immer ne Nische für anständige Reportagen und Dokus mit Low-Budget-Equipment sein. Denn die Bildqualität dieser FIlmchen ist meist Grottenschlecht und der Inhalt hinkt an allen Ecken, trotzdem wirds gesendet. Also: es geht auf jeden Fall, nur gewusst wie (;bzw bei wem) ist hier die Frage...!!!



Antwort von alfred:

Ich habe nur nach den technischen Standards gefragt. Dass ich gute Dokus mache, weiß ich inzwischen von anderen, die sich ein Urteil machen können. In einem Jahr wird man hier von mir sicher nichts lesen, da ich zum einen es nicht für mein Ego brauche Erfolge hinauszuposaunen, zum anderen meine geplante Doku über mehrere Jahre geht.

Nichtsdestoweniger würde ich gerne aus berufenem Munde wissen, ob die Kombination Ex3 + Nanoflash den technischen Spezifikationen des öffentlich rechtzlichen TVs genügt. (;Auf allgemeines Blah, blah kann ich verzichten).

Alfred



Antwort von ceveto:

Hallo alfred,

zu deiner Frage:
Das ist von Sender zu Sender unterschiedlich, hier ein Link wie es bei ARD/ZDF/ORF aussieht:
http://books.google.de/books?id=HwefAArZwiYC&pg=PA142&lpg=PA142&dq=arte+senderichtlinien&source=bl&ots=BFk99EnrEI&sig=h62NbgPN_yfEWhezT1TKhU_ZUEk&hl=de&ei=etclTP3kJMeIOPSCuOYC&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=3&ved=0CBwQ6AEwAg#v=onepage&q=artesenderichtlinien&f=false
Ab Seite 144 wirds für dich interessant.

Noch ein Tipp:
Tritt mit den Sendern in Kontakt, bevor du drehst.
Wenn die Senderedaktion von Anfang an mit im Boot ist, dann hast du zumindest teilweise die Finanzierung gesichert.
Redaktionen kaufen nur selten fertige Filme an. Wenn doch, dann sind diese meist sehr erfolgreich auf Festivals gelaufen.
Außerdem bekommst du für den fertigen Film kaum Geld wenn keine Redaktion dabei war. Deine Verhandlungsgrundlage ist nämlich deutlich schlechter wenn du frei produzierst, du musst verkaufen um den Streifen zu refinanzieren, das wissen die auch :)

Grüße,
ceveto<a href=""></a>



Antwort von Bernd E.:

"alfred" wrote:
...habe nur nach den technischen Standards gefragt...

Diese Standards sind zwar nicht unbedingt das Entscheidende, aber wenn es dir wirklich nur um die graue Theorie geht, dann findest du hier ein paar erste Infos:
http://forum.slashcam.de/drehformate-fur-die-tv-produktion-vt81904.html?
Da aber, wie gesagt, die Wirklichkeit oft eine andere ist als das, was in irgendwelchen Richtlinien steht, ist der beste Tipp wirklich, direkt bei den zuständigen Redaktionen nachzufragen. Bei so etwas dürfte nicht zuletzt auch eine Rolle spielen, ob man einen Namen hat: Ein bekannter Naturfilmer hat wahrscheinlich weniger Probleme, eine HDV-Produktion zu verkaufen als Otto Normalfilmer-Neuling, den man mit "Wir nehmen nur XDCAM HD422" abspeist.



Antwort von Mantas:

"alfred" wrote:
Ich habe nur nach den technischen Standards gefragt. Dass ich gute Dokus mache, weiß ich inzwischen von anderen, die sich ein Urteil machen können. In einem Jahr wird man hier von mir sicher nichts lesen, da ich zum einen es nicht für mein Ego brauche Erfolge hinauszuposaunen, zum anderen meine geplante Doku über mehrere Jahre geht.

Nichtsdestoweniger würde ich gerne aus berufenem Munde wissen, ob die Kombination Ex3 + Nanoflash den technischen Spezifikationen des öffentlich rechtzlichen TVs genügt. (;Auf allgemeines Blah, blah kann ich verzichten).

Alfred


4:2:2, 2/3 chip, fullhd.
so kann man sich grob orientieren, aber scheiß drauf :)



Antwort von alfred:

Liebe Freunde,

vielen Dank an die Kreativen/Konstruktiven unter euch. So wie ich es euren Beiträgen entnehme ist 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt wohl eher eine Finte mancher TV - Anstalten, um dilettantische Newcomer fernzuhalten, als eine starre Regel.

Wie ich den Spezifikationen entnehme ist EXCam Material explizit out, daher die Idee mit dem Nanoflash, um ein professionelles FormatFormat im Glossar erklärt anbieten zu können. Dies, um nicht bereits an einer redaktionellen Schreibtisch-Hürde zu scheitern. Über Inhalt, Gestaltung sowie Thema mache ich mir keine Sorgen, sobald es zu einer Sichtung des Films kommt. (;Übrigens soll 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt nach WoWU auch auf dem Bildschirm besser rüber kommen. Würde mich interessieren, was WoWu zur Kombination EX3 + Nanoflash zu sagen hat).

Eine andere Frage ist, ob man den 2/3 Chip (;offensichtlich Forderung der TV Anstalten) gegenüber dem 1/2 Chip der Ex3 überhaupt sieht. (;Nicht dass ich den Sender beschwindeln möchte; ich denke die Frage nach der Kamera tritt erst während der Abnahme auf und dann dürfte das Spiel bereits entschieden sein.).

Mit Sendern das Projekt abzusprechen wäre natürlich das Beste. Doch damit würde ich mich festlegen und Kompromisse sowie Verpflichtungen eingehen, was mir die Freude an der Sache (;die über mehrer Jahre geht) nehmen könnte. (;Irgendwo in einem klugen Buch über den Dokumentarfilm habe ich gelesen, dass die Produktionsbedingungen der TV-Sender (;Zeitdruck) viele Profis daran hindert ihr kreatives Potential auszuschöpfen, was viele als sehr unbefriedigend erleben. Dem möchte ich mich, wenn vielleicht auch mit finanziellen Nachteilen verknüpft, nicht preisgeben. Ich möchte das Filmemachen ausschließlich nebenberuflich ausSpass und Liebe zum Medium betreiben).

Alfred



Antwort von Bernd E.:

"alfred" wrote:
...wie ich es euren Beiträgen entnehme ist 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt wohl eher eine Finte mancher TV - Anstalten, um dilettantische Newcomer fernzuhalten, als eine starre Regel...

Ganz so hart würde ich es nicht sagen, denn 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt hat durchaus messbare Vorteile und aus Jux und Tollerei stellen die Sender ihre Richtlinien auch nicht auf. Nur darf man eben nicht glauben, dass diese Vorgaben unumstößlich in Stein gemeißelt sind. Falls du ein interessantes Thema liefern kannst und auch sonst alles passt, wird eine Ausstrahlung kaum daran scheitern, dass du nicht mit einer 2/3-Zoll-Kamera in XDCAM HD422 gedreht hast. Letztlich spielen ja auch Inhalt und Art der Doku eine Rolle für die Akzeptanz des Drehformats.

"alfred" wrote:
...Mit Sendern das Projekt abzusprechen wäre natürlich das Beste. Doch damit würde ich mich festlegen...was mir die Freude an der Sache (;die über mehrer Jahre geht) nehmen könnte...

Wenn du mehrere Jahre Zeit hast bis das Werk fertig ist, dann nutz die Zeit, um mit den zuständigen Leuten bei den Sendern mal ein Bier trinken zu gehen: Solche Kontakte führen wahrscheinlich eher zum Ziel als das Übererfüllen der technischen Richtlinien ;-)



Antwort von Jott:

Die in drei Jahren sowieso schon wieder anders aussehen, wenn die nächste Aufrüstungsrunde kommt.



Antwort von Pianist:

"soan" wrote:
Ich wage doch stark zu bezweifeln das täglich hunderte Produktionsfirmen mit Spitzenleuten Dokus anbieten. Pro Doku für 45-60 min benötigt man ca 15-25 Stunden Rohmaterial, das wären 2000 Stunden Rohmaterial welches pro Tag "benötigt" wäre. Soviel Zeit hat die Welt doch garnicht :-)

Denkfehler: Von 100 Projekten werden vielleicht zwei bis drei dann auch tatsächlich realisiert.

Matthias



Antwort von AD Tom:

http://www.finalcutprofi.de/phpboard/viewtopic.php?t=62426

Grüsse

Thomas.



Antwort von alfred:

Hallo Freunde,

vielen Dank für die Infos und tollen Links. Was mich vor allem interessiert:

Sieht man den Unterschied von einer 2/3 Chipkamera zu einer 1/2 Chipkamera (;EX3) überhaupt, wenn man einmal von der Schärfentiefe absieht und nicht gerade ein 2/3 Kamera mit Superoptik hat. Sagen wir vergleichsweise mit der Systemoptik der PMW-350. Ist ja nur 1/6 Zoll (;Chipzoll) in der Diagonale Unterschied.

Gute Idee mit einem Redakteur auf ein Bier zu gehen. Allerdings habe ich zum nächsten Sender eine Wegstrecke von 140km (;wohne in Süddeutschland in den Alpen). Wäre ein verflixt teures Bier. :-)

Alfred



Antwort von AD Tom:

Die "Öffentlich-Rechtlichen" sehen nicht - sondern messen - und der Unterschied ist meßbar. Ich bezweifle jedoch, dass es letztendlich jemand checkt, wenn Du telegenes Material von einer EX1 ablieferst.

Grüsse

Thomas.



Antwort von soloudmedia:

Generell zum Topic: ich hab schon ALLES abgegeben. Unterm Strich kommt es auf Inhalt und Bildgestaltung an und dann erst auf Formate.
Finde heraus, ob überhaupt Interesse an Deinem Film entsteht und wenn ja, dann passt das auch. Es stimmt schon, die ÖRs messen statt zu gucken, aber es wird auch nur im Zweifel überhaupt geprüft. Wenn Du den absoluten Kracher drehst, kannst Du den auch auf miniDV anschleppen.

Was die Nebentopics angeht:
auf n24, rtl2 etc. geht es doch wohl eher um features und nicht um mehrjährige Dokus. Das sind zwei Paar Schuhe, oder?

Den Unterschied zwischen 1/2 Zoll und 3/4 Zoll sieht man, am deutlichsten aber unter schwierigen Bedingungen. Eigentlich würde ich sagen, dass man mit beiden ein ähnliches Maß an Qualität erreichen kann, aber mit der 3/4 ist es in vielen Situationen ungleich leichter. Wenn es um absolutes High End geht, ist 3/4 natürlich auf weiter vorn.

rein gehauen!



Antwort von Pianist:

"soloudmedia" wrote:
Den Unterschied zwischen 1/2 Zoll und 3/4 Zoll sieht man, am deutlichsten aber unter schwierigen Bedingungen. Eigentlich würde ich sagen, dass man mit beiden ein ähnliches Maß an Qualität erreichen kann, aber mit der 3/4 ist es in vielen Situationen ungleich leichter. Wenn es um absolutes High End geht, ist 3/4 natürlich auf weiter vorn.

Zweidrittel... :-)

Matthias



Antwort von rush:

nabend...

denke auch die Formatfrage ist nicht primär entscheidend... der Fokus sollte auf dem Inhalt liegen... Hast du gutes oder gar besonders interessantes Material - kannst du es auch loswerden.

Wenn du siehst wie die Privaten heute teilweise produzieren (;Live Schalte mit kleiner HD-Cam über SDi...) würde ich mir da nicht allzuviele Gedanken machen.

Die ÖR sind da sicherlich etwas strenger aber auch hier kommt es auf den Content an...

Soweit ich weiß ist ARTE wohl sehr pingelig in Hinblick auf die technischen RIchtlinien :)



Antwort von soloudmedia:

Zweidrittel... :-)

äh ja,...:-) Das hab ich gemeint.



Antwort von Mantas:

"AD Tom" wrote:
Die "Öffentlich-Rechtlichen" sehen nicht - sondern messen - und der Unterschied ist meßbar. Ich bezweifle jedoch, dass es letztendlich jemand checkt, wenn Du telegenes Material von einer EX1 ablieferst.

Grüsse

Thomas.


wie misst man denn sowas?



Antwort von Soulfly:

Hallo,

messbar sind Bilder z.B. hinsichtlich korrekter Farbe, Belichtung Kontrast, um nur einige wichtige Parameter zu nennen. Tiefergehende Infos geben dir gerne unsere "Pixelzähler" im Forum ;)
Die Werkzeuge dafür sind der Waveform-Monitor, Vektorskop oder etwa ein Peakmeter(;meist RTW) mit Goniometer(;Stereosichtgerät). Ich arbeite täglich(;bei den ÖR) damit und will das nicht mehr missen. Damit hast du einfach etwas Amtliches beim Schnitt und nicht "sieht irgendwie komisch aus" oder "warum ist das Bild so rötlich."
Ich hatte gerade wieder Material, das so stark korrigiert werden musste, dass es vorher nicht sendbar gewesen wäre. Und da sind diese kleinen Helferlein Gold wert. Und genau da ist der springende Punkt:
Alles was unter 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt ist, unterliegt stärkeren Einschränkungen hinsichtlich der Korrektur, weil weniger Bildinformation vorhanden ist. Das führt bei stärkeren Eingriffen schnell zu Bildrauschen oder Artefakten bei einer Farbkorrektur-und das will keiner.
Was die Sendenormen angeht: Arte ist schon pingelig, aber ehemalige Kollegen haben auch schon DV-Guerilla-PD 150 Dokus aus Krisenherden an Arte geliefert, wo man sein Kopflicht nebst 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt -Mühle tunlichst zu Hause lässt. Das war Ende der 90er.
In meiner täglichen(;meist tagesaktuellen) Arbeit begegnet mir DV, XDcam(;auch EX), IMXIMX im Glossar erklärt, DigibetaDigibeta im Glossar erklärt, Archivmaterial(;Beta SP und grottige Filmaufnahmen die umkopiert wurden). Unter diesen Formaten ist bekanntermaßen also auch teilweise 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt und schlimmer. Wenn es nun Sinn macht, wird auch so was gesendet.
Aber es bleibt dabei, gewisse Stadards müssen erfüllt sein.

Gruß, Soulfly



Antwort von Mantas:

das klingt alles logisch, aber m essbar wie groß der chip war?



Antwort von Jott:

Das kann keiner messen, höchstens raten aufgrund des Looks und einiger anderer verräterischer Dinge. Ich bezweifle aber stark, dass der klassische Messtechniker von diesen Sachen eine Ahnung hat. Genauso bezweifle ich stark, dass jemals jemand sehen würde, wenn 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Material in einem 4:2:2-Format angeliefert wird. Sauberes Arbeiten immer vorausgesetzt.



Antwort von soloudmedia:

Quote:
Die Werkzeuge dafür sind der Waveform-Monitor, Vektorskop oder etwa ein Peakmeter(;meist RTW) mit Goniometer(;Stereosichtgerät).

Äh, nix für Ungut aber: RTW und Gonio sind Audiomessgeräte...kannst Du hören wie das Bild aussieht? "Alter, das sieht aber nicht Monokompatibel aus! Hast Du gesehen wie der O-Ton da von links reinkam..." :-)



Antwort von Mantas:

"Jott" wrote:
Das kann keiner messen, höchstens raten aufgrund des Looks und einiger anderer verräterischer Dinge. Ich bezweifle aber stark, dass der klassische Messtechniker von diesen Sachen eine Ahnung hat. Genauso bezweifle ich stark, dass jemals jemand sehen würde, wenn 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Material in einem 4:2:2-Format angeliefert wird. Sauberes Arbeiten immer vorausgesetzt.


so seh ich das auch. soll doch dem kameramann überlassen sein, wies aussieht :)



Antwort von Soulfly:

Genauso isses, man kann auch DV Material auf ner Digibeta-Kassette anliefern. Wenn das allerdings staaaark korrigiert werden muss, wird das schon sichtbar. Nur durch 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt ist ja nicht plötzlich mehr Bildinfo da. Ich glaube aber auch, dass viele MT den Unterschied nicht sehen würden, weil sie gar nicht damit rechnen bei solch einer "Mogelpackung."



Antwort von Soulfly:

Ja na klar, in diesen schönen 3d-Zeiten können wir doch auch Stereo sehen ;)
Hast natürlich recht, es fehlt der Zusatz "für die Audioprüfung gibt es bla bla blubb."



Antwort von soan:

"alfred" wrote:


Nichtsdestoweniger würde ich gerne aus berufenem Munde wissen, ob die Kombination Ex3 + Nanoflash den technischen Spezifikationen des öffentlich rechtzlichen TVs genügt.
Alfred


Die von dir genutzte Kombi erfüllt nicht die Anforderungen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.

Und jetzt kommts - es geht doch. Aber da du kein BlaBla möchtest ist die Sache wohl damit geklärt.



Antwort von soan:

"Pianist" wrote:
"soan" wrote:
Ich wage doch stark zu bezweifeln das täglich hunderte Produktionsfirmen mit Spitzenleuten Dokus anbieten. Pro Doku für 45-60 min benötigt man ca 15-25 Stunden Rohmaterial, das wären 2000 Stunden Rohmaterial welches pro Tag "benötigt" wäre. Soviel Zeit hat die Welt doch garnicht :-)

Denkfehler: Von 100 Projekten werden vielleicht zwei bis drei dann auch tatsächlich realisiert.

Matthias


Lies nach und erkenne: es war die Rede von "einen Dokumentarfilm drehen und DANN verkaufen". Darauf wurde Bezug genommen mit "das machen 100 Produktionsfirmen täglich" - woraufhin ich wieder sagte: "Quatsch mit Soße". -> das war jetzt die Kurzfassung .-)



Antwort von WoWu:

@ alfred
Ich hab nicht den ganzen Thread zuende gelesen, weil er sich einmal mehr in Spekulation verliert.
Bernd hat schon Recht, wenn die Bilder Stimmen und das Thema gut ist, spielt die Kamera keine wirkliche Rolle. Wenn aber ausserdem die Rahmenparameter stimmen, hast Du auch weiter bei der Redaktion eine offene Tür. Keiner kauft gern Material, deren Beschaffenheit er Rechtfertigen muss, wenn es zur tatsächlich zu technischen Reklamationen kommt.
Man muss bedenken, dass der Videomacher häufig nur sein sichtbares Bild beurteilt, der Broadcaster aber die Verantwortung dafür hat, was mit dem Bild auf der Sendestrecke geschieht. Die Horizonte unterscheiden sich und daher entstehen solche, für manche Amateure manchmal kaum nachvollziehbare Anforderungen.
Viele hier im Forum haben überhaupt nicht im Schirm, wie die weitere Verarbeitungskette im Bearbeitungs- und Sendeweg aussieht und denken, mit der Monitorqualität, die sie sehen können, sei das Produkt beendet. Oder weil der Kunde ihren Imagefilm auf DVD gekauft hat, seinen Qualitäten ausreichend. Mag sein ... für den Kunden.
Das, was 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt ausmacht ist der Umstand, dass bei 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt bereits an den Farbkanten Fehlfarben entstehen, die, wenn es zu einer weiteren 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Codierung kommt, und dazu kommt es im Sendeweg nach einer 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt Bearbeitung, sich der Farbfehler deutlich vergrößert.
Daher verlangen die Broadcaster 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt und weniger, weil es sich besser verarbeiten läßt, denn nur wenige Produktionen werden in der PP beim Sender noch gekeyed.
Insofern nimmt man 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt am Bildschirm vielleicht nicht als besseres Bild wahr, aber man nimmt 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt in der Kaskadierung u.U. als Störung wahr. Nur dann ist es zu spät und Dein Band bekommt die berüchtigte Banderole.
Wir arbeiten mittlerweile mit rd. 60 Sendern zusammen und liefern seit 2004 Dokus in HD. Mit der 2/3" Vorgabe sind wir eigentlich bisher nicht konfrontiert worden. Wenn Du EX über SDISDI im Glossar erklärt mit einem sauberen 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt CodecCodec im Glossar erklärt und einer anständigen Bitrate machst, wird Dir das keiner um die Ohren hauen.
Wir arbeiten mit der HPX 300, 2700 und 3000 und mischen die Bilder. Bisher hat noch niemand reklamiert, dass die 300 den Anforderungen nicht genügen würde.
Mehr würde mich an der EX stören, dass die CAC sich sprunghaft ein und abschaltet oder ein paar andere Dinge, die sich unschön im Bild bemerkbar machen, aber wenn Du Dich darauf einstellen kannst, no Problem.
Aber wenn Du die HW (;EX+nanof.) noch nicht hast, dann bekommst Du für den Kombinationspreis auch eine anständige 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt Kamera.
Vielleicht wäre das ja auch ein Alternative.
Mehr und mehr wird auf den Ton Wert gelegt und Peglung nach DIN 45405 oder wie Dolby es nennt, Leq(;M) abgefragt. Also, ein vernünftiger Ton ist mindestens genau so wichtig, wie gute Bilder. (;Zum Glück, wie ich finde).



Antwort von Jott:

Stimmt, der Ton wird gerne völlig vergessen. Das mit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt als Problem für die folgende Sendekette - na ja, etwas viel Theorie für meinen Geschmack, so wie die 2/3"-Sensorminimalgrösse auch. Es geht - behaupte ich - zum großen Teil schon darum, Newcomer mit Papieranforderungen von der Nahrungskette fernzuhalten. Lass mal die neuen Canon-Camcorder auftauchen: 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt, 50 Mbit MPEGMPEG im Glossar erklärt 2, Full Raster ... wetten, da wird dann mangels anderer Mängelparameter plötzlich sehr schnell auf der Sensorgröße rumgeritten, ganz egal, wie gut das Material aussehen mag? Denn so ein billiger Plastikhaufen geht ja gar nicht.

Geht jemand in der Öffi-Abnahme nach Papier vor, wird er EX1/3-Aufnahmen auch MIT Nanoflash als nicht ausreichend abtun können. Also immer schön vorher abklären und die Karten auf den Tisch legen. Denn nur eines führt auf jeden Fall zu nichts, und da hat auch wowu schon öfters drauf hingewiesen: lügen.



Antwort von alfred:

Hallo Freunde,
Hallo Wolfgang,

vielen Dank für Eure Beiträge. Wenn ich diese ordne, so ist 4:1:14:1:1 im Glossar erklärt kein "no go", scheint aber sendetechnisch und damit auch redaktionell eine gewisse Rolle zu spielen. Die Chipgröße hingegen scheint redaktionell und messtechnisch keine Rolle zu spielen, solange das Produkt visuell in Ordnung ist. (;Übrigens meine ich bei den Spezifikationen der ÖRs gelesen zu haben, dass für Dokumentarfilme mindestens eine 1/2 Chip-Kamera verwendet werden soll; 2/3 Chip ist also nicht unbedingt erforderlich; in begründeten Fällen werden auch 1/3 Chips zugelassen).

Wolfgang, Du hast mich hinsichtlich der EX verunsichert:

Mehr würde mich an der EX stören, dass die CAC sich sprunghaft ein und abschaltet oder ein paar andere Dinge, die sich unschön im Bild bemerkbar machen, aber wenn Du Dich darauf einstellen kannst, no Problem.

Das mit den CAC ist mir bekannt. (;Soll man notfalls aber auch abschalten können. Irgendwo im Netz habe ich gelesen, dass die PWD 700 ähnlich starke CAC produzieren soll). Was meinst Du aber mit ein paar anderen unschönen Dingen?

Hinsichtlich 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt Cameras zu erschwinglichen Preisen fallen mir nur die HPX 376e, EX + Nanoflash und die neue Canon XF 300 ein. Gibt es sonst noch eine handliche Cam in diesem Preissegnment oder etwas darüber ?

Die Pana scheidet für mich wegen den P2 Karten und ihrem Gewicht von fast 6kg aus.

Ich schwanke z.Z. zwischen der Ex+Nanoflash und der Canon XF 300. Tendenz zur Canon.

Pro Canon: proprietär 4:2:2
ZoomZoom im Glossar erklärt 18 fach
Optik hinsichtlich CAC optimiert
leicht: kompl. 2800g


Pro EX+Nanoflash: 1/2 Chip (;angeblich Superbildqualität)
entspräche der Spezifikation der ÖRs



Die Frage für mich ist, ob der 1/2 Chip gegenüber dem 1/3 Chip wirklich eine sichtbar bessere Bildqualität bringt? Die Werbung spricht von ungewöhnlicher Bildqualität in diesem Preissegment. (;Im LowLight Verhalten scheint die Canon 300 an die EX heranzukommen, wenn man den Testbildern auf SlashCam glauben kann.).

Welche Argumente sprechen für die Ex mit 1/2 Chip? Ist die Bildqualität wirklich um soviel besser?

Alfred



Antwort von Jott:

"alfred" wrote:
Die Werbung spricht von ungewöhnlicher Bildqualität in diesem Preissegment.


Was sollen sie denn sonst schreiben - vielleicht "die Bildqualität ist ganz okay, auch wenn es in diesem Preissegment Besseres gibt"?

Bevor du dich für die nächsten Jahre festlegst, leih die beiden Kandidaten für einen Tag aus, drehe für dich typische Situationen und schaue dir die Ergebnisse in Ruhe an. Alles andere ist doch Unfug.

Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass du mit der Sony bessere Karten hättest - Canon ist (;von Optiken mal abgesehen) kein Broadcasthersteller und steckt daher aus Sendersicht auf jeden Fall in der Consumer-Schublade.

Am Rande: "This is it" (;Michael Jackson-Probenfilm) ist normales EX1-Material, nix Nanoflash. Für's Kino hat's gereicht, und mir ist auch nicht bekannt, dass irgendein Sender auf dieser Welt sich hier wegen 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt und theoretischer Probleme im Sendeweg ins Hemd gemacht hätte.



Antwort von tarkowski:

Eines wurde hier aber noch nicht diskutiert. Wenn man das gesendete, sogenannte Hd- Bild von ARD u ZDF mal genauer ansieht, könnte man meinen , ein hochskalliertes Sd Bild anzusehen. Wozu machen die eigentlich so einen Aufstand, solange sie so einen komprimierten Müll als Hd über den Äther jagen?



Antwort von Jott:

Weil sich Müll potenziert. Am Anfang der Kette macht es schon Sinn, auf Qualität zu achten, sonst wird's am Ende noch viel schlimmer.



Antwort von soan:

"Jott" wrote:


Am Rande: "This is it" (;Michael Jackson-Probenfilm) ist normales EX1-Material, nix Nanoflash. Für's Kino hat's gereicht, und mir ist auch nicht bekannt, dass irgendein Sender auf dieser Welt sich hier wegen 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt und theoretischer Probleme im Sendeweg ins Hemd gemacht hätte.


*räusper* nun ja, einen Film über Micheal Jacksons letzter Konzertvorbereitung vor seinem Tode mit - sagen wir mal - ner Reportage über Rostocker Forstleute zu vergleichen ist nicht unbedingt soooo aussagekräftig.

HALLO? Der Film hätte auch mit nem Handy gefilmt worden sein können, den hätte man sich auch im Kino angeguckt.

Der Inhalt schlägt oft die Form, soviel kann man diesem Beispiel auf jeden Fall entnehmen (;Stichwort: Sönke und sein Sommermärchen - alles gedreht mit ner Handknispel)...



Antwort von alfred:

Wolfgang schrieb:

Mehr würde mich an der EX stören, dass die CAC sich sprunghaft ein und abschaltet oder ein paar andere Dinge, die sich unschön im Bild bemerkbar machen, aber wenn Du Dich darauf einstellen kannst, no Problem.

Ich würde dazu gerne mehr erfahren.

Alfred



Antwort von PowerMac:

Ach was… nur während dem eigentlichen Zoom-Vorgang. Bei Aufnahmen ohne Zoomvorgang ist es alles ist Ordnung.



Antwort von r.p.television:

"PowerMac" wrote:
Ach was… nur während dem eigentlichen Zoom-Vorgang. Bei Aufnahmen ohne Zoomvorgang ist es alles ist Ordnung.


Das ist ja das Problem. Ich hab selbst eine EX1. Wenn man von einem Kriechzoom die BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt einfrieren lässt kommt es manchmal (;eher selten) vor, dass die CAs verschwinden oder aufpoppen. Das stört mal weniger, mal mehr.
Ist aber eher zu vernachlässigen und man sieht es nur bei sehr pedantischem Hinsehen.



Antwort von WoWu:

@ Alfred
Es kommt immer drauf an, wie Du die Kamera einsetzt und welchen Preis deine Lizenzminute nachher haben soll.
Wenn Du sagst, dass das Gewicht dich bei der 300 stört, vermute ich mal, dass Du viel "Schulter" machst. Kommt bei uns nie vor, deswegen ist Gewicht kein Thema, umso mehr die Bildqualität und die Kombinierbarkeit mit andern Kameras, also die Matchbarkeit.
Größtes Problem für uns war eine nicht matchbare Färbung des Bildes, offenbar aus einer IR Überempfindlichkeit, wenn bei viel Licht NDs zum Einsatz kamen. Manuell ließ sich Weiss ohnehin nicht abgleichen und die Automatic produzierte immer "bunte" Bilder. Eine Kamera, die ich nicht matchen kann und die Bilder, je nach Lichtmenge im Abgleich verändert, ist für uns unbrauchbar.
Das ZoomZoom im Glossar erklärt war auch nicht wirklich zuverlässig. Nun machen wir nichts Szenisches, das man wiederholen kann und ein Sprung im ZoomZoom im Glossar erklärt ist dann natürlich tödlich. Auf eine Kamera muss ich mich schon verlassen können.
Auch die Kombination aus ZoomZoom im Glossar erklärt und Nachfokussierung durch den Motor der letzten Linse funktioniert nicht ganz einwandfrei und hat im Zoombereich zu leichten Unschärfen geführt.
Auch die 720p waren, weil nicht nativ sondern errechnet, nicht vergleichbar mit den 720p Produkten anderer Kameras. Die Qualität war zwar nicht schlecht und für eine Interpolation sogar recht gut, aber im Schnitt feststellbar.
Was auch auffiel, aber nicht unbedingt ein Fehler ist, war der Umstand, dass die Kamera keine dynamische QuantisierungQuantisierung im Glossar erklärt hat und die Bilder immer aussehen, wie man sich (;typisch) Video eben vorstellt. Wer"s mag ... gut, aber ich fand es nicht so toll.
Dass das Objektiv, das zwangsweise aufsitzt ein ziemlich schlechtes Punktbild hatte und die Auswahl da nicht groß ist, mag an dem Objektiv gelegen haben, das wir drauf hatten. Übrigens war ab BlendeBlende im Glossar erklärt 8 auch die Beugung schon so stark, dass da eh nix mehr ging. Das kenne ich so eigentlich nur von 1/3" Geräten.
So, das war"s eigentlich. gestört hat mich noch, dass die Kamera kein TC in hat und sich mit andern Kameras nicht synchronisieren ließ, aber wenn Du eh nur mit einer Kamera arbeitest, ist das kein Thema und wirkt sich auch (;endlich mal) nicht im Bild aus.
Aber, wie eingangs schon erwähnt. Es kommt immer darauf an, was Du damit machst und welche Ansprüche Du an Dein Produkt stellst. Ein paar Dinge wirken sich bei einem Ein-Kamerabertieb natürlich nicht so gravierend aus, als wenn Du material aus mehreren Kameras kombinierst. Insofern musst Du selbst wissen, von welcher Relevanz es für Dich ist. Auch ist das jetzt schon über ein Jahr her und es mag sein, dass es da Verbesserungen in den Kameras gegeben hat, obwohl ich, wenn wir Fremdmaterial aus einer EX kriegen, diese Dinge heute noch sehe. Mag sein, dass das alles alte Kameras sind ?
Ach, vielleicht noch zusätzlich: wir sind auch aus der Kamera mit 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt rausgegangen und haben auf dem Panasonic Field-Recorder in AVC-I aufgezeichnet, weil wir einen durchgängigen AVC und P2 Workflow haben.



Antwort von r.p.television:

Die schlechte Matchbarkeit der EX1 und der stotternde ZoomZoom im Glossar erklärt sind leider immer noch ein Problem.
Auch der WeissabgleichWeissabgleich im Glossar erklärt ist nicht sehr zuverlässig. Zweimal auf die gleiche Stelle gehalten produziert er einmal 4100 KelvinKelvin im Glossar erklärt, dann 4500 Kelvin.
In diesem Zusammenhang ist die EX1 keine gute Kamera im Team. Ich habe schon graue Haare bekommen sie bei Live-Produktionen mit anderen Kameras zu matchen.

Hat jemand Erfahrungen inwiefern die Signal-Elektronik der PMW-320 bzw 350 bessere bzw. stabilere Farben liefert? Alleine ein besserer WeissabgleichWeissabgleich im Glossar erklärt wäre ein Gewinn.



Antwort von xinon:

@ alfred:
Das grösste problem bei deiner produktion ist, bzw wird sein das die sender ihre normen immer wieder anpassen...
z.b. gerade heute entdeckt:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ARD-720p-HD-als-gemeinsames-Produktionsformat-gescheitert-1031977.html

damit kann man die prioritäten mal wie folgt setzen:
1. Inhalt
2. Ton (;denn zuhören muss man)
3. Bild



Antwort von Jott:

Erstaunlich - ich dachte wirklich, die ziehen ihren Alleingang stur durch.



Antwort von alfred:

Hallo Freunde, Hallo Wolfgang,

die Ex enttäuscht mich immer mehr. Ein stotterndes ZoomZoom im Glossar erklärt ist nicht das, was ich brauche. Kann man wenigstens die CAC ausschalten? Der Vorteil des 1/2 Chips scheint inzwischen gar nicht mehr so groß zu sein, wie er mir ursprünglich erschien. Auf das gering stärkere DOF kann ich als Doku-Filmer verzichten und der LowLight-Vorteil macht gegenüber der neuen Canon bestenfalls eine 1/2 BlendeBlende im Glossar erklärt aus (;der Chip der Ex ist bereits 3 Jahre alt) soweit ich das den SlashCam Vergleichsbildern entnehmen kann. (;Ich hoffe die Angaben sind verläßlich).

@Wolfgang

Auch die 720p waren, weil nicht nativ sondern errechnet, nicht vergleichbar mit den 720p Produkten anderer Kameras. Die Qualität war zwar nicht schlecht und für eine Interpolation sogar recht gut, aber im Schnitt feststellbar.

Interpolieren nicht alle Cams dieser Preisklasse 720p, wenn man von JVCs absieht?

Was auch auffiel, aber nicht unbedingt ein Fehler ist, war der Umstand, dass die Kamera keine dynamische QuantisierungQuantisierung im Glossar erklärt hat und die Bilder immer aussehen, wie man sich (;typisch) Video eben vorstellt. Wer"s mag ... gut, aber ich fand es nicht so toll.

Dynamische Quantisierung? Ich habe diesbezüglich gegugelt und einige umfangreiche Arbeiten mit vielen Formeln gefunden. Was mit QuantisierungQuantisierung im Glossar erklärt analog/digital und Fehler gemeint ist, habe ich mitbekommen, bis dynamisch bin ich aber nicht durchgekommen; vor allem wie das den Video-Look (;hohe Schärfentiefe) beeinflußt.

Dass das Objektiv, das zwangsweise aufsitzt ein ziemlich schlechtes Punktbild hatte und die Auswahl da nicht groß ist, mag an dem Objektiv gelegen haben, das wir drauf hatten. Übrigens war ab BlendeBlende im Glossar erklärt 8 auch die Beugung schon so stark, dass da eh nix mehr ging. Das kenne ich so eigentlich nur von 1/3" Geräten.

Habt ihr das mit der Ex 3 mitgelieferte ZoomZoom im Glossar erklärt verwendet oder ein anderes Objektiv? Die kreative Phantasien der Ex 3 gehen bei mir in Richtung Telebereich durch die Verwendung von Foto-Objektiven sowie zur Verwendung eines echten WW. Habt ihr ein echtes 1/2 Zoll Objektiv oder ein Foto-Objektiv mit Adapter verwendet? Bei einem Adapterring sollte das Objektiv nicht aufsitzen. (;Natürlich auch nicht bei enem originalen 1/2 Zoll Objektiv).

Ach, vielleicht noch zusätzlich: wir sind auch aus der Kamera mit 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt rausgegangen und haben auf dem Panasonic Field-Recorder in AVC-I aufgezeichnet, weil wir einen durchgängigen AVC und P2 Workflow haben.

Im Internet wird in einem Thread diskutiert, dass das Signal der Ex am SDI-HDMI Ausgang sehr stark rauschen würde, sodass Nanoflash-user sich veranlasst sehen, das so aufgenommene Material in der Post zu glätten (;Neat-Video wird empfohlen). Die
User erklären sich das so, dass der CodecCodec im Glossar erklärt der EX das Material nicht nur komprimiert sondern auch sehr stark glättet. Wie haben Eure nativen Ex Aufnahmen ausgesehen.

Siehe: http://www.dvinfo.net/forum/convergent-design-nanoflash/479723-noise-comparison-35-4-2-0-vs-180-4-2-2-a.html

Ich habe in Slash-Cam mir die EX1 neben die Canon FX 300 gestellt. (;Auf der Basisseite/ nicht auf der Vergleichsseite, auf der man nur die Bilder gegenübestellen kann). Wenn man das LowLigh-Bild der Ex1 mit dem der Canon XF300 vergleicht (;unter Zurhilfenahme der Vergrößerungsfunktion, nachdem man die Bilder auf Bildschirmgröße geöffnet hat) zeigt sich Folgendes: die Ex zeigt in der Ausschnittsvergrößerung kaum Korn, das Detail-Bild ist aber leicht unscharf; die HF 300 zeigt deutlich Korn aber auch deutlich mehr Schärfe.

Der größere 1/2 Chip scheint bildmäßig gegenüber neueren 1/3 Chips nicht mehr viel voraus zu haben. (;Siehe auch Pana 371e).

Ich warte zunächst einmal die Auslieferung und ersten Erfahrungen mit der Canon XF 300 ab. Sie scheint eine interessante Kamera zu sein, wobei die Chipgröße kein Killerargument zu sein scheint (;ein 1/2 Chip wäre mir trotzdem lieber gewesen).

Alfred



Antwort von WoWu:

@ Alfred

Ich finde es super, dass Du Dir so viel Mühe mit der Auswahl einer Kamera machst. Das geschieht nicht all zu oft.

Die dynamische QuantisierungQuantisierung im Glossar erklärt wird eigentlich bei modernen Kameraentwicklungen nur noch genommen und es würde mich wundern, wenn sie die neue Canon nicht hätte. Dabei haben die Quantisierungsstufen keine gleiche Weite mehr sondern werden entsprechend der Bildanforderungen in unterschiedlichen Weiten über den Helligkeitsverlauf gelegt. Dadurch erreicht man, je nach favorisierter Kurve, entweder eine bessere Zeichnung in dunklen, oder eben auch in hellen Bereichen.
Oder man wählt eine Kennlinie aus, deren Quanten sich nach der Häufigkeit der Amplituden richtet und nach solchen Kriterien die Menge der Quanten auf der Zeitachse gewichtet. dadurch wird auch das Quantenrauschen optimiert, also seltene Helligkeit, grobe Quanten, häufige Helligkeit, feine Quanten. Die Entwicklung in der Kameratechnick ist da schnell fortgeschritten und eine Kamera, deren Entwicklung schon ein paar Jahre zurück liegt, kann da schon Defizite aufweisen.
Was auch manchmal unter den Tisch fällt, ist die Verarbeitungsbreite und eine 20 bit Verarbeitung, die beispielsweise Pana in der 300 hat unterscheidet sich durchaus nennenswert gegenüber einer 14 bit Verarbeitung. In der Informationstheorie spricht man von einem Maß für beseitigte Unsicherheit.
Es birgt allerdings auch Nachteile, was nicht verschwiegen werden soll.
Daher bezog sich mein Terminus (;Video-like) weniger auf die DoF als vielmehr auf die relativ gleichmäßige QuantisierungQuantisierung im Glossar erklärt, die unnötiger Weise wichtige Parameter verschenkt.

Das 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt Bild hat übrigens nicht sonderlich gerauscht und ich kann diese Bedenken so nicht nachvollziehen. Man müsste aber auch mal sehen, was da als Rauschen bezeichnet wurde oder ob es eine Körnung war, die möglicherweise andere Ursachen hatte.
Jedenfalls ist da nichts auffällig gewesen. (;Ich hab den Link aber noch nicht gelesen ... vielleicht kann ich danach etwas dazu sagen)

Ja, wir haben das Originalobjektiv benutzt, das uns ziemlich enttäuscht hat.
Aber das tun Kit Objektive ja häufig.
Von der Benutzung eines Fotopbjektives kann ich übrigens nur (;stark) abraten. Die Versuche haben wir nach nach kurzer Zeit eingestellt.
Aber das ist so ein Thema für sich, weil die Menge der Fehler, gegen die man da zu kämpfen hat, schier unüberschaubar ist.

Wir machen eigentlich das Gegenteil und fahren daher mit 1/3" sehr gut. Wir benutzen auf den 300ern den JV-HZ-CA13, Adapter und können so 16mm Film Objektive benutzen. Nicht nur, dass der Adapter uns fast 2 Blenden an Licht bringt, auch die Objektive sind lichtstärker und die Objektivauflösung wird auch quasi verdoppelt, sodass das Problem der nicht angepassten Objektivleistung für derart kleine Chips nicht mehr zum Tragen kommt. Du bekommst also wirklich eine knackige Schärfe bei besten Lichtwerten. Nun muss man aber auch dazu sagen, dass der Adapter ein optisches Präzisionswerk ist, das seinen Preis hat.

Was den (;neuen) 1/3" Sensor betrifft, so ist es schon richtig, die 16:9 Sensoren nicht mehr wirklich mit den alten 4:3 Sensoren zu vergleichen sind und die EX hat noch einen (;annähernd) 4:3 Exmor eingebaut.
Das wirkt sich natürlich auch auf den Bildwinkel aus sodass auch die Werte der BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt nicht 1:1 übertragbar ist.

Was die Gegenüberstellung von Bildern betrifft, kann ich nur sehr davon abraten, Stills miteinander zu vergleichen, weil die eigentlichen Unterschiede, natürlich im CodecCodec im Glossar erklärt liegen und die sind alle bewegungsorientiert. Das trifft natürlich auch auf Deinen Externen CodecCodec im Glossar erklärt zu, den Du im Nano benutzt.

Ich würde auch die Canon abwarten und mir dagegen aber auch ruhig mal die 300 ansehen, obwohl das Gewicht für Dich da ein Killerkriterium ist, macht sie Aufnahmen, die wir, wie gesagt, mit denen der 2700er und 3000er mischen und absolut ebenbürtig sind. Und das letztlich zu dem Preis.

So, ich glaube, das waren alle Punkte. Wenn ich etwas übersehen habe ... sag an.



Antwort von WideScreen:

Wow so viel Text für so ein kleines Thema...

Denkt bitte dran, was die Sender in 3 Jahren, wenn die Doku fertig sein soll, haben wollen. Laut meine Info, wollen sie Langfristig nur noch 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt und 1920x1080 entweder in HDCAM SR oder XDCAMHD 422. Noch nehmen die fast alles, aber in 3 Jahren?

Aber nebenbei macht man kein 3 Jahresprojekt und schaut DANN erst ob man das los bekommt....Man redet vorher mal mit ner Redaktion, aber das war ja ned die Frage.

Wenn es um die rein technische Frage geht, ohne das der Inhalt ne Rolle spielt , dann guck ins Heft des Senders, und dann weißt du das es nicht geht. So einfach ist das.



Antwort von alfred:

Wenn es um die rein technische Frage geht, ohne das der Inhalt ne Rolle spielt , dann guck ins Heft des Senders, und dann weißt du das es nicht geht. So einfach ist das.

Der Thread hat mir gezeigt: es geht einfacher als das, was das Senderheft sagt. - Deshalb danke ich allen, die mir deutlich machten, dass diese Spezifikationen nicht das non-plus ultra sind. Während 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt sehr wahrscheinlich eine immer dominantere Rolle (;aus berechtigten technischen Gründen) spielen wird, dürfte die 1/3 Chipgröße auch in Zukunft eine untergeordnete Rolle spielen, da sie sich technisch - wenn das Bild/der Film stimmt - nicht begründen läßt. (;Es ist banal festzustellen, dass die Sender alles nehmen, wenn es sich um ein Sensationsthema handelt oder "Mach ein grandioses Thema und die Frage der Technik erübrigt sich.).

Eine andere Frage ist die, welche LowBudget Cam erfüllt diese Kriterien z.Z. am Besten. (;Das ist sicher keine Frage für Redakteure). Hier danke ich Wolfgang sehr, der aus erfahrenem Munde sein Fachwissen mit uns - jenseits von unnötigen Grundsatzdiskussionen und Platitüden- großzügig teilt. Eine unschätzbare Quelle für das Forum. In diesem Sinne kann ich

Wow so viel Text für so ein kleines Thema...

nicht nachvollziehen. Der Kauf einer neuen Kamera in diesem Preissegment mag für einige User ein "kleines Thema" sein. Für mich allerdings nicht. Sorry. Zudem stellt sich wirklich die Frage, ob die Ex immer noch so eine tolle Kamera ist, wie vor 3 Jahren?


Alfred



Antwort von penkeler:

[quote="alfred"]Ich habe nur nach den technischen Standards gefragt. Dass ich gute Dokus mache, weiß ich inzwischen von anderen

Ohne Auftrag zu produzieren und fertige Produktion zu verkaufen... Wenn du Beziehungen hast, wird deine Produktion selbst, wenn du in VHS gedreht hast, abgenommen. Neulich hat man auch von wikileaks.org erfahren, das unbelibte Reuters-Jurnalisten, von den Amis erschossen wurden... Viel Erfolg!



Antwort von WoWu:

Ich kann das so nicht bestätigen.
Wir haben 2004/5 mit HD-Doku angefangen und 4 Themen aufgelegt, zu denen wir uns sehr viel Mühe für die Story gegeben haben.
Eine gute Story, gute Bilder, passend geschriebene Musik und einer der besten Sprecher ergeben u.U. ein Produkt, das auch Broadcaster von einem Einsteiger kaufen.
Gesagt werden sollte vielleicht noch, dass es unterschiedliche Texte (;und Sprecher) gab, je nach Anspruch, den die verschiedenen Sender haben.
Man muss sich also auch etwas Mühe mit der Produktion geben.
Wir haben aus dem Material jedenfalls über 20.000 Lizenzminuten in den unterschiedlichsten Formaten und Ausstrahlungsgebieten gemacht.
Damals noch 720p30 und später p25, weil es noch nichts anderes gab.
Das war der Grundstock für die weiteren Arbeiten.
Es müssen also nicht immer Beziehungen sein oder das live gefilmte Bombenattentat .... das ist völliger Quatsch.



Antwort von penkeler:

Ich habe einen Zeitlang im PostPro, bei einer Welt-Filmvertrieb gearbeitet. Es waren heufig Produktionen aus der USA, die nicht vom Profis gemacht wurden. Habe ich mal gedacht, ich koente es besser machen. Habe ich also eine VX2000 gekauft und ohne Auftrag gedreht und dann auf DigiBeta nachbearbeitet (;damals der Sendestandart in Deutschland). Dann habe ich ein Paar Demo-VHS verschieckt. Gleich hat sich jemanden gemeldet, der die Produtionen fuer einen Bruchteil der ueblichen Preis, abkaufen wollte. Allerdings ist er in dem Bereich als Producer in Deutschland beruemt. (;Wurde mir gesagt, dass das Bildqualitaet super ist!) Er wollte meine Produktionen beim Privat-Fernseher vertreiben.

Dann habe ich bei ensprechenden Fernsehe-Anstalten nachgefragt und wurde mir gesagt, dass sie keine fremd Produktionen kaufen, weil sie unter Vertrag mit der USA stehen und nur von denen was kaufen. Bei einer Videovertrieb, wurde mir vorgeschlagen Cover, Verpackung und Kopien selber anzufertigen und fuer die Werbung und Vertrieb, denen 50% von der Erloese zu bezahlen...



Antwort von WoWu:

Als Newcomer muss man sich alle möglichen Ausreden anhören aber wenn man denen schon ihr eigenes FormatFormat im Glossar erklärt vorschlagen kann, in dem es läuft, die Länge dafür stimmt, man ihnen einen interessanten Minutenpreis bei entsprechend vorgegeben Ausstrahlungsrechten macht, dann antworten die meisten Redaktionen schon substantieller. daraus erfährt man dann wenigstens, warum sie den Beitrag wirklich nicht nehmen. Man ist also im Dialog und machmal sind es Anpassungen, mit denen man eine weitere Möglichkeit bekommt.
Fernsehanstalten leben davon, dass sie Content ausstrahlen und je mehr Menschen sie damit erreichen, umso besser. Wenn sie dann einem Vertragspartner gegenüber stehen, mit dem sie keinen Ärger kriegen, dann klappt das auch.
Es ist nicht eben mal für einen Einsteiger leicht, das hinzukriegen, aber wenn das Produkt gut ist, klappt das. Ein paar Dinge im Umgang mit Redaktionen muss man lernen.
Aber: Wir kaufen nur von unseren Vertragspartnern in den USA" ist reiner Quatsch.



Antwort von penkeler:

Ich habe einen Zeitlang im PostPro, bei einer Welt-Filmvertrieb gearbeitet. Es waren heufig Produktionen aus der USA, die nicht vom Profis gemacht wurden. Habe ich mal gedacht, ich koente es besser machen. Habe ich also eine VX2000 gekauft und ohne Auftrag gedreht und dann auf DigiBeta nachbearbeitet (;damals der Sendestandart in Deutschland). Dann habe ich ein Paar Demo-VHS verschieckt. Gleich hat sich jemanden gemeldet, der die Produtionen fuer einen Bruchteil der ueblichen Preis, abkaufen wollte. Allerdings ist er in dem Bereich als Producer in Deutschland beruemt. (;Wurde mir gesagt, dass das Bildqualitaet super ist!) Er wollte meine Produktionen beim Privat-Fernseher vertreiben.

Dann habe ich bei ensprechenden Fernsehe-Anstalten nachgefragt und wurde mir gesagt, dass sie keine fremd Produktionen kaufen, weil sie unter Vertrag mit der USA stehen und nur von denen was kaufen. Bei einer Videovertrieb, wurde mir vorgeschlagen Cover, Verpackung und Kopien selber anzufertigen und fuer die Werbung und Vertrieb, denen 50% von der Erloese zu bezahlen...



Antwort von penkeler:

Was fuer Doku produzierst du denn? Tierfilme?



Antwort von WoWu:

Nee, Themengebiet ist Südamerika und der überwiegende Teil der Produktionen hat sozialkritischen Charakter. Aber auch politische Themen. Wir arbeiten mit Teams aus Kolumbien, Chile, Bolivien und neuerdings auch aus Venezuela heraus.



Antwort von penkeler:

"Sozialkritische und politische Themen". Na ja, wenn du was fuer die Herrschenden tust, kriegst du auch Kohle dafuer.



Antwort von WoWu:

"Die Herrschenden" kommen meist nicht so gut dabei weg und die "Kohle" sind Minutenpreise für Senderechte.
Und für Mockus, hier in Kolumbien arbeiten wir "free of charge".
Dafür kommen wir aber auch an Bilder, an die kein Anderer kommt.



Antwort von alfred:

Die HD approbierten Kameras des BBC:

http://www.bbc.co.uk/commissioning/production/hd.shtml


Besonders Interessant:

* For use by Independent productions only:

* Cannon XF 300E & 305E
* Red One
* Sony PDW 800 & 700


Alfred



Antwort von Pianist:

"alfred" wrote:
Die HD approbierten Kameras des BBC:

http://www.bbc.co.uk/commissioning/production/hd.shtml

Nun frage ich mich, warum die Ikegami Editcam HD mal wieder nicht explizit erwähnt wird, aber das liegt vermutlich daran, dass dort noch niemand damit angekommen ist und gefragt hat. Anhand der technischen Daten sollte es jedenfalls kein Problem sein, sie in die Liste aufzunehmen.

Matthias



Antwort von WideScreen:

Soweit ich weiß steht sie im Pflichtenheft drin, die Ikegami




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