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ClipKanal: Laser light Kills Canon 5D Mark II




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Newsmeldung von slashCAM:


ClipKanal: Laser light Kills Canon 5D Mark II - 22 oct 2010 09:24:00
zum Bild
Der Titel sagt es schon. Wer direkt in einen Laser filmt, kann sich schnell eine komplette Pixelzeile im Sensor schrotten. Und das gilt natürlich nicht nur Canon DSLRs!

Hier geht es zum Video auf slashCAM





Antwort von BLNeos:

wär ja nicht das erste mal ;)


oder

oder

oder




Antwort von PeterM:

Interessant.

Ich habe früher (; Anfang der neunziger) eine Unmenge an lasershows gefilmt. Alles Laser der 5 bis 30 Watt Klasse, aber nie auch nur eine Kamerea zerschossen.
Letztendlich wurden aber damals auch alle Shows für Grosskunden wie VW Siemens etc vom TÜV abgenommen.
Ich frage mich ob heutzutage aufgrund der kleineren Sensoren die Chips schneller zerschossen werden, oder ob heutzutage niemand mehr auf Laserschutz achtet.
Zumindest bei den grünen DPSS Lasern sieht es ja nach einer Unmenge an Leistung aus.
Interessant wäre zu wissen ob bei allen im Link zu findenden zerschossenen Cams der Fehler dauerhaft war.
Anyhow.
Zumindest bei einigen Videos steht zu vermuten, das die verwendeten Leistungen auch Augenschäden verursachen könnten.
Das schlimme an Laseraugenschäden ist, das der Betroffene das manchmal nicht mal merkt, und zwar dann wenn der Laser Bereiche ausserhalb des Bereichs des schärfsten Sehens, zerstört.
Das gehirn repariert solche defekten PixelPixel im Glossar erklärt (; Stäbchen, oder Zapfen) recht schnell durch interpolation.
Solche minimalen verletzungen werden dann oft erst viele jahre später bei einer Augenhintergrunduntersuchung oder bei einer Gesichtsfekldkontrolle festgestellt.



Antwort von p@ul:

...weiß irgendjemand was dabei technisch passiert?



Antwort von stefanf:

"PeterM" wrote:

Ich habe früher (; Anfang der neunziger) eine Unmenge an lasershows gefilmt. Alles Laser der 5 bis 30 Watt Klasse, aber nie auch nur eine Kamerea zerschossen.

Die Aussage ist die Wucht.
Jetzt würde mich mal total interessieren, mit wieviel digitalen Aufzeichnisgeräten Du "Anfang der neunziger" gedreht hast.
Es gibt ja imme Leute die Ihrer Zeit voraus waren.

Anonsten kann es so beim duchsausen von Fil keine bleibenden Spots geben, da immer neues Material nachkommt.
Vielleicht ist ein Bild mit einem Fehler behaftet, ob das dann aber auch erkennbar ist, ist die Frage.

Ich frage mich aber eher, warum dann ganze Zeile ausfallen und nicht nur ein PixelPixel im Glossar erklärt oder gleich der ganze Sensor. Der Laser wandert ja perfekt durchs Bild.
To much power auf dem PixelPixel im Glossar erklärt womöglich eine Todesursache. Oder vielleicht doch andere Grenzwerte als in den 90er? Weil ein Chip ja eigendlich nur Licht misst. Viel Licht = viel Input. Wenn 100% Licht dann ebend 100%aber mehr geht ja nicht.



Antwort von Axel:

"p@ul" wrote:
...weiß irgendjemand was dabei technisch passiert?


Laser ist stark gebündeltes Licht, das jedoch nicht unbedingt sichtbar sein muss. Entscheidend sind der Grad der Bündelung und die Leistung. Eine Spezialanwendung ist Showlaser, bei der ein stark gebündelter Lichtstrahl auf bewegliche Spiegel trifft und von diesen in zahlreiche, nun gestreute und mehrfarbige Strahlen in den Raum geworfen wird (;besser sichtbar und noch stärker gestreut durch Nebel). Showlaser haben charakteristischerweise ~3 Watt Leistung, die ausreichen, um etwa eine Diskothek mit vielfarbigem Licht zu bescheinen. Das Besondere an Showlaser ist, dass der Laser fast ausschließlich in den Wellenlängen abstrahlt, für die unsere Sehzellen (;und die CMOS-Pixel) empfindlich sind. Ein direkter Treffer mit einem nicht abgelenkten, nicht gestreuten Laser, der im sichtbaren Spektrum mit 3 Watt abstrahlt, führt zur "augenblicklichen" Erblindung. Ein häufiger Umgang mit sichtbarem Laser, u.a. auch das Herumspielen mit leistungsmäßig sehr schwachen Laserpointern, führt nachgewiesenermaßen zu einer stetigen Verschlechterung der Sehkraft, weil es immer mehr koagulierte Zellen gibt. Der kleine, sichtbare Bildpunkt, wenn einem der Laserpointer direkt auf die Netzhaut scheint, kocht eine Sehzelle. Wie man dieses Risiko einschätzen soll? Ein guter Tip bei Showlaser ist, nie in die Spiegel (;die Laserquelle selbst darf, wenn alles nach Vorschrift zugeht, ohnehin von keinem Punkt im Raum aus direkt einsehbar sein) zu blicken (;heller, aber kleiner Lichtpunkt), sondern lediglich die garantiert harmlosen Strahlen zu betrachten. Bereits ein 5mm breiter Strahl ist völlig harmos. Wieviele bekannte Fälle von erblindeten Diskobesuchern gibt es? Weltweit knapp zwei Dutzend, noch aus der Zeit, bevor der TÜV die Anlagen überprüfte. Meist auf einem Auge erblindet, eben wegen der extremen Bündelung des Strahls.



Antwort von PeterM:

@ Stefan
Nun nehm es nicht auf die Goldwage. Für die Firma für die ich damals
hatte Anfang der 90er das erste stereoskopische 3D Projektionsverfahren entwickelt und wir haben Lasershows In ganz Europa und im nahen Osten gemacht. Am Anfang wurde mit Beta dokumentiert später dann ab etwa Mitte der 90er viel auch mit DV.
Galub mir mal, ich habe bestimmt 100 Stunden Lasermaterial bis Ende der 90er gedreht oder drehen lassen.
Üblicherweise wurden damals Ionenlaser in den Klassen 5 Watt und 20 bis 30 W verwendet. Das waren die grossen Staubsauger die so um die 35KW geschluckt haben.
@ sorry Axel aber leider ist das was du sagst falsch.
Ein 5mm Laser ist physikalisch so mit das schlimmste was dir passieren kann, da der Focuspunkt (; Beugung) im zusammenhang mit max Pupillenweite am kleinsten ist und somit die Leistungsdichte am höchsten.
Was den Laser " ungefährlich " macht ist nicht vorwiegend der Strahlurchmesser sondern die durch das scannen geringe Leistungsdichte nach einiger Entfernung von den Laserscannern.
Richtig ist aber deine Anmerkung das die erheblichen Laserunfälle durch unabgelenkte Laserstrahlen, z,B durch defekt der Scannerspiegel, oder durch gewollte zu hohe Punktdichte entanden sind.
Leider gibt es eine auch eine Menge verdeckte Laserunfälle.
Aus diesem grund ist es z.B in den USA schon seit Mitte der 90er verboten
überhaubt ins Publikum zu beamen.
Alle Lasereffekte in den USA musssten damal " über Kpof" sein.
Wie gesagt mich hat an den Videos nur gewundert das die Cams so abgeschossen wurden.
Wir haben damals mit der Panasonic NV DX1E auch sehr viel direkt hits gehabt, aber die Cam war nie kaputt.
Bei einer starb das Laufwerk, die andere ist uns in Hannover geklaut worden.



Antwort von p@ul:

Dass das ganze auf das Auge schädlich ist kann man sich noch irgendwie besser vorstellen. Aber bei einem pixel kommt es mir noch immer ein wenig komisch vor. Damit ein pixel entgültig ausfällt muss es ja entweder hitze oder ähnliche(;von wirklich mechanischer einwirkung sehen wir mal ab) einwirkungen gegeben haben. Damit stellt sich für mich in erster linie mal die frage: "Sind diese toten PixelPixel im Glossar erklärt irreversibel zerstört?"



Antwort von Axel:

"PeterM" wrote:
@ sorry Axel aber leider ist das was du sagst falsch.
Ein 5mm Laser ist physikalisch so mit das schlimmste was dir passieren kann, da der Focuspunkt (; Beugung) im zusammenhang mit max Pupillenweite am kleinsten ist und somit die Leistungsdichte am höchsten.


So wird es sein. Die Pupillenweite moderner jugendlicher Raver ist glücklicherweise nur noch durch relative Dunkelheit bedingt und nicht mehr, wie zu meiner Zeit, durch Amphetaminmissbrauch. Allerdings bewirkt das angesagte Komasaufen auch, dass man an der Schwelle zur Bewußtlosigkeit auf "das Licht" zutorkelt, was sich im Falle des Titel-Clips als einfach zu greller Lichtpunkt erweisen kann. So gehen neben den hunderttausend Hirnzellen auch gleich noch ein paar Sehzellen flöten, aber so what? Man ist nur einmal jung.

Die Sonne ist bekanntlich auch nicht ohne. Blickten wir hinein ohne funktionierenden Pupillenreflex, könnten wir durchaus erblinden. Das ist das Tückische am Laser: Trifft uns ein ungebremster Strahl, ist er mit einer Milliarde Stundenkilometer etwa zwei Millionen mal schneller als der schnellste Nervenimpuls, dann ist die Netzhaut bereits ein schlechteres Spiegelei, bevor die IrisIris im Glossar erklärt dicht macht. Starrt man verträumt in einen hellen Laserstern inmitten eines dunklen Raums, reagiert die Pupille zu schwach aufgrund der "Punktmessung", und ein paar Rezeptoren brennen durch, unbemerkt, aber nicht immer unbeweint: Tränende Augen ...



Antwort von pilskopf:

lol, das ist noch besser. :D



Davon gibts aber einige im Netz, ich hab das zum ersten mal schon vor Monaten gesehen bei nem Spanier und einer Open Air Veranstaltung, zack war ne schöne Linie drin.



Antwort von crassmike:

Hmm, ich habe mit meiner Casio Kompaktknipse neulich auch mal in einen Laserstrahl hineinfotografiert. Von der Position war die Quelle allerdings schon ca. 20-30 Meter entfernt. Geschadet hat's - soweit ich sehen konnte - nicht. Allerdings waren die Strahlen auch ca. faustdick...

Ich denke auch, dass die Menge an Licht, die ein DSLR-Objektiv einfangen kann, viel größer ist, als ein Objekiv einer Kompaktknipse. Auch die Sensoren sind ja viel lichtempfindlicher... So könnte man sich die Anfälligkeit vielleicht auch erklären..?

MfG



Antwort von nic2010:

Hi Zusammen,
da ich auch viele Events und Clubs mit einer 5D filme, würde mich sehr interessieren, wie man so einen Crash vermeiden könnte.

Gibt es einen Filter, der einen Schaden ausschließen könnte.
Natürlich sollte der nach Möglichkeit kaum Licht schlucken.

Danke
Nic



Antwort von domain:

Filter dafür gibts nicht, aber du musst dich ja nicht gerade so aufstellen, dass der Laser in die Kamera leuchtet. Wenn der schon einen Chip beschädigen kann, wird er für die Augen auch nicht gerade eine Wohltat sein. Verstehe gar nicht, wie solche Dinger überhaupt zugelassen werden können.



Antwort von B.DeKid:

Ich glaub wenn man wie Labor Brillen nen Filter haette bzgl Laser anwendungen dann koennte man auch naeher ans geschehen , denn irgendwie sind laser schon nen richtig cooles Spielzeug!:-)


Sofern meine praeziesere Frage .. was für nen Filter (;Kombie ware bei Laserlicht) angebracht

IR und Pol gekoppelt oder was?

**Frage an die Fachmaenner- was meint ihr , wie wird man Laserlicht Herr?**

MfG
B.DeKid



Antwort von Axel:

Der Filter müsste lichtundurchlässig sein. Der pfiffige Diskofilmer clippt seinen Objektivdeckel vor, bevor er seine DSLR auf einen Lichtpunkt richtet, der zehntausendmal heller als die Umgebung ist.
Alternativ könnte man auch eine Kamera leihen. "Du, ist das eigentlich immer bei deiner 5D, dass da so ein weißer Strich durchs Bild geht?"



Antwort von jogol:

http://www.lasercomponents.com/de/produkt/notch-filter/mehr/



Antwort von PeterM:

Es gibt keine Filter die das können.
Die angesprochenen " Laborbrillen" sogenannte Laserschutzbrillen funktionieren immer so, dass sie die Wellenlänge des Lasers ausblenden.
Eine Laserschutzbrille für die oft eingesetzten grünnen DPSS Laser (;532nm) filtert eben gerade grün bis zu dem Faktor 1 zu 10000 raus. Wenn man da durch schaut ist die Welt halt magenta, oder bei Laserschutzbrillen für Argonlaser (;grün blau) halt gelb.
Nur filmen kann man dann eben auch nichts mehr.
Für vollfarblaser gibt es keine Vollschutzbrille,da sie vom roten bis zum blauen Bereich strahlen.
Es gibt zwar auch noch LCD Schutzbrillen ähnlch wie bei automatischen Schweissbrillen.
Deren Reaktionzeit ist aber oft zu langsam und die Brille müsste den Laser auch erkennen, was zumindest bei einzelnen Strahlen nicht ganz einfach ist.
Wie gesagt, interessantes Thema.
Wenn ich mal zeit hab werd cih das mal mit ner kaputten Cam ausprobieren, und en Thread mal wieder hochholen.
In den nächsten Wochen hab ich aber keine Zeit ein Lasersystem aufzu bauen.



Antwort von Schroedinator:

Nach dem "Genuss" des Videos und der obigen Diskussion haben sich mir eben die Fußnägel gerollt. Man, hatte ich ein Schwein gehabt, dass meiner 7D nichts passiert ist, als ich diesen Laser gefilmt habe:

http://www4.tu-ilmenau.de/wetter/movie/
[03:15 - 04:15]




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