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Capturen von MiniDV's auf PC - Qualität abhängig von Grafikkarte?




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Frage von lilytyx:


Hallo geschätzte Gemeinde,

ist beim Capturen von einem MiniDV-Camcorder via FirewireFirewire im Glossar erklärt auf einen PC das Ergebnis abhängig von der verwendeten Grafikkarte?

Aufgrund der bereits digital übermittelten Daten zum PC müßte das Rohergebnis, also das AVI-File, eigentlich unabhängig von der verwendeten Grafikkarte sein - oder irre ich mich da?

Beste Grüße und Danke für zahlreiche Antworten!

Peter




Antwort von Crippler:

Die Qualität ist unabhängig von der Grafikkarte, da das Signal ja überhaupt nicht die Grafikkarte passiert. Du gehst ja über FirewireFirewire im Glossar erklärt rein und die übermittelten Daten von der Kamera werden direkt von Deinem Capturing-Programm auf der Festplatte gespeichert. Die Qualität der entstandenen AVI-Datei ist also komplett unabhängig von Deiner Grafikkarte.



Antwort von terence:

Vielen Dank für die Antwort! :-)

Ein "Fachverkäufer" wollte mir einreden, daß die Qualität der AVI-Files von der Qualität der Grafikkarte abhängig ist und mir natürlich auch gleich eine superteure Grafikkarte verkaufen. Auf mein Erwidern, daß es beim Einspielen keinen Unterschied macht, welche Grafikkarte vorhanden ist, ist er leicht "wütend" geworden und sagte, daß das früher vielleicht mal so war, jetzt aber nimmer. *g*

Naja, manche Leute probieren's halt mit allen Mitteln.

Besten Dank nochmals!

Peter



Antwort von Jan Peter:

Hi, hätte da ne andere Frage, wie ist das beim Ausspielen auf MiniDV? Macht es da einen Unterschied, welche Grafikkarte (;bzw. ob's eine gute oder weniger gute ist) das Material vor dem Ausspielen rendert?

lg Jan Peter



Antwort von Jake the rake:

Die Grafikkarte ist nur bei der Darstellung relevant!

Das rendernrendern im Glossar erklärt übernimmt deine CPU und die Qualität entscheidest du über deine Einstellungen!



Antwort von Jan Peter:

Ok, cool, Danke. Also (;nur noch mal kurz zum Verständnis für mich ;) ) ist die Grafikkarte nur für die Darstellung auf dem (;an den PC geschlossenen) Bildschirm relevant, aber nicht für das Video selber, was dann auf dem Band landet, richtig? Danke nochmal für die schnelle Antwort!



Antwort von beiti:

"Jan Peter" wrote:
ist die Grafikkarte nur für die Darstellung auf dem (;an den PC geschlossenen) Bildschirm relevant, aber nicht für das Video selber, was dann auf dem Band landet, richtig?
Ursprünglich war die Grafikkarte ein reines Ausgabegerät und hatte mit der Datenverarbeitung nichts zu tun. Heute besitzen Grafikkarten häufig auch Rechenleistung, mit der sie den Prozessor bei bestimmten Aufgaben (;z. B. RendernRendern im Glossar erklärt von Videos) unterstützen können. Das wirkt sich dann auf die Geschwindigkeit aus, jedoch nicht auf die Qualität.



Antwort von Jan Peter:

Cool, wieder was gelernt!
Ich danke!



Antwort von beiti:

Speziell bei DV ist es ja so, dass normalerweise der Großteil des Materials gar nicht gerendertgerendert im Glossar erklärt werden muss, sondern wieder 1:1 ausgegeben wird. Wirklich gerendertgerendert im Glossar erklärt werden nur Übergänge, Einblendungen und Effekte (;man spricht auch von "Smart Rendering").



Antwort von Jan Peter:

Ja.. ich habe nur das Problem, dass ich mit nem (;billigen) miniDV-Camcorder im Widescreen-Modus aufgenommen habe. Das ist ja dieses "unechte" widescreen, also dass er einfach das Bild so verzerrt, dass es beim verbreitern die richtigen Proportionen hat. Das hab ich dann in einem Premiere-Projekt mit den Einstellungen PAL-Widescreen eingespielt und bearbeitet. Wenn ich daraus jetzt ausspiele, spielt er ja wieder verzerrt (;"mit Eierköpfen" aus. Und wenn ich nun die Kassette auf dem Camcorder abspiele und via AV/Scart auf einen Fernseher übertrage, wird auch verzerrt abgespielt. Daher muss ich jetzt wohl ein neues Premiere-Projekt in PALPAL im Glossar erklärt 4:3 erstellen, das alte Projekt importieren und das ganze per "Bewegung"-Effekt skalieren und mit Balken oben und unten ausspielen. Dabei muss dann dummerweise doch alles gerendertgerendert im Glossar erklärt werden.
Oder steh ich auf dem Schlauch und es gibt ne andere, weitaus einfachere Lösung?



Antwort von beiti:

"Jan Peter" wrote:
Das ist ja dieses "unechte" widescreen, also dass er einfach das Bild so verzerrt, dass es beim verbreitern die richtigen Proportionen hat. [...] Oder steh ich auf dem Schlauch und es gibt ne andere, weitaus einfachere Lösung?
Glaub es oder nicht: Du hast sehr wohl im "echten" Widescreen-Format aufgenommen. PAL-Video hat immer 720 x 576 PixelPixel im Glossar erklärt, unabhängig vom Seitenverhältnis (;Stichwort "Rechteckige Pixel"). Verzerrt (;"Eierköpfe") sieht es nur aus, wenn es bei der Wiedergabe nicht richtig interpretiert wird. Das ist ein Problem der Wiedergabe. Das Material selbst ist völlig in Ordnung.
Fernseher im 16:9-Format oder neuere 4:3-Fernseher erkennen das FormatFormat im Glossar erklärt korrekt und schalten automatisch um. Wenn sie es nicht automatisch erkennen, kann man auch manuell umschalten. Aber vielleicht hast Du noch einen Uralt-Fernseher, der gar keine 16:9-Darstellung kann.

Manche Camcorder (;z. B. die meisten von Sony) können 16:9-Video bei der Wiedergabe auf solchen alten Fernsehern als Letterbox darstellen (;kann man irgendwo im Menü einstellen). Andere Camcorder (;z. B. die meisten von Canon) können dies allerdings nicht. Dann hast Du ein Problem.

Quote:
Daher muss ich jetzt wohl ein neues Premiere-Projekt in PALPAL im Glossar erklärt 4:3 erstellen, das alte Projekt importieren und das ganze per "Bewegung"-Effekt skalieren und mit Balken oben und unten ausspielen.
Das würde funktionieren. Man nennt das FormatFormat im Glossar erklärt "Letterbox". Aus technischer Sicht ist es allerdings die schlechteste (;da qualitätsmindernde) Lösung, und spätestens nach Kauf eines 16:9-Fernsehers würdest Du Dich darüber ärgern, Deine bisherigen Filme so ausgespielt zu haben.

Hast Du einen DVD-Brenner? Dann könntest Du von dem Film DVDs brennen. Die gängigen DVD-Player können das 16:9-Format flexibel ausgeben (;echtes 16:9 für Fernseher mit entsprechender Funktion + 4:3 Letterbox für alte Fernseher). Das muss wohl so sein, weil die allermeisten Spielfilm-DVDs in 16:9 gespeichert sind, und die würden ohne entsprechende Funktion genauso verzerrt dargestellt wie Deine eigenen Videos.



Antwort von Jan Peter:

Ja, so hatte ich mir das auch gedacht, dass der Camcorder das als Letterbox ausgibt - ist allerdings leider nicht so bzw. habe auch nirgendwo einen Menüpunkt dafür gefunden. Ist ein Canon "MV650i".
Hm DVD brennen wäre möglich, habe da allerdings die Erfahrung von Qualitätsminderung gemacht. Ziemlich knallige Farben und deutliche ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt (;jedenfalls denke ich, dass es welche sind), z.B. bei einem Iris-Kreis-Überblendeffekt Video zu schwarz sehr deutliche "Zacken" am Kreis.. ist das eine Frage der Qialitätseinstellungen? Bzw. bekomme ich Platzprobleme auf der DVD, das Video ist ca. 67. Minuten lang, Dual LayerLayer im Glossar erklärt DVDs kann ich aber nicht brennen, nur "normale"... ?



Antwort von beiti:

"Jan Peter" wrote:
habe auch nirgendwo einen Menüpunkt dafür gefunden. Ist ein Canon "MV650i".
Canon hat so eine Letterbox-Funktion leider nie zustande gebracht. Mein MVX3i kann es auch nicht.

Quote:
Hm DVD brennen wäre möglich, habe da allerdings die Erfahrung von Qualitätsminderung gemacht. [...] bekomme ich Platzprobleme auf der DVD, das Video ist ca. 67. Minuten lang
Bis 120 Minuten kriegt man normalerweise ohne nennenswerten Qualitätsverlust auf eine Single-Layer-DVD. Wenn das bei Dir nicht so ist, hast Du einen schlechten Encoder benutzt - da gibt es enorme Qualitätsunterschiede. Auch beim Einstellen kann man einiges falsch machen; ideal ist eine hohe DatenrateDatenrate im Glossar erklärt (;so dass der Film halt noch auf den Rohling passt), variable Bitrate und 2-Pass-Encoding.




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