recodieren ist immer eine änderung. du kannst nur einen codec wählen, den dein schnittprogramm unterstützt und zwar nativ, also ohne umrechnungen vornehmen zu müssen.
aber ich denke, ich weiß, was du meinst: und das tun die guten programme auch, sofern man eben auf der richtigen codec basis arbeitet.
recodiert wird erst beim render prozess.
Das stimmt so nicht. Bei allen Interframe-komprimierten Codecs (;HDV,
AVCHD
, also auch H.264) findet auch bei bloß harten Schnitten eine komplette De- und Rekompression statt, d.h. es wird nicht nur wie bei DV, auf die Containerdaten eine neue Abspielreihenfolge angewendet und 1:1 kopiert, sondern es entstehen I-Frames, wo vorher keine waren, das gesamte Material wird komplett neu berechnet. Ein Intermediate
Codec
wie
ProRes
ist daher kein Armutszeugnis, sondern der qualitativ bessere Weg. Wirklich schlimm, wie oft das Wort "nativ" hochgejubelt und überdies vor den Übeln des Wechselns in den flexibleren
Codec
gewarnt wird, ihr wisst schon von wem. Es funktioniert in der Praxis, und darauf kommt es an.