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Infoseite // Bitte um Hinweise zu CinemaDNG Workflow



Frage von Pukeko:


Kann mir jemand bitte den genauen Workflow zur linearen farbgetreuen Bearbeitung von CinemaDNG-Material aufschreiben? Ich habe das Internet lange durchsucht aber irgendwie scheint jeder eine andere Auffassung zu vertreten und keiner so wirklich zu wissen, was da eigentlich einzustellen ist.

Gegeben ist eine Greenscreenaufnahme in CDNG von einem Atomos Inferno. Das bildgebende Gerät war eine Sony FS7, die S-Log3 Gamma3.cine über ein RAW-Modul auf den Atomos ausgegeben hat. Das Problem ist nun, daß die Bilder alle sehr dunkel sind, obwohl der Monitor und die Kamera das Bild vernünftig belichtet angezeigt haben. Ein Test mit einem Atomos Shogun 7 und einer FS5M2 mit und ohne S-Log erzeugte auch DNG-Bilder, die zu dunkel sind.

Werden die Dateien in DaVinci Resolve geladen, ist die Dynamik sehr zusammengequetscht und erzeugt beim Auseinanderziehen starkes Rauschen. CDNG ist ja linear. Wenn man in Resolve nun diverse Inputs, Outputs und die Timeline auf Linear stellt, wird das Bild noch dunkler. Aber auch testweise andere Einstellungen ergeben kein richtiges Ergebnis. Dunkler wird es immer, heller nie.

Ich müßte wissen, in welchem Farbraum CDNG eigentlich arbeitet, sonst artet das Ganze nur in Raten aus. Ich muß dazusagen, daß ich die Aufnahmen nicht gemacht habe und auch für die Bearbeitung nicht zuständig bin. Ich bin nur gefragt worden, weil die Verantwortlichen nicht weiterkommen. Deren Workflow soll linear sein, weil es mehrere Bearbeitungsschritte gibt. Es ist ein VFX-Projekt.

Wenn mir ein professioneller Grader helfen könnte, wäre das ganz dufte. Vielen Dank,
Steffen

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Antwort von -paleface-:

Müsste es nicht im Slog liegen?
Vermute mal das da ins File geschrieben wurde das es Slog ist und die Software das automatisch erkennt.
Vielleicht in Resolve einen Color Space transform drauf von Slog nach Linear oder was auch immer.

Zeigt das RAW tab in Resolve denn nichts an?

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Antwort von Pukeko:

Ich habe das Material gerade nicht da und müßte morgen nachsehen. Aber wie geschrieben, habe ich Tests mit einer FS5 durchgeführt, die ich absichtlich nicht auf S-Log eingestellt habe. Ändert nichts. Aber ja, ich habe diverse LUTs in Resolve ausprobiert. Wenn es etwas aufgehellt wird, dann raucht es extrem.

Auch wenn ich die Daten in Photoshop lade, ist alles duster. Solange wir nicht verläßlich wissen, was genau auf CDNG für den Input angewendet werden muß, ist es nur Rumprobieren. Im Moment ist farbgetreues Arbeit unmöglich.

Steffen

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Antwort von roki100:

hilft dir das vll. weiter? https://www.4kshooters.net/2015/11/30/w ... esolve-12/

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Antwort von Pukeko:

Vielleicht. Ich werde es morgen mal ausprobieren. Beim schnellen Überfliegen fiel mir aber dieser Satz auf: "Once you are satisfied with the look of your Raw clips you can continue further". Das deutet schon wieder auf Pi mal Daumen hin. Es geht nicht darum, subjektiv zufrieden zu sein, sondern das Material soll haargenau so aussehen, wie es aufgenommen wurde. Mal sehen, ob das klappt. Ich fürchte, nein. Bisher hat nichts funktioniert.

Danke für den Link.

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Antwort von srone:

Pukeko hat geschrieben:
Gegeben ist eine Greenscreenaufnahme in CDNG von einem Atomos Inferno. Das bildgebende Gerät war eine Sony FS7, die S-Log3 Gamma3.cine über ein RAW-Modul auf den Atomos ausgegeben hat. Das Problem ist nun, daß die Bilder alle sehr dunkel sind, obwohl der Monitor und die Kamera das Bild vernünftig belichtet angezeigt haben. Ein Test mit einem Atomos Shogun 7 und einer FS5M2 mit und ohne S-Log erzeugte auch DNG-Bilder, die zu dunkel sind.
so wie sich das für mich darstellt, habt ihr einfach zu dunkel belichtet, die regel ettr bei raw und vor allem bei s-log ist euch aber schon klar?

eure bilder auf den cam bzw rec screen hätten milchig weiss aussehen müssen, sofern ihr keine monitor luts benutzt habt.

lg

srone

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Antwort von cantsin:

Hast Du nach Histogramm/Zebras belichtet? Und die Dynamik des Sensors richtig genutzt?

(Unterbelichtetes Material bleibt auch in Raw unterbelichtetes Material.)

EDIT: srone war schneller.

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Antwort von Pukeko:

Wie geschrieben, habe ich das Material nicht aufgenommen. Die Leute wissen aber, daß sie 1 bis 2 Blenden überbelichten müssen. Ich habe es ja auch selbst nachgestellt. Wenn ich die Kameraeinstellungen nicht verändere und auf dem Monitor in ProRes aufzeichne, ist das Material prima. Schalte ich um auf CDNG, ist es dunkel. Und noch einmal: Ich habe den Test auch OHNE S-Log aufgenommen. Das Bild war in allen Fällen gut belichtet. Sowohl Kamera als auch Monitor (der nativ eingestellt war) haben das Bild richtig angezeigt, bzw. flach, wenn in S-Log gedreht wurde. Es liegt also nicht an der Kameraeinstellung, sondern am Aufzeichnungsformat.

Ich probiere übrigens gerade mit meinem Testmaterial und den Hinweisen von dem Link von roki100 rum. Das haut auch nicht hin. So langsam kommt mir der Verdacht, daß vielleicht Atomos das DNG-Format irgendwie "falsch" aufzeichnet. Mangels eines Monitors eines anderen Herstellers kann ich das nicht überprüfen. Hat vielleicht jemand eine einzelne CinemaDNG-Datei, die von einem Odyssey oder einem anderen Monitor stammt und könnte sie mir schicken?

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Antwort von srone:

cantsin hat geschrieben:
Hast Du nach Histogramm/Zebras belichtet?
das bleibt die entscheidende frage, darauf zu verweisen, dass es auf dem monitor gut aussah scheint mir hier nicht zielführend und widerspricht eben allem, wie es bei ettr bzw s-log auszusehen hat, nämlich nicht gut, sondern "komplett" überbelichtet.

lg

srone

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Antwort von cantsin:

Kannst Du nicht einen DNG-Frame hier teilen, so dass man sich den mal ansehen kann?

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Antwort von cantsin:

Pukeko hat geschrieben:
Wie geschrieben, habe ich das Material nicht aufgenommen. Die Leute wissen aber, daß sie 1 bis 2 Blenden überbelichten müssen.
Das ist nicht zielführend. Man muss schon nach Histogramm, Waveform und/oder Zebras belichten.

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Antwort von srone:

wenn es nicht so unglaublich wäre - derselbe fehler 2-mal - könnte man fast meinen, ihr hättet mit reingedrehtem nd und gepushtem iso gedreht, da wenn der atomos das cdng fehlinterpretieren würde, wäre das netz voll davon.

vielleicht verrätst du uns mehr über die lichtsituation am set (lampenleistung, Abstände), sowie über die aufzeichnungsparameter (blende/zeit/iso bzw gain), dann bekommt man das vielleicht eher nachvollzogen.


lg

srone

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Antwort von Pukeko:

Klar, wurde nach Histogramm und Zebra belichtet. Das bewußte Material habe ich nicht hier, aber gerade habe ich selbst welches mit einem Color Chart aufgenommen. Leider nur in der Wohnung, wo es nicht so richtig hell ist. Ist also nicht ganz so aussagekräftig. Da ich .DNG-Datei hier nicht posten kann, gebe ich einen Link auf meinen Nextcloud-Server an:

https://nextcloud.webo.hosting/s/Jfktcx6NHTkzwWj

Die beiden S-Log-Dateien sind nur ausgespielte Einzelbilder des ProRes RAW Materials, um zu zeigen, wie das Material unbehandelt und mit LUT aussieht. Letzteres sieht auch so aus wie in der Realität. Das DNG-Bild ist im Original und spricht für sich, aber vielleicht bekommt ihr es ja hin. Bemerke: Es geht dabei nicht um schnödes Aufhellen, sondern um die lineare farbgetreue Verarbeitung.

Aber ob nun nach Zebra oder nicht. Wenn bei heller Studiobeleuchtung am Ende ein Bild rauskommt, welches eindeutig zu dunkel ist, kann es nicht an der Belichtung liegen. Ich hatte ja schon geschrieben, daß bei identischer Kameraeinstellung ein ProRes korrekt belichtet abgespeichert wird. CinemaDNG dagegen ist zu dunkel.

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Antwort von srone:

wow, knappe 4 blenden unterbelichtet das dng, das kann ja nicht gut gehen.
Pukeko hat geschrieben:
Ich hatte ja schon geschrieben, daß bei identischer Kameraeinstellung ein ProRes korrekt belichtet abgespeichert wird.
btw dein prores vergleich hinkt, für raw gelten andere regeln.

nochmal, die belichtungsregel bei raw ettr (exposure to the right, im zweifel siehe google) ist euch bekannt?

lg

srone

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Antwort von roki100:

also ich glaube da kann man nichts machen, außer unter CameraRAW "Exposure" vll. auf 3.50 und Shadow vll. auf 35.00 (?), Contrast auf -30.00 und zuletzt 3D LUT -> Sony -> passende Slog3.... auswählen.

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Antwort von Pukeko:

Ja, das ist uns bekannt. Meine Beispielbilder sind für S-Log ungeeignet, weil ich gar nicht so viel Licht in die Szene bringen konnte. Bei den VFX-Aufnahmen ist ordentlich beleuchtet worden. Wie genau, kann ich nicht sagen, weil ich ja nicht dabei war.

Aber zurück zu meinen Beispielen. Wieso entspricht das ProRes Raw der Realität und das DNG nicht? Was muß ich da nun einstellen, damit es nicht einfach nur heller wird und rauscht? Die Frage ist immer noch offen.

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Antwort von Pukeko:

@roki100 Aber was tut man, wenn nicht in S-Log aufgenommen wurde? Die S-Log LUT zieht ja das Gamma wieder nach unten, sprich, das viel zu dunkle DNG wird noch dunkler, fast schwarz. Ich schätze eure Bemühungen aber genau solche Diskussionen finden sich zu Hauf im Internet. Keiner weiß eigentlich genau, wie man mit CinemaDNG richtig umgeht. Es sind alles bloß ausprobierte Herangehensweisen aber nichts definiertes. Bei jedem sieht das selbe Ausgangsmaterial anders aus, weil nur auf subjektive Sicht gegraded wird. Selbst bei Adobe habe ich nichts gefunden und die haben das Format erfunden.

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Antwort von srone:

Pukeko hat geschrieben:
Ja, das ist uns bekannt. Meine Beispielbilder sind für S-Log ungeeignet, weil ich gar nicht so viel Licht in die Szene bringen konnte. Bei den VFX-Aufnahmen ist ordentlich beleuchtet worden. Wie genau, kann ich nicht sagen, weil ich ja nicht dabei war.

Aber zurück zu meinen Beispielen. Wieso entspricht das ProRes Raw der Realität und das DNG nicht? Was muß ich da nun einstellen, damit es nicht einfach nur heller wird und rauscht? Die Frage ist immer noch offen.
wenn, wie du ja nicht ernsthaft sagen kannst(?), ihr wirklich so extrem unterbelichtet habt, dann gibts auch bei raw, da nichts mehr einzustellen.

lg

srone

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Antwort von roki100:

@Pokeko, so sieht das dann bei mir in Resolve aus:
Bildschirmfoto 2020-02-13 um 20.28.49.png

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Antwort von Pukeko:

Es wurde nicht extrem unterbelichtet, sondern überbelichtet. S-Log belichtet man heller als normal. Das meintest Du sicher. Aber nochmal: Die Szene war nach Aussage der Verantwortlichen auf allen Anzeigegeräten (nativ) hell. Meine eigenen Test (siehe auch die drei Beispiele von vorhin) zeigen, daß ein Wechsel des Aufzeichnungsformates bei identischer Kameraeinstellung und Lichtsetup extrem unterschiedliche Ergebnisse liefert. Das bringt mich zu dem Schluß, daß DNG anders als S-Log um einen vielfachen Faktor X heller belichtet werden muß. Lapidar gesprochen, würde es sich dann nur für Aufnahmen in gleißender Wüstensonne eignen. Das würde den Einsatzbereich extrem einschränken und ehrlich gesagt, glaube ich das nicht.

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Antwort von Pukeko:

@roki100 Bitte poste Screenshots von sämtlichen Projekteinstellungen, wenn es Dir nichts ausmacht.

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Antwort von srone:

roki100 hat geschrieben:
@Pokeko, so sieht das dann bei mir in Resolve aus:

Bildschirmfoto 2020-02-13 um 20.28.49.png
ja wenn du es 4 blenden pushst, 4 blenden mehr belichtet und du kannst die schatten 4 blenden runterziehen, dass ist ein gewaltiger unterschied im rauschverhalten.

lg

srone

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Antwort von roki100:

Camera RAW:
Bildschirmfoto 2020-02-13 um 20.35.10.png
LUT:
Bildschirmfoto 2020-02-13 um 20.35.29.png

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Antwort von dienstag_01:

Nur mal ein kleiner Einwand: ein *farbgetreues* RAW gibt es sowieso nicht, RAW wird in der Software entwickelt. Und Slog Kurven, wenn sie nicht *RAW nach Slog XY* heißen, also genau dafür gemacht sind, sind auch nicht der richtige Weg.

Noch was: wenn das RAW linear ist, wird es natürlich zu dunkel sein, das ist aber normal. Es sei denn, man belichtet total über. (ich weiß allerdings nicht, ob es wirklich linear ist)

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Antwort von Pukeko:

@roki100 Danke. Welches Bild hast Du gegraded? Das DNG? Wenn ich das mit dem LUT belege wie Du, wird es noch dunkler und flacher. Ich bräuchte Deine Einstellungen aus dem Project Settings.

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Antwort von Pukeko:

@dienstag_01 Das DNG ist linear. Bei RAW bin ich nicht sicher. Und daß die Herangehensweise mit den LUTs nicht der richtige Weg ist, hatte ich ja eingangs auch schon geschrieben. Es muß irgendwie über die Einstellungen der Gammakurven und Farbräume in der Software gehen. Aber wie genau, ist der springende Punkt. Das weiß offenbar niemand.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Pukeko hat geschrieben:
Kann mir jemand bitte den genauen Workflow zur linearen farbgetreuen Bearbeitung von CinemaDNG-Material aufschreiben? Ich habe das Internet lange durchsucht aber irgendwie scheint jeder eine andere Auffassung zu vertreten und keiner so wirklich zu wissen, was da eigentlich einzustellen ist.

Gegeben ist eine Greenscreenaufnahme in CDNG von einem Atomos Inferno. Das bildgebende Gerät war eine Sony FS7, die S-Log3 Gamma3.cine über ein RAW-Modul auf den Atomos ausgegeben hat. Das Problem ist nun, daß die Bilder alle sehr dunkel sind, obwohl der Monitor und die Kamera das Bild vernünftig belichtet angezeigt haben. Ein Test mit einem Atomos Shogun 7 und einer FS5M2 mit und ohne S-Log erzeugte auch DNG-Bilder, die zu dunkel sind.

Werden die Dateien in DaVinci Resolve geladen, ist die Dynamik sehr zusammengequetscht und erzeugt beim Auseinanderziehen starkes Rauschen. CDNG ist ja linear. Wenn man in Resolve nun diverse Inputs, Outputs und die Timeline auf Linear stellt, wird das Bild noch dunkler. Aber auch testweise andere Einstellungen ergeben kein richtiges Ergebnis. Dunkler wird es immer, heller nie.

Ich müßte wissen, in welchem Farbraum CDNG eigentlich arbeitet, sonst artet das Ganze nur in Raten aus. Ich muß dazusagen, daß ich die Aufnahmen nicht gemacht habe und auch für die Bearbeitung nicht zuständig bin. Ich bin nur gefragt worden, weil die Verantwortlichen nicht weiterkommen. Deren Workflow soll linear sein, weil es mehrere Bearbeitungsschritte gibt. Es ist ein VFX-Projekt.

Wenn mir ein professioneller Grader helfen könnte, wäre das ganz dufte. Vielen Dank,
Steffen
Wen Du mit ner FS7 CDNG via Inferno aufnimmst, greift dieser ein Slog Signal via SDI ab.
Das dies auf dem Display korrekt belichtet ausschaut, liegt am Slog und muß entweder über einen Belichtungsmesser oder über den Kamera Interne EV Wert gemessen werden.

Da man gewöhlich im unteren ISO Bereich arbeitet, ist man beim umschalten auf Slog durch den sprung auf base iso 800 geneigt zu glauben es sei nun sogar heller,
aber im Imgrunde sind die 800Iso Slog recht nahe am 200Iso ohne SLog, das verwirrt.

Von Linear würde ich abraten, denn linear bedeutet im NLE in den meißten Fällen eine flache Ausgabe, die hat man aber durch SLog eh schon und Raw ist ja sowieso Linear.
Von den Sony Luts würde ich auch Abstand nehmen und das Material einfach nach what you see is what u get behandeln.

Ich habe mit meinem Inferno FS700 DNG gute Erfahrung im ACR oder Resolve gemacht.
Leider gibt es immer noch kein ACR in Premiere und man muß den Umweg über AE gehen.

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Antwort von roki100:

Projekt Settings sind unverändert bzw. DaVinci Resolve default. Ja, DNG.

@srone, was meinst Du genau mit rauschverhalten?

zwei Node noch vor LUT,
1. Node -> DaVinci Resolve NR Spatial Threshold: nur Chroma auf 10.00
2. Node -> NeatVideo
3. Node -> LUT (wie im ScreenShoot oben)

und so sieht das ganze dann aus:
Bildschirmfoto 2020-02-13 um 20.44.34.png

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Antwort von srone:

dienstag_01 hat geschrieben:
Nur mal ein kleiner Einwand: ein *farbgetreues* RAW gibt es sowieso nicht, RAW wird in der Software entwickelt. Und Slog Kurven, wenn sie nicht *RAW nach Slog XY* heißen, also genau dafür gemacht sind, sind auch nicht der richtige Weg.

Noch was: wenn das RAW linear ist, wird es natürlich zu dunkel sein, das ist aber normal. Es sei denn, man belichtet total über. (ich weiß allerdings nicht, ob es wirklich linear ist)
ich fürchte, das ist hier das kleinste problem.

lg

srone

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Antwort von dienstag_01:

Naja, wenn es keine Hilfe in Form einer LUT oder andere Interpretationsmöglichkeit gibt, dann bleibt ja nichts anders übrig, als das manuell zu machen.
Was Sony oder Atomos da anbieten, weiß ich nicht.

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Antwort von srone:

roki100 hat geschrieben:
@srone, was meinst Du genau mit rauschverhalten?
die verschenken 4-6 blenden licht, sprich anstatt iso 100 - iso 1600-6400, beziehst du das auf das "übliche" rauschverhalten eines sensors, kannst du dir ausmalen wie das dann rauscht.

und ja roki, denoisen geht immer, muss aber nicht zwangsläufig sein.

lg

sronr

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Antwort von klusterdegenerierung:

dienstag_01 hat geschrieben:
Naja, wenn es keine Hilfe in Form einer LUT oder andere Interpretationsmöglichkeit gibt, dann bleibt ja nichts anders übrig, als das manuell zu machen.
Was Sony oder Atomos da anbieten, weiß ich nicht.
Da gibt es natürlich schon was, aber das sind ja alles Idealfallszenarien wenn man zusätzlich auch noch perfekt belichtet und weißabgleicht, aber wann hat man das im Alltag? .-)

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Antwort von klusterdegenerierung:

srone hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
@srone, was meinst Du genau mit rauschverhalten?
die verschenken 4-6 blenden licht, sprich anstatt iso 100 - iso 1600-6400, beziehst du das auf das "übliche" rauschverhalten eines sensors, kannst du dir ausmalen wie das dann rauscht.

und ja roki, denoisen geht immer, muss aber nicht zwangsläufig sein.

lg

sronr
Das hinkt ja, da so eine Cam ja erst mit 800 oder 2000 startet.
Meine FS700 hat eine Base Iso von 2000, was aber nicht heißt, das dies ohne Slog den gleichen Gegenwert darstellt.

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Antwort von Pukeko:

Ich danke euch allen für eure Infos und Tips. Ich werde das morgen alles mit den Verantwortlichen bequatschen. Ich bearbeite das Material ja nicht, sondern wollte mich hier nur schlau machen. Für mich persönlich halte ich fest, daß ich CDNG vermeide, wenn es geht. Ich melde mich nochmal, wenn ich zu dem bewußten Material etwas mehr weiß.

Schönen Abend
Steffen

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Antwort von srone:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
srone hat geschrieben:


die verschenken 4-6 blenden licht, sprich anstatt iso 100 - iso 1600-6400, beziehst du das auf das "übliche" rauschverhalten eines sensors, kannst du dir ausmalen wie das dann rauscht.

und ja roki, denoisen geht immer, muss aber nicht zwangsläufig sein.

lg

sronr
Das hinkt ja, da so eine Cam ja erst mit 800 oder 2000 startet.
Meine FS700 hat eine Base Iso von 2000, was aber nicht heißt, das dies ohne Slog den gleichen Gegenwert darstellt.
dann rechen doch mal auf deine base-iso 4-6 blenden nach oben drauf, dann weisst du wie es rauscht.

das war was ich sagen wollte und 100 als base iso annahm.

lg

srone

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Antwort von roki100:

@srone
was bleibt anderes übrig als das Ganze so zu retten? Und es sieht doch gut aus.

Es sieht irgendwie nach wenig ISO Wert aus und Exposure ist das selbe wie ISO bzw. Exposure +1 ist das selbe wie ISO Wert +200.

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Antwort von srone:

Pukeko hat geschrieben:
Ich melde mich nochmal, wenn ich zu dem bewußten Material etwas mehr weiß.

Schönen Abend
Steffen
gerne, das wäre sicher auch für andere interessant.

lg

srone

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Antwort von -paleface-:

Hab mir das File auch mal angesehen.

Wenn ich die Exposure +3 anhebe bekomme ich ein vernünftiges Bild.

Ich gehe daher mal davon aus das irgendwie +3 Blenden auf euren Anzeigen war die aber eigentlich nicht aufgenommen wurden.
Wie das passieren kann weiß ich nicht. Vielleicht irgend eine Lut oder HDR Funktion von Atomos.

Ist natürlich ärgerlich.

Wenn ich mehr als +3 Stufen gehe sehe ich auch das Rauschen, was bedeutet das da auch keine Informationen mehr sind...und es nicht nur eine Darstellungssache ist.

Da muss es wohl noch ein paar Kameratests vom Team geben!

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Antwort von klusterdegenerierung:

Das ist doch quatsch, bloß weil es ein hoher iso Wert ist, muß es doch nicht rauschen und 2000 iso ist wie 800 ohne Slog, da hat man bei gutem Licht eher das Problem von Überbelichtung und muß ND zuschalten.
Bei mir rauscht da nix, ob DNG oder luschige 25Mbit AVC intern.

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Antwort von srone:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Das ist doch quatsch, bloß weil es ein hoher iso Wert ist, muß es doch nicht rauschen und 2000 iso ist wie 800 ohne Slog, da hat man bei gutem Licht eher das Problem von Überbelichtung und muß ND zuschalten.
Bei mir rauscht da nix, ob DNG oder luschige 25Mbit AVC intern.
nein muss es nicht, aber wenn du die base iso von 2000, ca 4 blenden unterbelichtest, kommst du, wenn du es wieder hochziehst auf eine vergleichbare iso 4 blenden darüber, also 32000, gain +24db, dass das rauscht ist wohl verständlich?

lg

srone

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Antwort von srone:

roki100 hat geschrieben:
@srone
was bleibt anderes übrig als das Ganze so zu retten? Und es sieht doch gut aus.
den fehler zu finden? damit es gar nicht so weit kommt?

lg

srone

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Antwort von Jott:

Das hilft doch alles nichts. Es muss ein Frame aus dem tatsächlich gedrehten Material her. Nur damit kann man beurteilen und ausprobieren, was zu retten ist. Es geht ja auch um Green Screen.

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Antwort von srone:

Jott hat geschrieben:
Das hilft doch alles nichts. Es muss ein Frame aus dem tatsächlich gedrehten Material her. Nur damit kann man beurteilen und ausprobieren, was zu retten ist. Es geht ja auch um Green Screen.
wenn der gemauso belichtet - nach monitor - ist, wie das dng oben, dann wissen wir es ja.

lg

srone

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Antwort von Darth Schneider:

Das sehe ich auch so wie Jott, solche Dinge kann man nicht mit reiner Theorie beschreiben und irgendwie mit Formeln und Mathematik definieren.
Und gerade bei Green Screen würde ich immer schauen und so exakt leuchten das es gar nix zu retten gibt, sonst hat man da eh verloren.

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Antwort von Pukeko:

Ich habe heute die Verantwortlichen zwar nicht angetroffen, habe aber drei Testdateien bekommen. Einmal einen Frame der DNG-Sequenz, um die es ja geht, dann eine EXR-Datei, von der ich nicht weiß, wie sie erzeugt wurde, und eine unbearbeitete MXF, die offenbar parallel aufgezeichnet wurde.

Zur Beachtung: Es ist der Anfang der Aufnahme. Es handelt sich um eine Kamerafahrt und die richtige Beleuchtung wirkt erst später. Von der MXF habe ich deshalb zwei Bilder ausgespielt. Eins, das ungefähr der Stelle des DNG- und EXR-Bildes entspricht und eins, welches das Ende der Fahrt zeigt. Mehr habe ich im Moment nicht. Vielleicht nächste Woche.

Link: https://nextcloud.webo.hosting/s/Jfktcx6NHTkzwWj

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