| AC3 5.1 selber basteln
Frage von Heiko Weinbrenner:
Hallo!
Geht obiges schon oder ist dies aus Lizensgründen nicht möglich? Gibt es bezahlbare Programme? AC3 2.0 gibts ja scheinbar mit BeSweet kostenlos.
Also ich hätte gerne ein Programm, dem man die 6 Kanäle als PCM übergibt, die dann vom Programm in eine AC3-Datei umgewandelt werden.
Danke!
MfG, Heiko.
Antwort von Ottfried Schmidt:
Heiko Weinbrenner wrote:
>Also ich hätte gerne ein Programm, dem man die 6 Kanäle als PCM >übergibt, die dann vom Programm in eine AC3-Datei umgewandelt werden.
Geht mit BeSweet. Aber für die Normkonformität der erzeugten Streams übernehme ich keinerlei Garantie.
Antwort von Heiko Weinbrenner:
Ottfried Schmidt schrieb:
> Geht mit BeSweet. Aber für die Normkonformität der erzeugten Streams > übernehme ich keinerlei Garantie.
Das mit der Konformität habe ich schon gelesen, soll besonders Pioneer Player treffen.
Aber ich habe im GUI nichts gefunden, wie das funktionieren soll- ist das noch nicht im GUI eingebunden oder bin ich nur blind?
Danke!
MfG, Heiko.
Antwort von Markus Knapp:
Heiko Weinbrenner schrieb: > Geht obiges schon oder ist dies aus Lizensgründen nicht möglich? > Gibt es bezahlbare Programme? > AC3 2.0 gibts ja scheinbar mit BeSweet kostenlos. > Also ich hätte gerne ein Programm, dem man die 6 Kanäle als PCM > übergibt, die dann vom Programm in eine AC3-Datei umgewandelt werden.
Also ich kenn da ein Programm, aber rein zur Codierung ist das wohl overkill: Steinberg Nuendo 2 mit Dolby Digital Encoder Plugin. Nuendo kann bis zu 10.2 (;ja, auch sowas gibts, bei Interesse kann ich mal nachgucken, wie da die Boxen verteilt werden), aber das Plugin kann AFAIR nur 5.1 encoden.
Gruß,
Markus
-- * Markus Knapp * http://www.markus-knapp.de * Videofilmproduktion * "Sein Gewissen war rein. Er benutzte es nie."
Antwort von Kai Raphahn:
Ottfried Schmidt wrote:
> Heiko Weinbrenner wrote:
>> Also ich hätte gerne ein Programm, dem man die 6 Kanäle als PCM >> übergibt, die dann vom Programm in eine AC3-Datei umgewandelt werden.
> Geht mit BeSweet. Aber für die Normkonformität der erzeugten Streams > übernehme ich keinerlei Garantie.
Hmmmz. Das letzte mal als ich die AC3-Fähigkeit von BeSweet getestet hatte, klang es schlechter als ein MP2 mit nidriger Bitrate.
Kai
-- Wenn etwas, das hätte schiefgehen können, /nicht/ schiefgegangen ist, wird es sich letzten Endes herausstellen, daß es besser gewesen wäre, /wenn/ es schiefgegangen wäre. (;Wolfgang Jaeth zu Murphys Gesetz)
Antwort von Heiko Weinbrenner:
Markus Knapp schrieb:
> Also ich kenn da ein Programm, aber rein zur Codierung ist das wohl > overkill: Steinberg Nuendo 2 mit Dolby Digital Encoder Plugin.
Ist dann auch vom Preis her Overkill...
MfG, Heiko.
Antwort von Heiko Weinbrenner:
Heiko Weinbrenner schrieb:
> Aber ich habe im GUI nichts gefunden, wie das funktionieren soll- ist > das noch nicht im GUI eingebunden oder bin ich nur blind?
Hallo!
Ich war wohl nur halb blind... Wie es geht steht in der F.A.Q. zu BeSweet.
Danke!
MfG, Heiko.
Antwort von Birger Jesch:
"Heiko Weinbrenner" schrieb im Newsbeitrag = AC3 5.1 selber basteln### > Hallo! > > Also ich hätte gerne ein Programm, dem man die 6 Kanäle als PCM > übergibt, die dann vom Programm in eine AC3-Datei umgewandelt = werden. > So was gab es mal vor langer Zeit von Sonic Foundry und nannte sich = "Sonic Foundry Soft Encode". Dort konnte man einfach 6 Wav-Mono-Dateien auf die entsprechenden Kanäle ziehen und als 5.1 encoden. Benutzt man = für Front und Rears Stereo-Wavs, werden diese entsprechend auf die linken = und rechten Kanäle gesplittet. Genial einfach. Wird leider nicht mehr = vertrieben.
> Danke! > Bitte
> MfG, Heiko.
Birger
Antwort von Heiko Weinbrenner:
Birger Jesch schrieb:
Hallo!
> So was gab es mal vor langer Zeit von Sonic Foundry und nannte sich "Sonic > Foundry Soft Encode". Dort konnte man einfach 6 Wav-Mono-Dateien auf > die entsprechenden Kanäle ziehen und als 5.1 encoden. Benutzt man für > Front und Rears Stereo-Wavs, werden diese entsprechend auf die linken und > rechten Kanäle gesplittet. Genial einfach. Wird leider nicht mehr vertrieben.
Hätte aber auch so an die 1000EUR gekostet, wie ich gerade sehe. Kann es sein, dass das zu 80% Dolby-Lizenz ist?
MfG, Heiko.
Antwort von Benjamin Spitschan:
Heiko Weinbrenner wrote: >> [...] "Sonic Foundry Soft Encode" [...] > > Hätte aber auch so an die 1000EUR gekostet, wie ich gerade sehe. > Kann es sein, dass das zu 80% Dolby-Lizenz ist?
Ja.
Es gibt/gab sogar noch eine Reihe weiterer Softwareencoder anderer Hersteller (;Digigram, Daikin/jetzt: Sonic, Minnetonka, usw.) in der gleichen Preiskategorie. Dann gibt es auch noch weitere günstigere Enco= der, die aber nur zweikanalig codieren können, z. B. das Plugin für TMPGEn= c. Zweikanaliges AC3 ist aber sinnfrei, da MPEG1 Audio Layer II stereo laut =
Spezifikation für DVD-Player Pflicht ist und für dieses Format gute E= ncoder zur Verfügung stehen (;z. B. toolame von Mike Cheng, dem Entwickler von = lame). Die genannten AC3-Encoder benutzen übrigens alle den gleichen Codec , un= d zwar den von Dolby - es gibt nämlich nur einen, und den baut Dolby auch= in seine Hardwareencoder ein. Allerdings gibt es mehrere Versionen bzw. Generationen. Der Besweet-Encoder hingegen stammt codemäßig auf dem ffmpeg-Projekt. Er ist mehr ein "Proof-of-Concept", der auf der vom ATSC =
freigelegten Spezifikation für einen standardgemäßen Decoder beruht= - sozusagen eine simpelste Form eines Encoders, welcher ohne psychoakustisches Modell arbeitet. Die Erforschung desselbigen macht i. d= . R. den Hauptentwicklungsaufwand bei modernen Codecs aus. Bei Lame z. B. hat man anfangs immer seine eigenen Ergebnisse mit denen d= es Fraunhofer-Codecs verglichen, der als Referenz galt. Später ist man dan= n dazu übergegangen, selber Hörproben auf wissenschaftlicher Basis zu m= achen. Das hat dazu geführt, daß Lame heutzutage dem Codec der ursprünglic= hen Entwickler überlegen ist, da letzere die Entwicklung schon längst als= abgeschlossen ansehen (;was selbst für den mp3-Nachfolger AAC schon gilt= ), während Lame immer noch ein bischen getunt wird. Offengelegt wurde das AC3-Format übrigens deshalb, weil es der Standardaudiocodec im amerikanischen Digitalfernsehen ATSC ist.
Grüße, Benjamin
Antwort von Ottfried Schmidt:
Benjamin Spitschan wrote:
>Zweikanaliges AC3 ist aber sinnfrei, da MPEG1 Audio Layer II stereo laut >Spezifikation für DVD-Player Pflicht ist
Das ist verkehrt! AC3 oder LPCM ist bei NTSC-Disks Pflicht, MP2 ist hier ein Kann und als einzige Audiospur sogar ausdrücklich verboten (;was die meisten Player aber nicht stört). Bei PAL ist MP2 als einzige Spur erlaubt, aber keine Pflicht. Außerdem hat AC3 2.0 bei 192 kbps eine Grenzfrequenz von 20 kHz, MP2 hat bei gleicher Bitrate aber nur 16 kHz. AC3 2.0 macht also sehr viel Sinn.
Antwort von Benjamin Spitschan:
Ottfried Schmidt wrote: >>Zweikanaliges AC3 ist aber sinnfrei, da MPEG1 Audio Layer II stereo lau= t >>Spezifikation für DVD-Player Pflicht ist > > Das ist verkehrt! AC3 oder LPCM ist bei NTSC-Disks Pflicht, MP2 ist > hier ein Kann und als einzige Audiospur sogar ausdrücklich verboten > (;was die meisten Player aber nicht stört). Bei PAL ist MP2 als einzig= e > Spur erlaubt, aber keine Pflicht.
Du verwechselst hier MPEG1 Layer II (;stereo) und MPEG2 Layer II mit Multichannel Extension (;bis zu 7.1). Das mit NTSC ist aber richtig. Wir sind hier aber nunmal in PAL-Land.
Die DVD FAQ [1] sagt:
| [...] the DVD Forum clarified in May of 1997 that [...] stereo MPEG aud= io | was mandatory for 625/50 discs.
und
| PAL players also have an MPEG or MPEG-2 audio decoder.
> Außerdem hat AC3 2.0 bei 192 kbps eine Grenzfrequenz von 20 kHz, MP2 > hat bei gleicher Bitrate aber nur 16 kHz.
Totaler Blödsinn. Begriffe wie Grenzfrequenzen haben nur in der analoge= n Welt einen Sinn. Alles andere hängt vom Encoder ab. Und möchtest Du m= ir weißmachen, daß der Layer-II-Encoder auf 32 kHz heruntersamplest?
Belege mir bitte solche Aussagen anhand wissenschaftlicher Hörtests, so= nst glaube ich nur, was ich selbst getestet hab.
> AC3 2.0 macht also sehr viel Sinn.
Dann sag mir bitte welchen.
Grüße, Benjamin
[1] http://www.dvddemystified.com/dvdfaq.html#3.6.2
Antwort von Ottfried Schmidt:
Benjamin Spitschan wrote:
>Belege mir bitte solche Aussagen anhand wissenschaftlicher Hörtests, sonst >glaube ich nur, was ich selbst getestet hab.
Antwort von Ottfried Schmidt:
Benjamin Spitschan wrote:
>Belege mir bitte solche Aussagen anhand wissenschaftlicher Hörtests, sonst >glaube ich nur, was ich selbst getestet hab.
Ich würde dafür ja ein Oszilloskop benutzen. Ist aussagekräftiger als Hörtests und auch viel objektiver. Jede gute WAVE-Editiong-Software kann Dir das beweisen, ist ein Kinderspiel...
Antwort von Benjamin Spitschan:
Ottfried Schmidt wrote: > Ich würde dafür ja ein Oszilloskop benutzen. Ist aussagekräftiger= als > Hörtests und auch viel objektiver.
Schon wieder totaler Blödsinn. Es handelt sich um Psychoakustikcoder. D= ie Wortbestandteile sagen schon alles: Der Coder nutzt Erkenntnisse der Psychoakustik aus. Diese Erkenntnisse wurden durch Hör tests (;"Akustik= ") nach wissenschaftlichen Methoden für Testverfahren an Menschen (;"Psychologie") gewonnen. Und ob diese Erkenntnis *richtig* ausgenutzt werden - sprich ob der Coder gute Resultate liefert -, muß man durch ebensolche Testverfahren verifizieren.
Ich hätte übrigens meine Schwierigkeiten damit, ein Oszilloskop zum B= eweis eines linearen Frequenzganges für ein beliebiges Signal zu verwenden. I= ch hoffe, Du meinst einen Spektralanalysator.
> Jede gute WAVE-Editiong-Software kann Dir das beweisen, ist ein > Kinderspiel...
Hast Du das tatsächlich mit jedem existieren Layer-II-Encoder ausprobie= rt? Nur so könntest Du beweisen, daß Layer II per se nicht Deine Anforder= ungen nach vollem Frequenzgang erfüllt. Und ich bezweifle stark, daß Du das= getan hast.
Du gehst übrigens auf dieses Argument der Implementierungsabhängigkei= t überhaupt nicht ein. Es liegt *mitnichten* an Layer II, falls einzelne =
codierte Dateien bei Dir nicht vollen Frequenzganz aufweisen, sondern *nu= r* am Encoder. *Nirgendwo* im Standard ISO 11172-3 steht etwas von einer Frequenzbegrenzung. Und *das* kann ich Dir beweisen.
Außerdem verschließt Du Dich zusätzlich noch der Frage nach der Sinnhaftigkeit der Angabe einer "Grenzfrequenz" bei Psychoakustik-Codern.= Mal locker mal einen Sweep oder noch schlimmer weißes Rauschen als Testsignal zu verwenden ist einfach sinnfrei. Zu diesem möchte ich Dir = als Lektüre mal einen Text von Prof. Brandenburg, dem "Erfinder" von Layer = III und AAC, nahelegen: [1], insb. 5.7: "The bandwidth myth". Im übrigen *w= ird* ein Sweep bis 20kHz mit toolame 0.2m frequenzlinear codiert. Der "Beweis"= liegt unter [2].
Ich warte gespannt auf Deine Antwort.
Grüße, Benjamin
[1] http://www.aes.org/publications/downloadDocument.cfm?accessID147031620= 00122117 [2] http://www-public.tu-bs.de:8080/~y0015868/sweep.mp2
Antwort von Heiko Nocon:
Benjamin Spitschan schrieb:
> Es handelt sich um Psychoakustikcoder. > Die Wortbestandteile sagen schon alles: Der Coder nutzt Erkenntnisse der > Psychoakustik aus. Diese Erkenntnisse wurden durch Hör tests > (;"Akustik") nach wissenschaftlichen Methoden für Testverfahren an > Menschen (;"Psychologie") gewonnen. Und ob diese Erkenntnis *richtig* > ausgenutzt werden - sprich ob der Coder gute Resultate liefert -, muß > man durch ebensolche Testverfahren verifizieren.
Genauso ist das. Das Vertrackte an diesen Psychakustik-Encodern ist, daß die extremen Kompressionsfaktoren nur dadurch erreicht werden, daß absichtlich Signalbestandteile weggelassen werden, die der Rezipient wahrscheinlich sowieso nicht wahrnehmen würde. Deswegen können nur Hörtests klären, ob das psychoakustische Modell stimmt, nach dem der Encoder festlegt, was genau unter den Tisch fallen darf.
Klassische Tests von Übertragungskanälen arbeiten mit diskreten Frequenzen. Damit kann man höchstens Encoder überführen, die sich die Arbeit etwas zu einfach machen, indem sie bestimmte Frequenzbereiche von vornherein aus ihren Betrachtungen rauslassen. Und selbst das muß noch kein Bug oder fehlendes Feature des Encoders sein, sondern kann sogar gewollt und ein nützliches Feature sein. Das klassische Beispiel für sowas ist Sprachübertragung über Kanäle mit sehr begrenzter Bandbreite. Hier wirkt sich eine präventionelle Begrenzung der Bandbreite positiv auf die Wahrnehmung des Rezipienten aus. Der hört nämlich sonst zusätzlich zur Sprache ein unangenehm im Gegentakt zum Nutzsignal moduliertes "Rauschen" (;Summe aus Umgebungsgeräuschen und Rauschen der Signalaufnahmetechnik), was sehr viel störender wirkt als wenn durch generelle Bandbreitenbegrenzung auch bestimmte Signalanteile der Sprache wegfallen.
Antwort von Ralf Fontana:
Benjamin Spitschan schrieb:
>Ich haette uebrigens meine Schwierigkeiten damit, ein Oszilloskop zum Beweis >eines linearen Frequenzganges fuer ein beliebiges Signal zu verwenden.
Ts, immer diese Theoretiker. Man nehme ein Signal mit linear steigender Frequenz (;Wobbler) und betrachte auf dem Oszi den abfallenden Pegel.
>hoffe, Du meinst einen Spektralanalysator.
Der liefert Dir keinen Frequenzgang.
>> Jede gute WAVE-Editiong-Software kann Dir das beweisen, ist ein >> Kinderspiel...
Das Kinder damit spielen mag man kaum bestreiten. [scnr]
-- Doping-Tests für die Sportler der Olympiade? Schön und gut. Aber wann gibts endlich Drogentests für die Berichterstatter?
Antwort von Benjamin Spitschan:
Ralf Fontana wrote: >>Ich haette uebrigens meine Schwierigkeiten damit, ein Oszilloskop zum B= eweis >>eines linearen Frequenzganges fuer ein beliebiges Signal zu verwenden. =
> > Ts, immer diese Theoretiker. Man nehme ein Signal mit linear > steigender Frequenz (;Wobbler) und betrachte auf dem Oszi den > abfallenden Pegel.
*Das* weis ich selbst. Die "Theoretikerkeule" prallt aber zurück. Weite= r unten im Text schrieb ich selber vom besagten Sweep. Nehme Du einen Rauschgenerator und zeige mir mal mit dem Oszi die Konstanz des Leistungsdichtespektrum ;). Und Musik ist nunmal ein nichtdeterministisch= es Signal.
>>hoffe, Du meinst einen Spektralanalysator. > > Der liefert Dir keinen Frequenzgang.
OK, erwischt. Aber nur begrifflich! Es ging darum, ob ein Musiksignal bis= 20 kHz linear wiedergegeben wird. Und das kann ich im Vergleich zum Original mit einem Spekki sehr wohl sehen.
Grüße, Benjamin
Antwort von Ralf Fontana:
:-)
-- Doping-Tests für die Sportler der Olympiade? Schön und gut. Aber wann gibts endlich Drogentests für die Berichterstatter?
Antwort von Ottfried Schmidt:
Benjamin Spitschan wrote:
> >Ich warte gespannt auf Deine Antwort.
Nö, ist doch schon alles gesagt. Wenn man nicht gerade mit Scheuklappen durch die Gegend rennt und sich nicht von den psychoakkustischen Tricks einlullen lässt, ist sowas nun mal leicht zu beweisen. Technbobabbel hin oder her - mich interessieren nur Fakten - messbare Fakten. Sie zu dem Thema z.B. auch die Messergebnisse bei edv-tipp.de - man muss ja nicht ständig alles wiederholen.
Antwort von Benjamin Spitschan:
Ottfried Schmidt wrote: >>Ich warte gespannt auf Deine Antwort. > > Nö, ist doch schon alles gesagt. Wenn man nicht gerade mit > Scheuklappen durch die Gegend rennt und sich nicht von den > psychoakkustischen Tricks einlullen lässt, ist sowas nun mal leicht z= u > beweisen.
LOL - tolle Antwort. Wenn ich nicht wüßte, daß Du sonst hochwertige= Beiträge lieferst, hielte ich Dich für einen Troll.
Nur noch mal zur Information: AC3 ist ein Verfahren, daß mit einem psychoakustischen Modell arbeitet.= Also muß man auch entsprechende Meßverfahren anwenden. Mit dieser Auffassung stehe ich auch nicht alleine da.
Und: Ich habe Dir mit der Layer-II-Datei mit dem Doppelsweep den Beweis geliefert, daß die volle Bandbreite möglich ist. Was willst Du also n= och?
Du vergleichst hier zwei Psychoakustikcoder miteinander, wobei Du die vorgefertigte Meinung hast, daß der eine der Bessere sei. Da frage ich =
Dich: Was bitte sollen psychoakustische Tricks sein? Mal zur Info: Layer = II ist ein Subbandcoder, während AC3 ein hybrider Transformationscoder und= damit deutlich "aggressiver" ist - vulgo: AC3 wendet mehr solcher Tricks =
an! Wenn Du die Verwendung von Fachbegriffen für "Technobabbel" hälts= t, dann kann ich Dir auch mehr helfen, als Dir den Tipp zu geben, Dich schla= u zu machen, um mitreden zu können.
BTW: Ich hab mal einen "Real-World"-Vergleich gemacht - zwei Musikstück= e mit viel perkussivem Anteil in 192 kbit/s einmal mit AC3 und einmal mit toolame codiert. Dann das Differenzsignal aus Original und decodierter Datei gebildet. Das Ergebnis: Bei AC3 finden sich *sehr deutlich* viele tonale Komponenten, man kann das Lied nachvollziehen und die Tonhöhe hö= ren. Bei Layer II hört man nur perkussive Artefakte. Außerdem ist der Gesamtpegel des Differenzsignals geringer Das heißt: AC3 "wirft" viel m= ehr an Information weg.
Ein weiteres Argument pro Layer II: Der Encoder verwirft Frequenzanteil über 18 kHz dann, wenn er gemäß= dem psychoakutischen Modell meint, daß sie sowieso nicht gehört würden.= AC3 behält sie hingegen immer bei, was zur Folge hat, daß bei gleicher Bi= trate denjenigen Frequenzbestandteilen, die man typischerweise auf alle Fälle= hört (;also im unteren und mitleren Bereich), weniger Bits zur Verfügu= ng stehen und somit die Qualität schlechter ist.
Mir scheint einfach, Du hast einfach keinen Plan davon - tut mir echt lei= d. Aber dann verbreite bitte auch kein Halbwissen. Informier Dich über mod= erne Audioquellencodierungsverfahren und lies den "Zwicker".
> Technbobabbel hin oder her - mich interessieren nur Fakten - > messbare Fakten.
Technobabbel - daß ich nicht lache. *Du* willst hier ohne Sinn und Vers= tand ein völlig ungeeignetes Meßverfahren anwenden, Hauptsache, die Zahlen= stimmen. *Das* ist Technikverblendung in Reinkultur.
Warum schaust Du Dir nicht die von mir bereitgestellte Datei an? Zu faul Da liefere ich Dir mit Deiner "Meßmethode" doch den Beweis!
> Sie zu dem Thema z.B. auch die Messergebnisse bei edv-tipp.de - man > muss ja nicht ständig alles wiederholen.
Den EDV-Tipp in allen Ehren - wenn die Messung Schrott oder die Methodik =
ungeeignet war, schon. Und diese "Bandbreitenmessung" mit rosa oder weiß= em Rauschen *ist* ungeeignet. Im Übrigen würde ich den Text mal richtig = lesen. Da steht nämlich drin, daß toolame im Gegensatz zu Procoder oder TMPG= Enc volle Bandbreite liefert. Somit zum dritten Mal: ES HÄNGT VOM ENCODER AB. Warum gehst Du darauf n= icht ein?
Grüße, Benjamin
Antwort von John Doe:
"Markus Knapp" schrieb im Newsbeitrag Re: AC3 5.1 selber basteln### > Also ich kenn da ein Programm, aber rein zur Codierung ist das wohl > overkill: Steinberg Nuendo 2 mit Dolby Digital Encoder Plugin.
Na, wer wird denn gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Nuendo 1.6 reicht doch völlig aus :-)
Antwort von Volker Schauff:
Heiko Weinbrenner wrote:
> Also ich hätte gerne ein Programm, dem man die 6 Kanäle als PCM > übergibt, die dann vom Programm in eine AC3-Datei umgewandelt werden.
Studierst du? Wenn ja: Habe mir gerade erst die Academic Version von Vegas5 DVD bestellt, hat mich 259$ plus Versand und Einfuhr gekostet. Wieviel das jetzt genau in Euro ist verrät mir die nächste Kreditkartenabrechnung. Deutsche Händler veranschlagen ca. 400 Euro für die Studentenversion.
Vegas selbst ist der wohl leistungsfähigste Videoeditor den ich kenne, der Audioeditor ist auch nicht zu verachten (;immerhin war Vegas ein Audio-Editor und Video kam erst später dazu). Dazu gibts 5.1 Panning (;LFE abtrennen, über 5 Boxen pannen) und passenden Export. Vorsicht: In Vegas 5 nur als 6 diskrete PCM-WAVs, erst der DVD-Architect und das AC3-Plugin lassen auch AC3-Sounds draus werden. Sprich du brauchst definitiv Vegas5 DVD oder den einzelnen AC3-Encoder-Plugin der etwa genauso teuer ist wie das Upgrade von Vegas 5 auf 5 DVD wenn man den DVD-Architect zukauft. DVD-Architect als Authoring-Software ist übrigens auch nicht zu verachten, mir perönlich gefällt zwar die Strukturdarstellung von DVDLab Pro optisch besser aber das macht den Architect auch nicht weniger leistungsfähig.
Also als Student der noch eine leistungsfähige Videosoftware braucht und AC3-Export haben will: Vegas5 DVD
Als Nicht-Student... öhm 650$ und aufwärts in Amerika, 800 Euro und Aufwärts (;schon bis zu 1000 Euro gesehen hier)... Ich glaub da hast du schon billigere Lösungen mit Kanonen auf Spatzen beschrieben.
Solltest du Vegas5 ohne DVD haben und deshalb was suchen das aus 6 PCMs ein AC3 bastelt, gönn dir doch das ca. 250 Euro teure Upgrade auf DVD mit DVD-Architect und AC3-Export. Vor allem dehsalb so mächtig, da sich die Programme gegenseitig unter die Arme greifen.
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
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