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15frames/30sec- vs. 1frame/sec-ZEITRAFFER:Bitte um Erfahrungsberichte!!!




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Frage von Henry_Lee:


Hallo!

Interessiert habe ich einige aeltere Postings zum Thema Zeitraffer gelesen. Habe aber folgenden Aspekt nicht entdeckt: Bitte schreibt mir doch euere Erfahrungsberichte bzgl. der 2 Systeme: 15frames/30sec- vs. 1frame/sec-ZEITRAFFER.

Ich moechte mir eine Camera mit Zeitrafferfunktion kaufen.
Ueberraschend habe ich festgestellt, dass die guten (;alten) Cams wie Sony VX2000, oder die Canon XL1S zwar eine "Zeitrafferfunktion" haben, allerdings nicht so, wie ich mir das gedacht haette: Man kann einstellen, wieviele Vollbilder aufgenommen werden sollen zB 15, 25 (;aber nicht weniger - die sprechen von 1 Sek, oder 0,5 Sek)... und das Intervall zB 30, 60, ... sec.

Die neue Sony HC90 zB, macht aber ein Vollbild pro Zeiteinheit zB pro 1 Sekunde. Das muesste doch viel besser sein oder?

Hat jemand Erfahrung mit beiden Techniken? Wieso haben die Halbproficams jenes "System" und ist das wirklich fuer Zeitraffer zu gebrauchen, wenn man zB einen Sonnenuntergang raffen will?


Ich besitze seit 2001 die Canon XL1. Damals hatte ich keine Ahnung, dass im selben Jahr der Nachfolger XL1S rauskommen wird. Das aergert mich heute noch, denn die S hat alle Verbesserungen, die ich ziemlich oft bei der XL1 vermisse; u.a. eben auch die Intervallaufnahme fuer Zeitraffer.

Auf jeden Fall will ich mir jetzt noch eine Cam kaufen, die gute Zeitrafferaufnahmen moeglich macht und mit der man auch gut im Dunkeln filmen kann.
Nachdem die bei Sony voellig unfaehig sind eine kompetente Beratung per Mail oder Telefon durchzufuehren, habe ich mir muehsam alle(;!) Bedienugsanleitungen selbst heruntergeladen und durchgesehen.
Das Ergebnis:
Die HC90 ist die einzige mit "1Frame-Zeitraffer" und 5 Lux Lichtsensitivitaet (;was sowieso nicht so besonders ist).
Die HC42 und die PC1000 koennen auch "1Frame-Zeitraffer" haben aber 7 Lux!
Anfuegen muss ich noch an dieser Stelle, dass ich nur miniDV-Cams angesehen habe und NUR DIESE kommen fuer mich in Frage.

Was mich aber besonders aergert ist, dass man jetzt bei Sony kein externes Standardmikro mehr anschliessen kann: Die haben jetzt einen "Shoe" wo nur spezielle zusaetzliche Mikros befaestigt und gleichzeitig angeschlossen werden koennen. Die Klinkebuchse ist verschwunden!

Gibt es von anderen Herstellern auch miniDV-Cams, die "1Frame-Zeitraffer" koennen, und die mich auch bzgl. Gain bzw. Lichtsensitivitaet befriedigen wuerden (;2 Lux)?
Oder ist die Intervallmethode mit 15 frames hintereinander genauso gut geeignet fuer Zeitraffer, so dass ich mir noch die alte Sony VX2100 kaufe?




Antwort von Axel:

Wenn die zu raffende Zeit unter 90 Minuten liegt, nehme normal auf, und gebe im Schnittprogramm unter "Geschwindigkeit" eine höhere Prozentzahl an. Zieht sich der Aufnahmevorgang über Tage und Wochen, nimmst du am besten eine digitale Fotokamera.
Die ZeitLUPE, d.h. die verlangsamte Wiedergabe, ist das, was nicht sauber interpoliert werden kann.



Antwort von Henry_Lee:

"Axel" wrote:
Wenn die zu raffende Zeit unter 90 Minuten liegt, nehme normal auf, und gebe im Schnittprogramm unter "Geschwindigkeit" eine höhere Prozentzahl an. Zieht sich der Aufnahmevorgang über Tage und Wochen, nimmst du am besten eine digitale Fotokamera.



Das ist aber nicht die Antwort auf meine Frage. Denn es steht fest, dass ich eine Cam mit Zeitrafferfunktion will; ganz sicher will ich nicht im Schnittprogramm die Geschwindigkeit schneller abspielen lassen.

Ich wuerde gerne wissen, ob jemand Erfahrung hat mit Cams, die 1 Vollbild pro Zeiteinheit machen und mit solchen, die mind. 15 Vollbilder pro Zeiteinheit machen als Zeitraffer...



Antwort von Gustav69:

Hi,
Folgendes habe ich unter http://www.bealecorner.com/trv900/tips.html
aufgeschnappt (;dort gehts um die -gebraucht noch erhältliche- Sony trv900). Scheint nicht schlecht zu sein. Ob man so erreichen kann, was Du letztlich willst, kann ich mangels Sachkenntnis nicht recht beurteilen:
Gruss
ph

1. Charge your batteries up all the way. I use a NP750 which gives me about 5
hours of timelapse recording.

2.Set your white balance balance to outdoor or indoor, not automatic.
Automatic will tend to fluctuate outdoors with shadows, and may make your
time-lapse look bad because of quick color changes.

3. I have it record 1 sec of video every minute, and then when I capture it
into Premiere, I use Stop MotionStop Motion im Glossar erklärt capture during playback. I tell it to
grab 60 frames per minute, which basically means that it will now grab one
frame of every second played back.

In the end, 5 hours = 300 minutes is compressed to 300 frames, or 5 seconds.
Just perfect for a video snippet.



Antwort von Axel:

Quote:
Das ist aber nicht die Antwort auf meine Frage. Denn es steht fest, dass ich eine Cam mit Zeitrafferfunktion will; ganz sicher will ich nicht im Schnittprogramm die Geschwindigkeit schneller abspielen lassen.

Ich wuerde gerne wissen, ob jemand Erfahrung hat mit Cams, die 1 Vollbild pro Zeiteinheit machen und mit solchen, die mind. 15 Vollbilder pro Zeiteinheit machen als Zeitraffer...


Hallo Henry_Lee,
wollte dir ja nur eine praktikable Alternative aufzeigen. Der Zeitraffer bei der VX2000 jedenfalls, soviel ist sicher, ist für die Tonne. Keine flüssige Bewegung. 1 B/s ist hierfür die Voraussetzung. Muss natürlich ein Vollbild sein. Evtl. kann die XL1 bzw. XL2 das. Bedenke aber, dass wenn du die Zeitrafferaufnahme in einem Interlaced-Video einsetzt, du die Aufnahme ohnehin neu rendernrendern im Glossar erklärt musst, da du sonst trotz 25 B/s ruckelige Bewegungen im Vergleich zum umgebenden Material erhältst. Es wäre gut, wenn du näher beschreiben könntest, warum die digitale Beschleunigung (;qualitativ der "stop motion" - Methode vorzuziehen) für dich nicht in Frage kommt.
Viele Grüße,
Axel



Antwort von Markus:

Quote:
Folgendes habe ich unter http://www.bealecorner.com/trv900/tips.html
aufgeschnappt (;dort gehts um die -gebraucht noch erhältliche- Sony trv900).

Ich finde die beschriebene Methode ganz gut (;auch wenn der Link nicht mehr funktioniert), wenn man unbedingt eine Videokamera für die Aufnahme des Zeitraffers einsetzen möchte. Die Intervall-Aufnahme bieten auch aktuelle Camcorder.

Verwandtes Thema:
Ein Gebäude entsteht. Intervallschaltung, Zeitraffer??



Antwort von Henry_Lee:

"Axel" wrote:

Hallo Henry_Lee,
wollte dir ja nur eine praktikable Alternative aufzeigen. Der Zeitraffer bei der VX2000 jedenfalls, soviel ist sicher, ist für die Tonne. Keine flüssige Bewegung. 1 B/s ist hierfür die Voraussetzung. Muss natürlich ein Vollbild sein. Evtl. kann die XL1 bzw. XL2 das.


Hallo Axel!

Danke fuer deine Antwort. Das bringt mich wesentlich weiter. Gut zu wissen, dass die VX2000 das nicht gut macht. Die XL1S macht das von der Methode her genauso - das weiss ich. Somit sind also beide dafuer nicht zu gebrauchen. Nur komisch, dass das die Halbproficams sind und trotzdem das Ergebnis so schlecht ist, aber was solls.


"Axel" wrote:

Bedenke aber, dass wenn du die Zeitrafferaufnahme in einem Interlaced-Video einsetzt, du die Aufnahme ohnehin neu rendernrendern im Glossar erklärt musst, da du sonst trotz 25 B/s ruckelige Bewegungen im Vergleich zum umgebenden Material erhältst.


Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich hier richtig verstehe:
Ich kann also nicht im selben Projekt einen Film bearbeiten (;und anschliessend exportieren), in dem ich "normale" und geraffte Szenen hintereinander reinbringe, ohne das das spaeter ruckelt? Ich muesste also die normalen extra und die gerafften Szenen extra bearbeiten?
Wieso?


"Axel" wrote:
Es wäre gut, wenn du näher beschreiben könntest, warum die digitale Beschleunigung (;qualitativ der "stop motion" - Methode vorzuziehen) für dich nicht in Frage kommt.


Nun, ich habe gedacht, dass es eben umgekehrt ist: Dass stop motion qualitativer ist. Wenn wir davon ausgehen, dass ich mit 1 Vollbild / sek aufnehme, bedeutet das die 25-fache Beschleunigung. D.h. also, wenn ich die Beschleunigungsmethode waehle, ich 2500% im Schnittprogramm fuer Geschwindigkeit eingeben muss. Da muessen ja irre Streifen im Bild entstehen. Hier ueberlege ich gerade... vielleicht lassen sich diese verhindern, indem man die Halbbilder in ein ganzes umwandelt, ich glaube im Premiere gibt es diese Funktion. Ist das Bild dann aber wirklich qualitativ?
Wieso ist Beschleunigung qualitativer? Beschreib mir deine Erfahrungen.

Wenn ich ca 2 Minuten Film haben will (;das ist was ich ungefahr brauche), muss ich 50 Minuten aufnehmen. 50 Minuten Bandmaterial ist zwar noch nicht irsinnig viel, aber trotzdem ist es Aufwand: Capturen tue ich in ca. 5 Minuten-Bloecken (;keine laengeren, da Absturzerfahrung usw.). Das sind dann 10, wo ich jedesmal nur schwer den genauen Punkt finde, bei welchem FrameFrame im Glossar erklärt es weiter geht, da sich die Umgebung nur langsam veraendert; trotzdem kann es einen Ruck geben (;wenn zB ein Vogel uebern Himmel fliegt). Und es ist doch recht viel Material im Projekt, wenn der ganze Film ca. 60 Minuten ist und eine auf 2 Minuten geraffte Szene enthaelt. Das sind dann 60 + 50 Minuten im Projekt (;hoffentlich macht da Premiere keine Schwierigkeiten...).



Antwort von Markus:

"Henry_Lee" wrote:
Capturen tue ich in ca. 5 Minuten-Bloecken (;keine laengeren, da Absturzerfahrung usw.).

Hast Du denn das Zeitraffer-Capturen mit ScenalyzerLIVE schon ausprobiert? Vielleicht läuft Dein Rechner die 60 Minuten ohne Absturz durch... es werden ja nur wenige Bilder pro Zeiteinheit gespeichert.



Antwort von Krämer73:

"Henry_Lee" wrote:
Nun, ich habe gedacht, dass es eben umgekehrt ist: Dass stop motion qualitativer ist. Wenn wir davon ausgehen, dass ich mit 1 Vollbild / sek aufnehme, bedeutet das die 25-fache Beschleunigung. D.h. also, wenn ich die Beschleunigungsmethode waehle, ich 2500% im Schnittprogramm fuer Geschwindigkeit eingeben muss. Da muessen ja irre Streifen im Bild entstehen. Hier ueberlege ich gerade... vielleicht lassen sich diese verhindern, indem man die Halbbilder in ein ganzes umwandelt, ich glaube im Premiere gibt es diese Funktion. Ist das Bild dann aber wirklich qualitativ?
Wieso ist Beschleunigung qualitativer? Beschreib mir deine Erfahrungen.


Hallo Henry Lee,
was hindert dich, einen Test zu machen? Nehme fünf Minuten lang Wolken auf und capture das. Dann beschleunige auf 2500 %. Es wird gerendert. Das Ergebnis ist: Die Wolken rasen über den Himmel. Dasselbe in Stop MotionStop Motion im Glossar erklärt, wie auch immer realisiert, sagen wir, es ginge automatisch mit einer Digi-Fotokamera. Die Bilder würdest du als Footage importieren. Du hättest also 300 Jpegs, die ja Vollbilder sind. Diese kannst du in ein Projekt mit normalen PALPAL im Glossar erklärt Voreinstellungen ziehen. Hier muß auch zunächst gerendertgerendert im Glossar erklärt werden. Das Ergebnis ist dasselbe, aber: Die Bewegungen sind nicht weich. Das ist bei Stop MotionStop Motion im Glossar erklärt immer so und hat mit dem Zeilensprung zu tun. Die Abhilfe besteht darin, "Bildüberblendung" anzuwenden. Die Bildüberblendung rechnet aus den 25 Vollbildern, die mit dem einfachen Import in interlaced-PAL in 50 Halbbilder mit sich wiederholender Bildinformation gerendertgerendert im Glossar erklärt würden, eine neue Datei mit den ungeraden Zeilen aus dem ersten und geraden Zeilen aus dem nachfolgenden Vollbild, usw. Danach ist alles o.k., aber warum so kompliziert, wenn"s auch einfach geht?
Mit der digitalen Beschleunigung bei 2500 % werden (;bei aktivierter Bildüberblendung) nicht jede Sekunde zwei Halbbilder rausgepickt, sondern ein Querschnitt der gesamten Bildinformation errechnet. Somit wird für die ziehenden Wolken eine Bewegungsunschärfe interpoliert, die in den einzelnen Frames gar nicht vorhanden war. Probier"s aus, halte die Bilder an. Das Ergebnis ist eine absolut natürliche Bewegung in nur einem Rendervorgang.
Puristen könnten einwenden, dass die einzelnen Bilder "falsch" sind. Für wissenschaftliche Zwecke wären sie also nicht zu gebrauchen. Auch ist natürlich die Bildauflösung strenggenommen schlechter als bei den Vollbildern (;ist immer so bei interlaced), aber der ganze Witz eines Zeitraffers ist eine flüssige zeitliche Auflösung.




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