Das großflächige Influencer-Marketing muss schließlich finanziert werden. Aber die Entwicklung hin zu den aktuellen Preisen ist schon wuchtig.freezer hat geschrieben: Do 16 Jul, 2026 10:52 Bei Dehancer drehen die völlig durch - ich hab für die Perpetual License noch 299,- bezahlt, mittlerweile wollen sie von einer Einzelperson 999,- und von Unternehmen 1999,- dafür.
Dann werden die vielleicht auch bald den Adobe-Effekt erleben:Saint.Manuel hat geschrieben: Do 16 Jul, 2026 11:16Das großflächige Influencer-Marketing muss schließlich finanziert werden. Aber die Entwicklung hin zu den aktuellen Preisen ist schon wuchtig.freezer hat geschrieben: Do 16 Jul, 2026 10:52 Bei Dehancer drehen die völlig durch - ich hab für die Perpetual License noch 299,- bezahlt, mittlerweile wollen sie von einer Einzelperson 999,- und von Unternehmen 1999,- dafür.
Das klingt sehr cool. :-)freezer hat geschrieben: Do 16 Jul, 2026 15:22 Ziel war es, ein Tool zu erschaffen bei dem man an den Reglern herumspielt und in kurzer Zeit tolle Ergebnisse bekommt - eine Farbstimmung erschafft, nicht einen existierenden Analogfilmstock nachahmt.
Alle Parameter wirken in diesem Dichtefarbraum und man kann das Bild weder clippen noch crushen. Man kann die Farbsättigung voll reindrücken bis es weh tut - aber das Ziel war immer ein gefälliges Bild zu erzeugen ohne es zu brechen (- gut es gibt Kombinationen an Parameter da gelingt das, aber das würde eh niemand als gefälliges Bild mehr ansehen).
Dafür kann man in kurzer Zeit echt schöne, analogfilmhafte Ergebnisse erzielen .
Hast Du auch die spektrafilm-flow Version ausprobiert? Sie soll wenigr Parameterund Funktoinen in der UI zeigen und so einfacher zu bedienen sein - aber mir ist nicht klar, ob sie so auch schneller per Defaulteinstellungen vorzeigbare Ergebnsse bringt....(schreibe gerade ne News zu spectrafilm und erwähne da auch Deine Kritik ;-)freezer hat geschrieben: Do 16 Jul, 2026 15:22 Ich habe jetzt ein bisschen damit herumgespielt, das Manual quergelesen.
Viele interessante Dinge sind dabei - aber das Tool leidet unter massiven Usability-Problemen.
Man hat ewig viele Parameter zur Verfügung - aber wenn Du nicht gerade ein Experte in Analogfilmentwicklung bist, stehst Du vor der Vielzahl an Reglern und denkst Dir - ok? Du drehst an einem Regler und versucht herauszufinden, was ändert sich, wie beeinflusst der Parameter - aber oft genug passiert fast gar nichts.
Es fängt schon damit an, dass man es auf ein gut entwickeltes RAW legt - und dann sieht das Defaultergebnis wie Grütze aus - und man weiß nicht warum.
Man kann Stocks in der Printer Simulation auswählen - da ist das Bild plötzlich negativ, aber man weiß nicht genau wieso, sind ja alle Stocks in der selben Liste.
Dann gibt es flächige Schwarzwerte - da kann man dann an Reglern drehen, bis es halbwegs passt.
Aber warum bekomme ich nicht Out of the Box ein gefälliges Bild und kann es dann iterativ verhunzen?
Dehancer hat ja auch bei einigen Stellen ein ähnliches Problem, bestimmte Inputspaces haben für mich zB überhaupt nie wie vorgesehen funktioniert.
Versuch mal bitte diese LUT von mir - stammt direkt aus FARBKLANGRAUM:scrooge hat geschrieben: Do 16 Jul, 2026 15:44
Das klingt sehr cool. :-)
Zu spektrafilm OFX:
Ich habe es im Davinci YRGB Farbraum auf einige Apple LOG 2 ProRes Clips angewendet und hatte gleich ein vernünftiges Bild als Grundlage.
Gut finde ich, dass man in der Film Stock Emulation z.B. Kodak Vision3 50D einstellen kann und direkt darunter dazu passend in der Print Stock Emulation Kodak Vision 2383.
Wenn ich es mit meinen bisherigen Grades vergleiche (mit Phantom LUT, JVKE und anderen) spricht es mich sehr an.
Aber es stimmt schon, dass es viele Einstellungen gibt, für die man noch weitere Infos bräuchte.
Es ist aber auch gerade erst "auf den Markt" gekommen.
Klar, die LUT ist ja nur eine Parameter-eingebackene Version dessen, was ich im FARBKLANGRAUM eingestellt habe. Ich habe das an einen Kodak Vision 3 Filmstock per Auge angenähert - basierend auf ein paar Beispielbildern aus dem Netz, ohne irgendeine Messungen.Sicki hat geschrieben: Do 16 Jul, 2026 20:16 Habe deine LUT eben mal auf RED Raw Material ausprobiert. Im Anhang einmal vs. Standard-Rec.709-Conversion. Finde als Startpunkt um dann dran zu drehen, greift es schon relativ stark in die Farben ein.
Außerdem einfach zum Vergleich einmal spektralfilm OFX und Filmbox Pro jeweils mit Kodak Vision3 250D auf 2383 geprinted. Alles so OOTB wie möglich.

Programmierst du da richtig selbst von Hand oder läuft da Vibe-Coding?freezer hat geschrieben: Do 16 Jul, 2026 15:22 Ich habe jetzt ein bisschen damit herumgespielt, das Manual quergelesen.
Viele interessante Dinge sind dabei - aber das Tool leidet unter massiven Usability-Problemen.
Man hat ewig viele Parameter zur Verfügung - aber wenn Du nicht gerade ein Experte in Analogfilmentwicklung bist, stehst Du vor der Vielzahl an Reglern und denkst Dir - ok? Du drehst an einem Regler und versucht herauszufinden, was ändert sich, wie beeinflusst der Parameter - aber oft genug passiert fast gar nichts.
Es fängt schon damit an, dass man es auf ein gut entwickeltes RAW legt - und dann sieht das Defaultergebnis wie Grütze aus - und man weiß nicht warum.
Man kann Stocks in der Printer Simulation auswählen - da ist das Bild plötzlich negativ, aber man weiß nicht genau wieso, sind ja alle Stocks in der selben Liste.
Dann gibt es flächige Schwarzwerte - da kann man dann an Reglern drehen, bis es halbwegs passt.
Aber warum bekomme ich nicht Out of the Box ein gefälliges Bild und kann es dann iterativ verhunzen?
Dehancer hat ja auch bei einigen Stellen ein ähnliches Problem, bestimmte Inputspaces haben für mich zB überhaupt nie wie vorgesehen funktioniert.
Mir fällt das deswegen so stark auf, weil ich seit Wochen selbst an einem Plugin dieser Art feile - FARBKLANGRAUM. Allerdings kein OFX, sondern eine DCTL. Und da gibt es auch viele Parameter (derzeit 45) - aber OOTB kommt das gleiche Bild raus, wie man reinschickt.
Mein Konzept ist ein virtuelles Filmnegativ - keine Nachahmung von Filmstocks. Es gibt keine parametrisierten Analogfilm-Simulationspresets. Es gibt kein Haliation, kein Diffuse und kein Grain - das war alles nicht das Ziel.
Ziel war es, ein Tool zu erschaffen bei dem man an den Reglern herumspielt und in kurzer Zeit tolle Ergebnisse bekommt - eine Farbstimmung erschafft, nicht einen existierenden Analogfilmstock nachahmt.
Alle Parameter wirken in diesem Dichtefarbraum und man kann das Bild weder clippen noch crushen. Man kann die Farbsättigung voll reindrücken bis es weh tut - aber das Ziel war immer ein gefälliges Bild zu erzeugen ohne es zu brechen (- gut es gibt Kombinationen an Parameter da gelingt das, aber das würde eh niemand als gefälliges Bild mehr ansehen).
Dafür kann man in kurzer Zeit echt schöne, analogfilmhafte Ergebnisse erzielen.
Wirklich? Ich sehe da einfach weniger Zeichnung bzw. früheres Clipping zu einer monochromen Fläche:stip hat geschrieben: So 19 Jul, 2026 17:04 Ich finde das Rolloff schon filmischer, es werden ja mehr Infos in den Highlights komprimiert, das wirkt zwar wie weniger Information aber eben auch sanfter oder "cremiger", durchaus eine Filmeigenschaft.
Wahrscheinlich bin ich viel zu pingelig. (Und habe eine vielleicht etwas obsessive Abneigung gegen geclippte Spitzlichter und fehlende Zeichnung...)72cu hat geschrieben: So 19 Jul, 2026 19:38 Nimmt man solche Feinheiten beim normalen Sehen eines Films wahr, wenn auch vielleicht nur unterbewusst?
Moin freezer,freezer hat geschrieben: Do 16 Jul, 2026 15:22 Ich habe jetzt ein bisschen damit herumgespielt, das Manual quergelesen.
Viele interessante Dinge sind dabei - aber das Tool leidet unter massiven Usability-Problemen.
Man hat ewig viele Parameter zur Verfügung - aber wenn Du nicht gerade ein Experte in Analogfilmentwicklung bist, stehst Du vor der Vielzahl an Reglern und denkst Dir - ok? Du drehst an einem Regler und versucht herauszufinden, was ändert sich, wie beeinflusst der Parameter - aber oft genug passiert fast gar nichts.
Es fängt schon damit an, dass man es auf ein gut entwickeltes RAW legt - und dann sieht das Defaultergebnis wie Grütze aus - und man weiß nicht warum.
Man kann Stocks in der Printer Simulation auswählen - da ist das Bild plötzlich negativ, aber man weiß nicht genau wieso, sind ja alle Stocks in der selben Liste.
Dann gibt es flächige Schwarzwerte - da kann man dann an Reglern drehen, bis es halbwegs passt.
Aber warum bekomme ich nicht Out of the Box ein gefälliges Bild und kann es dann iterativ verhunzen?
Dehancer hat ja auch bei einigen Stellen ein ähnliches Problem, bestimmte Inputspaces haben für mich zB überhaupt nie wie vorgesehen funktioniert.
Mir fällt das deswegen so stark auf, weil ich seit Wochen selbst an einem Plugin dieser Art feile - FARBKLANGRAUM. Allerdings kein OFX, sondern eine DCTL. Und da gibt es auch viele Parameter (derzeit 45) - aber OOTB kommt das gleiche Bild raus, wie man reinschickt.
Mein Konzept ist ein virtuelles Filmnegativ - keine Nachahmung von Filmstocks. Es gibt keine parametrisierten Analogfilm-Simulationspresets. Es gibt kein Haliation, kein Diffuse und kein Grain - das war alles nicht das Ziel.
Ziel war es, ein Tool zu erschaffen bei dem man an den Reglern herumspielt und in kurzer Zeit tolle Ergebnisse bekommt - eine Farbstimmung erschafft, nicht einen existierenden Analogfilmstock nachahmt.
Alle Parameter wirken in diesem Dichtefarbraum und man kann das Bild weder clippen noch crushen. Man kann die Farbsättigung voll reindrücken bis es weh tut - aber das Ziel war immer ein gefälliges Bild zu erzeugen ohne es zu brechen (- gut es gibt Kombinationen an Parameter da gelingt das, aber das würde eh niemand als gefälliges Bild mehr ansehen).
Dafür kann man in kurzer Zeit echt schöne, analogfilmhafte Ergebnisse erzielen.
Das kann man im Plugin einstellen. Also in Deinem Fall Davinci WideGamut + Davinci Intermediate als Input-Farbraum und - Gamma, plus Rec709 Gamma 2.4 als Ausgabe.scrooge hat geschrieben: Mo 20 Jul, 2026 00:34 Eine Frage dazu an die Fachleute:
Wenn ich die Projekteinstellungen in Resolve einstelle auf Davinci YRGB und den Farbraum auf Davinci WG Intermediate und dann das spektrafilm OFX auf einen LOG Clip anwende - werden dann alle Manipulationen des Plugins im Wide Gamut Farbraum vorgenommen und die Rec709 Konversion kommt (obwohl sie oben steht) an letzter Stelle?
Wenn das Material Apple Log2 ist.scrooge hat geschrieben: Mo 20 Jul, 2026 00:46 Das hatte ich versucht, es sieht aber nur „richtig“ aus, wenn ich Apple LOG 2 als Eingangssignal für meine Aufnahmen mit dem iPhone 17 Pro einstelle.
Du musst erst Apple Log2 - mit einer CST- Node - in DaVinci WideGamut + Davinci Intermediate wandeln. Ansonsten ist Deine ganze Pipeline, fürchte ich, Murks...scrooge hat geschrieben: Mo 20 Jul, 2026 00:46 Das hatte ich versucht, es sieht aber nur „richtig“ aus, wenn ich Apple LOG 2 als Eingangssignal für meine Aufnahmen mit dem iPhone 17 Pro einstelle.
Bist du sicher?cantsin hat geschrieben: Mo 20 Jul, 2026 01:48 Du musst erst Apple Log2 - mit einer CST- Node - in DaVinci WideGamut + Davinci Intermediate wandeln. Ansonsten ist Deine ganze Pipeline, fürchte ich, Murks...

