Finde ich auch.Funless hat geschrieben:...finde ich.
Finde ich auch.Funless hat geschrieben:...finde ich.
Genau darum geht´s aber. Man kann eben nicht aus jedem Thema gestalterisch einen so genannten "Hollywood"-Film machen. Noch dazu wenn der monetäre, technische und personelle Background nicht da ist. Es gibt dafür auch gar keinen Grund. Diese ganze Seuche ist entstanden, als es vor vielen Jahren durch plötzlich videografieren könnende Fotoapparate für kleines Geld möglich wurde, dem Look des DOF-freien Videos zu entkommen. Seit gefühlten Jahrzehnten nutzt nun jeder Möchtegern diese neuen Optionen bis zum Erbrechen so dass man es nicht mehr sehen kann und rührt das Ganze noch in einen unerträglichen Farbbrei. Seit Neuestem werden, um alledem noch die Krone aufzusetzen, diese ganzen Schöpfungen noch zusätzlich mit Timelapse abgefüllt. Die medizinische Forschung reagiert bereits, denn die Fälle von Augenkrebs nehmen sprunghaft zu.Peppermintpost hat geschrieben:..mit einem hochzeitsvideo von stefan zu vergleichen finde ich aber nicht fair, weil stefan eine hochzeit dokumentiert und versucht dabei einen kino feeling aufkommen zu lassen...
Da ist gar nichts Schlechtes dran, denn ohne Träume wäre der Mensch arm. Es tut mir auch wirklich leid dass du es warst, der die Breitseite abbekommen hat, denn mein Unmut richtet sich in diesem Zusammenhang eigentlich nicht gegen dich, sondern gegen die aktuelle Situation. Also ganz aufrichtig sry. Vielleicht nimmst du ja aber auch die Gelegenheit zum Anlass eine Evolutionsstufe deiner kreativen Entwicklung zu überspringen, hörst damit auf mit dem Strom zu schwimmen und beginnst schon heute mit dem Look von Morgen. Wie dieser aussieht? Nimm einfach das arithmetische Mittel aus "Back to the roots" und "weniger ist mehr"Starshine Pictures hat geschrieben:Und ja, wir träumen tatsächlich vom grossen Kino. Und da ist sicher auch nichts schlechtes dran.
axel ich wiederspreche dir da nicht, ich kann auch durchaus nachvollziehen was du meinst, aber deine vorstellung wie ein bild aussehen muss ist genau so wenig der stein der weisen wie es der "möchtegern kino look" der dslr fraktion ist. es spiegelt deinen geschmack wieder und das ist ja vollkommen ok, keiner verurteilt dich dafür. nur dein geschmack ist genau so richtig oder falsch oder halt subjektiv wie meiner als vertreter der mini spielbergs.axl* hat geschrieben:
Man kann eben nicht aus jedem Thema gestalterisch einen so genannten "Hollywood"-Film machen. Noch dazu wenn der monetäre, technische und personelle Background nicht da ist. Es gibt dafür auch gar keinen Grund. Diese ganze Seuche ist entstanden, als es vor vielen Jahren durch plötzlich videografieren könnende Fotoapparate für kleines Geld möglich wurde, dem Look des DOF-freien Videos zu entkommen. Seit gefühlten Jahrzehnten nutzt nun jeder Möchtegern diese neuen Optionen bis zum Erbrechen so dass man es nicht mehr sehen kann und rührt das Ganze noch in einen unerträglichen Farbbrei. Seit Neuestem werden, um alledem noch die Krone aufzusetzen, diese ganzen Schöpfungen noch zusätzlich mit Timelapse abgefüllt. Die medizinische Forschung reagiert bereits, denn die Fälle von Augenkrebs nehmen sprunghaft zu.
Ich kann nur hoffen, dass es schnell geht mit "back to the roots".
Welches meinst du?wolfgang hat geschrieben:Persönlich finde ich die Farben des oben verlinkten X70 Materials auch eher stark gesättigt...
Seit einigen Tagen denke gelegentlich darüber nach, ob man mit einem externen Belichtungsmesser wie dem Gossen Starlite2 überhaupt den Dynamikbereich, ausgedrückt in Blendenstufen, korrekt messen kann. Selbst die 1 Grad Messung über den integrierten Sucher ist und bleibt ja eine Integralmessung dieses nun sehr kleinen Bereiches des realen Bildes, d.h. es wird eine durchschnittliche Helligkeit von 18% Reflexion angenommen, die zu einem „normal“ belichteten Bild führen würde.axl* hat geschrieben:Habe ich gerade schon WoWu geschrieben. Mit nem Starlite II.wolfgang hat geschrieben:Mich würde interessieren wie du in dem Material die 13 Blendenstufen gemessen hast..
http://www.gossen-photo.de/foto_p_starlite2.php
Da denkst du richtig. Es ist eine Punktmessung und du misst nur die Helligkeit des Lichtes (durch den Diffusor) bzw. die Reflexion des Lichtes an diesem einen Punkt (Messung durch das Objektiv). Das ist z.B. nützlich um ganz sicherzugehen, dass das Gesicht richtig beleuchtet wird.domain hat geschrieben:Seit einigen Tagen denke gelegentlich darüber nach, ob man mit einem externen Belichtungsmesser wie dem Gossen Starlite2 überhaupt den Dynamikbereich, ausgedrückt in Blendenstufen, korrekt messen kann. Selbst die 1 Grad Messung über den integrierten Sucher ist und bleibt ja eine Integralmessung dieses nun sehr kleinen Bereiches des realen Bildes, d.h. es wird eine durchschnittliche Helligkeit von 18% Reflexion angenommen, die zu einem „normal“ belichteten Bild führen würde.axl* hat geschrieben:Habe ich gerade schon WoWu geschrieben. Mit nem Starlite II.wolfgang hat geschrieben:Mich würde interessieren wie du in dem Material die 13 Blendenstufen gemessen hast..
http://www.gossen-photo.de/foto_p_starlite2.php
Hält man nun den Belichtungsmesser in eine sehr helle Zone, die im Video schon längst geclippt wäre, dann empfiehlt er eine sehr kleine Blende, anderseits bei einem wirklichen Schwarz (angenommen schwarzer Samt in einer Tonne) eine unglaublich große Blende für ein normal belichtetes Bild, obwohl dieses Schwarz gemeinsam mit viel hellerem Schwarz im Video bereits einheitlich unter oder bei Level 15 dargestellt würde. So gemessen könnten auch 25 oder mehr Blenden herauskommen, die aber gar nichts aussagen.
Vermutlich denke ich falsch, aber worin liegt mein Denkfehler?
die belichtung zu messen bedeutet manchmal halt einen schätzwert zu ermitteln. ein weisses ei in mitten schwarzer kohle, das kannst du nicht vernünftig spot messen, weil egal ob du das ei oder die kohle misst, es ist beides falsch. also misst du in so einem fall das einfallende licht, das ist zwar auch falsch, aber wenn deine dynamik gross genug ist, dann solltest du mit einer farbkorrektur (in der post) sowohl die kohle als auch das ei richtig einstellen können. einfallendes licht zu messen hilft dir nur beim schätzen.domain hat geschrieben:Alles klar,
Axl* ist mit vorgeschaltetem Diffusor in der Gegend herumgerannt und hat das einfallende und nicht das reflektierte Licht gemessen. Ziemlich aufwändige Angelegenheit in der von ihm gezeigten weitläufigen Landschaft :-)
Nur eines verstehe ich trotzdem nicht: wie kann einem das einfallende Licht vor der Tonne mit schwarzem Samt weiterhelfen. Es zählt doch nur das reflektierte Licht.
Naja, nein. Das einfallende Licht gibt die Helligkeit an, z.B. der Unterschied der Helligkeit zwischen Schatten und direkte Sonneneinstrahlung.domain hat geschrieben:Alles klar,
Axl* ist mit vorgeschaltetem Diffusor in der Gegend herumgerannt und hat das einfallende und nicht das reflektierte Licht gemessen. Ziemlich aufwändige Angelegenheit in der von ihm gezeigten weitläufigen Landschaft :-)
Nur eines verstehe ich trotzdem nicht: wie kann einem das einfallende Licht vor der Tonne mit schwarzem Samt weiterhelfen. Es zählt doch nur das reflektierte Licht.
Zusammenfassend halte ich es für unmöglich, mit einem externen Belichtungsmesser mehr als einen integralen Belichtungsvorschlag zu erhalten.
Die 13 Blenden könnten zwar schon stimmen, aber nicht auf diese Art ermittelt. Die ist m.E. ziemlich nichtssagend.

Nein bei mir jedenfalls genauso, Stufe 10 weiß und ab Stufe 27 alles pechschwarz.domain hat geschrieben:Besser funktioniert wohl eine Bestimmung des darstellbaren Blendenumfanges damit:
Eine opake Fläche ans Fenster hängen, diese mit der Automatik ausmessen und dann mit ca. minus 6 Blenden startend den abgeklebten Graukeil mit den div. Kameraprofilen und sonstigen Einstellungsmöglichkeiten einer Belichtungsreihe unterziehen und im Waveformmonitor etc. auswerten.
Insgesamt 14 Blendenstufen in 41 Schritten umfasst dieser Durchlicht-Graukeil von Stouffer.
Auf meinem Internet-Monitor ist übrigens Stufe 10 noch weiß und ab Stufe 27 alles nur noch schwarz, das entspricht nach meiner Rechnung 5,7 Blenden. Schwache Meldung. Wird das bei euch besser abgebildet?
Ah, der Keil ist super.domain hat geschrieben:Stimmt natürlich bei diesem miesen Bild, aber innerhalb der realen Bandbreite des Original-Graukeiles kann man natürlich schon einen aussagefähigen Ausschnitt zur Analyse hernehmen, auch wenn Anfang und Ende im unerreichbaren Bereich für 8-Bit-Monitore liegen ;-)
Wohlgemerkt in der Wiedergabe, die erfassbare Eingangsdynamik ist ein ganz anderes Kapitel.
diese meinung steht dir zwar zu, sie zeigt aber nur das du dich nicht auskennst, bzw noch zu wenig erfahrung hast.domain hat geschrieben:Ich bin nach vor der Meinung, dass nur Belichtungsmessungen durch das Objektiv TTL (through the lens) und unter Einbeziehung der Sensorspezifika und Kameraeinstellungen überhaupt zu relevanten Aussagen führen können. Die externe Belichtungsmessung mit einem artfremden Gerät aus der vorigen Epoche ist mit wenigen Ausnahmen m.E. nicht zielführend.
das würde ich nicht unbedingt unterschreiben. in der praxis mess ich zwar -- ausd faulheit -- auch fast nur mehr mit dem eingebauten belichtungsmesser, aber ich bezweifle trotzdem, dass das so viel genauere resultate liefern würde. den anderen modus der herangehensweise kenne ich ganz gut aus aus einer zeit, wo ich mit gänzlich mechnischen zweiäugigen mittelformatkameras und reportage-nikons gearbeitet habe. es ist erstaunlich, wie effizient man auch mit diesem anderen paradigma der messung arbeiten kann. in wahrheit ist man damit oft schneller und produziert weniger ausschuss als mit einer bequemen messung, die einem dazu verführt, oft gar nicht mehr mitzudenken.domain hat geschrieben:Ich bin nach vor der Meinung, dass nur Belichtungsmessungen durch das Objektiv TTL (through the lens) und unter Einbeziehung der Sensorspezifika und Kameraeinstellungen überhaupt zu relevanten Aussagen führen können. Die externe Belichtungsmessung mit einem artfremden Gerät aus der vorigen Epoche ist mit wenigen Ausnahmen m.E. nicht zielführend.
Ich hab das nur ein paar mal mit meiner 550d getestet und das Ergebnis, was der Belichtungsmesser geliefert hat war sehr nah an dem, was die Kamera im Automatik-Modus selbst gewählt hätte.domain hat geschrieben:Ich bin nach vor der Meinung, dass nur Belichtungsmessungen durch das Objektiv TTL (through the lens) und unter Einbeziehung der Sensorspezifika und Kameraeinstellungen überhaupt zu relevanten Aussagen führen können. Die externe Belichtungsmessung mit einem artfremden Gerät aus der vorigen Epoche ist mit wenigen Ausnahmen m.E. nicht zielführend.
Genau das ist völlig uninteressant, denn es sollte ja nicht die Kamera vermessen werden, sondern die Szene vor Ort.domain hat geschrieben:Ich bin nach vor der Meinung, dass nur Belichtungsmessungen durch das Objektiv TTL (through the lens) und unter Einbeziehung der Sensorspezifika und Kameraeinstellungen überhaupt zu relevanten Aussagen führen können.
Dem kann ich nur beipflichten:Wer wechselt denn schon wirklich die Objektive andauernd, ergibt doch nur ein Staubproblem mit teurer professioneller Sensorreinigung und die Super-16-Sensorgröße spricht auch für die X70, weniger Schärfeprobleme, aber schmales DOF doch noch machbar, wenn es darauf ankommt.

