Jott hat geschrieben: Fr 17 Jul, 2026 11:41
„ weil ich weiß, dass eine Inbetriebnahme immer einiges an Zeit kostet und es am Ende immer irgendwas gibt, was dann nicht mehr funktioniert.“
Hm? Time Machine? Migrationsassistent? Alle fünf Jahre mal?
Egal. Sieht jeder anders.
Ganz so einfach isses aber leider auch nicht immer...
Ich hatte beim Switch vom M1 auf den M5 Pro durchaus einige kleinere Probleme mit diversen Programmen die den Umzug via Migrationsassistent nicht so sauber überstanden hatten wie erhofft - und dann im Nachgang teils doch nochmal neu installiert oder angepasst werden musste.
Sicher deutlich besser als bei Windows und auch kein Mega Beinbruch - aber so 100% flutschig war es dann leider noch nicht wie es hier gern mal dargelegt wird und bedarf im Nachgang doch einiges an Nacharbeit hier und da.
Auch Lizenzen aus Plugins die an Accounts oder Hardware gebunden sind mögen einen neuen Unterbau nach Migrationsumzug eher selten - da hatte ich ebenfalls einiges an Fleißarbeit zu erledigen genau wie diverse Apps nicht mehr korrekt funktionierten (z.B. Thunderbird, Barbee, Arturia Analog Lab...)
Insofern kann das in produktiven Umgebungen schon leicht bremsen bzw. sollte man zumindest etwas Zeit dafür einplanen.
Generell würde ich aber auch zu einem Upgrade raten um in der M Familie kompatibel zu sein bezüglich Software - sprich OS aber eben auch der Kompatibilität der jeweiligen Anwendungen. Also möglichst immer die identische OS Version fahren macht daher definitiv Sinn.
Als Profi am besten auf ewige Bedenkenträger hören, nie upgraden und keinesfalls die Hard- und Software auf den Stand des laufenden Jahrzehnts bringen. Eine bewährte Strategie, um sich irgendwann aus dem Markt zu katapultieren.
Allein Matthias steht sich bei dieser Entscheidung doch im Wege.
Der Grundtenor im Board ist dagegen relativ eindeutig und präferiert eher ein Upgrade - selbst wenn's danach vielleicht an der ein oder anderen Stelle mal noch kurz haken kann bis alles flutscht.
Auf der anderen Seite finde ich es vom ökologischen Fußabdruck aber durchaus auch nachvollziehbar das man bei so mancher Technik durchaus auch Mal ein paar Generationen aussetzen kann, zumindest wenn prinzipiell alles läuft.
Also meiner Meinung nach gibt es zwei grundsätzliche Wege: Den Mac Studio M1 weiternutzen, und für 1.200 Euro ein überholtes MBP M1 kaufen und beide Geräte auf gleichem Stand halten, oder beide Geräte gleichzeitig ersetzen, zum Beispiel durch Mac Studio M4 und MBP M4. Ob das aber wirklich nötig und sinnvoll ist, weiß ich nicht...
Pianist hat geschrieben: Fr 17 Jul, 2026 17:31
Na eben.
Also meiner Meinung nach gibt es zwei grundsätzliche Wege: Den Mac Studio M1 weiternutzen, und für 1.200 Euro ein überholtes MBP M1 kaufen und beide Geräte auf gleichem Stand halten, oder beide Geräte gleichzeitig ersetzen, zum Beispiel durch Mac Studio M4 und MBP M4. Ob das aber wirklich nötig und sinnvoll ist, weiß ich nicht...
Matthias
Das kannst ja nur du einschätzen: Ist die Arbeit auf M1 für dich flüssig/ausreichend? Dann kannst du sicherlich noch die ein oder andere Generation abwarten. Wenn du Interesse an den aktuelleren KI-Berechnungen wie Slow Motion oder Noisereduction hast, wird ein aktueller M5 Max dir einen enormen Schub geben und Dinge im Echtzeit-Playback ermöglichen, die jetzt nicht gehen.
Aus meiner Sicht ist es komplett sinnbefreit, zwei Geräte zu kaufen. Ein MBP M5 oder M4 hat bereits so viel Power und ist so mobil, dass du keine Aufteilung zw. Desktop und Mobil brauchst. Eine Laptop-Tasche mit externen SSDs und zuhause ein Dock mit großem Bildschirm und du kannst nahtlos überall arbeiten. Und dann musst du auch nur ein System behalten und kannst auf den Käse verzichten, zwei Systeme synchron zu halten, um sie dann gleichzeitig zu ersetzen. Als Backup hast du ja sowieso deinen M1, falls was kaputt ginge.
Der M1 würde ja dann nichts nützen, weil ich darauf wegen des alten Standes nicht nahtlos weiterarbeiten könnte.
Den Würfel durch ein MBP zu ersetzen, funktioniert bei mir übrigens nicht, weil für den Rechner ein Platz auf der Rückseite des Schnittplatz-Möbels vorgesehen ist, und mir dort weder die Tastatur noch das Display etwas nützen würde. Außerdem sind alle Anschlüsse belegt, so dass man dann auch noch mit irgendwelchen Hubs und Adaptern arbeiten müsste. Und das Gerät dort bei Bedarf raus- und wieder reinzufummeln, würde ich echt nicht toll finden.
Außerdem will ich im Havariefall ja lückenlos weiterarbeiten. Daher ist das mit den zwei Geräten schon die beste Lösung.
AndreasBuder hat geschrieben: Fr 17 Jul, 2026 22:36
Aus meiner Sicht ist es komplett sinnbefreit, zwei Geräte zu kaufen.
Pianist hat geschrieben: Sa 18 Jul, 2026 08:37
Außerdem will ich im Havariefall ja lückenlos weiterarbeiten. Daher ist das mit den zwei Geräten schon die beste Lösung.
Matthias
Finde ich gar nicht komplett sinnbefreit und durchaus nachvollziehbar den Gedanken mit 2 Rechnern.
Und mit Apple Cloud Sync oder lokalen Sync Lösungen wie z.B. Resilio Sync etc ist das auch kein riesiges Thema bestimmte Strukturen und Files synchron zu halten.
Ein MBP ist je nach Größe schon nicht mehr so richtig mobil finde ich, insbesondere nicht wenn man wie Matthias oft mit der Bahn unterwegs ist und bereits mehr als genug Zeug mitschleppt. Da ist ein schlankes 13er Air gewiss deutlich angenehmer als ein 14" oder gar 16" MBP die schon mehr auftragen und Platz/Gewicht einnehmen.
Auch im Diebstahl-Fall unterwegs wäre dann "nur" das kleinere Übel weg und nicht das ganze Produktivsystem.
Ich finde die Kombi aus einem kleinen Air und 'nem eher stationär betriebenen Mac (egal ob Kiste oder MBP) daher absolut legitim für den Alltag.
Ja ich würde über kurz oder lang auch gleich 2 neue Rechner mit dem selben M Prozessor kaufen.
Mit M4Pro/Max oder mit einem M5, egal.
Ein stationärer Rechner (Mac Mini/Mac Studio, und zusätzlich ein MacBook Air.
Wenn einer der Rechner mal unerwartet ausfallen sollte, oder auf Reisen gearbeitet werden muss, dann wäre der Matthias so gewappnet.
Wenn eine Software Material, was sie eigentlich verarbeiten können sollte, dann doch nicht verarbeiten kann, dann nützen auch 10 Rechner nichts.
Nur mal am Rande.
Es gab mal eine kurze Phase, da konnte FCP plötzlich nach einem Update keine XAVC-L-MXF-Clips aus der FX 6 importieren. Da habe ich dann eine neue Mediatheksdatei auf dem MBP angelegt, die dortige Version konnte importieren, und habe dann auf dem Mac Studio weitergearbeitet. Das ging dann. Nur der Import nicht. War kurz danach mit einem neuen Update behoben.
Also man wird damit leben müssen, dass immer mal wieder irgendwas nicht geht. Entscheidend ist ja, dass es eine schnelle Lösung gibt.
dienstag_01 hat geschrieben: Sa 18 Jul, 2026 16:31
Wenn eine Software Material, was sie eigentlich verarbeiten können sollte, dann doch nicht verarbeiten kann, dann nützen auch 10 Rechner nichts.
Nur mal am Rande.
Nur mal am Rande: Pianist nutzt veraltete Hard- und Software. Das ist nie eine gute Idee.
@Matthias
Natürlich, aber das kann man vor dem Job einfach testen.
Und wenn da ein Bug in einer aktuellen Software drin ist reagieren die Hersteller in der Regel sehr schnell..
Nutzt man veraltetete Soft/Hardware, passiert gar nix..
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Sa 18 Jul, 2026 17:19, insgesamt 1-mal geändert.
Aber wo zieht man die Grenze? Ab wann ist etwas "alt"? An sich geht bei meinem aktuellen Stand alles, was ich brauche, und ich vermisse nichts. Zumindest auf dem stationären Gerät.
Die würden die Augen rausfallen, wenn du sehen würdest, was aktuell alles geht, von dem du nie zu träumen gewagt hättest.
Aber klar, was man nicht kennt, vermisst man nicht.
Spätestens nach 7, (allerhöchstens nach 10 Jahren) gehört ein Rechner der professionell genutzt wird, komplett ersetzt.
Finde ich zumindest.
Und ich würde bei den neuen Rechnern nicht sparen, schnell und mit viel RAM sollten die sein.
Zukunftssicherer..
Und auch weil du mit dem Gedanken spielst dir eine Burano zu kaufen.
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Sa 18 Jul, 2026 17:31, insgesamt 1-mal geändert.
Naja, der Mac Studio ist vier Jahre alt und das MBP habe ich vielleicht vor sechs Jahren gebraucht gekauft.
Derzeit glaube ich nicht, dass ich eine Burano kaufen werde. Ich bin mit der FX 9 eigentlich total gut bedient, nutze sie sogar öfter als gedacht mit dem PZ 28-135.
Ich wollte nur damit sagen das man neben schneiden, zig Dinge mit nem Laptop machen könnte…
Du kannst damit auch parallel arbeiten (Z.B. Die Rechnungen oder ein Drehbuch schreiben) während dein Mac Studio rendert,..
Zumal nur alleine als Backup Rechner wäre es schon sehr sinnvoll das alte i5 MacBook durch ein aktuelles M4/M5 MacBook zu ersetzen. Zusammen mit der neusten Version von FCP…
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Sa 18 Jul, 2026 17:49, insgesamt 1-mal geändert.
Und da kann ich dann auf jeden Fall die OS-Version draufmachen, die mein Mac Studio hat, auch wenn für den neueren Rechner vielleicht schon eine andere Version vorgesehen ist?
Rechtliche Notiz: Wir übernehmen keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge
und behalten uns das Recht vor, Beiträge mit rechtswidrigem oder anstößigem Inhalt zu löschen.