Und der bringt dir auch nichts wenn er irgendwo in einem Zimmer mit Fenster steht und du mal morgens, mal mittags oder abends, mal im Sommer, mal im Winter dran fummelst. Davon abgesehen dass du den selbst regelmäßig Kalibrieren musst und nicht einfach kaufst.Darth Schneider hat geschrieben: Di 03 Jun, 2025 19:29 Wobei einen kalibrierten Monitor will ich mir schon endlich zulegen.;)
Ich glaube nicht dass meine Arbeitsweise so anders ist. Ich drehe szenisch aber sehr gerne mit available light und practicals. Meine Augen sind auch nicht anders. Ich bin mir nur bewusst, dass ich ihnen nur unter bestimmen Bedingungen (halbwegs) trauen kann und unter anderen nicht. Das ist Grundlagenwissen das für Hobbyisten nicht weniger sinnvoll ist als für Profis.Darth Schneider hat geschrieben: Di 03 Jun, 2025 19:29
Darum ist/sind deine Arbeitsweisen (und deine Augen) womöglich auch ganz anders.
In diesem Lückentext fehlt das Wort Gehirn. Ist hiermit nachgereicht ;)iasi hat geschrieben: Di 03 Jun, 2025 21:15 Die lieben Augen - sie "sehen" bei Kerzenlicht und auch im Lichte eines wolkigen Mittagshimmel ein weißes Blatt Papier als weißes Blatt Papier. ;)
Was ziemlich praktisch ist, denn tatsächlich handelt es sich ja auch um ein weißes Blatt Papier🤓Daran ändert die Lichtfarbe wenig. Manchmal können wir uns aber auch täuschen und Farben falsch sehen, weil wir Farben vergleichen. Und wenn man drei unterschiedlich kühle Weißtöne nebeneinander legt, kann uns der am wenigsten Kühle warm vorkommen, obwohl er tatsächlich gar nicht warm ist.iasi hat geschrieben: Di 03 Jun, 2025 21:15 Die lieben Augen - sie "sehen" bei Kerzenlicht und auch im Lichte eines wolkigen Mittagshimmel ein weißes Blatt Papier als weißes Blatt Papier. ;)
Es stimmt natürlich, dass auch in einem Video ein weißes Blatt Papier i.d.R. nicht perfekt weiß ist, sondern man die Lichtstimmung mitreproduziert. Selbst bei Tageslicht: Wenn z.B. das weiße Blatt auf einer Wiese unter Bäumen liegt und das reflektierende Grün für einen Grünstich auf dem Papier sorgt, würde eine Farbkorrektur auf Neutralweiß das Grün der Wiese und Bäume ins Bräunliche verschieben.pillepalle hat geschrieben: Di 03 Jun, 2025 21:36Was ziemlich praktisch ist, denn tatsächlich handelt es sich ja auch um ein weißes Blatt Papier🤓Daran ändert die Lichtfarbe wenig. Manchmal können wir uns aber auch täuschen und Farben falsch sehen, weil wir Farben vergleichen. Und wenn man drei unterschiedlich kühle Weißtöne nebeneinander legt, kann uns der am wenigsten Kühle warm vorkommen, obwohl er tatsächlich gar nicht warm ist.iasi hat geschrieben: Di 03 Jun, 2025 21:15 Die lieben Augen - sie "sehen" bei Kerzenlicht und auch im Lichte eines wolkigen Mittagshimmel ein weißes Blatt Papier als weißes Blatt Papier. ;)
Teste mal das hier: Die LUT kommt auf die erste Node. Danach behandelst du das Material ganz normal weiter wie sonst bei VLOG, also WB... CST usw.Darth Schneider hat geschrieben: Di 03 Jun, 2025 16:03 @roki
das wäre nett, weiss nicht mal was ein Powergrade ist, tönt aber gut.;)
Wenn man sehr unterschiedliches Footage hat dann macht es schon Sinn vorab eine gemeinsame Basis zu schaffen von der aus man dann den 'Look' machen kann (bei Spielfilmen z.B.). Aber das man generell alles vorab neutralisieren muss, ist auch nicht richtig. Oft hat man ja Mischlichtsituationen mit ganz unterschiedlche Lichtquellen und da macht man in der Regel immer einen Kompromiss. Z.B. bei Indooraufnahmen mit Fenstern im Bild. Da macht man es innen nicht furz-neutral und draußen knatsche-blau, sondern geht irgendwo in die Mitte. Das was man ja meist möchte sind komplementäre Farben, also z.B. orange und bläulich, bzw. innen warm und außen kühl. Das findet das Auge meist besonders attraktiv und läßt die Situation stimmungsvoller wirken. Es gibt natürlich zu allem immer auch Außnahmen, aber prinzipiell kann man auch nach 'Auge' und 'Gefühl' arbeiten. Nur muss das was man sieht eben auch stimmen und dafür braucht es in der Post einen verläßlichen Monitor. Und es ist ja nicht verboten dabei trotzdem mal einen Blick auf die Waveform und Scopes zu werfen. Aber das ist wie mit so vielen anderen Dingen auch. Die Kamera darf 6.000,-€ kosten (muss ja gut sein das Ding), aber der Monitor höchstens 1.000,-€. Weil, man hat ja kein Geld mehr :)cantsin hat geschrieben: Di 03 Jun, 2025 22:24 Trotzdem: Bei Kunstlichtaufnahmen würde ich im ersten Schritt neutralisieren. Nicht stimmender Weißabgleich lässt sich ja im Waveform-Monitor sehr gut sehen - da korrigiert man den Farbstich eben so, dass bei weißen oder grauen Gegenständen im Bild die drei Grundfarben wieder auf einer Linie liegen. Und dann kann man in einer zweiten Node, bzw. später im Node-Tree, immer noch den beabsichtigten Look bzw. die Lichtstimmung reindrehen, z.B. über einen wärmeren Weißabgleich.
Ist hier ja allgemeiner Konsens. Denn das dazugehörige Objektiv darf nicht mehr als 200 Euro kosten und das externe Mikro maximal 50 Euro. Passt schon.pillepalle hat geschrieben: Mi 04 Jun, 2025 00:54 ... Die Kamera darf 6.000,-€ kosten (muss ja gut sein das Ding), aber der Monitor höchstens 1.000,-€. Weil, man hat ja kein Geld mehr :)
Ich hatte bewusst von Kunstlichtaufnahmen geschrieben.pillepalle hat geschrieben: Mi 04 Jun, 2025 00:54Wenn man sehr unterschiedliches Footage hat dann macht es schon Sinn vorab eine gemeinsame Basis zu schaffen von der aus man dann den 'Look' machen kann (bei Spielfilmen z.B.). Aber das man generell alles vorab neutralisieren muss, ist auch nicht richtig. Oft hat man ja Mischlichtsituationen mit ganz unterschiedlche Lichtquellen und da macht man in der Regel immer einen Kompromiss.cantsin hat geschrieben: Di 03 Jun, 2025 22:24 Trotzdem: Bei Kunstlichtaufnahmen würde ich im ersten Schritt neutralisieren. Nicht stimmender Weißabgleich lässt sich ja im Waveform-Monitor sehr gut sehen - da korrigiert man den Farbstich eben so, dass bei weißen oder grauen Gegenständen im Bild die drei Grundfarben wieder auf einer Linie liegen. Und dann kann man in einer zweiten Node, bzw. später im Node-Tree, immer noch den beabsichtigten Look bzw. die Lichtstimmung reindrehen, z.B. über einen wärmeren Weißabgleich.

