Drushba hat geschrieben:...
Die GH5 wird als Profikamera beworben, das ist der Marketing-Unterschied zur GH4. ...
Auf den Panasonic-Seiten wird sie als Consumer-Kamera gelistet. In allen Interviews mit Panasonic-Vertretern oder sogar dem Manager der Lumix-Reihe, Uematsu Michiharu, wird ausdruecklich darauf verwiesen, dass es sich bei der GH5 um eine Kamera fuer Amateure und Enthusiasten handle.
Ob man sie dennoch professionell einsetzt, bleibt dem Einzelnen ueberlassen.
Man kann auch bei einer Doku ein paar Schritte machen und dafür sorgen, dass die Leuchtreklame nicht im Bild ist.
Auch manche Objektive verhalten sich sehr schlecht bei Gegenlicht, daher braucht es nicht einmal eine Kamera, um schlechte Ergebnisse zu erzielen.
Farben?
Dafür hat man dann ja 10bit und den nötigen Spielraum, um die Farben sauber anpassen zu können. Also muss man eben hoffen, dass Sony ebenfalls bald bei 10bit nachziehen wird.
Die GH5 scheint ein nettes Kamerachen zu sein, das wenig offen lässt.
Leider kein H265 bei 4k/10bit mit 150 Mbit ... mit H264 erscheint mir die Datenrate zu niedrig ... eine Samsung NX profitiert von einer erhöhten Datenrate gar bei 4k/8bit und H265.
Die kommenden 400Mbit muss die SD-Karte dann natürlich auch erst noch wegschreiben können - das werden dann auch nicht gerade die günstigsten Karten sein.
Bis man alles zusammen hat, wird´s also auch nicht gerade billig. Da kommt man schon fast in Regionen, wo es auch für eine Raw-Cam reicht.
Aber: Gewicht und Größe sind natürlich ein echter Vorteil der GH5.
iasi hat geschrieben:Man kann auch bei einer Doku ein paar Schritte machen und dafür sorgen, dass die Leuchtreklame nicht im Bild ist.
...na das man mit der teuren "Profi cam" dann nicht mal problemlos von dort Filmen kann von wo aus man die Szene einfangen möchte, könnte man aber dann auch durchaus als armseelig bzw. kompromissbehaftet bezeichnen :)
Man stelle sich einmal vor es ginge um eine Doku über Coctailbars... sollen die dann sämtliches neon für den Dreh ausschalten, weil die cam Probleme damit hat?
Scheint so, als wären die teuren cams auch keine eierlegendenwollmilchsäue ;)
iasi hat geschrieben:Man kann auch bei einer Doku ein paar Schritte machen und dafür sorgen, dass die Leuchtreklame nicht im Bild ist.
Auch manche Objektive verhalten sich sehr schlecht bei Gegenlicht, daher braucht es nicht einmal eine Kamera, um schlechte Ergebnisse zu erzielen.
Geh mal auf ein Konzert/Theater/Whatever und frag den Beleuchter ob er komplett auf blau verzichtet. Gerade im Doc Bereich kommst Du eben nicht drum herum mit dem zu arbeiten, was da ist, die Leuchtreklame war ein Beispiel, man darf gerne weiter denken.
Diese offensichtlichen Blau-Clippings willst Du jetzt nicht ernsthaft als Objektivproblem hinstellen?
iasi hat geschrieben:
Farben?
Dafür hat man dann ja 10bit und den nötigen Spielraum, um die Farben sauber anpassen zu können. Also muss man eben hoffen, dass Sony ebenfalls bald bei 10bit nachziehen wird.
Hast noch nie auf einer FS7 oder F55 gearbeitet, wa?
iasi hat geschrieben:
Die kommenden 400Mbit muss die SD-Karte dann natürlich auch erst noch wegschreiben können - das werden dann auch nicht gerade die günstigsten Karten sein.
50MB/s schreiben können auch "günstige" Karten, eine Extreme Pro mit 128GB kommt keine 80€, das kriegt man schon hin.
//edit: muss mich hier selber unterbrechen, eine 128GB UHS-II von Lexar bekommst schon um 65 Euro, die noch schnelleren Transcend und Co noch unter 100. Kriegt man gut hin.
iasi hat geschrieben:
Bis man alles zusammen hat, wird´s also auch nicht gerade billig. Da kommt man schon fast in Regionen, wo es auch für eine Raw-Cam reicht.
Und an welche RAW Kamera hast da gedacht? Die brauchen auch Speicherkarten und Akkus, die in der Regel sogar was teurer (oder ineffizienter) ausfallen können, u kno
Zuletzt geändert von CameraRick am Do 05 Jan, 2017 21:58, insgesamt 1-mal geändert.
iasi hat geschrieben:
Leider kein H265 bei 4k/10bit mit 150 Mbit ... mit H264 erscheint mir die Datenrate zu niedrig ...
Ich finds ja auch viel zu niedrig, aber im Vergleich zu 240Mbit XAVC (All-I) ist das schon echt in Ordnung. Damit kann man erst mal arbeiten.
Wenn Du Dich an unsere Unterhaltung darüber erinnerst, hab ichs ja auch erst gar nicht gedacht - mit den 400Mbit AVC-Ultra bin ich durchweg zufrieden :)
g3m1n1 hat geschrieben:Ich verstehe die derzeitige Entwicklung nicht ganz. Jetzt ist doch quasi alles vorhanden, um DIE Filmkamera zu bauen.
Mit 14+ Stops DR wird Kodak Filmqualität erreicht und Wechselobjektive können schon lange angebracht werden.
Wieso gibt es nicht so etwas wie 2K Raw 14 Stops DR, EF Bajonett S35 Sensor etc. einfach so etwas wie eine kleine
Ursa 4,6 gepaart mit dem Bedienkomfort von Canon oder Sony (interne ND Filter, Preamp, etc.).
Quasi die eierlegende Wollmilchsau.
Statt dessen werden immernoch 8Bit Kameras angeboten, auf einmal 8K, 10 Bit nur mit Recorder,
11-12 Stops DR (Seit Jahren schon), 1" Sensoren, 50Mbit Aufnahme etc. Oder sind meine Wünsche einfach viel zu speziell?
Gibt es so viele Hochzeits und Doku Filmer dass keiner mehr interessiert ist an einer richtigen bezahlbaren Filmkamera?
Ok, die Ursa 4,6 bietet eigentlich alles was wünschenswert ist, aber in der Klasse steht sie ohne jegliche Konkurrenz.
Das Canon Equivalent kostet knapp das dreifache, die FS7 ebenso und die FS5 bei gleichem Preis ist deutlich schwächer
als 8 Bit Kamera (oder mehr mit Recorder) als die Blacmagic. Wo ist die Konkurrenz? RED ist schweineteuer und Arri
sowieso. Merkwürdig das Ganze.
iasi hat geschrieben:
Leider kein H265 bei 4k/10bit mit 150 Mbit ... mit H264 erscheint mir die Datenrate zu niedrig ...
Ich finds ja auch viel zu niedrig, aber im Vergleich zu 240Mbit XAVC (All-I) ist das schon echt in Ordnung. Damit kann man erst mal arbeiten.
Wenn Du Dich an unsere Unterhaltung darüber erinnerst, hab ichs ja auch erst gar nicht gedacht - mit den 400Mbit AVC-Ultra bin ich durchweg zufrieden :)
die 400 Mbit sind OK - das ist dann schon ´ne neue Liga - bei Preis, Größe, Gewicht ist die GH5 dann allein auf weitem Feld.
Was ich nicht ganz verstehe:
Diese 6k/30fps-Serien - gibt es da dann eine Beschränkung der Aufnahmedauer?
Es sollen dann wohl nur JPGs abgespeichert werden können - stimmt das?
Wie viele Raw-Aufnahmen schafft die GH5 dann pro Sekunde?
iasi hat geschrieben:Man kann auch bei einer Doku ein paar Schritte machen und dafür sorgen, dass die Leuchtreklame nicht im Bild ist.
Auch manche Objektive verhalten sich sehr schlecht bei Gegenlicht, daher braucht es nicht einmal eine Kamera, um schlechte Ergebnisse zu erzielen.
Geh mal auf ein Konzert/Theater/Whatever und frag den Beleuchter ob er komplett auf blau verzichtet. Gerade im Doc Bereich kommst Du eben nicht drum herum mit dem zu arbeiten, was da ist, die Leuchtreklame war ein Beispiel, man darf gerne weiter denken.
Diese offensichtlichen Blau-Clippings willst Du jetzt nicht ernsthaft als Objektivproblem hinstellen?
Nein - aber manche Objektive können dir eben auch das Bild bei Gegenlicht versauen.
Man muss natürlich Kompromisse machen und den Bildausschnitt beschränken, wenn man bei einer Kamera solches Clipping erhält, wie du es beschreibst. Wie heisst es dann so schön: Man muss die Lichter schützen. Gab´s und gibt´s ja selbst bei Red, diesen Spruch.
CameraRick hat geschrieben:
50MB/s schreiben können auch "günstige" Karten, eine Extreme Pro mit 128GB kommt keine 80€, das kriegt man schon hin.
//edit: muss mich hier selber unterbrechen, eine 128GB UHS-II von Lexar bekommst schon um 65 Euro, die noch schnelleren Transcend und Co noch unter 100. Kriegt man gut hin.
gut zu hören
CameraRick hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Bis man alles zusammen hat, wird´s also auch nicht gerade billig. Da kommt man schon fast in Regionen, wo es auch für eine Raw-Cam reicht.
Und an welche RAW Kamera hast da gedacht? Die brauchen auch Speicherkarten und Akkus, die in der Regel sogar was teurer (oder ineffizienter) ausfallen können, u kno
na - so manche BMD
Die Terra 5k würde - so sie denn mal auch erscheint - letztlich auch nicht gar so weit entfernt von Gewicht, Größe und Preis liegen.
Aber natürlich bietet Panasonic mit der GH5 schon ein außerordentliches Paket - drehfertig kann man unter 1kg bleiben.
Technisch klingt das alles sehr lecker:
+ runterskaliertes 4k/10bit bei voller Sensorfläche
+ ab Sommer ein guter Codec mit guter Datenrate
+ Sucher, Display
+ kleine einsteckbare Akkus
+ V-Log mit 10bit (nur so macht´s Sinn)
+ Sensor-Stabi
MFT ist nicht so toll - aber mit der Speedbooster-Möglichkeit ist verkraftbar - MFT-Objektives sind zumeist grottig und überteuert.
iasi hat geschrieben: MFT-Objektives sind zumeist grottig und überteuert.
...ouhhh, das ist aber ne harte Ansage...
Mein Pana 35-100mm F 2.8 meckert grade ;)
Gruß,
Olaf
PS: ...und mein 25mm F 1.7 preisleistungsmäßig auch :)
This reveals a native barrel distortion level of about ~3.5% at 35mm which is rather heavy albeit not extreme.
Das ist bei einem Tele schon sehr extrem.
Ebenso: vignetting is somewhat more pronounced at ~1.3EV (f-stops) @ 35mm f/2.8 and ~1.2EV @ 100mm f/2.8.
Wenn kameraintern korrigiert wird, geht das auf Kosten der Bildqualität - wenn 1,3EV ausgegleichen werden müssen, dann geht das über Signalverstärkung, mit einem Anstieg des Rauschens.
...ich gehöre noch zu den usern, welche keine Wissenschaftsmagazine abbonieren, die einem suggerieren, was nun wie und warum gut aussehen darf und was nicht.
Die eigenen Augen sind mir da doch beim Betrachten der "Aufnahmeergebnisse" sehr viel wichtiger ;)
iasi hat geschrieben:
Man muss natürlich Kompromisse machen und den Bildausschnitt beschränken, wenn man bei einer Kamera solches Clipping erhält, wie du es beschreibst. Wie heisst es dann so schön: Man muss die Lichter schützen. Gab´s und gibt´s ja selbst bei Red, diesen Spruch.
Hast Du Dir die Beispiele angeschaut?
Findest Du das wirklich entfernt tragbar?
iasi hat geschrieben:
na - so manche BMD
Diese BMDs liegen aber auch noch einmal über der Datenrate und bräuchten ergo teurere, oder zumindest gleich teure Karten, von der Energieeffizienz und Akkupreisen mal ganz zu schweigen.
Also weil ja Karten usw bei der GH5 das Gesamtpaket zu teuer machen würden ... :)
So eine Terra ist sicher nett, aber preislich und von Größe/Gewicht ja noch einmal in ganz anderen Dimensionen.
Die Terra 5k würde - so sie denn mal auch erscheint - letztlich auch nicht gar so weit entfernt von Gewicht, Größe und Preis liegen. Da bist im Preis ja schon 3,5K über einer GH5, und da sind schon $1000 Zubehör eingerechnet...
iasi hat geschrieben:
MFT ist nicht so toll - aber mit der Speedbooster-Möglichkeit ist verkraftbar - MFT-Objektives sind zumeist grottig und überteuert.
Da bin ich zur Abwechslung mal zu 100% bei Dir. Die Panasonic Objektive sind mir auch nichts; nicht nur durch Verzerrung etc (am Ende des Tages interessiert mich die auch nur in der Comp), aber auch der Look ist nicht so meins.
Olaf Kringel hat geschrieben:...ich gehöre noch zu den usern, welche keine Wissenschaftsmagazine abbonieren, die einem suggerieren, was nun wie und warum gut aussehen darf und was nicht.
Die eigenen Augen sind mir da doch beim Betrachten der "Aufnahmeergebnisse" sehr viel wichtiger ;)
Gruß,
Olaf
Ich gehöre zu denen, die eben auch gerne bekommen, wofür sie bezahlen.
Wenn ein Objektiv so viel kostet, wie andere, aber es eine derart hohe Bildverkrümmung aufweist, dass durch deren Korrektur das Bild erheblich beschnitten werden muss, bin ich nicht begeistert.
Bei einem kleineren Bildkreis sollte es möglich sein, Objektive zu konstruieren, die zumindest nicht stärker verzeichnen und zum Rand abschatten, als z.B. ähnlich teure APS-C-Objektive.
Beschnittenes Bild und zum Rand hin stärkeres Rauschen sind nicht gerade ideal - auch beim Betrachten.
Ich will das mit dem Blue-Clipping nicht beschönigen.
Leider gibt´s aber eben kaum eine Kamera ohne Schwächen - zumal im Preissegment einer GH5.
Da gilt es dann eben, das bestmögliche Werkzeug für den jeweligen Einsatzzweck zu wählen.
Die 4k Cinema Camera arbeitet mit günstigen 2,5" SSDs.
Die Micro 4k ist natürlich etwas speziell.
Ich bin ja durchaus interessiert an der GH5, da sie durchaus in eine Lücke stößt und recht komplett daher kommt.
Bin aber mal gespannt, was sich bis Sommer 2017 noch tun wird.
Das ist sicher richtig. Ich meine nur, die Prämisse es einfach zu vermeiden ist, gerade im Doc-Bereich wo die hohe ISO der Sonys ja ihre vollen Vorzüge ausspielen, einfach nicht unbedingt machbar :(
Die zuverlässigen 2,5" SSDs sind nun aber auch nicht mehr sehr viel günstiger als die gescheiten SDXC, von der Akku-Problematik ganz zu schweigen... :o)
Ich bin ja auch etwas von der GH5 angetan. Der Dynamikumfang stößt mir etwas auf, da hätte ich mir mehr gewünscht... nichts desto trotz scheint sie der für mich bisher beste Kompromiss zu sein, wie es mir scheint.
Wie gesagt, die GH5 Files halten jetzt schon mehr aus als Sonys Grütze (die halt auch All-I ist, was deutlich mehr Bandbreite bräuchte, aber gut)
Olaf Kringel hat geschrieben:...hier mal der Vergleich zum mehr als doppelt so teurem Canon:
Wo genau sieht man denn da jetzt die extrem hohe Bildverkrümmung, durch welche das Bild erheblich beschnitten werden muss?
Gruß,
Olaf
z.B. bei 3:31
Die Sache ist nun einmal so, dass bei MFT-Objektiven meist sehr stark auf eine kamerainterne Korrektur gesetzt wird. Da frage ich mich eben:
Warum muss ich dennoch so viel bezahlen, wie bei besser konstruierten APS-C-Linsen?
Dabei ist dein Telezoom sogar noch eines der besseren - obwohl die Verzerrung bei 35mm noch erheblich, die Randabschattung nicht ohne und CAs vorhanden sind.
iasi hat geschrieben:Die Sache ist nun einmal so, dass bei MFT-Objektiven meist sehr stark auf eine kamerainterne Korrektur gesetzt wird. Da frage ich mich eben:
Warum muss ich dennoch so viel bezahlen, wie bei besser konstruierten APS-C-Linsen?
...bei dem 35-100mm MFT Objektiv zahlst Du ja nicht mehr, sondern weniger als die Hälfte des VF Pendant ;)
@iasi: Die Sache ist doch (eigentlich) ganz einfach: Möchtest du native und volle Unterstützung der internen Helferlein - insbesondere auch allen Möglichkeiten des Autofokussystems - was ja beim fotografieren durchaus hilfreich sein kann - muss man mehr oder weniger zu den Panasonic Gläsern greifen.
Filmt man dagegen eher mit dem Teil, tun es auch adaptierte Scherben.
Halte ich bei meiner Sony genauso... nur leider fotografiere ich halt auch unheimlich gern, daher benötige ich das ein oder andere native Glas mit allen elektronischen Helferlein.
Zum filmen schnall ich aber gern das adaptierte 18-35er 1.8 oder 50-150er 2.8 von Sigma vor die Kamera. Nur zum fotografieren taugen die mir halt mangels AF nicht so wirklich auf Dauer.
iasi hat geschrieben:Die Sache ist nun einmal so, dass bei MFT-Objektiven meist sehr stark auf eine kamerainterne Korrektur gesetzt wird.
mittlerweile gibt's bspw. die veydras, wenn du was anderes suchst. die sind deutlich kompromissloser als all die improvisierten lösungen über focus reducers, aber dafür interessiert sich halt im amateurumfeld kaum jemand...
auch die anderen bekannten systeme wird aber kaum jemand dafür kritisieren, dass es in ihnen auch billige kit-objektive gibt.
wobei ich an den panasonic objektiven durchaus auch einiges auszusetzten habe. hauptsächlich allerdings in ihrer taktilen bedienbarkeit -- aber selbst damit könnte man vielleicht ganz gut leben, wenn die vorzüge elektronischer steuerung wenigstens konsequent genutzt wurden, um die objektive generell über einheitliche elektr. follow focus und zoomsteuerungen in einer weise zu bedienen, wie das mit traditionellen mitteln gar nicht möglich wäre, aber genau das passiert ja eben leider auch nicht -- vermutlich wieder aus den selben gründen, wie oben schon angesprochen.
mash_gh4 hat geschrieben:
mittlerweile gibt's bspw. die veydras, wenn du was anderes suchst. die sien deutlich kompromissloser als die ganzen lösungen über focus reducers, aber dafür interessiert sich halt im amateurumfeld kaum jemand...
Veydras sind halt nicht besonders lichtstark, das kommt den "ISO schwachen" Panasonics und dem kleineren Sensor eben nicht so recht. Der Preis ist sicher gerechtfertigt, aber auch nicht jedem erschwinglich.
Ich glaub über die billigen Kit-Linsen meckert auch keiner, aber die 1000€ Gläser will man ja nicht dazu zählen. Ist halt schade das Panasonic da anscheinend der Größe mehr entgegen kommt, als der Qualität; verzeichnungsfreier wären die sicher größer
CameraRick hat geschrieben:über die billigen Kit-Linsen meckert auch keiner, aber die 1000€ Gläser will man ja nicht dazu zählen.
naja -- die meisten olympus PRO-serien objektive in dieser preisklasse bieten da schon ungefähr das selbe wie vergleichbare angebote in den anderen systemen.
ob ich jede automatisierte form der elektronischen korrektur ganz verteufeln und als inakzeptabel ausklammen will, bin ich mir nicht so sicher? die anderen systeme haben einfach aus historischen bzw. kompatibilitätsgründen diese möglichkeit nicht in gleichem umfang ausschöpfen können. derartiges kann aber heute durchaus sinn machen, um auf effiziente weise leistungen zu erzielen, die mit glas alleine bzw. rein optischen mitteln kaum od. gar nicht hinzubekommen wären. es geht also eher darum, dass es wirklich ganz gezielt genutzt wird, um die abbildungsleistung tatsächlich zu steigern, und nicht einfach nur billigere scherben zu produzieren. aber natürlich hab ich in dieser hinsicht auch so meine bedenken und will hier nichts über die maßen beschönigen.
iasi hat geschrieben:Die Sache ist nun einmal so, dass bei MFT-Objektiven meist sehr stark auf eine kamerainterne Korrektur gesetzt wird. Da frage ich mich eben:
Warum muss ich dennoch so viel bezahlen, wie bei besser konstruierten APS-C-Linsen?
...bei dem 35-100mm MFT Objektiv zahlst Du ja nicht mehr, sondern weniger als die Hälfte des VF Pendant ;)
Gruß,
Olaf
da muss ich aber doch widersprechen:
Das entsprechende Sigma 70-200 kostet z.B. sogar einen Tick weniger.
@iasi: Fairerweise muss man aber auch sagen das du dich auf ein Fremdherstellerobjektiv beziehst... das ist halt leider bisher auch der Nachteil bei den Spiegellosen von Panasonic, Fuji und Sony... voll kompatible und günstigere Alternativen von ThirdPartys gibt es nur in homöopatischen Dosen - daher können die Hersteller entsprechende Preise aufrufen solange es da nichts anderes gibt. Für CaNikon dagegen hat man neben den jeweiligen "Originalen" auch noch entsprechende Zooms von Sigma, Tamron oder auch noch Tokina.... da geht es irgendwann automatisch nur noch über den Preis wenn man in den Markt möchte.
wolfgang hat geschrieben:
Welche Cams davon betroffen sind kann ich nicht sagen
Bei der FS7 habe ich das bisher nicht gesehen. Aber die hier verwendeten ISO Werte sind aberwitzig hoch.
Ich hatte des Problem bisher bei jedem meiner A7s-Videos, die in sLog2 (bei sLog2-Standard-ISO 3200) und 3200K Weissabgleich gedreht wurden.
Olaf Kringel hat geschrieben:...hier mal der Vergleich zum mehr als doppelt so teurem Canon:
Wo genau sieht man denn da jetzt die extrem hohe Bildverkrümmung, durch welche das Bild erheblich beschnitten werden muss?
Gruß,
Olaf
z.B. bei 3:31
...ich habe mir das jetzt noch einmal angeschaut und weiß immer noch nicht genau was Du meinst?
Bei 3:42 stehen beide Bilder nebeneinander.
Ich habe auf nem 42" Bildschirm mal ein Maßband jeweils an die lange scharfe Kante des Gebäudestützpfeilers angelegt und diese ist "bei beiden" sprichwörtlich "schnurgrade", da krümmt sich für mich nichts.
Das mit dem "mehr als doppelt so teuer" war übrigens auf die beiden Objektive aus dem Videovergleich bezogen (bei Amazon aktuell 915,- EUR Pana / 2.019,- EUR Canon... zur Qualität des Sigmas kann ich nichts sagen).
iasi hat geschrieben:Die Sache ist nun einmal so, dass bei MFT-Objektiven meist sehr stark auf eine kamerainterne Korrektur gesetzt wird
...nun, da hast Du natürlich grundsätzlich zunächst einmal Recht.
Aber mal ganz ehrlich, wer weiß denn schon genau was generell in den digitalen cams vorgeht?
Da wird auf dem Weg vom vordersten Glas des Objektives bis zur Datei auf der Speicherkarte "doch immer" irgendwas per soft/firmware geschönmuggelt.
Das man hier auch die Objektivkorrektur mit einbezieht ist m.M.n. nicht verwerflich, solange das "Endergebnis" befriedigt denn nur das ist für mich wichtig da ich die Dinger "nutze" und nicht "konstruiere".
Wenn man eine digitale Nachmogelei (welcher Art auch immer) 100%tig ausschließen möchte, muß man analog filmen bzw. fotografieren.
Dabei waren die Zeiten mit der A1 nicht einmal die schlechtesten ;)
Olaf Kringel hat geschrieben:...ich habe mir das jetzt noch einmal angeschaut und weiß immer noch nicht genau was Du meinst?
in den fertigen ausgaben ist das nicht so einfach zu erkennen. du musst dir aber einmal ansehen, wie verzerrt/vignetiert/CA-behaftet die entsprechenden daten im fotomodus als RAW daherkommen...
ganz wild ist das auch bei der LX100 -- und trotzdem liefert sie letztlich wirklich wunderbare bzw. beeindruckende resultate, denen man das in keiner weise ansieht.
mash_gh4 hat geschrieben:in den fertigen ausgaben ist das nicht so einfach zu erkennen. du musst dir aber einmal ansehen, wie verzerrt/vignetiert/CA-behaftet die entsprechenden daten im fotomodus als RAW daherkommen...
...okay, ich bezog das alles ausschließlich auf das Ergebnis beim "Filmen".
Deshalb amüsiere ich mich auch immer über irgendwelche Laborcharts, wo dann in den Bildecken die sichtbare Anzahl der mikroskopisch kleinen Linienepaare abnimmt, was dann immer gerne als KO Kriterium genannt wird.
In der Realität sieht man davon "im Film" bloß gar nichts ;)
Zum Fotografieren von Motiven für Fototapeten hätte ich mir die GH4 ehrlich gesagt auch gar nicht gekauft, da gibt es "definitv" deutlich besseres.
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