Nichts Halbes und nichts Ganzes?
Wieso kann Premiere immer noch keine Unterstützung von Marktanalyse bis Upload liefern?
Der Workflow wäre doch eigentlich ziemlich einfach:
Adobe-'Ki' analysiert was gerade marktgängig ist, schlägt sodann ein passendes Bündel von Themen vor, aus dem der 'user' dann auswählen darf.
Nach der Userauswahl des Themas muss Premiere nicht verlassen werden, und es geht von der Marktanalyse weiter zur Produktion, wobei der 'user' eine Liste von zu drehenden Szenen/Interviews etc. incl. Storyboardvorschlag und Setdesign nebst Kostenschätzung zur Auswahl erhält. Alternativ bietet die 'ki' natürlich an auf Drehs ggf. ganz zu verzichten, die Interviewpartner durch Avatare zu ersetzen und das Bildmaterial passend selbst zu 'kreieren' und auf der timeline zu positionieren. Inhouse sozusagen.
Vorteil ist, dass Premiere dann nicht eigens mit hohem Rechenaufwand die nervigen userfehler beim Präsenz-Dreh ausbügeln muss, sondern sich ohne Komplikationen ein fehlerfreies schnittfähiges Material selbst erstellt.
Für den Sound (Stimmauswahl, Musikstilistik, Atmo, Foley) gibts dann die Optionen 'Auto' oder eine Auswahl verschiedener Stilistiken mit kurzer Vorschau.
Und natürlich sollte das nicht mehr über umständliche Prompts oder die steinzeitliche Maus- und Tastaturbedienung laufen, sondern dialogisch mit auf den user abgestimmten Schwierigkeitsgrad was den Wortschatz angeht und die Komplexität, die dem jeweiligen user nach Einschätzung der Adobe-'Ki' zuzumuten ist.
Fraglich ist allerdings, wer dann die Endabnahme macht:
der ggf. minderqualifizierte 'user' oder doch besser das passende Adobe Ki-Modul, das auch gleich qualifiziert entscheidet wo und wann das auf welchen Plattformen geuploaded wird incl. Clickzahl Prognose.
Natürlich ist die Adobe-'ki' in der Lage (Premium ABO!) die Kommentare zum Video auf den social-media Plattformen zu evaluieren und ggf. in die Optimierung der nächsten für den user erstellten Videos einfließen zu lassen.
@blackbox
Etwas überspitzt, aber darauf läuft es letztendlich hinaus, sowohl mit der Branche als auch mit K.I.. Ich muss schreien und ich habe keinen Mund. Namensvorschlag: Adobe Projekt Slop.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...
So kann man es sehen, aber das werden zuerst andere Firmen machen. Claude kann mit ihrem LLM und dem Design Tool schon einiges von dem Gesagten.
Für Adobe ist es ein zweischneidiges Pferd. Einerseits dürfen sie sich von KI Tools anderer Anbieter nicht zu sehr überholen lassen. Andererseits wird die Creative Cloud an Kreative verkauft. Je weniger Arbeit die haben, desto weniger brauchen sie ein Adobe Abo. Darum darf Adobe sich nicht einfach genauso positionieren wie Claude, ChatGPT oder Canva, die versprechen mit einem Prompt ein ganzes Projekt umzusetzen
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