(User Above) hat geschrieben:
: wart mir ne echt tolle hilfe
Noch jemand der schmollt?
Jetzt mal im Ernst: Wenn man 14 jahre alt ist, ein Gelände benötigt, um einen Film zu drehen, dann wird das etwas sein, was ganz mächtig mit den vier Elementen zu tun hat, zumindest Wasser und Erde, aka Schlamm. BMX, Corss-Country, viel Action, etc.?? Ich tippe einfach mal so ins Blaue, dass Ihr keinen Golfplatz gemietet habt.
Wenn diese Annahme richtig ist, dann würde ich bei der Kamera eine richtige Schutzhülle einkalkulieren. Für Sony-HandyCams gibt es Gehäuse, die sind tauchfgähig, sollten also Schlamm und Wasser abkönnen. Dann aber die Kamera nach den verfügbaren Gehäusen aussuchen.
Bei Außendrehs wären vielleicht Reflexionsflächen die kostengünstigste Methode zu eigenem Licht. Bei geringem Budget vielleicht Styropor-Platten aus dem Baumarkt, die von anderen Schülern entsprechend "genegert" werden.
O-Ton kann vielleicht ganz reizvoll sein, wenn die Aktivisten ihn per MiniDisk-Walkman oder MP3-Recorder körpernah einfangen, also mit Herzfrequenz und Atem. Die Dinger sind heute bezahlbar und kosten evtl. weniger als ein gutes Mikro, das solche Sachen vom Kamerastandpunkt aus einfängt.
Denkt daran, dass eventuell auch der Kameramann mit Helm und Schutzbrille ausgestattet sein sollte, man will ja schließlich dicht dran ans Geschehen, und ich weiß nicht, wieviele Ersatkameramänner Ihr so habt.
Vielleicht eignen sich diese Dinge, die sich da durch den Schlamm wühlen sollen (Räder, ferngesteuerte Autos, Quads, oder was auch immer Ihr vorhabt, auch mit ein bisschen Fantasie für Kamerafahrten, ein wenig Bastelgeschick vorausgesetzt.) Bringt eine andere Betrachtungsweise des Ganzen und erleichtert das Zuschauen.
Wenn wenig finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, dann lebt so ein Projekt von originellen Ideen. Hier kann der Computer Euer Freund sein! Bei Animationen ist das Kostspieligste die Zeit. Als ich 14 war, gab es die kostenlos...
10 Minuten sind übrigens eine gute Ausgangsbasis für so ein erstes Projekt.
:
: und google bringt mich nur zur verzweifelung weil da
: meien frage nicht mehr beantwortet werden sondern nur ausgenutzt werden
Ja, so ist die Welt, undankbar, ungerecht und immer auf die Kleinen. Wir hatten es früher mit 14 viel leichter, es gab kein Video, sondern wir haben unsere Sandburgen fotografiert. Wenn wir dazu Fragen hatten, dann gingen wir in die Bibliothek statt zu Google. Und die Bücher haben uns auch nicht ausgenutzt...
Übrigens möchte Kiara an dieser Stelle einmal eine Lanze für die Bücher brechen.(Ich verdiene schließlich mein Geld damit...) Es gibt sie noch, diese gedruckten Informationen, die thematisch strukturiert in Themengebiete einführen, aka Fachbücher, oder - mit aktuellerem Ansatz - jeweils spezielle Aspekte herausgreifen und vertiefen, aka Zeitschriften. Hier steht auch, welche Kamera gerade hipp ist.
Noch ein Wort zur Finanzierung. Meiner Erfahrung nach ist es wichtig, eine Idee zunächst (inhaltlich) zu verkaufen, bevor ein Projekt realisiert werden kann. Welche Form solche "Verkaufsunterlagen" auch immer annehmen, Treaty, Exposeé, ob gedruckt oder per Beamer-Präsentation, eine allgemein akzeptierte Zuordnung der verwendeten Buchstaben zu den benutzten Wörtern, aka Orthografie, erleichtert die Akzeptanz ungemein...
ciao
Kiara
kiarab -BEI- gmx.de