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Kleiner Selbstdarstellungsfilm



Eigene Filmprojekte könnt Ihr hier vorstellen, um Feedback, Kritik und Anregungen zu bekommen.
Antworten
Darth Schneider
Beiträge: 28201

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Darth Schneider »

Natürlich, speziell für Filme wie der Matthias sie macht.
Er weiss wegen seinem Hintergrundwissen was die Kunden wollen, darum gibt es keine oder nur sehr wenige Änderungen.

Und völlig egal was für ein Film man macht, gerade mit Dialog auch noch mit dazu.
Mit zu wenig Hintergrundwissen über das Thema bewegt man sich auf sehr dünnem Eis.
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Mi 08 Jul, 2026 18:01, insgesamt 1-mal geändert.



Pianist
Beiträge: 9272

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

Das ist übrigens auf Kundenseite ein Kostenvorteil. Wenn sich nämlich mehrere hochbezahlte Referenten tagelang mit einem Grützfilm beschäftigen müssen, der hinten und vorne nicht hinhaut, dann bindet das Personal und verursacht Kosten.

Es hilft übrigens auch, alle möglichen Unfallverhütungsvorschriften im Hinterkopf zu haben, sonst entsteht auf Baustellen (vor allem im Bahnbereich) lauter unbenutzbares Material, wenn irgendwelche Details nicht in Ordnung sind. Das hat nun allerdings wirklich nichts mit Politologie zu tun...

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



Bildlauf
Beiträge: 3059

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Bildlauf »

Pianist hat geschrieben: Mi 08 Jul, 2026 16:53
Dich scheint dieses Thema ja sehr zu beschäftigen... :-)

Warum sollte mein Politologie-Diplom irgendjemanden "negativ antriggern"? Im Gegenteil: die Entscheidungsträger in Ministerien, Stiftungen oder Spitzenverbänden erkennen auf den ersten Blick, dass da jemand kommt, der sich in ihrer Themenwelt auskennt. Zumal das oft genug selbst Politologinnen und Politologen sind. Übrigens: die ganze Bezeichnung ist überhaupt nicht von mir, sondern so stellen mich meine Kontaktleute hin und wieder anderen Leuten vor. Es scheint ihnen also wichtig zu sein.

Ich bitte übrigens um Entschuldigung für die verzögerte Antwort, ich war zwei Tage auf einem Fachkongress im Einsatz, habe gestern Abend gleich den Filmbericht fertig gemacht und heute Mittag bereits die finale Freigabe erhalten – ohne Änderungswünsche. Obwohl da Leute draufschauen, die theoretisch über jeden meiner Sätze, jeden O-Ton und jedes Bild diskutieren könnten. Aber wenn es mir gelingt, bereits im ersten Anlauf alles so sauber hinzukriegen, dass es nichts zu meckern gibt, dann wird eben auch nicht gemeckert.
Ich finde es nur interessant darüber zu diskutieren.
Du brauchst Dich doch nicht für "verspätete Antworten" zu entschuldigen.
Wenn Du meinst mit dem Politologie Wortspiel richtig zu liegen, dann ist doch alles wunderbar.

Du hast da was geschrieben in dem einen Post von „da hat sich wieder mein Politologen-Hirn eingeschaltet“.
Bei mir ist es so, daß sich generell mein Hirn einschaltet beim Filmen, aber auch im Alltag und eigentlich immer. Und ich brauche auch kein spezielles Gehirn, sondern ich habe ein Gehirn für alles :-)

Für mich ist es quatsch zu behaupten, daß man nur bestimmte Dingte positiv umsetzen kann beim Filmen oder im Leben, wenn man da auch eine entsprechende Vorbildung hat. Es sind mehr menschliche Eigenschaften, und Dinge die man sich aneignen kann, und wo die Interessen liegen.

Geht eine „korrekte Meinungsbildung“ nur, wenn man Politologie oder Journalismus studiert hat?
Man kann eh nicht alles wissen, es gibt so unendlich viele Themen.
In der heutigen Zeit mit Fake News und KI, ist der einzige Weg sich „der richtigen Meinung“ bestmöglich anzunähern, so viele diverse Quellen wie möglich zu konsumieren und zu analysieren und dann für sich zusammenzufassen.
These, Antithese, Synthese.
Wirklich alles im Leben hat doch mehr mit gesundem Menschenverstand zu tun.



Darth Schneider
Beiträge: 28201

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Darth Schneider »

@Bildlauf
Wenn du jetzt einen Film über Fussball machen musst kommt das am Schluss doch viel besser wenn du dich mit dem Fussballspiel möglichst gut auskennst…

Also ich zum Beispiel wäre da völlig fehl am Platz, weil ich habe keinen blassen Schimmer von Fussball..😂😂

Menschenverstand hab ich, das ist toll und sehr nützlich, ersetzt aber kein Fachwissen.

Nur zum darüber nachdenken.



Darth Schneider
Beiträge: 28201

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Darth Schneider »

Zumal hat doch absolut jeder das Recht auf seine ganz persönliche politische Meinung, auch alle Filmemacher/Content Creators/TV Leute…

Wenn alle solche Filme wie der Mathias macht, oder allgemein solche ähnliche Medien (auch Journalistisch gesehen) nur völlig neutral wären…

Ja dann wäre das ganze doch nur völlig verblödet, weil nur eintönig und dazu noch todlangweilig..
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Mi 08 Jul, 2026 21:22, insgesamt 3-mal geändert.



gammanagel
Beiträge: 325

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von gammanagel »

Tja, mit einem Astronomen über den Lauf der Sterne streiten und dabei auf den gesunden Menschenverstand pochen ist so eine Sache🍻

Vielleicht ein gemeinsamer Nenner;
„Ein Tag ohne Bier ist wie ein Tag ohne Wein.“ —
Thomas Kapielski



AndreasBuder
Beiträge: 189

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von AndreasBuder »

Ich bin schonmal sehr froh, dass hier nun ein sehr angenehmer Ton entstanden ist. Ich glaube, Bildlauf, dass du etwas verstehst, was nie gesagt wurde: Dass nur mit XY es möglich wäre, gut Z zu machen. Das ist eine Umkehr dessen, was tatsächlich gesagt wird: Dass es einen im besonderen Maße befähigt, wenn man XY hat, Z gut machen zu können. Das schließt keineswegs aus, dass man auch auf anderen Wegen in besonderem Maße für Z geeignet sein kann. In besonderem Maße bedeutet schlicht: Es gibt spezielle Kompetenzen, die andere meist nicht haben und die sich von anderen unterscheiden. Umgekehrt kann jemand anderes, der z.B. ein hohes Erfahrungswissen aufgebaut hat, andere spezielle Kompetenzen entwickelt haben. Es ist wirklich wichtig, genau zu lesen, was da tatsächlich steht, und nicht in die Falle zu tappen, das Gesagte im Kopf umzubauen.



Darth Schneider
Beiträge: 28201

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Darth Schneider »

Oder anders formuliert:
Könnte ich solche Filme wie der Matthias machen ?

Mit dem richtigen Equipment ja,
rein technisch gesehen (mit einem Drehbuch, etwas Übung und einem sehr guten Sprecher)…😂

Aber inhaltlich gesehen, niemals….



gammanagel
Beiträge: 325

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von gammanagel »

Ein Studium ist eine aufwändige Sache, wenn es mit einem akademischen Titel abgeschlossen wurde noch besser. Das sollte man ruhig kundtun, ist nicht ehrenrührig.
Frag mal den Dr. Rudi Schmidts
🤷‍♀️



Bildlauf
Beiträge: 3059

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Bildlauf »

Wenn sagen wir jemand sich aber für Fußball interessieren möchte, kann er sich das aneignen.

Es geht ja um Geisteswissenschaften.
Bezüglich Naturwissenschaften, technische Studiengänge, Medizin, Jura, und auch andere, da habe ich ja schon geschrieben, das ist Wissen was man sich eben nicht mal so draufschafft.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß man alles das bewerkstelligen kann, was einen interessiert und womit man sich beschäftigt. Das essentielle bei einem Menschen ist der Wille.
Habe ich keinen Willen oder Interesse, dann bringt es nichts.

Filme ich einen Astronomen geht es nicht darum komplexe Himmelsmechaniken berechnen zu können.
Ein gutes Gefühl für das Thema hilft aber.

Ich finde übrigens, daß hier gar kein komischer Ton am Start war.



Darth Schneider
Beiträge: 28201

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Darth Schneider »

Einen Astronomen filmen, klar das ist keine grosse Hürde.

Aber wenn einer ständig Filme im CERN mit irgendwelchen Astronomen und Physikern machen muss,
dann sollte er sich viel besser/tiefer damit auskennen, als irgend ein Normalo.
Nicht zuletzt auch nur aus Sicherheitsgründen..😂

Sowas ähnlich spezifisches macht ja der Matthias.



TheBubble
Beiträge: 2150

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von TheBubble »

Darth Schneider hat geschrieben: Mi 08 Jul, 2026 22:15 Einen Astronomen filmen, klar das ist keine grosse Hürde.

Aber wenn einer ständig Filme im CERN mit irgendwelchen Astronomen und Physikern machen muss,
Was machen Astronomen am CERN?



MaxSchreck
Beiträge: 505

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von MaxSchreck »

Abgesehen von alledem... irgendwie musste ich an diesen Thread denken, als ich das hier las:

viewtopic.php?f=92&t=163504&p=1293561#p1293561



Pianist
Beiträge: 9272

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

Begriffe wie "Imagefilm" verwende ich gar nicht, weil da sowieso jeder etwas anderes drunter versteht...

Man darf übrigens nicht den Fehler machen, Filme nach der Zahl ihrer Zuschauer zu bewerten. Gerade bei fachspezifischen Filmen kommt es darauf gar nicht an. Wenn man zum Beispiel einen Film macht, der über ein geplantes Infrastrukturprojekt informiert, und dadurch zumindest einige Einwände vermieden werden, kommt das dem Verlauf des Projektes sehr entgegen. Dagegen sind die Kosten für den Film pillepalle.

Ich hatte mal den Fall, da habe ich einen Film gemacht, der nur einer einzigen Person in einer einzigen Situation etwas erklären sollte. Von der Entscheidung dieser Person hing viel ab, und der Film hat am Ende zur gewünschten Entscheidung geführt.

Eröffnungsfilme für Kongresse mit einem Anriss des Themas sind übrigens ein guter Einstieg für eine Veranstaltung, und da sitzen auch nur ein paar hundert Leute im Publikum.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



rudi
Administrator
Administrator
Beiträge: 1578

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von rudi »

gammanagel hat geschrieben: Mi 08 Jul, 2026 21:28 Ein Studium ist eine aufwändige Sache, wenn es mit einem akademischen Titel abgeschlossen wurde noch besser. Das sollte man ruhig kundtun, ist nicht ehrenrührig.
Frag mal den Dr. Rudi Schmidts
🤷‍♀️
Ich hab den Titel zwar, aber ich trage ihn eigentlich nicht mehr bewusst. Ich glaube, wer mal versucht hat wissenschaftlich zu arbeiten, entwickelt oft auch eine gewisse Demut den Dingen gegenüber, die einem verschlossen bleiben. Je langer man sich mit einer Sache ernsthaft beschäftigt, desto mehr sieht man was man nicht versteht (geht zumindest mir so), darum löst der Titel bei mir mittlerweile eher ein Impostor-Syndrom aus ;)



berlin123
Beiträge: 1601

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von berlin123 »

rudi hat geschrieben: Do 09 Jul, 2026 16:02
Ich hab den Titel zwar, aber ich trage ihn eigentlich nicht mehr bewusst. Ich glaube, wer mal versucht hat wissenschaftlich zu arbeiten, entwickelt oft auch eine gewisse Demut den Dingen gegenüber, die einem verschlossen bleiben. Je langer man sich mit einer Sache ernsthaft beschäftigt, desto mehr sieht man was man nicht versteht (geht zumindest mir so),
Ist das nicht genau der Vorteil des Studiums? Du hast ein Gespür dafür entwickelt, wie die Landschaft deines Fachgebiets aussieht. Was du davon weißt, was alles nicht. Und bei welchen Themen du nichtmal weißt, dass du es nicht weißt.

Offensichtlich ist das in den Kommentarspalten der sozialen Medien außer Mode gekommen.

Man kann schnell Experte werden. Kraft der eigenen, überlegenen Denkfähigkeiten alles Entscheidende erkennen. Da braucht es kein Studium. Keine Professoren, an denen du nur vorbei kommst, wenn du Quellen angibst und Für und Wider abwägst,

In Social Media scheint das anders zu funktionieren:

„Ich würde es doch gar nicht schreiben, wenn ich nicht wüsste, dass es stimmt! Warum akzeptierst du das nicht?“

Oder, noch stärker: „Ich würde mich doch nicht darüber aufregen, wenn ich nicht im Recht wäre! Was ist daran so schwer zu verstehen?“



Darth Schneider
Beiträge: 28201

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Darth Schneider »

rudi hat finde ich recht.

Je mehr man sich mit einem Thema befasst, je mehr man lernt, desto mehr völlig unbeantwortete Fragen tauchen ganz plötzlich auf.
So sehe ich das zumindest.

Und Sokrates hatte damals schon völlig recht, mit:
„Ich weiss das ich nichts weiss.“

Gar keine einfach zu verstehende Erkenntnis…



klusterdegenerierung
Beiträge: 28179

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von klusterdegenerierung »

Pianist hat geschrieben: Mi 08 Jul, 2026 17:58 Das ist übrigens auf Kundenseite ein Kostenvorteil. Wenn sich nämlich mehrere hochbezahlte Referenten tagelang mit einem Grützfilm beschäftigen müssen, der hinten und vorne nicht hinhaut, dann bindet das Personal und verursacht Kosten.

Es hilft übrigens auch, alle möglichen Unfallverhütungsvorschriften im Hinterkopf zu haben, sonst entsteht auf Baustellen (vor allem im Bahnbereich) lauter unbenutzbares Material, wenn irgendwelche Details nicht in Ordnung sind. Das hat nun allerdings wirklich nichts mit Politologie zu tun...

Matthias
Ich habe 10 Jahre lang ca. 80% des gesamten Foto und Video Contents eines großen Unternehmens mit Sitz in der ganzen Welt produziert, ich war quasi ein Teil derer DNA und auf jedem Karton in jedem Baumarkt waren alle Fotos von mir!

Ich dachte immer, das genau solche Dinge wie Du sie beschreibst, der Kitt zwischen mir und dem Kunden sind und man erstmal relativ exklusiv darsteht und andere Dienstleister sich erstmal dieses ganze Wissen rund um die Produkte und Hintergrundwissen nicht eben draufschaffen können und man so schnell nicht ersetzbar ist!

Aber ich wurde eines besseren belehrt nach dem ich über die Jahre mit dem Unternehmen ca. 60 meines Umsatzes machte, es ging anz schnell, ein zwei neue Personen im Marketing und von einem auf den anderen Tag hat man mich ersetzt!

Und das schöne, der neue brachte null Wissen um all das mit und deswegen obacht bei solchen Aussagen, das wovon man oft glaubt wie wichtig das sei, ist am ende oft völlig wertlos, denn wenn die Fotos und Video vielleicht sogar besser sind, ist es völlig unerheblich ob der Typ sich mit dem ganzen bums auskennt!

Ahoi!
"Filme dreht man nicht mit der Kamera, sondern mit dem Kopf."



Darth Schneider
Beiträge: 28201

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Darth Schneider »

Oje, das ist übel, tut mir echt leid für dich Kluster.
Ich hoffe du hast neue Kunden.



klusterdegenerierung
Beiträge: 28179

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von klusterdegenerierung »

Darth Schneider hat geschrieben: Fr 10 Jul, 2026 06:10 Oje, das ist übel, tut mir echt leid für dich Kluster.
Ich hoffe du hast neue Kunden.
Alles gut, ist 12 Jahre her.
"Filme dreht man nicht mit der Kamera, sondern mit dem Kopf."



Pianist
Beiträge: 9272

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

Deshalb, und da sind wir jetzt weit weg von meinem kleinen Eigenfilm bei einem ganz generellen Thema, ist es extrem wichtig, immer darauf zu achten, dass keiner der Auftraggeber einen zu großen Anteil am Gesamtumsatz einnimmt. Natürlich kann das von Jahr zu Jahr mal schwanken, aber es ist schon sehr gut, wenn sich das alles sehr breit verteilt, damit man nicht zu stark betroffen ist, wenn mal ein Auftraggeber wegfällt.

Und das kann ja durchaus mal passieren. Bei mir war das nie der Fall, weil ich mal Mist gebaut habe, die Leute meine Filme nicht mehr mochten, oder wir uns ins Streiten bekommen haben, sondern die Ursachen waren in aller Regel strukturelle Veränderungen, die dazu geführt haben, dass es bestimmte Aufträge oder sogar ganze Auftraggeber nicht mehr gab. Allerdings sind in der gleichen Zeit immer mindestens so viele neue Auftraggeber dazugekommen.

Bei mir passiert das in aller Regel durch persönliche Weiterempfehlung, oder weil Leute den Arbeitgeber wechseln und mich mitnehmen. Wobei die alten Auftraggeber im Idealfall sogar erhalten bleiben, selbst wenn die Leute dann weiterziehen.

Was ich früher ganz selten mal gemacht habe, ist die Beteiligung an öffentlichen Ausschreibungen, aber nur dann, wenn ich mir da realistische Chancen ausgerechnet habe. Und was ich gelegentlich mal mache, dass ich Leuten etwas Konkretes vorschlage, wenn ich da einen Bedarf erkenne. Ansonsten ist es mir immer am liebsten, wenn sich die Leute von sich aus an mich wenden, und das passiert ja zum Glück immer noch oft genug.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



klusterdegenerierung
Beiträge: 28179

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von klusterdegenerierung »

Pianist hat geschrieben: Fr 10 Jul, 2026 08:32 Deshalb, und da sind wir jetzt weit weg von meinem kleinen Eigenfilm bei einem ganz generellen Thema, ist es extrem wichtig, immer darauf zu achten, dass keiner der Auftraggeber einen zu großen Anteil am Gesamtumsatz einnimmt. Natürlich kann das von Jahr zu Jahr mal schwanken, aber es ist schon sehr gut, wenn sich das alles sehr breit verteilt, damit man nicht zu stark betroffen ist, wenn mal ein Auftraggeber wegfällt.

Und das kann ja durchaus mal passieren. Bei mir war das nie der Fall, weil ich mal Mist gebaut habe, die Leute meine Filme nicht mehr mochten, oder wir uns ins Streiten bekommen haben, sondern die Ursachen waren in aller Regel strukturelle Veränderungen, die dazu geführt haben, dass es bestimmte Aufträge oder sogar ganze Auftraggeber nicht mehr gab. Allerdings sind in der gleichen Zeit immer mindestens so viele neue Auftraggeber dazugekommen.

Bei mir passiert das in aller Regel durch persönliche Weiterempfehlung, oder weil Leute den Arbeitgeber wechseln und mich mitnehmen. Wobei die alten Auftraggeber im Idealfall sogar erhalten bleiben, selbst wenn die Leute dann weiterziehen.

Was ich früher ganz selten mal gemacht habe, ist die Beteiligung an öffentlichen Ausschreibungen, aber nur dann, wenn ich mir da realistische Chancen ausgerechnet habe. Und was ich gelegentlich mal mache, dass ich Leuten etwas Konkretes vorschlage, wenn ich da einen Bedarf erkenne. Ansonsten ist es mir immer am liebsten, wenn sich die Leute von sich aus an mich wenden, und das passiert ja zum Glück immer noch oft genug.

Matthias
Es ging ja auch nicht mehr um Deinen Film und auch nicht ob jemand mal in seiner Karriere keine guten Ergebnisse abliefert, von all dem habe ich nicht berichtet, genauso wenig wie gut und schlecht es ist einen oder wenig Großkunden zu haben.

Es ging aussließlich um Deinen Einwurf, das wenn man sich für einen Kunden wie auch immer unendbehrlich macht, man keine große Sorge haben muß das man nicht razzefazze ersetzbar ist, zumindest kam das so rüber und all die anderen Dinge die Du erwähnt hast, sind selbstverständlich und beziehen sich nicht auf mein Beispiel.

Aber mir ist eh schon länger aufgefallen das Du sehr beratungsresistent bist und eh am liebsten das hörst was von Deinem Spiegel abprallt.
Deswegen war es von mir auch eine Schnapsidee mich hier einzuklinken.
"Filme dreht man nicht mit der Kamera, sondern mit dem Kopf."



Pianist
Beiträge: 9272

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

Mir ist gerade mal wieder vollkommen schleierhaft, was Du für ein Problem hast...
Filme über Menschen, Politik und Technik



AndreasBuder
Beiträge: 189

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von AndreasBuder »

Beratungsresistent und mehrmals das Video aufgrund der hier geäußerten Rückmeldungen geändert, passt irgendwie nicht zusammen, so rein empirisch.



Pianist
Beiträge: 9272

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

Na eben. Und die Behauptung, man würde sich total unersetzlich machen, ist bei mir auch nirgendwo zu lesen...

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



gammanagel
Beiträge: 325

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von gammanagel »

Deswegen war es von mir auch eine Schnapsidee mich hier einzuklinken
Da bin ich Deiner Meinung



berlin123
Beiträge: 1601

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von berlin123 »

Pianist hat geschrieben: Fr 10 Jul, 2026 14:59 Mir ist gerade mal wieder vollkommen schleierhaft, was Du für ein Problem hast...
Ein Drehbuchautor würde sagen: Status-Konflikt. Ein Kampf darum wer Hochstatus hat. Also wer dem anderen was erklären kann und wer zuhören und lernen soll. Wenn beide erklären wollen kämpfen sie um Hochstatus. Hier mit den Themen "Sei nicht zu optimistisch was deine Anziehungskraft auf deine Kunden betrifft" und "Man muss immer ausreichend Kunden haben."



Darth Schneider
Beiträge: 28201

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Darth Schneider »

Ich würde mal behaupten beide haben eigentlich recht.
Jetzt nur auf die beiden Sätze bezogen.
Man könnte sich auch theoretisch finden, so das beide was voneinander lernen könnten.

Es ist doch völlig egal wer den Hochstatus hat.😂



Pianist
Beiträge: 9272

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

Ich lege gar keinen Wert auf irgendeinen "Status", wollte nur von ein paar Erfahrungen berichten...

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



klusterdegenerierung
Beiträge: 28179

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von klusterdegenerierung »

Darth Schneider hat geschrieben: Fr 10 Jul, 2026 18:34 Ich würde mal behaupten beide haben eigentlich recht.
Jetzt nur auf die beiden Sätze bezogen.
Man könnte sich auch theoretisch finden, so das beide was voneinander lernen könnten.

Es ist doch völlig egal wer den Hochstatus hat.😂
Da hast Du selbstverständlich recht, aber es ist hier nicht einfach zu diskutieren, das war ja schon immer so.
Wenn Du jemandem sagst das roter Lack bei Autos schneller verwittert, ist es wenig produktiv darauf zu antworten das aber die Reifen länger halten!
"Filme dreht man nicht mit der Kamera, sondern mit dem Kopf."



klusterdegenerierung
Beiträge: 28179

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von klusterdegenerierung »

Pianist hat geschrieben: Fr 10 Jul, 2026 14:59 Mir ist gerade mal wieder vollkommen schleierhaft, was Du für ein Problem hast...
Das wir aneinander vorbeireden.
Du sagst wenn man das unternehmen und zb Sicherheistsaspekte die exklusiv sein können weiß und lebt, ist der Verlust eines Kunden gering oder nicht mehr existent.

Ich schreibe Dir ein Fallbeispiel, Du schreibst wenn man schlechtere Quali als der neue abliefert oder sich nur auf einen Großkunden beschrenkt, ist das normal und man ist selber schuld.

Natürlich hat die Aussage 100% Richtigkeit, für sich, aber der Kontext war ein anderer und hat nur minimale Verbindung und so verpufft mein Weckruf an all die jenigen die sich ach so sicher fühlen, was übrigens auch für Dich gillt.
"Filme dreht man nicht mit der Kamera, sondern mit dem Kopf."



Pianist
Beiträge: 9272

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

klusterdegenerierung hat geschrieben: Sa 11 Jul, 2026 09:46 Ich schreibe Dir ein Fallbeispiel, Du schreibst wenn man schlechtere Quali als der neue abliefert oder sich nur auf einen Großkunden beschrenkt, ist das normal und man ist selber schuld.
So lange Du Dinge liest, die ich nicht geschrieben habe, ist eine Diskussion weitgehend sinnlos.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



AndreasBuder
Beiträge: 189

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von AndreasBuder »

klusterdegenerierung hat geschrieben: Sa 11 Jul, 2026 09:46
Das wir aneinander vorbeireden.
Du sagst wenn man das unternehmen und zb Sicherheistsaspekte die exklusiv sein können weiß und lebt, ist der Verlust eines Kunden gering oder nicht mehr existent.
Ich kann beim besten Willen diese Aussage bei Matthias nicht finden. Wo schreibt er das?
klusterdegenerierung hat geschrieben: Sa 11 Jul, 2026 09:46
Ich schreibe Dir ein Fallbeispiel, Du schreibst wenn man schlechtere Quali als der neue abliefert
Auch das schreibt er nirgendwo.
klusterdegenerierung hat geschrieben: Sa 11 Jul, 2026 09:46 die sich ach so sicher fühlen, was übrigens auch für Dich gillt.
Und auch das sagt er nicht, dass er sich damit sicher fühlt. Kann natürlich sein, dass dem so ist, aber das ist wohl Interpretation.

Nichts destotrotz ist deine Erfahrung, sehr sehr sehr wertvoll für alle und bin dir ehrlich gesagt dankbar, dass du es hier erzählst. Mein ich ernst.

Ich finde irgendwie nur erstaunlich, wie oft es hier jetzt schon passiert, dass man Matthias Aussagen zuschreibt, die gar nicht da waren, und man dann sich über diese zugeschriebenen Aussagen ergeht. 🤷🏻‍♂️

Edit: Hab Matthias eigene Antwort übersehen.
Zuletzt geändert von AndreasBuder am Sa 11 Jul, 2026 10:07, insgesamt 1-mal geändert.



AndreasBuder
Beiträge: 189

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von AndreasBuder »

Ups, hab Matthias Antwort nicht bemerkt, sorry.



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