Ich finde es nur interessant darüber zu diskutieren.Pianist hat geschrieben: Mi 08 Jul, 2026 16:53
Dich scheint dieses Thema ja sehr zu beschäftigen... :-)
Warum sollte mein Politologie-Diplom irgendjemanden "negativ antriggern"? Im Gegenteil: die Entscheidungsträger in Ministerien, Stiftungen oder Spitzenverbänden erkennen auf den ersten Blick, dass da jemand kommt, der sich in ihrer Themenwelt auskennt. Zumal das oft genug selbst Politologinnen und Politologen sind. Übrigens: die ganze Bezeichnung ist überhaupt nicht von mir, sondern so stellen mich meine Kontaktleute hin und wieder anderen Leuten vor. Es scheint ihnen also wichtig zu sein.
Ich bitte übrigens um Entschuldigung für die verzögerte Antwort, ich war zwei Tage auf einem Fachkongress im Einsatz, habe gestern Abend gleich den Filmbericht fertig gemacht und heute Mittag bereits die finale Freigabe erhalten – ohne Änderungswünsche. Obwohl da Leute draufschauen, die theoretisch über jeden meiner Sätze, jeden O-Ton und jedes Bild diskutieren könnten. Aber wenn es mir gelingt, bereits im ersten Anlauf alles so sauber hinzukriegen, dass es nichts zu meckern gibt, dann wird eben auch nicht gemeckert.
Was machen Astronomen am CERN?Darth Schneider hat geschrieben: Mi 08 Jul, 2026 22:15 Einen Astronomen filmen, klar das ist keine grosse Hürde.
Aber wenn einer ständig Filme im CERN mit irgendwelchen Astronomen und Physikern machen muss,
Ich hab den Titel zwar, aber ich trage ihn eigentlich nicht mehr bewusst. Ich glaube, wer mal versucht hat wissenschaftlich zu arbeiten, entwickelt oft auch eine gewisse Demut den Dingen gegenüber, die einem verschlossen bleiben. Je langer man sich mit einer Sache ernsthaft beschäftigt, desto mehr sieht man was man nicht versteht (geht zumindest mir so), darum löst der Titel bei mir mittlerweile eher ein Impostor-Syndrom aus ;)gammanagel hat geschrieben: Mi 08 Jul, 2026 21:28 Ein Studium ist eine aufwändige Sache, wenn es mit einem akademischen Titel abgeschlossen wurde noch besser. Das sollte man ruhig kundtun, ist nicht ehrenrührig.
Frag mal den Dr. Rudi Schmidts
🤷♀️
Ist das nicht genau der Vorteil des Studiums? Du hast ein Gespür dafür entwickelt, wie die Landschaft deines Fachgebiets aussieht. Was du davon weißt, was alles nicht. Und bei welchen Themen du nichtmal weißt, dass du es nicht weißt.rudi hat geschrieben: Do 09 Jul, 2026 16:02
Ich hab den Titel zwar, aber ich trage ihn eigentlich nicht mehr bewusst. Ich glaube, wer mal versucht hat wissenschaftlich zu arbeiten, entwickelt oft auch eine gewisse Demut den Dingen gegenüber, die einem verschlossen bleiben. Je langer man sich mit einer Sache ernsthaft beschäftigt, desto mehr sieht man was man nicht versteht (geht zumindest mir so),
Ich habe 10 Jahre lang ca. 80% des gesamten Foto und Video Contents eines großen Unternehmens mit Sitz in der ganzen Welt produziert, ich war quasi ein Teil derer DNA und auf jedem Karton in jedem Baumarkt waren alle Fotos von mir!Pianist hat geschrieben: Mi 08 Jul, 2026 17:58 Das ist übrigens auf Kundenseite ein Kostenvorteil. Wenn sich nämlich mehrere hochbezahlte Referenten tagelang mit einem Grützfilm beschäftigen müssen, der hinten und vorne nicht hinhaut, dann bindet das Personal und verursacht Kosten.
Es hilft übrigens auch, alle möglichen Unfallverhütungsvorschriften im Hinterkopf zu haben, sonst entsteht auf Baustellen (vor allem im Bahnbereich) lauter unbenutzbares Material, wenn irgendwelche Details nicht in Ordnung sind. Das hat nun allerdings wirklich nichts mit Politologie zu tun...
Matthias
Alles gut, ist 12 Jahre her.Darth Schneider hat geschrieben: Fr 10 Jul, 2026 06:10 Oje, das ist übel, tut mir echt leid für dich Kluster.
Ich hoffe du hast neue Kunden.
Es ging ja auch nicht mehr um Deinen Film und auch nicht ob jemand mal in seiner Karriere keine guten Ergebnisse abliefert, von all dem habe ich nicht berichtet, genauso wenig wie gut und schlecht es ist einen oder wenig Großkunden zu haben.Pianist hat geschrieben: Fr 10 Jul, 2026 08:32 Deshalb, und da sind wir jetzt weit weg von meinem kleinen Eigenfilm bei einem ganz generellen Thema, ist es extrem wichtig, immer darauf zu achten, dass keiner der Auftraggeber einen zu großen Anteil am Gesamtumsatz einnimmt. Natürlich kann das von Jahr zu Jahr mal schwanken, aber es ist schon sehr gut, wenn sich das alles sehr breit verteilt, damit man nicht zu stark betroffen ist, wenn mal ein Auftraggeber wegfällt.
Und das kann ja durchaus mal passieren. Bei mir war das nie der Fall, weil ich mal Mist gebaut habe, die Leute meine Filme nicht mehr mochten, oder wir uns ins Streiten bekommen haben, sondern die Ursachen waren in aller Regel strukturelle Veränderungen, die dazu geführt haben, dass es bestimmte Aufträge oder sogar ganze Auftraggeber nicht mehr gab. Allerdings sind in der gleichen Zeit immer mindestens so viele neue Auftraggeber dazugekommen.
Bei mir passiert das in aller Regel durch persönliche Weiterempfehlung, oder weil Leute den Arbeitgeber wechseln und mich mitnehmen. Wobei die alten Auftraggeber im Idealfall sogar erhalten bleiben, selbst wenn die Leute dann weiterziehen.
Was ich früher ganz selten mal gemacht habe, ist die Beteiligung an öffentlichen Ausschreibungen, aber nur dann, wenn ich mir da realistische Chancen ausgerechnet habe. Und was ich gelegentlich mal mache, dass ich Leuten etwas Konkretes vorschlage, wenn ich da einen Bedarf erkenne. Ansonsten ist es mir immer am liebsten, wenn sich die Leute von sich aus an mich wenden, und das passiert ja zum Glück immer noch oft genug.
Matthias
Da bin ich Deiner MeinungDeswegen war es von mir auch eine Schnapsidee mich hier einzuklinken
Ein Drehbuchautor würde sagen: Status-Konflikt. Ein Kampf darum wer Hochstatus hat. Also wer dem anderen was erklären kann und wer zuhören und lernen soll. Wenn beide erklären wollen kämpfen sie um Hochstatus. Hier mit den Themen "Sei nicht zu optimistisch was deine Anziehungskraft auf deine Kunden betrifft" und "Man muss immer ausreichend Kunden haben."Pianist hat geschrieben: Fr 10 Jul, 2026 14:59 Mir ist gerade mal wieder vollkommen schleierhaft, was Du für ein Problem hast...
Da hast Du selbstverständlich recht, aber es ist hier nicht einfach zu diskutieren, das war ja schon immer so.Darth Schneider hat geschrieben: Fr 10 Jul, 2026 18:34 Ich würde mal behaupten beide haben eigentlich recht.
Jetzt nur auf die beiden Sätze bezogen.
Man könnte sich auch theoretisch finden, so das beide was voneinander lernen könnten.
Es ist doch völlig egal wer den Hochstatus hat.😂
Das wir aneinander vorbeireden.Pianist hat geschrieben: Fr 10 Jul, 2026 14:59 Mir ist gerade mal wieder vollkommen schleierhaft, was Du für ein Problem hast...
So lange Du Dinge liest, die ich nicht geschrieben habe, ist eine Diskussion weitgehend sinnlos.klusterdegenerierung hat geschrieben: Sa 11 Jul, 2026 09:46 Ich schreibe Dir ein Fallbeispiel, Du schreibst wenn man schlechtere Quali als der neue abliefert oder sich nur auf einen Großkunden beschrenkt, ist das normal und man ist selber schuld.
Ich kann beim besten Willen diese Aussage bei Matthias nicht finden. Wo schreibt er das?klusterdegenerierung hat geschrieben: Sa 11 Jul, 2026 09:46
Das wir aneinander vorbeireden.
Du sagst wenn man das unternehmen und zb Sicherheistsaspekte die exklusiv sein können weiß und lebt, ist der Verlust eines Kunden gering oder nicht mehr existent.
Auch das schreibt er nirgendwo.klusterdegenerierung hat geschrieben: Sa 11 Jul, 2026 09:46
Ich schreibe Dir ein Fallbeispiel, Du schreibst wenn man schlechtere Quali als der neue abliefert
Und auch das sagt er nicht, dass er sich damit sicher fühlt. Kann natürlich sein, dass dem so ist, aber das ist wohl Interpretation.klusterdegenerierung hat geschrieben: Sa 11 Jul, 2026 09:46 die sich ach so sicher fühlen, was übrigens auch für Dich gillt.