iasi hat geschrieben: ↑Mo 27 Apr, 2026 18:32
medienonkel hat geschrieben: ↑Mo 27 Apr, 2026 15:33
Also Autobahn ist eigentlich ein eher schlechtes Beispiel für Positives aus Deutschland.
Der Ami ist kein Maßstab, der bekommt ja schon ein Aneurysma, wenn er das Kippfenster entdeckt.
Der Ami ist ein Beispiel für alle außerhalb Deutschlands, die kraftstrotzende Autos fahren, aber sie nicht springen lassen dürfen.
Tja - und welche deutschen Filme hatten international Aufsehen erregt?
Der Untergang - mit dem Führer
Das Boot - von der Wehrmacht
...
Das Alleinstellungsmerkmal "Autobahn" blieb bisher leider ungenutzt.
Dabei kann es auch so genutzt werden, dass man einen familienfreundlichen Film erhalten kann - ohne Verfolgungsjagten und ohne böse Gangster oder gar Mörder.
Es braucht auch keinen schrecklichen Unfall, um einen Spannungsbogen zu erhalten.
Kein einziges Fahrzeug muss beschädigt werden.
Genau genommen sollte eine Fahrt mit High Speed so realistisch wie möglich gezeigt werden - wobei der "Fahrspaß", also die Beschleunigung, die Geschwindigkeit und die Kurvenfahrten vermittelt werden müssten.
Ein familienfreundlicher Film, der auf einer Autobahn spielt, braucht auch keine Highspeed Verfolgungsjagd.
Das klingt aber auch irgendwie nach dem nächsten Till Schweiger Film. 🤩
Die lieb ich ja!
Der Till macht immer so tolle Einstellungen und Farben mit der Kamera.
Schauspielerisch wird der Till nur noch vom Schweighöfer getoppt.
Den lieb ich ja in der Segmüller Werbung.
Und das tollste:
In den Filmen wird immer gebumst 😛
(Danke Wolfgang)
Tja Autobahn... Was soll man da schon drehen?
Klein Timmy vergisst seinen Stoffdelphin auf dem Weg nach Dänemark.
Wegen der hohen Spritpreise weigert sich Vater Björn zurück zu fahren.
Der autistische Timmy wird katathonisch und reist in sein Innerstes...
Als er dann auch noch einen Krampfanfall bekommt, schreitet die Alkoholkranke Mutter immer noch nicht ein. Sie kümmert sich hauptsächlich um die Schnapsflaschen in ihrer Gucci Tasche.
Die Familie Gerät in einen Stau. Ein Tieflader mit einem großen toten Wal hat sich unter einer maroden Autobahnbrücke verkeilt.
Und das sind erst die ersten 10 Minuten.
Da kommt ein Motorradfahrer mit 300 höchstens als Kuscheltierkurier in der Not infrage.
Das Kuscheltier holt den Timmy zurück, dieser kann intuitiv mit Walen kommunizieren und stellt fest, dass der Wal gar nicht tot ist.
Die Mutter ist ergriffen und wird sofort abstinent.
Der Vater ist eh nur zum Geld verdienen da.
Und der Motorradfahrer regt sich auf, weil er schon wieder die Speicherkarte für seine neue Kamera falsch eingesetzt hatte.
Als alle davon fahren, platzt der Wal doch noch.
Im Epilog steht, wie sich die Leben der Protagonisten weiter entwickelt haben.
Alle tot, nur die neue Brücke wurde schon nach 8 Jahren Reparatur wieder freigegeben.
It's immer noch Germany.