Geht so.
Hängt stark von der Performance im SloMo Bereich ab.
Saubere 480-960 fps in HD wären nachdem die RX100 das vor Ewigkeiten eingeführt hat, schon mal schick.
Geht so.
Sehr schön - passend dazu kann man auch die alten ENG Zooms wiederbeleben und adaptieren.
In diesem Video analysiert Tony Northrup kritisch die Ankündigung der neuen GoPro Mission 1 Pro ILS, einer Kamera mit Wechselobjektivanschluss (Interchangeable Lens System). Während der Markt positiv reagierte, sieht Northrup darin eher ein problematisches Produkt und ein strategisches Ablenkungsmanöver des Unternehmens.
Fazit:
- Technische Daten & Versprechen:
Die Kamera bietet beeindruckende Eckdaten wie 8K/60fps und 4K/240fps [01:27]. Sie verfügt über einen 1-Zoll-Sensor und – zum ersten Mal bei GoPro – einen Micro-Four-Thirds (MFT) Mount für Wechselobjektive [02:09].
[] Kritikpunkte am Design:
- [] Kein Autofokus: Die Kamera bietet nur manuellen Fokus. Northrup hält dies für eine Action-Kamera, die oft bewegte Motive filmt, für völlig unpraktisch, besonders bei der Nutzung des winzigen Bildschirms zur Schärfekontrolle [02:35], [08:12].
[] Sensor-Objektiv-Mismatch: Der MFT-Mount ist für größere Sensoren ausgelegt. Ein 50mm-Objektiv verhält sich an der GoPro eher wie ein 65mm-Objektiv [02:24]. Zudem sind MFT-Objektive oft nicht für die extrem hohe Pixeldichte eines "50-Megapixel"-Sensors in dieser Größe optimiert, was zu unscharfen Ergebnissen führen kann [10:07].
[] Ergonomie: Der Mount ist physisch größer als das Kameragehäuse, was die Kamera extrem unhandlich macht [04:54].- Marktvergleich:
Für den Preis von ca. 700 $ gibt es laut Northrup bessere Alternativen für Videografen, wie die Sony ZV-E10 oder die Canon R50. Diese bieten echte Griffe, schwenkbare Displays und – am wichtigsten – einen exzellenten Autofokus [03:28].- Hintergründe & Strategie:
Northrup vermutet hinter der Ankündigung ein Ablenkungsmanöver ("Vaporware"), um von schlechten Nachrichten wie der Entlassung von 23% der Belegschaft abzulenken [12:13]. Er kritisiert zudem den CEO Nick Woodman scharf und wirft ihm vor, die Öffentlichkeit über seine Herkunft und wohltätige Spenden zu täuschen, während er selbst massiv von Steuererleichterungen profitierte [11:12], [11:55].
Für Northrup ist die Mission 1 Pro ILS kein technischer Durchbruch, sondern ein "Punt" – ein Notbehelf. Anstatt eigene, optimierte Objektive zu entwickeln, wurde einfach ein vorhandener Mount auf ein zu kleines Gehäuse gesetzt, ohne die essentiellen Probleme wie den Fokus zu lösen [05:18].
Eine plausible und sehr überzeugende Meinung und Darstellung.
Man könnte es auch noch so machen, wie in alten Tagen:Jan hat geschrieben: ↑Mi 22 Apr, 2026 20:08 Im Prinzip hat er ja recht, bei den kleinen Sensoren der alten Gopros und den starken Weitwinkeln war das auch so ziemlich egal, da riesiger Schärfebereich, zudem man auch so nicht zu nahe an ein Objekt ran ist. Jetzt hast du einen Ein Zoll Sensor und nimmst vielleicht eine Optik, die nicht so stark weitwinklig und wahrscheinlich lichtstark ist, da musst du am Mini LCD die Schärfe beurteilen, oder schaffst dir einen Extra Monitor an. Kannst dann gleich eine leicht größere Kamera anschaffen und riggen. Der Verwendungszweck ist meiner Meinung nach sehr stark eingegrenzt mit sehr kompakten Optiken ohne groß mit Offenblende zu arbeiten.

Unterwasser würde mich halt auch mal interessieren, und daher warte ich mal die neue GoPro ab oder denke auch an die Action 6 (die ja günstiger ist und "ausgereift").Jalue hat geschrieben: ↑Mi 22 Apr, 2026 21:55 Was die ILS betrifft, bin ich mir auch nicht sicher, wo die Marktlücke liegt. Vielleicht dort, wo Leute einen sehr kompakten Formfaktor und zugleich den Look von Vintage-Linsen wünschen ... Werbung vielleicht?
Zugegeben ist das nicht mein Beritt, da ich rein journalistisch arbeite. Was ich allerdings zeitnah suche, ist ein Update für meine Hero 7, die ich sozusagen hybrid am Karma Grip, als reine Actioncam und für Unterwasser-Filmerei verwendet habe. Frage in die Runde: Lohnt da eurer Meinung nach das Warten auf die neue Gopro (also die ohne MFT-Mount), um von neuester Technologie zu profitieren? Oder besser sofort zur mutmaßlich ausgereiften DJI Action 6 greifen, inklusive schon eingeführter Zubehörpalette wie Gimbals oder UW-Gehäuse?
Es geht nicht um den Look von Vintage-Linsen.Jalue hat geschrieben: ↑Mi 22 Apr, 2026 21:55 Was die ILS betrifft, bin ich mir auch nicht sicher, wo die Marktlücke liegt. Vielleicht dort, wo Leute einen sehr kompakten Formfaktor und zugleich den Look von Vintage-Linsen wünschen ... Werbung vielleicht?
Zugegeben ist das nicht mein Beritt, da ich rein journalistisch arbeite. Was ich allerdings zeitnah suche, ist ein Update für meine Hero 7, die ich sozusagen hybrid am Karma Grip, als reine Actioncam und für Unterwasser-Filmerei verwendet habe. Frage in die Runde: Lohnt da eurer Meinung nach das Warten auf die neue Gopro (also die ohne MFT-Mount), um von neuester Technologie zu profitieren? Oder besser sofort zur mutmaßlich ausgereiften DJI Action 6 greifen, inklusive schon eingeführter Zubehörpalette wie Gimbals oder UW-Gehäuse?
Darum geht es mir gar nicht so sehr.
Dagegen sprechen m.E. zwei Aspekte:
Aber den Filmlook bekomme ich doch mit Normalbrennweite.Jalue hat geschrieben: ↑Mi 22 Apr, 2026 23:31Dagegen sprechen m.E. zwei Aspekte:
1. bekommst du mit einem 1" Sensor ja per se keinen Filmlook hin, egal welche Linse du nutzt. Das ginge sogar mit ner ollen GH2 leichter.
2. sind die USP's von Actioncams ja ihre (relative) Unkapputbarkeit und ihre kinderleichte Bedienung. Du willst eben 1-2-4-8 davon irgendwo
hinpappen können, ohne weiter darüber nachdenken zu müssen und kriegst trotzdem gutes Footage. Mit einem (zumal "dummen") MFT-Mount
hätte sich das erledigt, damit bräuchte die Actioncam dann ebensoviel Aufmerksamkeit, vielleicht sogar mehr, wie deine A-Kamera.
GoPro steht kurz vor der Pleite, und die Entwicklung eines Autofokussystems für ihre Kameras - von Null (im Gegensatz zu Herstellern wie Sony, die dafür einfach in ihren vorhandenen Technologiekasten greifen können), und dann nur für ein einziges Modell, können die sich nicht leisten.medienonkel hat geschrieben: ↑Do 23 Apr, 2026 09:48 GoPro hat es hier einfach verpasst, eine richtig coole Kamera mit integriertem Zoom im Handflächenformat rauszubringen.
So ist es doch nur ein Kompromiss, der dem Nutzer die Wahl der Optik überlässt.
Eigentlich ziemlich lame von der Firma GoPro.
Der Mini-Camcorder im Bridgeformat wäre jedem MFT Feigenblatt haushoch überlegen gewesen.
Seltsam, dass vor 20 Jahren so Kameras möglich waren. Inkl. Integriertem ND, Autofokus, usw....
Ich mag das halt schon und bei dem Sensor wird natürlich nicht viel Blur bei rumkommen, je nach Distanz, Öffnung etc.
Wahrscheinlich müsste die ILS günstiger sein als die nicht-ILS Varianten, oder zumindest gleicher Preis, weil die Linsen nicht vorhanden sind.cantsin hat geschrieben: ↑Do 23 Apr, 2026 10:20
GoPro steht kurz vor der Pleite, und die Entwicklung eines Autofokussystems für ihre Kameras - von Null (im Gegensatz zu Herstellern wie Sony, die dafür einfach in ihren vorhandenen Technologiekasten greifen können), und dann nur für ein einziges Modell, können die sich nicht leisten.
Das jetzige MFT-Modell ist, was rauskommt, wenn man auch den Aktionären zuliebe ein "Cine"-"Pro"-Modell ankündigen will, aber bei der Produktentwicklung minimalen Aufwand treiben muss (d.h. im Prinzip nur eine Mission- Modellvariante mit abgesägtem Objektiv verkauft).
Es ist schlicht konsequent, die action-cams (endlich) in die Richtung weiter zu entwickeln, die sich längst angeboten hatte:cantsin hat geschrieben: ↑Do 23 Apr, 2026 10:20GoPro steht kurz vor der Pleite, und die Entwicklung eines Autofokussystems für ihre Kameras - von Null (im Gegensatz zu Herstellern wie Sony, die dafür einfach in ihren vorhandenen Technologiekasten greifen können), und dann nur für ein einziges Modell, können die sich nicht leisten.medienonkel hat geschrieben: ↑Do 23 Apr, 2026 09:48 GoPro hat es hier einfach verpasst, eine richtig coole Kamera mit integriertem Zoom im Handflächenformat rauszubringen.
So ist es doch nur ein Kompromiss, der dem Nutzer die Wahl der Optik überlässt.
Eigentlich ziemlich lame von der Firma GoPro.
Der Mini-Camcorder im Bridgeformat wäre jedem MFT Feigenblatt haushoch überlegen gewesen.
Seltsam, dass vor 20 Jahren so Kameras möglich waren. Inkl. Integriertem ND, Autofokus, usw....
Das jetzige MFT-Modell ist, was rauskommt, wenn man auch den Aktionären zuliebe ein "Cine"-"Pro"-Modell ankündigen will, aber bei der Produktentwicklung minimalen Aufwand treiben muss (d.h. im Prinzip nur eine Mission- Modellvariante mit abgesägtem Objektiv verkauft).
Falls man mal wieder Aufnahmen im Fußraum eines Kinderwagens machen muss... ;)
So viel Kreativität hast du entwickelt: Den Fußraum mit dem Kinderwagen verknüpft. Bravo.pillepalle hat geschrieben: ↑Do 23 Apr, 2026 11:19Falls man mal wieder Aufnahmen im Fußraum eines Kinderwagens machen muss... ;)
VG
Meine kleinste mFT Kamera (also Vollformat mFT - mit AF und natürlich System, also Wechselobjektive) hat:
Und welche Kamera ist das dann?soulbrother hat geschrieben: ↑Do 23 Apr, 2026 11:37Meine kleinste mFT Kamera (also Vollformat mFT - mit AF und natürlich System, also Wechselobjektive) hat:
98 x 55 x 30 mm
204 Gramm
Es geht also locker, wenn die Hersteller "wollen".
Die hatte ich nebenbei bemerkt am DJI Phantom3 montiert und mit dem "Vollformatensor" echt gute Bilder aufgenommen.
Ist Jahre her, aber dennoch...


