Es wird in diesem Prozess keinen einzigen Zeugen geben, nicht einen einzigen Beweisfetzen dafür, dass Alec wusste oder hätte wissen können, dass die Waffe mit einer scharfen Patrone geladen war", betonte Verteidiger Spiro. "Schauspieler überprüfen die Waffen nicht, die Sicherheit wird von speziellem Personal gewährleistet". Doch die Verantwortung dafür, dass Waffen bei Filmdrehs ungefährlich sind, liege bei Waffenmeistern und anderen Angestellten.
Wie wäre das denn eigentlich in Deutschland? Wenn sich die Schauspieler darauf verlassen dürfen, dass sie mit einer unscharfen Waffe schießen, würde das ja darauf hinauslaufen, dass das für die Schusswaffen verantwortliche Personal eine Garantenstellung hat. Damit würde ein solcher Vorfall nicht unter Fahrlässigkeit laufen, sondern jemand würde wegen aktiven Tuns bestraft werden. Also keine fahrlässige Tötung, sondern Totschlag.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
Das Verfahren gegen Hollywoodstar Baldwin wegen eines tödlichen Schusses auf eine Kamerafrau ist eingestellt worden. Die Richterin begründet den Schritt damit, dass der Verteidigung vorsätzlich Beweismittel vorenthalten worden seien. Nach dem überraschenden Ende des Prozesses bricht der Schauspieler in Tränen aus.
Das ganze Buch ist aber eigentlich noch lange nicht zu Ende.
Wetten ?
Wie denn auch ?
Wenn auf der einen Seite vorsätzlich so wichtiges Beweismaterial unterschlagen wurde und auf der anderen Seite noch zig Fragen was die Verantwortung und Arbeitsweise am Set was den Alec betrifft (also ganz anderen Grobfahlässigkeiten),
was unter anderem auch zum Tod der Kamerafrau geführt haben könnte, noch immer gar nicht beantwortet sind…
Gruss Boris
Darth Schneider hat geschrieben: Sa 13 Jul, 2024 23:02
Das ganze Buch ist aber eigentlich noch lange nicht zu Ende.
Wetten ?
Wie denn auch ?
Aber Baldwin kann nicht erneut belangt werden. Das sagte man doch explizit.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
Darth Schneider hat geschrieben: Do 05 Sep, 2024 05:40
Irgendwo hatte ich gelesen die Familie der Kamerafrau will ihn nun doch auch anklagen.
Gruss Boris
Drum
Das Vermögen von Schauspieler Alec Baldwin
Sein Gesamtvermögen wird auf 60 bis 75 Millionen US-Dollar beziffert. Verschiedene Quellen, darunter auch celebritynetworth.com, gehen für 2023 von einem Vermögen von 70 Millionen US-Dollar aus.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
Tarantino hat bei Bill Maher ja seinen Senf zum Thema Waffen abgegeben. Womit er prinzipiell recht hatte: 2 Tote in Hollywood durch Waffen (Brandon Lee und halt die Kamerafrau) sind eigentlich ein Beweis dafür, daß die Sicherheitsvorkehrungen sehr gut sind - relativ gesehen. Wo ich aber wieder mal genervt bin, so wie beim dämlichen Tarantino-Dauerthema "Film ist kein Film, wenn kein Film durch die Kamera läuft" ist sein Punkt: "der Schauspieler braucht den Rückstoß, das Mündungsfeuer usw. usf." - da widerspreche ich und es gibt da auch kein Argument außer: TARANTINO braucht unbedingt Filmkameras und "Blanks" in den Waffen, weil er offenbar unter massiven Neurosen leidet. Dieses ständige Generalisieren von diesem Idioten geht mir echt auf den Sack. Will der dann etwa behaupten, daß Leonardo DiCaprio ein echter Rassist und Sklavenbesitzer sein musste um Calvin Candie spielen zu können? Hat Jamie Foxx ihn (Tarantino) etwa in echt mit Dynamit in die Luft gejagt? So ein Stuß.
Wenn Regisseure oder Schauspieler oder sonstwer "Blank-Waffen" brauchen oder die logistische Kakophonie um eine Filmkamera: Schön und gut. Aber davon hängt weiß Gott nicht der Erfolg eines Films ab.
Zuletzt geändert von macaw am Do 05 Sep, 2024 09:30, insgesamt 1-mal geändert.
Was die Waffen an Filmsets betrifft hast du und der Tarantino sicher recht.
Wobei was Waffen allgemein anbelangt, es werden fast nirgendwo so viele Leute ausversehen oder mit absicht erschossen wie in Amerika.
Darüber sollten sie nachdenken und was grundsätzlich ändern.
Die Filmsets sind mehr als sicher genug.
Gruss Boris
Darth Schneider hat geschrieben: Do 05 Sep, 2024 09:29
Wobei was Waffen allgemein anbelangt, es werden fast nirgendwo so viele Leute ausversehen oder mit absicht erschossen wie in Amerika.
Darüber sollten sie nachdenken und was grundsätzlich ändern.
Das ist ein noch ganz anderes Thema. Schon seltsam, kein Vollidiot dort käme auf die Idee die Sicherheitsvorkehrungen bzgl. Waffen am Set zu lockern, die immens hoch sind. Aber bei echten Waffen flippen die komplett aus wenn auch nur ein Background-Check zur Pflicht werden soll...da wird dann das 2nd Amendment hervorgekramt - sehr interessant übrigens wie wirksam es ist. Als das Kapitol gestürmt wurde hatten die Angreifer "stun guns, pepper spray, baseball bats and flagpoles wielded as clubs" dabei (Quelle: npr.org) - die wussten wohl selbst was ihnen geblüht hätte, wenn die da mit "echten" Waffen angekommen wären...
macaw hat geschrieben: Do 05 Sep, 2024 09:21
...TARANTINO braucht unbedingt Filmkameras und "Blanks" in den Waffen, weil er offenbar unter massiven Neurosen leidet. Dieses ständige Generalisieren von diesem Idioten geht mir echt auf den Sack......
Nun ja, hatte auch mal ein Interwiew mit Tarantino gesehen, was er da über digitale vs analoge Filmkaneras geplappert hat war wirklich idiotisch.
Gruss Boris
macaw hat geschrieben: Do 05 Sep, 2024 09:21
...TARANTINO braucht unbedingt Filmkameras und "Blanks" in den Waffen, weil er offenbar unter massiven Neurosen leidet. Dieses ständige Generalisieren von diesem Idioten geht mir echt auf den Sack......
Am Ende wird bei Tarantino eh alles digitalisiert für die Post und am Ende nur wieder auf Analog kopiert. Hab auch letztens nochmal Kill Bill geschaut und wie da die hellen Bereiche ausgefressen sind, sieht das aus wie bei ner 5D MKII damals. Alles nur dummes Gefasel und wichtig machen. Die letzten Filme von dem waren eh nur noch selbst Beweihräucherung vom feinsten.
Reservoir Dogs, Pulp Fiction und Kill Bill waren toll.
Auch Inglorios Bastards war ok. Der Rest mau.
Die letzen 3 Filme fand ich schlichtweg schlecht
Gruss Boris
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
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