Nicht nur unsereins fragt sich immer wieder -auf alte Tapes blickend-, wie denn eigentlich frühere Videoaufnahmen ins digitale Zeitalter gerettet werden können. Der folgende oft gehörte, hämische Spruch bleibt dann meist nicht aus:
Super8-Filme oder Dias kann man einfach in den Schrank stellen und auch in hundert Jahren noch anschauen.
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Doch das stimmt offensichtlich auch nicht, wie das Bundesarchiv dieser Tage per dpa laut beklagt. Denn die Lagerung von alten Filmen ist kompliziert, aufgrund der leichten Entflammbarkeit (von altem Nitrofilm) sogar gefährlich und die Zeit nagt an den Klassikern. Eine adäquate, zentrale Lagerstätte scheint nicht in naher Zukunft Realität zu werden, weshalb einige Filmbestände schon jetzt vom Zerfraß bedroht werden. Schade, wirklich schade, aber die Problematik müsste es wohl jetzt gleich aus dem Sommerloch zum Wahlkampfthema schaffen, damit sich schnell etwas bewegt. Und das scheint uns nicht wahrscheinlich.


















