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Frage von Martin:


Hey cracks,

ich möchte mich doch nochmal ans Forum wenden, da dieses Forum anscheinen nur aus Leuten besteht, die mehr Ahnung haben als ich.
Problem: habe analoges Ausgangsmaterial. Über Schnittkarte wird das ganze digitalisiert. Da fängt es auch schon an. Das Capturen erfolgt in mjpeg und muss anschließend in eine VCD-fähige Datei umgewandelt werden, damit ich diese auf CD brennen kann und auf meinem DVD-Player ansehen kann. Das Ergebnis davon war aber sowas von schlecht (;um nicht zu sagen sch....), das ich das Grauen bekam. Zuerst dauert die Wandlung von 1 Minute in VCD-Format (;ist das jetzt mpg oder mpeg2?)fast 5x so lange (;bei einem P4 1.8 GH) (;was mache ich erst bei einem 60-Minuten-Film?)und nach dem Brennen ist die Qualität x-mal schlechter als auf meiner alten VHS-Cam. Was läuft da falsch? Oder gehe ich einfach von falschen Tatsachen aus und das ist halt so. Wenn das so sein sollte, dann wozu eine Schnittkarte (;übrigens eine ANDI von Electronic-Design). Ich freue mich auf Kommentare oder Vorschläge.

Pardosa -BEI- comundo.de




Antwort von Paranoid Dreamer:

"(;User Above)" wrote:

: Hey cracks,
:
: ich möchte mich doch nochmal ans Forum wenden, da dieses Forum anscheinen nur aus
: Leuten besteht, die mehr Ahnung haben als ich.
: Problem: habe analoges Ausgangsmaterial. Über Schnittkarte wird das ganze
: digitalisiert. Da fängt es auch schon an. Das Capturen erfolgt in mjpeg und muss
: anschließend in eine VCD-fähige Datei umgewandelt werden, damit ich diese auf CD
: brennen kann und auf meinem DVD-Player ansehen kann. Das Ergebnis davon war aber
: sowas von schlecht (;um nicht zu sagen sch....), das ich das Grauen bekam. Zuerst
: dauert die Wandlung von 1 Minute in VCD-Format (;ist das jetzt mpg oder mpeg2?)fast
: 5x so lange (;bei einem P4 1.8 GH) (;was mache ich erst bei einem 60-Minuten-Film?)und
: nach dem Brennen ist die Qualität x-mal schlechter als auf meiner alten VHS-Cam. Was
: läuft da falsch? Oder gehe ich einfach von falschen Tatsachen aus und das ist halt
: so. Wenn das so sein sollte, dann wozu eine Schnittkarte (;übrigens eine ANDI von
: Electronic-Design). Ich freue mich auf Kommentare oder Vorschläge.


huhu du =)

1) vcd ist mpeg-1 .........svcd ist mpeg-2
2)die umwandlung in vcd ist immer recht zeitaufwendig, aber des kannste ja über nacht machen, der wandelt auch ohne dich anner tasta weiter *g
vcd ist ähnlich vhs quali ....selbst freeware proggies, zu hauf zu finden bei www.digital-digest.com liefern eine "gute" qualität ....diese ist bei vcd allerdings eingeschränkt, da standardgemäss eine bildauflösung von 352x288 pixeln eingestellt ist und der kb/s auch festgelegt ist - dies ist bei SVCDSVCD im Glossar erklärt nicht so, dort sind die einstellungsmöglichkeiten variabel, ausserdem bietet dieses format auch die doppelte auflösung, bildlich also einiges besser - nachteil, das format läuft nicht auf jedem standalone dvd-player ......
3) eine alternative wäre es als avi zu speichern, nicht auf dvd player abzuspielen, dafür aber dank der neuen divx codecs eine fast dvd qualität bei geringem speicherbedarf -da fast jeder heutzutage einen compi besitzt, warum nicht .....
zu hardwaresschnittkarten: ich persönlich weiss nicht wie ratsam es ist, als privatanwender sich eine zuzulegen, da die rechnerleistung immer höher wird .....mir wurde halt mal davon abgeraten ....kommt halt drauf an, wieviel man videotechnisch am compi macht
wenn du die filme, bekannten aufm dvd zeigen willst, empfiehlt sich das vcd format, da sehr kompatibel ...und mit ein bisschen austesten gute qualität ....viel glück para

paranoiddreamer -BEI- aol.com



Antwort von Sandra:

Hallo Martin!

Ich lese immer wieder Beiträge hier im Forum, in denen die schlechte Qualität der von VHS eindigitalisierten und nach MPEGMPEG im Glossar erklärt gewandelten Videos bemängelt wird.

Fakt ist: Der hohe Rauschanteil, der sich insbesondere in VHS-Videos wiederfindet, kann kompressionsbedingt nicht zu ansehnlichen Ergebnissen führen! Rauschen wird während des Encoding-Vorgangs als Bildveränderung interpretiert und erhöht dadurch die Artefakte-Bildung, die sich normalerweise nur an stark bewegten Stellen im Video bemerkbar macht (;die begrenzte DatenrateDatenrate im Glossar erklärt der VCDVCD im Glossar erklärt trägt ihren Teil dazu bei... ) – ungünstig also, wenn auch eher ruhige Sequenzen durch einen selbst geringfügigen Rauschanteil vom Encoder als Bildveränderung interpretiert werden und dieser somit verstärkte Klötzchenbildung produziert.

Grundsätzlich sollte ein Video vor der Umwandlung in MPEGMPEG im Glossar erklärt in möglichst hochwertigem Material vorliegen (;Digi-Beta, Beta SP, DV oder analog unkomprimiert) – andernfalls wird das Ergebnis nie wirklich zufriedenstellend ausfallen – und schon gar nicht von VHS auf MPEG1/VCD.

Ungünstig ist es, ein Video, das bereits einmal in M-JPEGM-JPEG im Glossar erklärt komprimiert wurde, nochmals zu komprimieren! Grundsätzlich beruhen die gebräuchlichsten Codecs (;wie M-JPEGM-JPEG im Glossar erklärt, DV, MPEG) auf ähnlichen Kompressionsverfahren – schon innerhalb eines Codecs bewirkt die Neu-Kompression Qualitätsverschlechterungen – das Wandeln in einen anderen CodecCodec im Glossar erklärt verstärkt diesen Effekt.

Es gibt aber Möglichkeiten, schon durch das Digitalisieren die Bildqualität der VCDVCD im Glossar erklärt zu erhöhen:

- Direktes Komprimieren der analogen Quelle nach MPEG1 (;z.B. durch einen Hardware-Encoder oder ein Capture-Programm wie VirtualDub, dass softwareseitig wandelt) - damit vermeidest du den Zwischenschritt der M-JPEGM-JPEG im Glossar erklärt Kompression.

- Unkomprimiertes Capturen (;es gibt keine codec-bedingten Farbreduktionen und ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt, die nochmals die Bildqualität beim späteren Umwandeln in MPEGMPEG im Glossar erklärt verschlechtern) z.B. in HuffYUV mit VirtualDub und späteres Wandeln in MPEG.

Weiterhin kannst du die Qualität etwas verbessern durch Anwendung eines „Noise-Reduction“-Filters im Encoder (;mindert das Rauschen), durch Anwendung von VBRVBR im Glossar erklärt (;=variable Bitrate) und/oder durch Encoding in MPEG2/SVCD Standard (;höhere DatenrateDatenrate im Glossar erklärt aber niedrigere Laufzeit pro CD) oder xVCD (;VCD 2.0 Standard mit höherer Datenrate) – die beiden letztgenannten Möglichkeiten setzen allerdings SVCD-fähige DVD-Player voraus.

Gruß
Sandra


sunny1234 -BEI- gmx.de



Antwort von bheiser71:

Hallo zusammen,

habe eine Electronic Design "Andi" geschenkt bekommen und will damit ein paar Enrinnerungen, die ich noch auf VHS habe, in den PC holen.

Leider war keine Treiber-CD dabei.

Hat noch irgendjemand hier im Forum die Treiber für Windows XP zur Hand?

Alles, was ich bisher gegooglet habe, waren Sackgassen.
Auch "www.keymotion.de" gibt's nicht mehr.

Bin für jeden Hinweis dankbar.

Gruß Burkhard



Antwort von tommyb:

Es würde sich empfehlen statt alte Thread-Leichen auszugraben lieber einen eigenen Thread mit aussagekräftigem Titel zu erstellen.



Antwort von bheiser71:

Vielen Dank für den Hinweis, werde es berücksichtigen.

In anderen Foren hat man es allerdings NICHT so gern, wenn mehrere Threats zum gleichen Thema exsitieren.

Gruß Burkhard



Antwort von Pianist:

Aber doch nicht nach acht Jahren... Wer kennt heute noch eine SVCD? Mir ist es eher ein Rätsel, wo die Leute immer solche alten Beiträge finden...

Matthias




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