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Renderzeiten von XDCAM EX und DVCProHD Material




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Frage von Ipiranga:


Wie lange rendert man mit einem MacBook Pro (;2.4GHz Intel Core 2 Duo) mit FCP an einem 30 min wmv Video, wenn das Ausgangsmaterial folgendes ist:

XDCAM EX 1280x720p / 25 fps
XDCAM EX 1920x1080p / 25 fps

DVCPro HD 1280x720p / 25 fps
DVCPro HD 1920x1080 / 25 fps

Wer kann da ungefähre Angaben machen? Kann auch ein anderer Mac oder Fileformat sein. Ich möchte nur wissen, wie lange das ungefähr dauert und ob das 100 MBit große in MotionJPEG kodierende DVCProHD schneller ist als das in MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt kodierende XDCAM EX.

Dank an alle!




Antwort von WoWu:

@ Ipigania

Wer Dir auf diese Frage eine Antwort geben kann, müsste ziemlich gut hellsehen können .. Das ist jetzt nicht sarkastisch gemeint, aber es kommt auf so viele Parameter dabei an, dass es keine pauschale Antwort auf diese Frage gibt. Auch die 100 Mbit bezüglich DVCPro treffen nicht für beide Formate zu denn bei 720 hast Du grad mal knapp 40 Mbit/s.
Ausserdem müssen, um einen relevanten Vergleich anzustellen, die Ausgangsparameter identisch sein.
An diesen Bedingungen scheitern auch die ganzen Codec-Vergleichtests, weil grundsätzlich alles mögliche Verglichen wird, nur nicht das, was die Test hergeben sollen. Es gibt eine ganze Liste von Vorbedingungen, die für einen relevanten Test stimmen müssen.
Daher kann es keine seriöse Antwort auf Deine Frage geben.



Antwort von chaot59:

Ich weiß! Die Frage war ein bißchen schwammig formuliert und hat wahrscheinlich viele abgeschreckt darauf zu antworten.

Ich möchte nur wissen, was generell schneller beim RendernRendern im Glossar erklärt ist: DVCProHD oder XDCAM EX?

Wie lange würde es nun ca. dauern, wenn man 30 min Video 720p oder 1080p1080p im Glossar erklärt rendert? Angenommen das Video wurde nur geschnitten und alles befindet sich auf einem Layer. Es gab keine Farbkorekturen oder andere Veränderungen. Dauert es mit einem MacBook Pro 2 Stunden oder dauert es eher 15 Stunden?


Ich bräuchte nur eine Schätzung über den Daumen, da ich immer noch HD-Jungfrau bin und mir aufgrund von FCP6 wahrscheinlich einen Mac zulegen möchte.
Mit FCP6 scheint man in Sachen HD auf der sicheren Seite zu sein, da es DVCProHD, XDCAM, XDCAM EX, HDVHDV im Glossar erklärt und auch AVCHDAVCHD im Glossar erklärt unterstützt.



Antwort von WoWu:

@ Ipiranga

Ich weiss, die Antwort wird Dir auch nichts geben, denn es kommt mal wieder darauf an ...
Bei DVCPro wird grundsätzlich jedes Bild berechnet.
Der Recheninhalt von MPEGMPEG im Glossar erklärt Basierten Signalen richtet sich zum überwiegenden Teil nach dem Aufwand der Bewegung im Bild, weil hier der Encoder die meiste Zeit in der Bewegungsschätzung aufwenden muss.

Nicht zuletzt, und stark verkürzt natürlich auch nach Deiner Rechnerleistung. Wenn Du da einen MacPro vor Dir hast und FCP6 darauf läuft kannst Du von einer organischen Implementierung der HW,MW und SW ausgehen.
Sicherlich gute Voraussetzungen für ein stressfreies Arbeiten und bestimmt auch eine der derzeit schnellsten Möglichkeiten.



Antwort von Ipiranga:

"WoWu" wrote:

Der Recheninhalt von MPEGMPEG im Glossar erklärt Basierten Signalen richtet sich zum überwiegenden Teil nach dem Aufwand der Bewegung im Bild, weil hier der Encoder die meiste Zeit in der Bewegungsschätzung aufwenden muss.


Ist Deiner Ansicht nach die Benutzung eines Stativs, bei Formaten die auf einer MPEGMPEG im Glossar erklärt Kodierung basieren, empfehlenswert? Wird die ersellte Datei dadurch kleiner bzw. lässt sich damit beim Rausrendern aus dem Schnittprogramm Zeit sparen?



Antwort von WoWu:

Kurze Antwort: Ja

MPEG ist ja ein Zusammenspiel unterschiedlicher Werkzeuge, die sich durchaus auch gegenseitig beeinflussen können. Drei ganz wesentliche Bedingungen bei MPEGMPEG im Glossar erklärt sind: Bewegung, Schärfe und Zeit.
Für mein Dafürhalten führt Unschärfe zu den sichtbarsten Artefakten.
MPEG liefert ausgezeichnete Bilder wenn die Inhalte scharf, und kontrastreich bzw. hell genug sind.
Dann spielt auch Bewegung nur noch eine untergeordnete Rolle. Auch muss man Renderprozessen genügend Zeit geben und sie nicht zum Abbruch bringen... entgegen landläufiger Meinung sind schnelle Renderprozesse nicht unbedingt die Besseren.



Antwort von Ipiranga:

"WoWu" wrote:
... entgegen landläufiger Meinung sind schnelle Renderprozesse nicht unbedingt die Besseren.


Ich bin zwar nicht zur Zeit zwar nicht ganz auf aktuellem Stand, aber vor ca. einem jahr wahr mir der wmv CodecCodec im Glossar erklärt am liebsten. Der war wesentlich schneller und stärker komprimierend als andere MPEG-4 basierende Codecs wie Quicktime Sorenson 3, Real oder auch DivX.

Ich renderte damals ein 90 minütiges DV-PAL Video aus Avid Xpress zu wmv mit 640x480. Das dauert gleich mal 12 - 15 Stunden, wenn man noch ein paar Grafiken, Farbkorrekturen etc. hinzurechnet. Wenn man nun mehrere Versionen und das in verschiedenen Auflösung macht, dann nimmt das ganz schön viel zeit in Anspruch. Man kommt leider hinterher dann öfters drauf, dass man noch was vergessen hat und dan kann man das Ganze nochmals rendern.

In Zukunft möchte ich eben HD-Formate verwenden und ich fürchte mich schon jetzt vor den Renderzeiten. Da vergeht beim Rausrendern, wenn man nun mal was vergessen hat und nochmals rendernrendern im Glossar erklärt muss, wahrscheinlich gleich mal eine Woche oder mehr.



Antwort von WoWu:

Das kann ich gut verstehen und das ist auch genau der grund, weshalb wir auch dezidierte HW bevorzugen.
Aber wenn man die Softwarelösung benutzt, sollte man sich zwischen einer guten Qualität und einem schnellen Durchrendern schon entscheiden.
Aber das Ganze ist natürlich auch von der Rechner-HW noch abhängig und wie gut Software die Renderprozesse auf unterschiedliche Tasks aufteilen kann ... und wie gut diese dann wieder von der Rechnerarchitektur unterstützt werden. Bei der derzeitigen Änderung der Rechnerarchitekturen ist es nicht immer gewährleistet, dass jedes Programm da hinterherkommt und die zugewonnene Performanz wirklich nutzt.
Die Auswahl der Kombination ist extrem wichtig ... und Kombination heist Hardware/Middleware/Software. Wenn das stimmt laufen die Prozesse gut und schnell. In den meisten Fällen wird leider irgendeine Software auf irgendeine Hardware "gepropft" und darunter laufen noch jede Menge unnötiger Prozesse für allen möglichen Kram ab und dann wird über schlechte Ergebnisse oder langsame Renderprozesse geschimpft ...
Wenn die Rahmenbedingungen so sind, wie sie sein sollen, gibt es solche Reklamationen allerdings nicht.



Antwort von Ipiranga:

Die Anschaffung von dezidierte HW lohnt sich bei mir nicht, da ich zu wenig produziere.

Gibt es empfehlenswerte Turnkey-Lösungen und was kosten die?

Was versteht man unter Middleware? - Das Betriebssystem?



Antwort von WoWu:

@ Ipiraga

Meine Empfehlung wäre ein MacPro mit FCP 6.xx
Aber ich muss jetzt wirklich dazu sagen, es gibt sicher auch prima Lösungen auf dem PC, um keine neue Debatte aufzurufen.
Unsere Beobachtungen in der Mac-FCP Kombination ist nur, dass die Implementierungen vernünftig, wenn auch nicht immer perfekt gemacht werden. Auch wenn Apple manchmal ziemlich lange braucht, um die Europäischen Formate zu unterstützen .... Heimatland bleibt eben Heimatland und die alte Welt wird dabei oft vernachlässigt.
Dennoch stimmen die meisten Apple-Lösungen ganz gut.
Mit dem ProRes422 wäre ich noch einwenig vorsichtig in einer MPEG-Umgebung und würde versuchen eine Transcodierung zu umgehen (;vermeiden). Aber das ist ja nichts Neues.
Zur Middleware gehört u.A. auch das OS, aber auch die Treiber, deren Implementierungen nicht selten dilettantisch sind und auch häufig nur mit rudimentären Protokollen ausgestattet, also, um es mal ganz "platt" auszudrücken, eigentlich die Softwarestücke, zu denen Du keinen wirklichen Zugriff hast.




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