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Problem: Medienmanager DV>ProRes Bildseitenverhältnis




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Frage von ruderboot:


Moin,

ich habe ein Projekt in DV 4:3 PALPAL im Glossar erklärt, habe es fertig geschnitten und will es zur Endfertigung auf ProResProRes im Glossar erklärt bringen.
Das Originalmaterial ist auf 16:9 gekascht.
Im Medienmanager gebe ich an: "Medien umcodieren mit: Apple ProResProRes im Glossar erklärt (;HQ) PALPAL im Glossar erklärt 48 kHz".
Ich habe darauf geachtet, dass ich kein anamorphes FormatFormat im Glossar erklärt wähle.
Die Clips die dann entstehen sind zwar immer noch 4:3, haben aber einen doppelten Kasch und der Bildinhalt ist gestaucht.

In welchem Arbeitsschritt ist der Fehler?

Ich kann mich erinnern, dass die Clips beim Capturen als anamorph angezeigt wurden. Vor dem Schnitt habe ich dann bei den Masterclips im Browser das Anamorph-Häkchen entfernt und alles lief gut.
Hat sich Final Cut trotzdem irgendwo gemerkt, dass die Clips gestaucht eingelesen wurden?

Einziger Lösungsweg, den ich bis jetzt wüsste ist, alles in "ProRes PALPAL im Glossar erklärt Anamorph" umzucodieren und dann hinterher wieder auseinander zu ziehen. Aber das kann es doch nicht sein? ...




Antwort von Axel:

Medien umkodieren? Mit BW-Maske belegt? Material schon geschnitten?

Hinter die Absicht deines Workflows komme ich nicht so ganz. Sowohl die Maske als auch das Seitenverhältnis lassen sich mit einer editierten Compressor-Voreinstellung nach Belieben anpassen, siehe Attachment.



Antwort von ruderboot:

Ich habe mich anscheinend nicht klar ausgedrückt:

Das Originalmaterial ist mit dem Kasch gedreht. D.h. es liegt mit schwarzen Balken vor. Es ist nicht nachträglich maskiert. 4:3 Letterbox.

Wenn ich über den MM in 4:3 ProResProRes im Glossar erklärt umcodiere, werden Balken hinzugefügt als wäre mein Originalmatriel in Squeeze gedreht. Ist es aber nicht.
Daher entsteht ein doppelter Kasch und das Material ist zusammengedrückt.

Kein ungewöhnlicher Workflow soweit...



Antwort von Axel:

Einige DV-Kameras nahmen letzten Endes in Letterbox auf, aber fast alle skalierten das Bild anschließend zu anamorphem DV. Die Threads dazu sind 5 Jahre plus. Oder hast du tatsächlich eine physische Maske benutzt? Doch wohl nicht. Welche Kamera?

Videospec (;kostenlos) zeigt dir unbestechlich an, mit welcher Pixel-AR dein Footage geflaggt ist.



Antwort von ruderboot:

Das Material wurde mit mehreren DVX 100 Modellen gedreht.
Die Kamera kann DV in Vollbild, Squeeze oder Letterbox aufnehmen. Es wurde letzteres gemacht. D.h. die Balken sind Bestandteil des 4:3 Bildes.
Trotzdem hat FinalCut das Material als Squeeze-Material (;Anamorph) erkannt. Die Anamorph-Häkchen habe ich aber anschließend entfernt! Der gesamte Workflow hat dann in 4:3 stattgefunden.

Die Frage ist, warum der MedienManager denkt, ich würde mit anamorphem Material arbeiten.



Antwort von Axel:

Jedenfalls ist nichts verloren, da diese ganzen Flaggs jederzeit rückgängig zu machen sind, spätestens beim Export, durch willkürliche Umbenennung. Ich will nicht rechthaberisch sein, aber die Tatsache, dass das Footage beim Capturen anamorph im Vorschaufenster lief, beweist, dass schon dein Häkchen Wegmachen willkürlich war. Das musst du eben beim Export jetzt nochmal machen. Teste das mit einem kleinen Clip und mehreren Compressor-Einstellungen. Kann keine große Sache sein.




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