Die GH2 hat ein paar elementare Macken. Eine davon führt zu diesem Effekt. Anders als bei der AF100, wird bei der GH2 auf eine dynamische
Quantisierung
verzichtet und in einer kompandierten, nicht linearen Quantisierungskurve mehr Samples auf die niedrigeren Frequenzen gelegt. Dadurch bekommt man bei der GH2 auch das Ausbrennen nicht in den Griff.
Bei der GH2 wird durch diese Vernachlässigung der hohen Frequenzen das Rauschen unterdrückt, aber leider mit solchen Nebeneffekten. Hohe Frequenzen sind bei der GH2 leider unter aller Kritik und nicht einstellbar.
Abhilfe schafft eine Unterbelichtung (;etwa 2 Blenden, die man in der Post ganz gut wieder aufholen kann, weil dann Weiss im Graubereich mit mehr Samples besser aufgelöst wird und man es sich in der Post dann aufziehen kann. Im Bereich der unteren Frequenzen sind ausreichend Samples vorhanden sodass da kaum etwas absäuft.)
... dass Codecs (;und auch die Menge der GoPs) bei
Standbilder nicht von Relevanz sind weil immer nur Restfehler zwischen den Bildern übertragen werden und bei (;quasi) Standbildern ist der Restfehler eben (;quasi) Null.
Auch kann man die
Datenrate
so hoch schrauben, wie man will, es ändert nichts am Ergebnis.
Das ist wirklich Zeitverschwendung.