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Musikvideo "HEARTBEAT" - Kunsthochschule Kassel




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Frage von Birkholz Productions:


Vorab: Ich studiere seit Oktober an der Kunsthochschule Kassel Visuelle Kommunikation im Fachbereich Film und Fernsehen und befinde mich momentan noch im Basisklassenjahr, in dem wir uns an den verschiedenen Bereichen der Visuellen Kommunikation ausprobieren können.

Dieses Musikvideo entstand im Rahmen des Kurses Illustration, in dem wir die Aufgabe hatten, innerhalb von ca. zwei Wochen ein Lied unserer Wahl (;vornehmlich kein Instrumental) nach unseren Vorstellungen zu illustrieren. Ich habe mich für (;was sonst?) die Umsetzung in Form eines Musikvideos entschieden und konnte mich hier mal richtig austoben. Zusammen mit zwei Kommilitonen haben wir ca. vier Tage gedreht und dann noch drei Tage in die Postproduktion investiert, um das Video pünktlich zu einer Ausstellung fertigzubekommen. Das Video kam gut an und nun bin ich auf eure Meinungen gespannt! :)

Story: Zwei Menschen finden und verlieren sich.
Länge: 04:09 Minuten
Technik: Canon EOS 550D, Nikon 50mm, 1.8, LED Scheinwerfer

Bilder:

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Stream auf Vimeo in HD:

http://vimeo.com/32703818

Stream auf Youtube (;leider nicht in Deutschland verfügbar):






Antwort von Moritzk:

Guten Morgen

Mir gefällt das Video von der Technischen Seite recht gut.
Am Anfang wirkt die Beleuchtung etwas zu hart bzw. unnatürlich, aber dies ist nur mein Eindruck.
Die Musik gefällt mir nicht so, aber auch das ist nur mein Geschmack.
Was mir fehlt sind Bandszenen in denen man auchmal jemand singen und spielen sieht... aber das wird wohl von der Aufgabe her nicht gewollt sein.
Wirkte etwas wie ein Trailer für einen Kinofilm. Die Szenen mit dem fallenden Geschirr fande ich richtig geil... sah echt geil aus! Wie habt Ihr denn die extrem Zeitluppen realisiert?

Weiter so und viel Erfolg beim Studium.

Moritz



Antwort von Colares-Pictures:

Mir hat das Video ebenfalls richtig gut gefallen. Das unnatürlich starke Licht am Anfang ist mir auch aufgefallen. Das Lied find ich richtig geil, ich kenns aber auch schon. ;)
Die Zeitlupen sind wirklich extrem geil gemacht.. Einmal sah es aus als wäre Twixtor im Spiel gewesen, hab ich Recht?
Großes Lob an euch alle und viel Glück im Studium.



Antwort von Birkholz Productions:

Danke euch beiden fürs Lob und die Kritik! :)

Die Band konnten wir nicht beim performen zeigen, da wir die nicht persönlich kennen. Aufgabe war ja, ein bekanntes Lied das wir sehr mögen, oder das uns mächtig auf den Sack geht, zu nehmen und zu illustrieren.

Das Licht am Anfang wirkt tatsächlich etwas unnatürlich. Hatten versucht mit Scheinwerfern die Gesichter aufzuhellen und naja... Man soll ja niemals Kunst- mit Tageslicht mischen! :D

Die extremen Zeitlupen haben wir in der Tat mit Twixtor realisiert. Haben mit der 550D in 50p mit hohem ShutterShutter im Glossar erklärt gefilmt und das Footage anschließend durch Twixtor gejagt. Einige Einstellungen konnten wir daher leider auch nicht benutzen, da Twixtor bei komplexen Hintergründen gerne mal unschöne ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt produziert.

Würde mich über weitere Meinungen von euch freuen! :)



Antwort von PowerMac:

Naja. Seltsame Blitzeffekte ständig. Klischierte Handlung. Unattraktive Darsteller. Seltsames Licht am Anfang und Ende. Aber immerhin traut ihr euch mit den Farbstimmungen was. Das hatte ich nach dem seichten Anfang nicht erwartet.

An meiner Kunsthochschule kämest du mit diesem Video nicht weit. Es wirkt nach der -nicht sonderlich spannenden- Lebenswelt von normalen Studenten. Liebe, Sehnsucht, Trennung, etwas steht zwischen uns. Letztlich ist die Ausführung nicht besonders. Sie ist äußerst konventionell. Filmsprachlich orientiert sie sich nicht an guten Musikvideos, sondern an Fernsehfilmen. Sowohl von der Ausleuchtung her, der Farbgebung, dem Schnittstil. Mit Kunst hat das wenig zu tun. Mir scheint, die Jahre ohne Film-Prof haben VK in Kassel nicht so gut getan. Nichts für ungut.



Antwort von Birkholz Productions:

Ah, endlich mal ein harter Verriss, wie man es von Slashcam eigentlich gewöhnt ist! :D

Ich weiß nicht, ob es an deiner Meinung was ändert, wenn ich dir sage, dass wir hier lediglich Sachen ausprobiert haben und das ganze im Rahmen eines zweiwöchigen Illustrationskurses völlig selbstständig mit gegebenen Mitteln entstand und das alles sich in der einjährigen Basisklasse (;in der alles aus den Fachbereichen der Visuellen Kommunikation zusammengewürfelt wird) abgespielt hat.
Wir haben alle schon einen gewissen Stand was Erfahrungen angeht, sind aber trotzdem noch ganz am Anfang und können hier üben und uns weiterentwickeln.
Was die "nicht sonderlich spannenden- Lebenswelt von normalen Studenten" angeht: Aufgabe war nun mal, ein Lied anhand des Songtextes visuell zu illustrieren. Die Lyrics handeln von der üblichen Beziehungsdudelei. Wir haben versucht dem ganzen noch einen kleinen Twist zu geben. Sicher, da wär noch viel mehr gegangen, aber man kann's auch übertreiben.

"Mir scheint, die Jahre ohne Film-Prof haben VK in Kassel nicht so gut getan. Nichts für ungut." Wir haben ja Filmprofs, aber die lernen wir erst nächstes Jahr in der Filmklasse kennen. :) Auf welche Kunsthochschule gehst du denn, wenn ich fragen darf?



Antwort von PowerMac:

Nicht Weinen! Meine Musikvideos sind auch Schrott, aber ich bin in diesem Fall der Kritiker, nicht Du.

Ich besuche eine Kunsthochschule in Hessen, die in einer Großstadt liegt. Nein, es ist nicht Offenbach. Ich mache aber Bildende Kunst und nicht visuelle Kommunikation. Deshalb klingt das auch immer überheblich.



Antwort von Birkholz Productions:

Kein Ding! Ich weiß auch eine (;für mich) sehr negative Kritik zu schätzen.
Hab mich auch auf anderen Schulen in Hessen beworben, aber Kassel gewählt. Darum würde es mich nun natürlich besonders interessieren. Würde auch gerne was von deinen Erfahrungen dort hören.

Wenn man versucht sich gegen negative Kritik zu verteidigen, wirkt es immer schnell, als seie man kritikresistent. Das ist bei mir nun nicht der Fall. Ich bin schon seit einigen Jahren für sämtliche Kritik offen und konnte mich dadurch stark weiterentwickeln. Bisher hauptsächlich so im Amateurfilm-Forum geschehen. Möchte nur gerne auch immer auf den Grund gewisser Schwächen aufmerksam machen. Wenn dann ein Totalverriss kommt, wo man für sich selbst schon eine Steigerung gesehen hat, würde ich nun mal auch gerne wissen, ob der Kritiker das selbe auch in Anbetracht der Umstände sagen würde.
Es handelt sich hier um keine aufwändige, kostspielige Arbeit im Rahmen des Studiums. NOCH sind wir auf uns allein gestellt und sollen uns in ein- bis zweiwöchigen Workshops an den verschiedenen Fachbereichen der Visuellen Kommunikation mit gegebenen Mitteln erproben. Für weitere Projekte im Hauptstudium würde ich mir sicher einen geübten Kameramann, Beleuchter, usw. organisieren, bevor ich solch eine Aufgabe angehen würde.



Antwort von PowerMac:

Bei uns ist es sehr klein, sehr renommiert, sehr international und vor allem sehr frei. Es kann aber auch nerven, wenn man überall hofiert wird und als etwas besonderes gesehen wird, weil man an meiner Schule ist. Gespräche mit Fremden, die darauf beruhen, sind oft nervig. Frankfurt ist halt ein kleines Kaff. Irgendwie sind alle Museen mit uns verbunden. Es ist wie gesagt freie BK, daher viel Malerei und so. Die Leute verkaufen am Rundgang schon für hohe fünfstellige Beträge ihre Schinken. Es gibt eine Filmklasse. Prof. ist der äußerst erfolgreiche Douglas Gordon, der fast nie da ist weil er den Turner Prize gewonnen hat. Alles ist in Klassen aufgeteilt. Es gibt kein Grundstudium. Fast alles beruht auf der eigenen Arbeit im Atelier/Studio. Man kann sich von der Scheinpflicht befreien lassen. Die Technikkurse sind allenfalls für Anfänger interessant. Die technische Ausstattung ist lausig.



Antwort von Birkholz Productions:

Hmm... Das hört sich ja nicht so gut an. Welche Uni ist es denn genau? Glaube ich hatte mich u.a. auch irgendwo in Frankfurt beworben. In welchem Semester bist du mittlerweile?

Ich bin mal gespannt wie das Studium bei mir nach der Basisklasse (;die ersten zwei Semester) so wird. Bisher kenn ich das meiste nur vom Hörensagen. Bei uns ist auch alles völlig frei, was ich auf einer Seite super, auf der anderen aber auch etwas unvorteilhaft finde. Na, mal sehen wie mein Hauptstudium so wird. Pläne hab ich eigene. Hoffe nur, dass man auch trotzdem genug Stoff und Input von Profs mitbekommt und nicht alles nur aus Selbststudium besteht.



Antwort von philbird:

Hey nur ganz kurz weil weihnachten;)
Die Ideen sind gut, das Licht ist au nem guten Weg, der Schnitt ist ziemlich gut.
ABER ich für meinen Teil empfinde Videos mit derart schlechten Schauspielern für reine Zeitverschendung.
Mir tut das immer um den ganzen Aufwand sehr leid.
Sonst wäre es bestimmt gut geworden, gerade als Anfänger wäre es doch sehr beachtlich, aber bitte NIENIE wieder diesen Typen vor die Kamera.

Happy X-Mas.



Antwort von Rubikist:

"philbird" wrote:
Die Ideen sind gut, das Licht ist au nem guten Weg, der Schnitt ist ziemlich gut.


Dem schließ ich mich an. Licht und Grading haben mir gut gefallen. Das Licht am Anfang wirkte zwar tatsächlich etwas künstlich, das passte meiner Meinung nach in die Situation irgendwie rein.

Ich fand der männliche Protagonist hatte ein bischen was von Andrew Kramer :D

Alles in allem: ich bin gespannt, was noch so von dir kommt. Viel Spaß und Erfolg weiterhin bei deinem Studium.




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update am 25.Mai 2012 - 17:40
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