Frage von Hannes Huch:Hallo,
ich mach mit meiner XM2 hauptsächlich Sportaufnahmen, bei dem der Originalton meist später mit Musik ohnehin überlagert wird. Als ich jetzt jedoch mal eine Person in einem Raum interviewte, war ich platt wieviel Kamerageräusch das interne Mikrofon da aufnimmt (und was sich mit SoundSoap auch nur unbefriedigend entfernen ließ) – also wie mies der Ton letztendlich ist, gerade wenn's eigentlich eher leise ist. Was ist denn eine Empfehlung des Forums? War mal bei Sennheiser.de, das MKE 300 schaut ja ganz gut aus. Besten Dank für einen Tip!
Antwort von silentzero:
Am besten würd ich dir eine bestimmte kombination empfehlen, die ich selbst auch benutze:
MA 300 Adapter für ca. 150 €
Elastische Aufhängung EA 86 von Beyerdynamic für ca. 20 €
Sennheiser K6 Adapter für ca. 235 €
Sennheiser ME 66 für ca. 180 €
Ist zwar teuer aber toll. Du könntest statt den MA 300 auch den BeachTek DXA-4 verwenden. Der wird unter die Kamera geschraubt, kostet aber um ca. 50 € mehr.
Antwort von Markus:
Hallo Hannes,
es gibt kein "Allround-Mikrofon" für alle Gelegenheiten. Jedes Mikro ist ein Spezialist für bestimmte Aufnahmesituationen. Für Dein Anliegen sind folgende Möglichkeiten die erste Wahl: Das Ansteckmikrofon (weil nah an der Schallquelle) und das Mikro an der Tonangel (weil nicht im Bild zu sehen).
Richtmikros sind dafür gedacht, wenn man nicht nah genug an die Schallquelle heran kommt und den Ton dennoch gezielt aus einer Richtung aufzeichnen möchte.
Viele Grüße
Markus
www.behrendt.tv
Antwort von Martin D. Bartsch:
: Vielen Dank für den Tip, aber wie gesagt: optimal brauch' ich's nicht, nur deutlich
: besser als jetzt eben. Und da müßte doch so ein Teil wie das erwähnte Sennheiser
: schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung sein, oder?
Auf den Typ des Mikrofones will ich gar nicht eingehen (ich kenne kein wirklich schlechtes Mikro von Sennheiser), viel wichtiger ist, das das Mikrofon von der Kamera wegkommt. Idealerweise gehalten von einem Tonmann mit Kopfhörer, der sich halt um den guten Ton kümmert (zufälligerweise ein Teil meines Jobs, deshalb weiß ich, wie wichtig das ist), oder für reine Aufsager ein Ansteckmikro. Natürlich könnte der Interviewte sein Mikro selber in der Hand halten, aber ich persönlich finde das nicht gut. Damit wird er von der Rolle des Befragten weg zum Darsteller und macht damit dem Interviewer die Führungsrolle streitig.
Antwort von Hannes Huch:
Vielen Dank für den Tip, aber wie gesagt: optimal brauch' ich's nicht, nur deutlich besser als jetzt eben. Und da müßte doch so ein Teil wie das erwähnte Sennheiser schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung sein, oder?