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Infoseite // JVC TD1 vs. Sony TD10



Frage von jenss:


Von der Sony sagt man, dass sie mehr bei Lowlight bringt, aber die JVC-Cam hat doch ein wenig mehr Stereobasis. Welche Cam würdet ihr vorziehen?
j.

PS: Gibt es Gerüchte über neue 3D-Camcorder mit mehr Stereobasis?

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Antwort von wolfgang:

Die neue Sony TD20 wird eine noch kleinere Stereobasis haben - und da würde ich noch bei der TD10 zuschlagen solange es die noch gibt.

Der Verglich zwischen TD10 und TD1 wurde einige Male im Netz bereits gezogen - im Kern sind die beiden Geräte für die 3D Leistung nicht unähnlich, beide Geräte haben die eine oder andere Stärke (bei der TD10 ist der Bildschirm und der 3D Effekt um einiges besser, bei der TD1 ist der 3D Effekt bei lowlight ein wenig besser). Und man kann meines Wissen auch bei der TD1 einen Weißabgleich möglich, bei der TD10 sind die Automatiken aber sehr gut und bis auf Gegenlichtkorrektur, Zoom und Konvergenzeinstelung ist kein manueller Eingriff im 3D Modus möglich.

bei der TD1 gibt es je nach Schnittsoftware unverändert die Bearbeitungsproblematik, das Material ist im Powerdirector 10 wie auch in der Preview-Version von Edius 3D bearbeitbar.

Beide Geräte zeichnen im eher ungünstigen 3D Format 1080 50i auf - welches nicht auf 3D Blu Ray authorbar ist.

Wer mehr manuelle Eingriffsmöglichkeiten benötigt, wer eine 3D Aufzeichnung in einem für 3D vernünftigeren Format 1080 24p haben will, und wer eine größere Stereobasis haben will kann derzeit eigentlich nur zur Panasonic Z10000 greifen, die aber in der Bedienbarkeit komplexer ist.

Einen Vergleich hatten wird hier:
http://www.videotreffpunkt.com/thread.p ... adid=13742

(Anmeldung derzeit erforderlich).

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Antwort von jenss:

Vielen Dank, sehr interessant!

Ich glaube, Sony kann die TD10 wg. der TD20 nicht absetzen. Ich sehe die eher als kleinere Version, oder ist die 20er wirklich als Nachfolger geplant?

Kann ich mit Magix VDL17 Premium die Videos der TD10 bearbeiten? Vielleicht würde ich 720-50p beim Filmen vorziehen. Das dürfte doch auch auf BD gehen.

Die Z10000 ist mir leider zu teuer und die kleinen Panasonics ohne Zoom und 3D-Monitor keine Alternative.

Der Link zum Videotreffpunkt ist leider gesperrt, muss man sich anmelden. Lohnt das?
j.

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Antwort von wolfgang:

Mein Verständnis ist, dass die TD20 sehr wohl das Nachfolgemodell der TD10 ist. Und wenn das stimmt verschwindet die TD10 sehr wohl über kurz oder lang vom Markt - wenn nämlich Altbestände verbraucht sind die heute in den Distributionskanälen sitzen.

Magix VDl kann keine 3D Blu Rays erstellen, einfach weil der Hersteller auf der Verbauen des dafür erforderlichen MVC-Encoders verzichtet hat. Damit mag der 3D Schnitt noch funktionieren, wenn der gegen zusätzliche 5 Euro käufliche MVC-Decoder funktioniert (wo es auch Beschwerden gibt). Aber 3D BDs gehen eben erst mit dem neuen Magix Pro X4.

720 50p - in dem Format kann weder die TD10 noch die TD20 und auch nicht die TD1 filmen, das ist nur eine Konversion im Schnittprogamm. Das ist lediglich als Minimalkompromiss für das Erstellen von 3D BDs möglich, weil leider die zulässigen Formate für diese Scheibe hier Einschränkungen auferlegen.

Ob sich die Anmeldung im Videotreffpunkt lohnt? Kann ich nicht für dich entscheiden, ich kann nur sagen dass du in keinem deutschprachigen Forum und auch in keinem US-Foren im Augenblick mehr Informationen zu der Frage der 3D Aufzeichnung und des 3D Schnitts finden wirst.

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Antwort von jenss:

Mir geht es im Moment eher um Videos bei YouTube in 3D. Daher muss es mit BDs nicht funktionieren.

Wenn ich saubere Zeitlupe erstellen will (z.B. Skateboardsprünge), sind dann die 1080 50i so gut wie 720 50p?

Beim Videotreffpunkt habe ich mich schon angemeldet, ist sehr informativ :-).

Wg. TD20... vielleicht muss man sich wirklich bald entscheiden, um noch eine TD10 zu bekommen. Ist auf dem Markt denn keine neue Kamera mit mehr Stereobasis in Aussicht?
j.

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Antwort von wolfgang:

Für Zeitlupe wäre ein progressives AUSGANGSMATERIAL gut, mit eher kurzer Verschlußzeit aufgenommen. DAS geht aber mit dem Ausgangsmaterial 1080 50i und der TD10/TD20/TD1 usw. nicht, weil die das einfach nicht können.

Das geht aber halt leider nur mit den Profimodellen dieser Geräte, die dann 1080 24p können, oder eben mit der Z10000 - wenn die aber zu teuer sind ist die ganze Kategorie zu teuer. Vom Prinzip her kann dieses Material aber wieder bei Bewegungen eher ruckeln - was ich in der Praxis bei Z10000 Material bisher aber nicht gesehen habe.

Und es hängt halt auch stark von der Software ab mit der nachher die Zeitlupe erzeugt wird, wie gut das Ergebnis wird.

Nein, weitere Modelle sind bisher nicht in Sicht - zum heutigen Zeitpunkt. Was morgen ist weiß da natürlich keiner.

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Antwort von jenss:

Ich habe mir jetzt einige Videos von der TD10 auf YouTube angesehen, aber mich überzeugen Kontrast und Farben irgendwie noch nicht so ganz. Ich finde, meine DSLR-Videos sehen satter und besser aus. Es ist wie ein Unterschied Kompaktkamera zu DSLR. Hauttöne und Zwischentöne sind irgendwie feiner bei der DSLR. Oder irre ich mich?
j.

PS: Ein bisschen könnte es auch an der 3D-Brille liegen (Polarisation).

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Antwort von jenss:

Was meint ihr zu Farben und Kontrast von einem Camcorder wie dem TD10 zu einer DSLR? Ich finde, man sieht z.B. hier auch, dass es von einem großen Sensor stammt: http://www.sonyalpharumors.com/sony-nex ... verywhere/
Irgendwie sind Kontrast und Farben besser, oder täusche ich mich?
j.

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Antwort von jenss:

Wenn der TD20 10 mm weniger Stereobasis hat als der TD10, bekommt ein späterer TD30 dann noch 10 mm weniger? Ich frage mich, was sich Sony dabei gedacht hat, schon die TD20 mit nur noch ca. 20 mm Stereobasis auszustatten. Da lohnt sich der ganze Aufwand mit 3D doch kaum noch.
j.

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Antwort von wolfgang:

Sony ging es hier wohl primär um die Verkleinerung des Gerätes, und dieser Punkt ist für viele Anwender wohl auch wesentlich. Aber die Verkleierung der Basis merkt man natürlich - NUR das hängt von der Aufnahmesituation ab. Nimmt man etwa Menschen im Nahbereich auf, dann ist eine zu große Stereobasis eher hinderlich - und nicht vergessen: die Leute benutzen Spiegelrigs um auch sehr kleine Basen realisieren zu können, der Nachteil von side-by-side rigs ist eben der Mindestabstand bedingt durch die Breite der beiden Kameras! Die kleine Basis hat also nicht nur Nachteile.

Für Landschaftsaufnahmen hingegen wäre eine größere Basis notwendig, weil dort bekommt man keine ausreichende Tiefenwirkung. Da sind die Grundlagen von s3D recht eindeutig.

Manche nutzen daher verschiedene Kameras mit verschieden Rigs, und kombinieren das - mache ich etwa mit einem sbs-rig und der TD10 sowie der Z10K so. Manche nutzen eben Stereo-3D rigs. Kameras mit fixem IO sind hier halt immer nur ein gewisser Kompromiss.

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Antwort von jenss:

Spiegel-Rigs sind diese Vorsätze zur Basisverbreiterung? Damit wird die Aufnahme nur Half-SBS? Sony selbst bietet doch keine Möglichkeiten, um die Stereobasis zu verbreitern, oder? Geht mit solchen Vorsätzen noch Zoomen?
j.

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Antwort von wolfgang:

Nein, Spiegel Rigs sind Rigs für 3D Aufnahmen mit 2 Kameras und erlauben eine variable Einstellung der Stereobasis. Das hat kaum mehr was mit Consumer-Equipment zu tun, sowas bieten Spezialfirmen an (oder für den Consumer gibts fallweise bei ebay Bausätze, die aber auch soviel kosten wie ein gehobener Camcorder).

Space


Antwort von jenss:

Danke!
j.

Space


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