Frage von klinsman:Hallo,
Ist mein Computer schnell genug für 4K-Videoverarbeitung, wenn ich die RAM auf 16GB erhöhe?
Betriebsystemname Microsoft Windows 10 Pro
Version 10.0.16299 Build 16299
Weitere Betriebsystembeschreibung Nicht verfügbar
Betriebsystemhersteller Microsoft Corporation
Systemname DESKTOP-EG66QN0
Systemhersteller ASUSTeK COMPUTER INC.
Systemmodell K55VJ
Systemtyp x64-basierter PC
System-SKU ASUS-NotebookSKU
Prozessor Intel(R) Core(TM) i7-3630QM CPU @ 2.40GHz, 2401 MHz, 4 Kern(e), 8 logische(r) Prozessor(en)
BIOS-Version/-Datum American Megatrends Inc. K55VJ.202, 01.10.2012
SMBIOS-Version 2.7
Version des eingebetteten Controllers 255.255
BIOS-Modus UEFI
Hauptplatinenhersteller ASUSTeK COMPUTER INC.
Hauptplatinenmodell Nicht verfügbar
Hauptplatinenname Hauptplatine
Plattformrolle Mobil
Sicherer Startzustand Aus
PCR7-Konfiguration Bindung nicht möglich
Windows-Verzeichnis C:\WINDOWS
Systemverzeichnis C:\WINDOWS\system32
Startgerät \Device\HarddiskVolume2
Gebietsschema Deutschland
Hardwareabstraktionsebene Version = "10.0.16299.371"
Benutzername DESKTOP-EG66QN0\Jurgen
Zeitzone Südostasiatische Normalzeit
Installierter physischer Speicher (RAM) 4,00 GB
Gesamter physischer Speicher 3,89 GB
Verfügbarer physischer Speicher 571 MB
Gesamter virtueller Speicher 8,89 GB
Verfügbarer virtueller Speicher 3,45 GB
Größe der Auslagerungsdatei 5,00 GB
Auslagerungsdatei C:\pagefile.sys
Virtualisierungsbasierte Sicherheit Nicht aktiviert
Unterstützung der Geräteverschlüsselung Ursachen dafür, dass die automatische Geräteverschlüsselung nicht erfolgreich war: Das TPM ist nicht verwendbar., Die PCR7-Bindung wird nicht unterstützt., Fehler bei der Schnittstelle für Hardwaresicherheitstests. Das Gerät unterstützt kein InstantGo., Unzulässige DMA-fähige Busse/Geräte erkannt, Das TPM ist nicht verwendbar.
Hyper-V - VM-Monitormoduserweiterungen Ja
Hyper-V - SLAT-Erweiterungen (Second Level Address Translation) Ja
Hyper-V - Virtualisierung in Firmware aktiviert Ja
Hyper-V - Datenausführungsverhinderung Ja
Vielen Dank
Jordi
Antwort von Frank Glencairn:
Hängt vom Material und vom Programm ab
Antwort von klinsman:
Ich will mir ein Panasonic GH5 kaufen und mit Adobe Premiere arbeiten.
Antwort von cantsin:
klinsman hat geschrieben:
Ich will mir ein Panasonic GH5 kaufen und mit Adobe Premiere arbeiten.
Du wirst sehr wahrscheinlich mit Proxies arbeiten müssen.
Antwort von motiongroup:
Vergiss das Projekt.. die GPU ist von der Cuda Rel her nicht mehr State off The Art.. das wird maximal eine schmerzliche Erfahrung..
Antwort von blickfeld:
motiongroup hat geschrieben:
Vergiss das Projekt.. die GPU ist von der Cuda Rel her nicht mehr State off The Art.. das wird maximal eine schmerzliche Erfahrung..
nicht wirklich, proxies nutzen, ssd als systemplatte und gut ist es. zum schneiden sollte es reichen. man darf halt nur keine wunder erhoffen.
Antwort von motiongroup:
In den Specs von Adobe ist sie nicht mehr zu finden die 635m und die aktuellen Cudaversionen werden seit letzten Jahr nicht mehr unterstützt so weit ich mich erinnere.. ob mit den 135 Cuda Cores etwas zu gewinnen ist wage ich zu bezweifeln..
Egal, er soll’s versuchen ..
Antwort von blickfeld:
motiongroup hat geschrieben:
In den Specs von Adobe ist sie nicht mehr zu finden die 635m und die aktuellen Cudaversionen werden seit letzten Jahr nicht mehr unterstützt so weit ich mich erinnere.. ob mit den 135 Cuda Cores etwas zu gewinnen ist wage ich zu bezweifeln..
Egal, er soll’s versuchen ..
ich gehe davon aus, dass du bestimmt erfahrung mit adobe premiere pro hast, oder? ansonsten würdest du doch bestimmt keine tipps geben, oder? proxies ist das zauberwort. aber ich kann es gerne noch einmal wiederholen. damit wurden schon auf schwächeren rechner 4k material geschnitten. man muss einfach nur wissen, welchen workflow man möchte.
Antwort von motiongroup:
Nur unter osx und da sind die Kollegen ziemlich angepisst von der Leistung her was unter windows eventunell anders aussieht... aber auch unter fcpx würde ich das auf so einer maschine nicht durchziehen wollen
Antwort von Jost:
klinsman hat geschrieben:
Hallo,
Ist mein Computer schnell genug für 4K-Videoverarbeitung, wenn ich die RAM auf 16GB erhöhe?
Notebook und GH5 passen nicht zusammen. Selbstverständlich wird man das Notebook unter H.264 mit Proxys zum Laufen bekommen. Wobei die 635m nur maximal 2560x1600 darstellen kann. UHD geht nicht. Wenn sich die Intel-Grafikeinheit nutzen lassen sollte, ist bei Full-HD Schluss. Egal was Du anschließt, Dein Notebook wird kein UHD ausgeben.
Der wirkliche Flaschenhals liegt bei H.265, das die GH5 mit 10 Bit und 4.2:2 bietet.
Der i7-3630QM stammt aus dem dritten Quartal 2013, damals lag H.265 in ganz weiter Ferne. Das heißt: Es gibt keinerlei H.265-Unterstützung. Das konnten die Ivy-Bridge-CPUs damals noch nicht.
Erwarte keine Unterstützung von der Grafikkarte. Das ist eine umgelabelte GT 555m aus 2011. Die 635m gab es in zwei Versionen. Mit langsamen DDR3 und schnellem DDR5. In der Regel ist das langsame DDR3 verbaut. Aber auch die Grafikkarte liefert natürlich in keiner Version Unterstützung für H.265.
Es muss also alles allein von der CPU berechnet werden. Auch die Proxys.
Auch die elegante Version, das H.265 in einen 10-Bit-4.2:2-Zwischencodec zu wandeln, wird auf traditionelle Weise nicht richtig funktionieren. Dafür ist die HDD zu langsam. Es muss also eine große SSD rein. Anderenfalls muss vorab gewandelt und dann ein Proxy vom Zwischencodec angelegt werden, damit der Schnitt wenigstens läuft. Das ist super-umständlich.
Zudem lässt sich das Ram nicht einfach erweitern. In der 8GB-Version ist normalerweise 2x4GB verbaut. Beide 4GB-Riegel müssen also raus und gegen 2x8GB ersetzt werden.
Wie sich Dein Notebook unter H.265 aus der GH5 schlägt, kannst Du aber selbst testen. Auf der Vimeo-Seite findest Du Original-Material zum Downloaden:
Du muss beim Download "Original" wählen
Installiere den Media Player Classic:
https://mpc-hc.org
Der VLC-Player wird nicht laufen.
Gutes Gelingen
Antwort von cantsin:
Was schon gehen sollte, ist in 1920p bzw. 2K zu mastern, indem man erst das Quellmaterial der GH5 per Adobe Media Encoder zu DnXHR 1920p umwandelt und dann erst schneidet. Volle optische 4K schafft die GH5 sowieso nicht, und auf diese Weise kommt man zu exzellentem HD-Material (deutlich besser als natives 2K/HD-Material aus dieser Kamera bzw. ihren Vorgängern), das sich u.U. noch ohne Proxy-Workflow auf dem Rechner schneiden lassen könnte.
Zusätzlich könnte Edius statt Premiere noch einen Performanceschub auf dem Rechner bringen, aber da wissen andere hier im Forum besser Bescheid.
Antwort von klinsman:
Vielen Dank für die vielen hilfreichen Informationen!