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Frage von B.DeKid:


Nach meiner getroffenen Aussage in diesem Thread , viewtopic.php?p=596719#596719 , habe Ich mich entschlossen das Thema hier neu auf zu machen und es somit hier zu diskutieren .

......................

Es wurde also von NEEL angemerkt das der von mir "ab 399,-" Image Film Ihm zu billig erscheint.

srone , hat aber anscheinend den Post meiner Seits richtig verstanden.

Somit denke Ich behandeln wir das Thema hier nun mal sachlich und nutzen die Chance hier mal über Preis Vorstellungen , Qualität und Kunden Vorstellungen zu plaudern.

...................................

Ich bin der Auffassung das man ein Angebot an die Bedürfnisse des Kunden richten muss / sollte.

Desweiteren muss die Qualität natürlich auch immer quasi meinen Bedürfnissen entsprechen ohne das ich mich zu billig verkaufe.

Ein Preis Dumping darf hier aber nicht geschehen , genau so wenig wie überzogene Preis / Leistungen.


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Ab hier wer keinen Bock hat auf MilchMädchenRechnungen bitte runter scrollen!...........................................

Machen wir es mal an dem Beispiel eines Werbe / Anzeigen Filmchen von 1 min als Beispiel Grund Satz klar:

Kund:
Kleiner Farbenladen mit Tapeten / Gardinen sowie Dienstleistungen als Maler Betrieb

Anfrage / Wunsch:
1 min Video für Web Nutzung gezeigt werden soll das Laden Geschäft und vor Ort Arbeiten beim Kunden
Kurze Texteinblendungen sowie kurzer gesprochener Text

Lieferung erfolgt als Daten DVD welche eine DVD / BluRay und Web Version Datei enthält.

*** Ich werfe jetzt mal 600 Euro in den Raum ***

Was muss Ich also rechnen an Aufwand

- der Kunde kommt in den Laden formuliert seinen Wunsch
- Ich schreibe ein Angebot und forder einen Text für die Einblendung und für den gesprochenen Teil

- Ich muss in den Laden fahren und mich Vor Ort mit dem Maler bei einem Kunden Referenz Projekt treffen

- Laden ergibt ca 3 - 5 Einstellungen Kunde etwa das gleiche
- Aussen Ansicht Laden
- Innenraum Aufnahmen
- gestellte Kundenberatung
- Produkt Vielfalt bzw Regal Ansicht

- Maler Auto beim Kunden
- Arbeit beim Kunden
- Zufriedener Kunde bei Abgabe der Arbeit Projekt

Ich bin also ca 2-3 mal unterwegs in der näheren Umgebung und benötige etwa für jede Tour inkl Anreise Aufbau filmen ca 1 Std

Daheim angekommen muss Ich Material übertragen/sichern /sichten & schneiden / nachvertonen und Text drüberlegen - dies dauert ca 1 1/2 Std je nach Sorgfälltiger vor arbeit meiner Seits.

Das rendern und brennen der Datein berechne ich jetzt mal nicht weil in der Zwischenzeit ich mit den Hunden im Garten spiele ;-)

RoundAbout habe Ich also mit allem einen Arbeits Aufwand von ca 5-7 Std. Ich möchte pro Std ca 75 Euro verdienen macht 375 - 525 Euro


Inkl Märchensteuer komm ich also auf 446.25 - 624.75 Euro , somit lag ich mit meinen 600 Euro schon mal richtig.

Die Anfahrten berechne Ich mit 30,- die Ausgaben für Papier und DVD mit 10 ,- sind wir bei unter 50Euro Material

550,- Euro davon gehen Krankenkasse Nebenkosten und Miete ab was Ich persl immer mit groben 35% rechne pro Auftrag und dazu noch mal 10 % Material Equipment AnschaffungsKosten abziehe und sonstiges grob gesagt Ich lande bei ca 50 % ** Ja Ja Milchmädchen Rechnung aber Ich steh drauf **

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275,- Euro bleiben also quasi vor der Steuer , da ich persl schon recht viel Steuern abzahlen muss nehmen wir davon die Hälfte also sind wir bei ca 137,50 runden wir mal auf auf 140 Euro

140Euro für insgesamt 7 Std reine Arbeit ssind wir bei 20 Euro pro Stunde

Wenn Ich mein Essen und das meiner Hunde abziehe meine Klamotten und eventuell anfallende Kosten am bezahlten Haus rechne , land ich irgendwo so bei knappen 50 Euro die Ich auf das Sparkonto einzahlen kann , was Ich auch meist so tue.

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Fazit

Da Ich neben bei noch Grafik Animationen mache , Fotos und weitere Consulting Aufträge erledige kann Ich so im Schnitt pro Monat mindestens mal 500Euro ( der genaue Betrag is ja irrelevant nun) wegsparen.

Meine Kosten sind gedeckt , der Kunde zufrieden und Ich hab was weg gespart um in neue Projekte zu investieren.

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Man sollte also sich überlegen besonders wenn man Selbstständig ist , inwiefern man welche Kunden anspricht und womit man bereit ist sich auseinander zu setzen.

Es bringt meiner Ansicht nach nichts jegliches Projekt anzunehmen noch bringt es ettwas überteuerte Preisvorstellungen zu verfassen.

Man muss lernen gewisse Projekte einfach nicht anzunehmen , und trotzdem auch immer eine gewisse Qualität bei behalten.

Niemandem ist geholfen wenn man mit super Quali zum kleinsten Preis oder umgekehrt mit schlechter Quali zum höchsten Preis versucht sich auf den Markt zu drängen.

Ich persl. liefer immer etwas bessere Quali ab in meinen Arbeiten als es sein müsste , bekomme somit aber auch Folgeaufträge und persl Bestätigung.

Wenn Ich teils sehe was Leute aus der Branche für Preise aufrufen und mir dann die Ergebnisse anschaue dann bekomm ich Gänsehaut!

Ich würde mich also freuen wenn einige Stimmen sich zu Wort melden und einmal berichten wie sie Ihre Preise kalkulieren und was sie dazu veranlässt solche Preise zu rechtfertigen.

Auch würde Ich es begruessen wenn sich Amateure melden diee rein als Hobby das ein oder andere bezahlte Projekt schon gemacht haben und Ihre Erfahrungen teilen.

Ich denke nur so kann man mal in einem grösseren Preis über dieses Thema "Einkünfte / Erwartungen" diskutieren und sich austauschen.

Dies ist wohl für jeden intressant der sich mit dem Thema Geld verdienen mit Medien intressiert.

MfG
B.DeKid

PS: Es gibt natürlich Projekte wo man mit vielen Leuten bzw viel Verantwortung dran arbeitet und diese auch wesentlich aufwendiger sind bzw besser bezahlt werden , die lassen wir jetzt aber mal aussen vor weil nicht jeder hier im Forum mit solchen Firmen / Projekten sich befasst.

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Antwort von NEEL:

Mist, jetzt wollt ich gerade ins Bett gehen...;-)

Na gut. Dein Handwerksladen hat ein Marketingbudget, das lernt der Inhaber in der Meisterschule. Das benutzt er für Werbung - wenn er im Kreisblatt eine Annonce aufgibt sind das, wenn sie vom Grafiker kommt, schnell mal 3000 Euro. 1500 Euro bei einer kleinen, 500 bei einer Winzanzeige. Vorhaltedauer bei Postwurfzeitungen : 1 Woche maximal.

Dein Betrieb meint nun also einen Film zu benötigen, der ihm - sollte es anders sein bitte korrigier mich - dauerhaft neue Kunden bringt. Im Gegensatz zur Annonce steht der Film ebenfalls dauerhaft auf seiner Homepage. Ein schlechtes Video wird nichts bringen und ihn allenfalls in ein dubioses Licht rücken. Frag ihn also zuerst, ob er sich ein schlechtes Video überhaupt leisten will/kann.

Um Deinen Kunden vorteilhaft abzubilden, mußt Du erst mal recherchieren, herausfinden was seine Stärken sind, schauen wo die Story liegt, eventuell einen witzigen Spot entwickeln (Kunden klicken ja bekanntlich nach 7 Sekunden weg - rein statistisch - also muß da was Gutes kommen)). Das machst Du nach dem Recherchegespräch zu Hause, fährst noch mal hin und präsentierst Deine Idee. Gegebenenfalls wiederholen, so lange bis etwas steht. Dazu benötigt man storytelling-Handwerk, Übung um auf den Punkt zu kommen und sicher auch etwas Begabung. Nochmal: Reine Schwenks durch den Laden bringen nichts und sind allein schon deshalb hochgradig unseriös, weil sie wirkungslose Abzocke in Reinform darstellen.

Wenns gut sein soll, benötigst Du neben einer Story meistens Schauspieler, die die Story spielen. Schauspieler lächeln nämlich professionell und verfügen über eine andere Gestik, Mimik und Proxemik als Laien. Unterschied wie Tag und Nacht. Sie erzeugen Emotion und darauf kommt es an. Du verkaufst im Zweifelsfall das Produkt über das makelose Lächeln Deiner Hauptdarstellerin, die ihren Mann an der Krawatte in das frisch renovierte Schlafzimmer/Ehebett zerrt. Beliebt sind Augen-zu-und-Traumsequenzen (wenn auch abgedroschen), Vorher-Nachher Szenen wenn z.B. etwas renoviert oder aufgebaut wird. Nicht vergessen: Viel Licht!!!

Die blendend weißen Zähne Deiner Darstellerin, das süße Lächeln eines Kindes, damit verkaufst Du fast alles - eben auch das Image Deines Kunden ("Imagefilm"). Mit zusätzlichem Humor gefällts dann jedem. Filmer die nur den Laden und die Regale mit Farbtöpfen abschwenken nehmen vielleicht 399 im Hunsrück (ich kenn das nur für "um die 1000" im Rest der Republik) und verursachen dem Laden auch exakt diese Summe an Verlust - weil der Spot keinen interessiert.

Jetzt aber mal zur Kalkulation: Ein Darsteller kostet über die Agentur 800 Euro pro Drehtag, zwei brauchst Du Minimum. Dazu kommt die Anfahrt, dann die Zeit fürs Development der Story, eventuell After Effects (eigentlich ganz sicher sogar), Tonmann, eventuell einen Sprecher der sich wirklich gut anhört. Das sind Kosten von 3000 Minimum (wohlgemerkt, wir reden hier von einem Spot, der dem Inhaber auch nach Jahren noch Freude bereitet). Wenn Du jetzt das Ganze für 4000 verkaufst, kannst Du ein bis zwei Wochen davon leben (Du bist selbstständig). Also versuche 5000-6000 dafür zu bekommen und gib einem oder zwei Kumpels noch einen Job beim Dreh.

Erfolg: Dein Kunde wird stolz wie Oskar sein, den Spot weiterempfehlen, bei der Frage nach dem Preis durch die Zähne pfeiffen und mit gespielt schlechtem Gewissen jedem erzählen, daß das natürlich nicht ganz billig war. Insgeheim weiß er, daß der Spot gerade mal so teuer wie zwei oder drei Printanzeigen ist - wenn er Glück hatte, wird die Lokalpresse auch noch über den Dreh berichtet haben, das machen diese Blätter sogar meistens, wenn das Budget stimmt - und dadurch mindestens den Effekt der Printanzeige wieder drin haben.

Die 6000 Euro Nummer ist der Klassiker zum Anfangen, vor allem nach der Filmhochschule etc. Das nehmen zumindest viele, die ich kenne als Untergrenze. Und der Sektor funktioniert! Alles was man braucht, ist ein bißchen kaufmännisches Geschick, Storytelling- und Redetalent. Wer das nicht hat, sollte zumindest arbeitsteilig vorgehen.

Und nicht vergessen: Gelbe Seiten, Handwerkerverzeichnisse etc. verkaufen den selben Kunden nutzlose Print+Video Annoncen für 3000-7000 Euro, das zahlen viele Kunden ohne mit der Wimper zu zucken, weil es sich eben so gehört (siehe Meisterschule/Marketingbudget). Solche Spots bestehen dann aus abgeschwenkten Läden... Aber man selbst will ja schließlich Besseres bieten und ein Porsche wird auch nicht für die Materialkosten verkauft...;-)

Gute Nacht!

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Antwort von B.DeKid:

Nun gut Ich kann deine Rechnung nachvollziehen - nur ticken hier die Uhren etwas anders.

Eine Anzeige in der hier erscheinenden Zeitung kostet bei weitem keine 1000 Euro ;-))

Geschweige denn bezahlt dir jemand 1000 Euro für eine kleine erstellte Anzeige ( lass es uns mal Flyer nennen)

Es ist schon ein dezenter Unterschied welche Firmen man in welcher Region anspricht.

Hier bei uns ist es zB so das man bei kleinen Betrieben anders abrechnet als zB mit den hier ansässigen Hotels ( Mosel) , die kleinen Betriebe sind wirklich kleine Betriebe die gerade mal so über die Runden kommen, die leben ausschliesslich von Mund zu Mund Propaganda.

Die Gastronomie sowie das Hotel Geschäft lebt da nach anderen Kriterien bzw wirbt anders.

Es macht also einen gewissen Unterschied welche Kundschaft / Produkte man anspricht bzw für wenn die Werbung da ist.

Ich gedenke da muss man gewaltig unterscheiden.

- Regional
- ÜberRegional
- National
- InterNational

Gerade bei Regionalen Arbeiten muss man ganz genau auch den Standort bedenken wo man gerade arbeitet.

In Städten wie München Berlin Hamburg , kostet der Lebensunterhalt mehr als auf dem Land.

Wer hier im Hunsrück arbeitet im kreativen Berreich "schafft erst mal nix" - erst wenn Du hier Abends im Lokal hockst Sägespähne im Haar veroelte Finger hast , dann "haste was geschafft" ;-)

Den Leuten klar zu machen das man Kosten hat und Programme / Equipment beherrschen muss ist garnicht mal so einfach.

Für die ist ein Foto - Hinstellen >draufdrücken >fertig.
(Das selbe zählt für Video)

Es wäre der sichere Tod wenn man hier mit normalen "GrossKunden" Preisen ankommen würde, das spricht sich rum und man ist der Dumme.

Es gibt aber um auf das Thema Hotels / Gastronomie zurück zu kommen durch aus Firmen / Leute die wissen wie wichtig ein "Image" ist. Diese Leute verstehen auch schnell bzw sind es gewohnt für Werbung ( Bilder / Texte / Anzeigen und Video) ein gewisses Geld zu zahlen.

Hierzu muss ich auch gleich sagen, Ich liebe es mit Kunden zu arbeiten die ...

A) Wissen was Sie brauchen ( wollen)
B) Bereit sind dafür gutes Geld zu zahlen
C) Einem eine kreative Freiheit einzuräumen

Sofern kann Ich leider auch wenn Ich das gerne machen würde , dem zB Farbenladen kein Hollywood like Filmchen / Foto abliefern!

Dies liegt einzig und allein daran weil Ich sonst zuviel Arbeit habe und sich der Aufwand nicht bezahlt macht.
Es liegt nicht an dem Können oder dem Equipment.

......................

Da Ich ein wohl freundlicher Mensch bin fuhr ich bis dato recht gut mit meiner Taktik und die Leute kommen gern (wieder) - Es ist nicht mein Hauptverdienst aber es lässt sich zusätzlich durch kleine Aufträge wie Ich sie nenne Geld / Erfahrung sammeln.

.....................

Also lassen wir andere noch zu Wort kommen und verschieben das Thema auf morgen ;-)

MfG
B.DeKid

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Antwort von Alf_300:

jeder der schon mal in der Autowerkstatt war oder eine Lohntüte bekommen hat weis was eine Arbeitsstunde kostet.
Was kriegt man also für 399 Euro (abzüglich Mwst) ?
Dem gegenüber steht das was B.DeKid sagt, man wird Empfohlen und da klingts nur gut wenn der Geschäftsfreund sagt der FotoMeier macht dir für 5 Scheine ein WerbeVideo und für 10 Scheine gibts noch Farbe dazu. das hat mir ein paar kunden gebracht von denen ich nie gedacht habe das Sie jemals was bei mir kaufen - kommst mal vorbei uns schaus Dir an.

Das ist übrigends in der Großstadt genauso wie in der Pampa ;-)

Was sagt der B.Dekid noch Wichtiges ?
Genau - davon kann man nicht leben oder Reicht werden.

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Antwort von motor-tv:

Ein heikles aber interessantes Thema, keine Frage. Würde aber beides Unterschreiben. Wie B.DeKid sagt, man muss auf den Kunden (seine Möglichkeiten) eingehen. Ich hab vor drei Wochen ca. auch einen kurzen Spot um ein paar Hunderter gedreht, einfach, weil ich denjenigen kannte und er hatte einfach nicht mehr Budget. Kann natürlich Nein sagen, klar, aber das bringt niemanden weiter. Andererseits gehen andere Dinge für große Unternehmen manchmal in den 5-stelligen Bereich, wo es auch nur um 5-7 Minuten geht.

Eine Anzeige in Printmagazinen kosten grundsätzlich schon 5-7000 Euro, aber frag mal genauer bei den Herausgebern nach, was sie denn tatsächlich dafür bekommen?? Das ist oft nicht mal die Hälfte, weil das niemand bezahlen will und kann! Soll die Seite danach leer bleiben, nur weil man darauf pocht? Der Tarif wird aber so angegeben. Also auch die kochen nur mit Wasser und müssen sich nach den Möglichkeiten der Kunden richten.

Die Tarife sind so unetrschiedlich wie überhaupt das Filmgewerbe. Ich kann doch nicht die Aufgabenstellung, die B.DeKid als Beispiel genannt hat, mit jener von NEEL mit 2 professionellen Schauspielern und Storyboard vergleichen. Klar, das eine geht um 600 weg (kein Problem mit dieser Zahl!), das andere MUSS ja schon fast 5000 kosten. Am Ende aber frag dich, was bleibt DIR dabei über! Denke das wird sich die Waage halten! Nur der Kundenkreis der 600 ausgeben kann ist ungleich höher als jener mit 5K.

Z.B.: Ich mache fast alles allein, Konzept, Kamera, Schnitt, etc. Heisst es bleibt mir von Summe X nahezu alles (eigenes Equipment), wovon ich meinen Lebensunterhalt, Steuern etc. anstottere. Ein italienischer Filmpartner hat immer 4-5 Leute um sich, verlangt in etwa das 2-3 fache der Summe X, aber ihm bleibt nur ein Bruchteil von dem was ich dabei verdiene. Wir haben in etwa dieselbe Branche.

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Antwort von Superapfel:

Nimms nicht persönlich, aber wenn ich das da oben lese wirkt das einfach irgendwie wie ein liebloses Massenprodukt.
Als wäre so ein Film mal eben auf die schnelle geplant und gedreht.

Ich muss NEEL da zustimmen, wenn es um die Storyentwicklung geht. Allein davon hängt ab, ob der Film einen begeistert oder nicht. Wenn er es nicht tut, ist es schon keine tolle Werbung.
Insofern nimmt die Storyentwicklung und Recherche (vor Allem auch vor Ort), also die Vorproduktion alleine massig viel Zeit in Anspruch.
Ich würde grob schätzen, dass 2 Tage für die ganze Vorprod. bis zur Dispo auf jeden Fall weg sind!
Und damit du dass tatsächlich in einem Tag abgedreht hast und dennoch nicht schnell zusammengewürfelt ausschaut, sollten Sachen wie eine Einstellungsliste absolut Pflicht sein. Also parallel zur Storyentwicklung die Sets ansehen, Perspektiven überlegen, ausprobieren, etc.

Ehrlich gesagt: Ein Video ohne das besondere etwas, also "nur" eine Präsentation des Ladens bekommt man an jeder Ecke - daher kann man hierfür vermutlich kaum viel Geld verlangen, zumal der Marketingeffekt kaum erzielt wird, gar nach hinten losgehen kann.

Meine Meinung

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Antwort von motor-tv:

Nimms nicht persönlich, aber wenn ich das da oben lese wirkt das einfach irgendwie wie ein liebloses Massenprodukt.
Als wäre so ein Film mal eben auf die schnelle geplant und gedreht. Klar, darum geht das auch um die paar Hundert Euro. Und dass der Film dadurch schlecht sein muss, das muss nicht zutreffen. Man kann auch mit wenigen Mitteln was ordentliches produzieren. Ein Hollywood Film für den Malermeister, das wird er sich nicht leisten können.

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Antwort von Superapfel:

Ich rede auch nicht von Hollywood oder einer superkomplexen Story.
Aber meiner Meinung nach ist eine entsprechende Vorbereitung für den jeweiligen Kunden und seine Bedürfnisse nicht mal eben in ner Stunde hingeschrieben...

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Antwort von motor-tv:

+ 1

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Antwort von wolfgang:

Für mich sind beide Kalkulationen nachvollziehbar. Grundsätzlich.

Die Frage ist halt, was hier verkauft werden soll, was der Kunde bereit ist zu bezahlen. Die Zeit, die hier eingangs angegeben wird, ist extrem eng bemessen. Da ist keine Reserve für nichts mehr drinnen. Und auch keine Zeit um eine stark auf das Unternehmen zugeschnittene Geschichte zu entwickeln. Das kostet Zeit.

Es kann beides fliegen. Einfach, wenn man es schafft den Mehrwert einer besseren Story zu verkaufen. Oder eben wenn man sich auf das "Massenprodukt" beschränkt, dafür aber davon mehr verkaufen kann.

Im ersten Fall ist die Auslastung in Wirklichkeit der Knackpunkt. Wie viele solche Aufträge kann man generieren, um davon in der Selbstständigkeit zu leben? Im zweiten Fall ist eher die Zeit für die Akquisition mit zu rechnen - wenn es nicht gelingt das zu verkaufen hat man halt auch nichts.

Die Frage ist eine uralte Marketingfrage. Es gibt beide Kundensegmente mit spezifischen Wünschen. Aber kann ich das von mir gewählte Segment auch ausreichend gut erreichen?

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Antwort von motor-tv:

Wie so oft, es haben sicher beide Seiten Recht. Ich spezialisiere mich ja auch nicht ausschließlich auf Große Unternehmen, die 1x im Jahr ein paar Tausender sag ich mal locker machen. Bin aber auch keineswegs einer, der Massenprodukte um Dumpingpreise produziert.

Sicher kann man wenn man es Marketingmäßig drauf hat, schlechte Qualität um viel Geld verkaufen, aber eben nur ein Mal. Ich kenne genug Produzenten die das so machen und es auch in Kauf nehmen, andererseits ist die Qualitätshemmschwelle Dank Youtube und Co schon derart gering, dass es sogar für diese Filme viele "Likes" gibt ...

Ich für mich achte IMME auf bestmögliche Qualiät, und lass das Lichtset dann auch nicht zu Hause nur weil es sich der Kunde in dem Fall nicht zusätzlich leisten kann. Zähle auch nicht die Stunden exakt. Und geh nicht nach 8 Stunden Dreh einfach nach Hause (gibts tatsächlich, die packen ein! Selbst miterlebt, obwohl der Dreh noch nicht fertig war). Ich kann mit über 40 Jahren gut davon leben (inkl. 2 Kinder), also so falsch war es nicht. Wie in einem anderen Thread grad aktuell, Selbstständige Filmproduzenten würden die eigene Großmutter verkaufen um die Miete zahlen zu können ... (war nur als Spass gemeint, ich weiss).

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Antwort von blowup:

Klar, es gibt da viele unterschiedliche Ansichten und jede hat was für sich. Möchte allerdings noch was ergänzen.

Mittlerweile setzt sich in Marketing und Werbung immer mehr ein Aspekt durch, den man mit Return on Investment bezeichnen kann. Vorbildlich ist ja Keyword Advertising bei Google, wo ich nur bezahle, wenn jemand klickt. Schließlich ist heute immer mehr messbar. Wenn der ROI stimmt, bezahlen Kunden in der Regel auch. Und da muss man doch mal feststellen, dass ein kleines Filmchen auf der Website, wie hier erwähnt, einfach nicht mehr ist als "nice to have". Oder glaubt hier jemand, dass so ein Filmchen im Vergleich zu 3 oder 4 Fotos einen einzigen Kunden mehr bringt? Die Budgets für nice to have sind nun mal sehr begrenzt.

Es gibt dann natürlich andere Situation, wo man mehr verlangen kann. Braucht ein Kunde z.B. einen Messefilm, weil man das nun mal hat und damit sich auf dem Stand was bewegt, wird er auch mehr bezahlen, zumal das ja nur ein kleiner Teil des gesamten Messebudgets ist. Oder extrem: ein Werbespot, der mit mehreren Mio. Mediabudget geschaltet wird, kann ruhig ordentlich was kosten.

Es kommt halt - wie so oft - auf den Kunden und die Situation an.

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Antwort von einsiedler:

Was ist das "ideale" Obst? Äpfel oder Birnen oder...?
Auf diese Frage gibt es genauso keine passende Antwort, weil niemand weiß, für wen das Obst ist, was derjenige mag, was er sich leisten will oder kann, usw.

Meine Erfahrungen aus 19 Jahren Selbständigkeit in verschiedenen Branchen sind:

Es gibt für jedes Angebot einen passenden Markt.
Dabei muss sich der Anbieter grundsätzlich überlegen, was er unterm Strich verdienen will, welche Kosten er sich aufbürdet (Personal, Technik, Miete, Steuerberatung, Versicherungen,...).
Hat er sich das ausgerechnet, steht seine Kalkulation. Und somit weiß er, wie viel er für einen Auftrag haben muss. Und daraus leitet sich die mögliche Zielgruppe seines Dienstleistungsangebots ab.

Wer also 10.000 € für einen 5-Minuten-Film haben muss, der richtet sich von vorn herein nicht an den kleinen Malerbetrieb mit vier Mitarbeitern. Und wer mit 399 € leben kann, richtet sich auch nicht an irgendwelche Global Player, schon deshalb, weil diese ihn nicht ernst nehmen werden (auch wenn dies in Ausnahmefällen ein Fehler sein kann).

Dann kommt allerdings bei manchen auch noch sehr stark der Künstler durch. Der hat aber in einem kaufmännisch geprägten Dienstleistungs-Unternehmen wenig zu suchen. Hier geht es nämlich vorrangig um zwei Dinge: Den Kunden zufriedenstellen und dabei einen (für die Firma – nicht für das Produkt) angemessenen Ertrag erwirtschaften.

Man sieht es wunderbar an den Kommentaren zu hier geposteten Beispielen. Da wird an allem rumgenörgelt, ohne zu wissen, ob der Kunde vielleicht vollkommen zufrieden war oder nicht. Es gibt nun mal keinen Einheitspreis. Wenn ich meinen Kaffee auf dem Markusplatz trinke, zahle ich über 8,-- €. Warum leiste ich mir so einen Schwachsinn? Weil mir danach ist. Keiner zwingt mich dazu. Der Erfolg der Kaffees dort zeigt aber, dass es genügend Kunden dafür gibt. Auch wenn der Kaffee keinen Deut besser schmeckt, als bei meinem Stammlokal, wo ich 1,60 € bezahle.

Es gibt nun mal keine Qualitäts-/Preisskala, denn wir leben in einer Marktwirtschaft (die nebenbei gesagt schon lange nicht mehr sozial ist). Findet ein Filmer mit schlechter Qualität immer wieder Auftraggeber, die ihm (unserer Meinung nach) völlig überhöhte Preise zahlen, dann macht er irgendwas richtig. Das ist in allen Branchen so.

Und wer mit seinem Geschäft überleben will, sollte erstens richtig kalkulieren, zweitens seine Kundschaft (wie oben erwähnt) nach seiner Kalkulation aussuchen und bewerben und drittens nicht ständig nur im Interesse des Kunden denken. Will sagen, ich muss einen Kunden nicht dauernd davor warnen, dass ein Film mit seinem Budget und nach seinen Vorstellungen ihm nichts bringt.

Oder habt ihr schon mal ein Auto gekauft und der Händler hat zu Euch gesagt: "Oh, das würde ich mir aber noch einmal überlegen, ob so ein kleines Auto wirklich etwas für Sie ist. Bevor ich Ihnen diese kleine Karre verkaufe, verzichte ich lieber ganz auf das Geschäft".
Nein, so läuft das nicht. Da gibt es eben den Fiat-Händler und den Bentley-Händler – unterschiedliche Preise = unterschiedliche Zielgruppe.

Die so oft nachgefragte Einheitspreisliste braucht niemand, der selbstbewusst anbietet. Angemessene Preise gibt es nur in ganz wenigen Bereichen, am ehesten bei Konsumgütern. Dienstleistungen gab es schon immer für viel oder wenig Geld und in guter oder schlechter Qualität. Und das, ohne zwischen Preis und Leistung eine vergleichbare Relation herstellen zu können.

Aufträge finden heißt verkaufen. Wer mittelmäßige bis schlechte Qualität abliefert aber ein Verkaufs-Ass ist, wird wirtschaftlich eher überleben als der zweite Spielberg, der nicht verkaufen kann.

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Antwort von nachtaktiv:

hier mal was vom hobbyfilmer:

kurz vorweg gesagt : ich filme, weil ich spass daran haben will, nicht um geld damit zu verdienen... trotzdem wollte ich mal wissen, wie es so is, sowas zu drehen....

also denn : ich habe vor ein paar monaten als anfänger mal in den bereich "imagefilm" rein geschnuppert ... da ich selber auch gerne musik und tanz als hobby beackere, war mir das, was zwei damen da für ihre kleine existenzgründung machen wollten (pole dance keller im reihenhäuschen), nicht ganz fremd, denn ich weiss ja ungefähr, welche blickwinkel beim tanzen ganz gut kommen könnten ... dazu kommt : man hat ja auch genug tanzfilme gefressen ...

dann sah ich mir an, wie image filme so ungefähr aufgebaut sind ... und verglich es, mit dem, was in dem bereich schon hochgeladen wurde... :

die einschlägigen videos sind auf youtube ziemlich scheisse, meist drehen die damen mit ihrem handy oder mit ner alten 4:3 mini DV gurke und schmeissen den clip quasi unbearbeitet ins videoportal ... oft sind die videos sehr dunkel...

ok .. ich komme also da an, ich wusste, es isn kleiner kellerraum, renoviert und zurechtgemacht... eine canon hf g10, eine 600D, ein slider, ein kleines steadycam, mini stativ, ein fisheyevorsatz, ein paar LED Spots mit farbfolien davor, um diese bunte, beleuchtete nachtclub/disko atmo in den keller rein zu bringen das wars .. mehr ging in dem raum auch nicht, und mehr hatte ich auch nicht...

haben 2 stunden alles gefilmt, intro drin, wo beide an der stange abgehn, dann vorstellung des ladens, einige schriftlich eingeblendete fragen, die die damen dann dahinter geschnitten "beantworteten" ... ich habe die mädels einfach locker vor der cam drauflos quatschen lassen, denn reden kann jede frau gut ^^ ... das ersparte mir das debakel, das man kennt, wenn normale leute wie du und ich schauspieler sein wollen... einfach drauflos, mit echter mimik, betonung, und körpersprache, fast ein wenig doku... das fand ich sehr wichtig, um den "gestelzt" faktor möglichst klein zu halten...

dann bin ich halt mit steady immer um die stange, die einrichtung und die damen herum, habe aufwärmübungen, eine einweisung einer schülerin, die vorzüge, und unterschiede zu andren workshops/studios heraus geschält, und festgstellt, das man herumfliegende high heels durchaus als gefahr beim drehen sehen kann :D ...

joa .. zuhause habe ich bestimmt drei arbeitsintensive abende an dem ding gesessen, bis es so war, wie ich es haben wollte. das geht bei mir natürlich im vergleich zu den profis im schneckentempo, und auch beim rendern bau ich dann mal mist, und die mehrfache uploaderei kostet natürlich auch nerven ...

am ende habe ich ne menge an meinen eigenen fehlern gelernt, und die girls waren begeistert.

bezahlung: eine packung lindt marzipan :D ....

/edit: fast das mitm geld vergessen ... ein paar wochen danach lud mich eine kleine filmfirma ein "mal nen kaffee zusammen trinken.. " .. hab ich bis heut nich angenommen, weil ich einfach nicht nach geld strebe beim filmen ^^ ...davon ab, finde ich meine arbeiten auch zu schlecht...

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Antwort von B.DeKid:

hier mal was vom hobbyfilmer:

kurz vorweg gesagt : ich filme, weil ich spass daran haben will, nicht um geld damit zu verdienen... trotzdem wollte ich mal wissen, wie es so is, sowas zu drehen....
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am ende habe ich ne menge an meinen eigenen fehlern gelernt, und die girls waren begeistert.

bezahlung: eine packung lindt marzipan :D ....

/edit: fast das mitm geld vergessen ... ein paar wochen danach lud mich eine kleine filmfirma ein "mal nen kaffee zusammen trinken.. " .. hab ich bis heut nich angenommen, weil ich einfach nicht nach geld strebe beim filmen ^^ ...davon ab, finde ich meine arbeiten auch zu schlecht... Danke für deine Eindrücke/Erfahrung!

Du hast also etwas gelernt, deinem "Kunden" gefiehl das Endergebniss , und auf Geld warst du nicht aus.

Das ist alles sehr gut ok bis auf das Geld vielleicht , aber das ist halt so eine Sache wenn man Sachen als Hobby betreibt dann kann man das durchaus so machen , find Ich dann auch fair - wenn Du ein Gewerbe hast oder in der Künstlerkasse bist , dann musst Du natürlich auch Geld nehmen ;-) Aber Ich glaube darum ging es jetzt nicht.

Find es gut wie du den Ablauf beschrieben hast und denke das deine Arrbeit garnicht so schlecht gewesen sein kann.

Deshalb mein Tip an dich : Verkauf deine Arbeit dir nicht selbst unter wert!Jemand der das so wie du beschreibt hat bestimmt Arbeit reingesteckt und kann dem entsprechend garnicht so schlecht sein. Das Angebot der kleinen FilmFirma würde ich mir anschauen und vielleicht kannst Du dadurch ein paar extra Mark verdienen.

MfG
B.DeKid

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Antwort von Auf Achse:

Das Angebot der kleinen FilmFirma würde ich mir anschauen und vielleicht kannst Du dadurch ein paar extra Mark verdienen. Die Bezahlung muß nicht immer in Geld sein. Schau dir die Film Firma zumindest an, wer weiß was sich daraus ergibt! Und wenns kein Geld ist, dann mit Sicherheit Erfahrungszuwachs. Das ist für die Zukunft betrachtet sogar MEHR wert als Geld! Ich hab selbst auch schon Gratis - Projekte gemacht bei denen die Erfahrungen um vieler wertvoller als Kohle waren!

Auf Achse

PS: Wenn eine Film Firma auf dich aufmerksam geworden ist, dann kanns nicht so schlecht gewesen sein, da darfst du gerne ein bisserl selbstbewußter sein ;-)

PPS: Danke Boris für deine äußerst offene Darstellung deiner Auftragsabwicklung und daß du uns Einblick in deine Kalkulation gewährst! Ich finde es sehr mutig von dir daß du dich auch für Low - Budget Aufträge einsetzt und diese hier im Forum auch vertrittst! Entgegen der Meinungen der Leute vom höherpreisigen Sektor. So wie ich dich einschätze machst du sicher auch höherpreisige und äußerst interessante Projekte!

Ich finde jeder Topf sucht / braucht seinen Deckel und so paßt ein kleiner Handwerksbetrieb nicht zu einer Hochpreis - Hochglanz - Filmfirma und umgekehrt. Und ich glaub die Low Budget Filmschaffenden und Hochpreis Filmfirmen schaden sich gegenseitig nicht und nehmen einander auch nichts weg.

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Antwort von nachtaktiv:

PS: Wenn eine Film Firma auf dich aufmerksam geworden ist, dann kanns nicht so schlecht gewesen sein, da darfst du gerne ein bisserl selbstbewußter sein ;-) ich leide nicht unter minderwertigkeitskomplexen, trotzdem danke :) ... die sachen dieser firma haben mir aber auch nich so gut gefallen.

ich und snob ? ...

mh.. ich hab kein problem damit, fürs chinarestaurant mykonos, farben und lacke kunz, oder friseurin uschi mustermann an einem "richtigen" image film mitzuarbeiten, und sicherlich kann da auch einiges an erfahrungswerten bei raus kommen ...

ABER ... wenn ich als anfänger jedoch sehe, das der weissabgleich völlig inne wurst hängt, die gäste in nem restaurant wie wasserleichen aussehen, trotz camcorder und kleinem sensor nicht ausgeleuchtet wurde, damit alles zu duster aussieht, dann das ganze mit hellem nahaufnahme-bokehgeballer aus der 600D gemixt wird, detailreich gefilmt wird, wie in dem nudelhaus ein steak mit pommes gereicht wird, bei den gestellten interviews mit cam mic gefilmt wurde (ok, hab ich auch drin, aber ich HATTE noch kein mic und bin nur hobbyfilmer), kamera schief auf dem stativ steht, kein noch so kleines grading gemacht wird, und das ganze am schluss mit coolen blendeneffekten a la WDR aktuelle stunde von 1988 feingeschliffen wird.... daaaa hält sich der vermutete lerneffekt wahrscheinlich in grenzen...

(tatsachenbericht wegen dem gulliver böll faktor absichtlich etwas verändert ;) )
Ich finde jeder Topf sucht / braucht seinen Deckel und so paßt ein kleiner Handwerksbetrieb nicht zu einer Hochpreis - Hochglanz - Filmfirma und umgekehrt. Und ich glaub die Low Budget Filmschaffenden und Hochpreis Filmfirmen schaden sich gegenseitig nicht und nehmen einander auch nichts weg. genauso sehe ich das auch... wichtig ist doch, das hinterher besser geworben wurde als vorher. das ist im moment noch der fall, da image filme bei den kleinenren betrieben noch nicht nennenswert angekommen sind.. NOCH hat nicht jede dönerbude ihren film, wie es damals mit der webseite war....

allerdings vermute ich, das es da bald eine durch konkurrenzkämpfe ausgelöste, sich immer weiter hoch schraubende qualitätsspirale geben wird.. beispiel hochzeitsfilm : eine bekannte frug mich, ob ich nicht einfach per handkamera auf der hochzeit filmen wollte ... nein, wollte ich nicht, und verlieh nur meine cam...

es mag im moment ja NOCH so sein, das otto und olga normal die spassigen wackelaufnahmen der blödmarktcam reichen... spätestens aber, wenn sie sehen, was auf vimeo und co. für hollywoodreife schmalzfilmchen laufen, wird der gute bekannte durch ein zweiköpfiges camteam mit kleinem marschgepäck ausgetauscht...

und das ist auch der grund, warum ich nicht wirklich lust habe, in dem feld beruflich tätig zu werden. ich sehe ein hauen und stechen am horizont, in dem viele kofferraumproduzenten die waffen strecken werden.... und am ende arbeiten alle für n appel und n ei.... nee danke, da kann ich auch aufm grossmarkt obstkisten schleppen, das spart mir sogar noch die muckibude...

@Kid: ich schreib dich mal bei gelegenheit per videoportal an ;)...

Space


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